Superlux HD-681 Evo BK

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Studio-Kopfhörer

  • dynamisch
  • ohrumschließend
  • halboffen
  • Treiber: 50 mm
  • Übertragungsbereich: 10 - 30000 Hz
  • Impedanz: 32 Ohm
  • Schalldruckpegel: 98 dB SPL
  • Nennbelastbarkeit: 300 mW
  • 3,5 mm Stereo-Klinke
  • Gewicht (ohne Kabel): 276 g
  • Farbe: Schwarz
  • inkl. 1m Kabel, 3m Kabel, Adapter auf 6,3 mm Stereo-Klinke, Transporttasche und einem extra Paar Ohrpolster aus Velour
Bauform Over-Ear
System Halboffen
Impedanz 32 Ohm
Frequenzgang 10 Hz – 32000 Hz
Adapter Ja
Kabel austauschbar Ja
Farbe Schwarz
Erhältlich seit April 2013
Artikelnummer 297902
Frequenzgang von 10 Hz
Frequenzgang bis 30000 Hz
Empfindlichkeit 98 dB
Max. Schalldruckpegel 98 dB
Steckerart Miniklinke
Gewicht 276 g
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26 Verkaufsrang

707 Kundenbewertungen

FP
Verbrauchsprodukt mit viel Potenzial
Frederic Popp 30.10.2021
Ich habe diese Kopfhörer tatsächlich zweimal gekauft, obwohl ich sie nur für mich verwendet habe. Da zeichnet sich schon das Dilemma ab.
Damals noch als Schüler und Student mit Interesse an Musikproduktion und viel Gaming.

Sound: Ich empfinde sie zwar etwas leer in den Mitten, allerdings lässt sich das ja einfach mit EQs lösen.
An sich geben diese Kopfhörer alles ziemlich gut wieder, der Bass ist da und definiert, das Transientenverhalten ist erstaunlich gut und was punchy sein soll ist hier definitiv auch punchy. Sogar die räumliche Darstellung ist nicht übel.
Der Klang ist definitiv einer der großen Pluspunkte dieses Kopfhörers.

Tragekomfort: Diese Kopfhörer sind sehr leicht und verwenden ein ähnliches Konzept wie die meisten AKG Kopfhörer, was sie sehr angenehm macht. Lediglich für Menschen mit Ohren, die sich etwas weiter nach außen ausdehnen bzw. mehr abstehen, könnte es wahrscheinlich dort unangenehm werden, da die Superlux in dieser Dimension nicht besonders viel Spielraum haben, gerade wenn die Ohrpolster nach einiger Zeit etwas nachgeben.

Verarbeitung: Klar, für den Preis kann man nicht erwarten einen Kopfhörer erwarten, der gebaut ist wie ein Panzer...oder einfach wie ein wertiger Kopfhörer. Für das was er tun soll, reicht es allerdings eigentlich.
Die glatten Ohrpolster sagen mir gar nicht zu und machen bei Bewegung auch viel Geräusche mit Haaren. Die Velourpolster sind da hingegen schon deutlich besser, sind allerdings auch nicht vergleichbar mit ähnlichen von Beyerdynamics.
Die mitgelieferten Kabel und Adapter sind nicht schlecht.
Nun kommen wir zur großen Achillesferse dieser Kopfhörer:
Der 3,5mm-Stecker am Kopfhörer selber.
Das Kabel ist zwar abnehmbar, allerdings hängt am linken Ohr des Kopfhörers ein male Stecker und keine female Buchse.
Dieser Stecker ist ein wenig flexibel an der Befestigungsstelle, da die Ummantelung hier aus Gummi oder ähnlichem Material gefertigt ist.
Der Ansatz ist allerdings entweder nicht aus einem Stück und geklebt oder reißt sehr leicht ein und irgendwann dann auch rundherum, so dass am Ende das Kabel nunmehr an zwei kleinen Drähten hängt.
Und obwohl ich sie immer behutsam behandelt habe, nur an einem Schreibtisch verwendet und immer aufgehängt habe, passierte das bei meinem ersten Paar nach einiger Zeit. Und als Folge davon gab es irgendwann einen Kabelbruch/Wackelkontakt an der Stelle.
Also kaufte ich mir die gleichen Kopfhörer erneut und nach einiger Weile hing es nunmehr an den zwei winzigen Drähten, obwohl ich schon bei dem ersten kleinen Riss nachgeklebt hatte. Ich hatte dann auch versucht eine Art stabilen Plastikstutzen drum herum zu kleben, das scheiterte allerdings auch.
Die Kopfhörer funktionieren zwar noch, sind seitdem allerdings nicht mehr im Einsatz.

Fazit: Diese Kopfhörer sind für den Preis was den Klang angeht echt sehr gut. Wer sie allerdings lange verwenden möchte und sie lieb gewonnen hat, sollte bastelaffin sein.
Ich könnte mir vorstellen, dass man diese Kopfhörer echt sehr gut als Basis für ein Projekt verwenden könnte. Vielleicht den kleinen Stecker entfernen, eine Buchse reinlöten und andere Ohrpolster anbringen und wer den Sound etwas anders möchte verwendet einen EQ und schon hat man sehr günstige, einzigartige und klanglich gute Kopfhörer.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
2
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A
Tolle Überraschung
AndreasV77 13.02.2021
Nachdem mein Sennheiser HD25 Kabelbruch erlitten hatte und auch nach etlichen Jahren und unsanfter Behandlung ohnehin ein wenig räudig aussah, hab ich mich durch viele Tests gelesen und vor Ort durchgehört. Eigentlich standen die Zeichen recht deutlich auf Kauf des AKG K-712 Pro für 225 Öre. Allerdings starb mir dann auch bei einem Überspannungsschaden meine Grafikkarte, und das wars dann mit dem vorgesehenen Kopfhörerbudget. Seinerzeit Arbeitsunfähig und auf Hartz IV angewiesen, hätte es einige Monate gedauert, bis ich das Geld für den AKG wieder zusammengehabt hätte und da wird man durchaus kompromissbereiter.

Beim Bonedo Studiokopfhörer-Roundup stieß ich dann auf den "Superlux HD-681". Normalerweise lese ich mir Testberichte mit Bewertungen von unter 4/5 Sternen gar nicht durch, aber situationsbedingt wurden dann auch diese durchforstet und im Besprechungstext relativierten sich die "nur" 3,5 Sterne dann etwas.
Kabel nicht austauschbar? Mir Latte. Etwas sperrig? Ich seh ihn ja eh nicht und "sperrig" ist nicht "schwer wie Blei". Ich mag bei Kopfhörern einen sehr nüchternen Grundton, von mir aus auch eine sachte Höhen oder Mittenbetonung, da ich das fürs ehrliche und unverfällschte Monitoring absolut praktisch finde, war auch das eher ein Plus als Minus für mich. Aber 40 EUR? Kann man dafür wirklich etwas kaufen, bei dem man nicht permanent wünscht, man hätte noch das Geld für AKG, Sennheiser und Co.? Bekommt man für 40 EUR ein Gerät, dass nicht nach 3 oder 4 Monaten regelmäßigem Einsatz mit häufigem schnellen Auf- und Absetzen, freuqentem Vom-Tisch-Fallen (Katze grüßt) und (gemäßigtem) Headbangen auseinanderfällt?
Man kann! Das Teil rockt absolut alles, was ich unter 100 EUR angehört habe, absolut souverän in Grund und Boden. Und auch jenseits der 100 EUR ist das Feld an Hörern, die mir ähnlich oder besser gefielen verdammt überschaubar. Nach 1,5 Jahren sitzt er immer noch prima auf meiner Kopfform, das Kabel ist OK und die Buchsen nicht wie befürchtet ausgeleirt - das Kabel ist nicht fest am Hörer verdrahtet, sondern hängt an einer Stummbuchse an der linken Muschel. Manchen passt das gar nicht aber bei mir hat das sogar etwas Gutes. Wenn ich mal wieder zu enthusiastsch aufspringe um Katzenfutter zu verteilen oder flott aufs Klöchen zu rennen, und mit Hörer auf dem Kopf unterwegs bin, fliegt das Kabel raus, anstatt als Reichweitenbegrenzer Vollstopp anzuzeigen und mir den ganzen Kopfhörer vom Kopf zu reissen und zu Boden zu gehen.

Im Internet finden sich einige richtig gute EQ Settings für "Equalizer APO" (sehr fein in Verbindung mit PEACE als Frontend), mit denen der Superlux so super klingt, dass ich ihn sofort wieder kaufen würde, auch wenn ich das Geld für die üblichne Verdächtigen der 150+ EUR Garde hätte. Für meinen Geschmack schlägt er von Haus aus den Sennheiser HD25 im Gesamtbild, und spielt mit dem richtigen Setup in "Equalizer APO" in der gleichen Liga, wie der Beyerdynamic DT 770 PRO und der AKG K702 (nach dem übrigens mein EQ Setup Liebling moderliert wurde).

Hintergrundinfo: "Equalizer APO" ist ein hoch konfigurierbarer open source Software-Equalizer mit VST Plugin-Unterstützung, der resourceschonend im Hintergrund läuft und für den man für jeden Geschmack die perfekten Settings im Internet finden kann. Bei mir läuft er z.B. nur für den Kopfhörer. Sehr empfehlenswert, ob man den Superlux kauft, oder nicht.

Der Superlux war eine der größten Überraschungen seit vielen Jahren für mich. Auch wenn man das Geld hat, ich rate jedem sich das Gerät zumindest einmal anzuhören, bevor man ein vielfaches für "Markenware" ausgibt. Auch wenn Du am Ende doch zur bekannten Oberliga greifst, das Wissen, was es bereits für 40 Tacken zu haben gibt, läßt einen klar fokusierter und umfangreicher Probehören und überlegter kaufen.

Ich werd auf jeden Fall noch ne gute Weile fröhlich bei meinem Luxi bleiben :). Auch wenn die Verarbeitung nicht wirklich mit teureren Produkten mithalten kann und der Tragekomfort nach 2-3h nicht mehr das perfekte Glücksgefühl entwickelt - aber auch keine Qualen verursacht...
UNBEDINGT die Kunstlederbespannung der Muscheln beseitigen und durch die beigelegten Verlourpolster austauschen, macht einen RIESIGEN Unterschied!!
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
8
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o
Gute Soundqualität, etwas leise, Kabelbruchanfällig
ozeana 17.11.2020
Vorweg:
Ich nutze die Kopfhörer - als absoluter Musiklaie - zum Hören von Musik, Video- und Audio-Aufnahmen am Smartphone und Laptop. Dafür wollte ich einen besseren Sound haben als das, was mir reguläre Smartphone-Ohrhörer bieten.

Sound:
Mit der Soundqualität bin ich sehr zufrieden. Allerdings habe ich nicht erwartet, dass die Kopfhörer so leise sind, auch wenn ich durch die Infos und Eingangsrecherchen (32 Ohm, halboffene Bauweise...) schon theoretisch vorgewarnt sein müsste. Ohne Verstärker für mich daher nur für ruhiges Musikhören. Zuhause in einer ruhigen Umgebung (meist volle Lautstärke) passt das noch, sobald es aber in der Umgebung etwas lauter wird (oder man einfach in der Stimmung für etwas mehr Krach ist), kommt der Lautstärkeregler im Nu an seine Grenzen. Draußen habe ich sie daher noch nie verwendet, da aussichtslos. (Ich wiederhole, es ist eine Bewertung als Sicht eines Laien, vielleicht also für andere Laien, denen ein Blick auf die Charakteristika nicht viel sagt, hilfreich.)

Tragen:
Mit Kunstlederohrpolstern sehr schnell Druckgefühl auf dem Kopf und den Ohren. Der Wechsel ist etwas fummelig, aber mit ein paar richtigen Griffen (ich habe mir damals, glaube ich, ein Video angeschaut), gut machbar. Mit den Polstern aus Velours fühlt es sich dagegen ganz angenehm an. Nach etwa einer Stunde muss ich aber auch hier die Kopfhörer abnehmen bzw. wechseln, auch wenn sie bei mir vergleichsweise locker sitzen. Ich bin allerdings auch relativ druckempfindlich, das Tragekomfort empfinde ich hier besser als bei den meisten anderen Kopfhörern der Preisklasse, die ich bisher getestet habe.

Verarbeitung:
Nach ca. 2 Jahren gelegentlicher Nutzung brach (auch) bei mir das Kabel bzw. es kam zum Wackelkontakt, sowohl am Stecker (durch das Ersatzkabel also austauschbar) als auch am kurzen Teil direkt am Kopfhörer (ohne Aufbrechen nicht reparierbar). Innerhalb der Garantiezeit sorgte Thomann für sofortigen Ersatz, der ein Jahr später noch hält, aber wegen der Konstruktion natürlich für das gleiche Schicksal anfällig ist. Es fühlt sich nicht richtig und schon gar nicht umweltfreundlich an, ansonsten qualitativ gute Kopfhörer wegen einer kaum reparablen - aber theoretisch reparaturfähigen - Kleinigkeit wegzuschmeißen.

Insgesamt also empfehlenswert - mit oben genannten Abstrichen bzw. Einschränkungen, was Einsatzzwecke und Verarbeitung angeht.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
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R
Fazit : eindeutig der bessere 681
Raviolikönig 25.10.2021
Jup, so knapp kann mans eigentlich runterbrechen. Trotzdem ein paar Zeilen zum Evo, denn ohne erklärende Worte zum Fazit ist selbiges so viel wert wie ne Erdnuss...

.....

Klanglich ist hier schon alles von vielen geschrieben worden, da brauch ich jetzt nicht auch noch meinen Senf hinterherschieben.

Viel interessanter, denk ich, ist mal ein Vergleich zum 'Ur' HD-681 ( ohne Buchstaben dahinter ), den ja sicher viele haben/hatten und evtl. den Evo anpeilen, so wie bspw. ich vor knapp einer Woche:

Ein Fitzelchen mehr Präsenz im Bass würde ich dem Evo im Vergleich nach den ersten Tagen an PC und Cowon A3 attestieren, welches er sich ohrenscheinlich wohl von den Mitten geklaut hat... aber alles gut, ist m.E. marginal, ein Tick am Schieber und alles ist wie vorher, falls überhaupt nötig. Ich hab meine Einstellungen nicht angerührt und bin glücklich. =)

Der komplette Rest ist nach meinem Dafürhalten gleichgeblieben, was ich persönlich übrigens sehr begrüsse, denn genau darauf hatte ich gehofft. Sind ja offensichtlich die gleichen Treiber mit den gleichen Werten drin, die Evo-Behausung ist ebenfalls halboffen... so waren meine hoffenden Gedankengänge, und ich wurde nicht enttäuscht.

Das Thema Klang kann man also ( im positiven Sinne ) abhaken, selbiger ist wirklich gut, und in Anbetracht des Preises gleich dreimal, da kann und wird auch so schnell keiner gegen anstinken können. Das Ergebnis ist beim Evo also exakt so wie beim 'Alten' = kaufen und im Kreis grinsen.

.....

Klanglich sind die beiden eindeutig Zwillinge, beim Tragekomfort hingegen trennen sie Welten. Gottseidank muss man in dem Fall sagen. Warum ?

Ganz einfach. Die originalen, knüppelhart seienden und mit der Zeit noch knüppelhärter werdenden Beissringe vom alten 681 waren nichts anderes als eine Strafe Gottes. Wer die verbrochen hat, dem gehört für 6 Wochen die Klobrille an ein Weidezaungerät angeschlossen.

Aber offenbar haben sie draus gelernt, denn die Pads, die beim Evo ab Werk drauf sind, sind fast so weich wie Marshmallows und richtig schön bequem ! Deswegen lass ich auch die beiliegenden Verlourspads als Backup schön inner Tüte. Sind imho auch die selben, die man solo für den alten 681 ordern sollte, ich hab jedenfalls keinen Unterschied bemerkt.

.....

Abschliessend noch was zu Verarbeitung und Qualität. Beides ist m.M.n. ein Stück besser als beim alten 681, was allerdings bei einem 'Evo' auch der Fall sein sollte, aber hier merkt man, wie beim Alten, 'endlich' den Preis.

Die Materialien sind günstig, die Verarbeitung aber voll ok, das Kopfband ist angenehm zu tragen und auch nicht mehr so scharfkantig und hart wie beim Alten, der Druck auf den Kopf war mir persönlich etwas zu stark ( kurz leicht aufgebogen, feddich ), das Kabel macht bei Berührung deutlich weniger Geräusche als das beim alten 681, Stecker und Buchsen sind sehr straff ( super ! ), und die 2 Paar Pads sind top... für mich ist alles im Vollgrünen, bin echt zufrieden. Klar ginge auch hier wieder alles ein bischen besser, aber wie gesagt, der Preis...

.....

Pro :
- Klang
- Tragekomfort
- Zubehör
- Preis

Naja :
- der kleine Kabelstummel wo die Klinke dranhängt. Das hätte man wesentlich eleganter ( und kabelbruchsicherer ) verbauen können.

Con :
- Fehlanzeige.


Ich kann euch nur ans Herz legen, wer sich nen 681 zulegen möchte, der sollte lieber schnurstracks zum Evo greifen - der Klang ist derselbe, aber der erhebliche Mehrkomfort und das ganze Zubehör lassen einem eigentlich auch gar keine andere Wahl.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
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