Harley Benton JB-20 SB E-Bass

E-Bass

Der MB22 ist ein Bass im Jazzbass-Stil und bietet auch die typischen Features des Klassikers. Knurrende Bässe vom Hals-Single Coil mischen sich wunderbar mit den Mitten des Stegtonabnehmers und auch die Höhen kommen nicht zu kurz.

  • Korpus: Pappel
  • geschraubter: Hals Ahorn
  • Griffbrett: Amaranth
  • Dot-Inlays
  • Halsprofil: modernes C
  • 20 Bünde
  • Mensur: 864 mm
  • Sattelbreite: 38 mm
  • Double-Action Trussrod
  • Tonabnehmer: 2 JB-Style Single Coils
  • 2 Volume- und 1 Tonregler
  • Hardware: Chrom
  • klassische JB-Style Mechanik
  • Saitenstärke ab Werk: .045 - .105
  • Farbe: 3-Tone Sunburst Hochglanz
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Soundbeispiele

 
0:00
  • Slap
  • Soundcheck
  • Spice-Rock
  • Metal
  • Rock
  • Swing

Weitere Infos

Farbe Sunburst
Korpus Pappel
Hals Ahorn
Griffbrett Amaranth
Bünde 20
Mensur Longscale
Tonabnehmerbestückung JJ
Elektronik Passiv
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein

Preiswerter Klassiker

Der Harley Benton JB-20 ist ein viersaitiger Jazz Bass und besonders interessant für Bassisten/innen, die den Look und den Sound eines Klassikers bevorzugen, aber dafür keine Unsummen ausgeben möchten. Der JB-20 lehnt sich in Sachen Design und Ausstattung an das amerikanische Vorbild aus den 60er Jahren an und bietet mit zwei Tonabnehmern und einer passiven Elektronik bereits eine erstaunliche klangliche Flexibilität. Ein simpler Bass ohne Batterie und ohne Einschränkungen zu einem Preis, der keine Schmerzen bereiten wird.

Reduziert aufs Maximum

Ein Korpus aus Pappel, ein Hals aus Ahorn und ein Griffbrett aus Amaranth sind die Grundzutaten des Harley Benton JB-20. Ganz wie beim Vorbild handelt es sich um eine Schraubhalskonstruktion, was entsprechend Attack im Sound verspricht. 20 Bünde bieten genügend Platz für Basslines aller Art und eine Sattelbreite von 38 mm, zusammen mit dem C-Profil des Halses ,versprechen eine Bespielbarkeit, bei der man sich sofort zu Hause fühlt. Zwei Pickups und eine passive Elektronik mit den beiden Volume- und einem Tone-Regler sind seit jeher das Rezept für den typischen Jazz-Bass-Sound, so auch beim JB-20. Mehr braucht es nicht, um Musikgeschichte zu schreiben. Bei einem Instrument spielt aber nicht nur der Klang, sondern auch die Optik eine große Rolle. Design, Finish, Vintage Style Stimmmechaniken und das Schlagbrett sorgen beim JB-20 für den entsprechend authentischen Look. Three Tone Sunburst ist zudem eine traditionelle Farbe und verleiht ihm ein zeitloses Auftreten.

Viel Sound für wenig Geld

Der Harley Benton JB-20 richtet sich ganz klar an die preisbewussten Musiker/innen, die aber dennoch nicht auf die Optik, das Feel und den Sound eines Klassikers verzichten möchten. Stilistisch lässt sich der JB-20 nicht in ein Korsett zwängen, dank seiner zwei Tonabnehmer ist er klanglich überall zu Hause, von Pop, Rock, Funk, Soul bis R&B und Jazz. Insbesondere Einsteiger, welche zunächst ausprobieren möchten, ob ihnen das Bass-Spiel zusagt, werden sich über den geringen Preis freuen, wie auch Musiker, welche sich einen Bass als Zweitinstrument zulegen möchten.

Über Harley Benton

Seit 1997 bedient die Marke Harley Benton die Bedürfnisse vieler Gitarristen und Bassisten. Neben einer umfangreichen Bandbreite an Saiteninstrumenten bietet die Hausmarke des Musikhauses Thomann auch jede Menge Verstärker, Lautsprecher, Effektpedale und weiteres Zubehör an. Insgesamt umfasst die Palette über 1.500 Produkte. Gefertigt von etablierten Herstellern, überzeugen alle Artikel von Harley Benton durch Qualität, Zuverlässigkeit und einen dennoch günstigen Preis. Durch die ständige Erweiterung des Portfolios, bietet Harley Benton so stets neue und innovative Produkte für den musikalischen Alltag.

Für alle Situationen gerüstet

Wie bereits erwähnt, bietet der JB-20 aufgrund seiner beiden Tonabnehmer eine breite Palette an Sounds. Der Bridge-Pickup liefert dabei die knackigen Mitten und die nötige Definition für prägnante Fingerstyle Lines, der Hals-Pickup den Punch und das Low End für mächtige Rock- Blues- oder Soulgrooves. Beide Tonabnehmer zusammen bieten den typischen Allroundsound für alle Lebenslagen. Aufgrund des attraktiven Preises eignet sich der Harley Benton JB-20 auch hervorragend als Zweitbass. Von Harley Benton gibt es außerdem entsprechende Bass-Verstärker, welche eine sinnvolle Ergänzung im günstigen Bereich darstellen, zumal es den Bass auch direkt in Bundles mit allem nötigen Zubehör zu kaufen gibt.

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621 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.3 /5
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
Das Teil deklassiert die Mittelklasse
Jens352, 11.12.2010
So ich fang mit den Minuspunkten an, und die gibt es:
- Die Verarbeitung ist beim Wesentlichen Ok, beim Optischen mangelhaft.
- Das Schlagbrett ist angekratzt.
- Egal was man abschraubt man findet Sägespäne ohne Ende.
- Die aufgemalten Bundmarkierungen an der Halsseite sind nicht gut zentriert.
- Die Lackierung ist an kleinen unwesentlichen Stellen nicht perfekt.
- Das E-Fach scheint nicht abgeschirmt.
- Die Verschraubungen sind oft schief und teilweise rundgedreht.
- Und evtl. wichtig für die Visual-Freaks bei mir deutlich brauner im Sunburst als auf den Fotos.

So nun die selbstlösbaren Probleme:
- Die Oktavreinheit habe ich nachgestellt.
- Der Hals ist fast perfekt gerade.
- Unter den PU's ist zwar Moosgummi aber mit etwas zusätzlichem Schaumstoff bekam ich sie näher an die Saiten.
- Zubehör. Ich schrieb es eben schon beim Göldo Schlagbrett, aber vergesst es, das Teil passt nicht.
- Die werkseitig aufgezogenen Saiten klingen nigelnagelneu echt toll, aber färben die Pfoten Metalschwarz. Und der Neusound hält so ca. 4 Tage. Ersatzsaiten mitbestellen.

Jetzt kommen die Stärken; ich muss kurz erklären, ich bin kein Anfänger, ich spiele seit fast 20 Jahren. Ich habe einen 93'er Stingray, den ich über alles liebe. Ich bin bestimmt kein Experte, aber ich weiss, was ich bei einem Instrument brauche. Ich wollte den Harley für schlimme Kneipen Gigs, Regen Open Airs und just for fun. Er ist in Punkten Sound, Bespielbarkeit, etc. dem Ray zwar spührbar unterlegen, aber im gleichen Atemzug deklassiert er alles dazwischen. Wer 400-500EUR Euro ausgeben möchte sollte ernsthaft überlegen sich das Geld zu sparen, da kann meiner Meinung nach der Harley echt mit und drüber. Wer mehr ausgeben will, soll es tun, ab da beginnen die Bässeren. Wen Sound nicht interessiert, aber unbedingt mit Verarbeitung protzen will, Pfoten weg von Harley Benton. Wer aber als Anfänger den ersten, oder als Fortgeschrittener den Zweitbass, oder als Entäuschter Mittelklasse Spieler endlich mal gut klingen will, bekommt hier meine unbedingte Kaufempfehlung. Und noch ein Minibonuspunkt obendrauf, er ist leicht, leicht, leicht - ich kann fliegen (ca.3,5kg).

Einer noch zum Schluss, ich habe schon mehrfach gehört, dass bei Harley die Qualitätsstreuung sehr gross sein soll, solltet Ihr also ein Mistgerät erwischen, nutzt den Thomann Service und lasst nachbessern. Sollte Euer Harley sch%$e sein, liegt es nicht an der Firma, sondern echt an dem speziellen Montagsgerät.
Gruss aus Berlin.
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Features
Sound
Verarbeitung
So viele Mängelberichte in div. anderen Bewertungen - und es trotzdem gewagt...
GüBeMo, 13.06.2020
Und dann kommt er jetzt bei mir an...
...und ich bin sprachlos...
NULL Mängel - im Gegenteil: Die Lackierung kann ich nur als ERSTKLASSIG bezeichnen (keine Bläschen, Einschlüsse, oder sonstige Einschränkungen, "Apfelsinenhaut"? - FEHLANZEIGE!)!

Ich mag zwar blutiger Anfänger an Bass & Gitarre sein, aber von Lackierungen verstehe ich (berufsbedingt) einiges - und nicht mal ein Steinway-Flügel kann eine bessere Oberflächengüte vorweisen!
Überstehende, scharfkantige Bundstäbchen - FEHLANZEIGE!
Irgendwelche Macken, Kratzer, schlecht eingepasstes Schlagbrett, schlecht eingepasster Hals, schief eingedrehte Schrauben - Fehlanzeige!
Leute, der Bass sieht aus, als habe man einen schweineteuren Bass mit klingendem Namen vor sich (u. ich habe in d. großen Gitarrenabteilung "bei mir um die Ecke" Markenbässe gesehen, die mehr als das 15-fache [!] des HB kosten u deren Lackierung mich NICHT vom Hocker gerissen hat!)!
Die drei Drehregler laufen schön weich u. mit moderatem Widerstand u. ja, die Poti-Achsen sind nicht zu 100% gerade, so dass - wenn man die Knöppe bis zum Anschlag aufdrückt - diese an einem Punkt ein bisserl an der darunter befindlichen Chromplatte schleifen. Na und? - Da sie schön "saugend" auf den Achsen stecken, zieht man sie ein Millimeterchen von der Grundplatte weg - und schon ist alles wieder "edel"!
Sieht man?s? - NEIN! Beeinträchtigt das in irgend einer Weise das Handling? - NEIN!
Ok, die Spaltmaße des mittleren PU liegen so bei 1 mm, während der Steg-PU "saugend" eingepasst ist - aber... HALLO??? - Für 99,-...!?!?!
Ok, das Glück(?) einer perfekt eingestellten Saitenlage wurde mir NICHT zuteil (1. Bundstab Kopfplatte 1 mm, am untersten Bundstab sind es min. 5 mm), der Hals scheint aber absolut gerade zu sein (1m langes - neues - Alu-Lineal angehalten), so dass da wohl eher an der Brücke geschraubt werden muss.
Schaumermal...
Von einem Tag auf den Anderen muss nur minimal nachgestimmt werden, die Stimmung hält er also (für den Preis u. mit den Werkssaiten) ebenfalls ordentlich, wobei auch die Mechaniken für das Geld i.O. sind - später spendier ich ihm evtl. mal einen Satz Gotoh GB707.
Großes Lob an dieser Stelle übrigens für den (mitbestellten) thomann Clip Tuner (CTG-10) - meinen vorhandenen von KORG habe ich sofort eingemottet, da der v. thomann einfach um Längen einfacher u. besser ablesbar ist!
Die 1. Modifikation, die ich ihm / mir (wie schon bei meiner 1. Axt) bereits gegönnt habe, ist ein Satz Schaller S-Locks (Chrom).
Die 19,90,- € für absolute Sicherheit vor ungewolltem Aushängen seines Schätzchens aus dem Gurt (u. dem damit evtl. verbundenen, Schwerkraft bedingten Chrash auf dem "Boden der Tatsachen") sind bestens angelegt und jedem unbedingt zu empfehlen!
Wie der Gurt dann spielend leicht abzunehmen ist und die Gurtpins beim Anbringen des Gurtes mit einem satten "Klack" (klapperfrei) einrasten, das schafft schon Vertrauen u. gibt einem (zu Recht) ein gutes Gefühl.
Die Schrauben der Schaller sind deutl. dicker als die Originale v. Bass, gehen aber dennoch problemlos, ohne Aufbohren der vorhandenen Bohrungen rein u. halten dann bombenfest.
Achtung - Tipp: Vor Lack-Abplatzern rund um d. Bohrungen schützt ein leichtes Ansenken der Löcher (mit einem Senker oder entspr. Bohrer)!
Eine Sache von wenigen Minuten.

Fazit:
Dieser Bass ist WUNDERSCHÖN, seine Verarbeitungsqualität macht mich sprachlos und klingen tut er (für meine ungeschulten, ungeübten Ohren) selbst mit den Werkssaiten gut (was passiert dann erst mit RICHTIG guten Saiten...?).
In einen neuen (zus. mit d. Bass bestellten) Harley Benton HB-80B gestöpselt (mit dem ich leider weniger Glück hatte - aber das ist ein anderes Thema...), waren selbst von mir Nullnummer mit E- u. A-Saite schöne satte Bässe, bis hin zum begehrten "Knurren" kein Problem.
Und D- u. G-Saite produzieren überraschend gut klingende Mitten u. Höhen (wie gesagt: für d. ungeschulten Ohren eines - blutigen - Anfängers).
Aber Anfänger hin oder her - ich weiß doch zumindest, ob da nur "mumpfiges Gemulme", oder richtiger Bass-Sound aus dem Amp wummert - und ich kann nur sagen: Ich kriege das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht...!

Ich werde nie auf einer Bühne zu sehen sein, sondern wohl ausschließl. in den eigenen 4 Wänden "wummern", also nur aus Spaß an der Freud und zum Entdecken eigener Talente (oder auch nicht...) "schrammeln" - dies nur mal so am Rande, um dem 1. von 4 "Tipps für eine gute Textbewertung" (thomann) nachzukommen.
Den Profis u. Semi-Profis wird diese Bewertung zu lang, zu amateurhaft und mit zu vielen Nebendetails durchsetzt sein...
...aber solche werden sich hier doch eigentl. gar nicht erst aufhalten, oder...?
Somit richtet sich meine Bewertung vorrangig an Interessenten wie mich: Anfänger, Neu- / Quereinsteiger und / oder auch einfach Neugierige ohne Vorkenntnisse die sich - verständlicherweise - fragen, ob so ein Bass für nen knappen "Hunnie" etwa wirkl. ein vollwertiges Instrument sein kann, oder nicht doch eher von vornherein billiger Schrott ist.

Ich kann nicht beurteilen, wie es um die Streuung bei der Qualität dieses Basses bestellt ist - viele Aussagen, unterschiedlichsten Inhaltes existieren hierzu jedenfalls.
Ich bin aber das Gegenteil eines Glückskindes.
Somit fällt es mir schwer zu glauben, dass ausgerechnet ich das absolute Vorzeigemodell, den "6er im Lotto" unter all den JB-20 SB erwischt haben soll.
Vielleicht hat man sich bei Harley Benton ja auch tatsächl. die vielen Kritiken zu Herzen genommen - und nachgebessert (Sorgfalt, Qualitätssicherung) - das wäre allerdings schon sehr bemerkenswert.
Vor allen Dingen, wenn man sich bei einem VK von 99,-€ mal versucht vorzustellen, was der Bass dann wohl für einen Einkaufspreis haben mag...

Weshalb ich mich an dieser Stelle jetzt abschließend auch mal sehr weit aus dem Fenster lehne und sage: Für DAS Geld macht Ihr GAR nix falsch - Ihr bekommt ein richtig vollwertiges Instrument, dass SO was von ÜBERHAUPT N I C H T billig aussieht - und auch nicht so klingt!
Und bei dem Preis bleibt sicher noch was übrig, um nach und nach vielleicht mal in einen Satz edler(er) Mechaniken, oder gar Pickups / Tonabnehmer zu investieren - und dann liegt Ihr IMMER noch weit unter dem, was Ihr für eines der teuren Marken-Vorbilder hinblättern müsstet.
Für den einen oder anderen Satz guter Saiten reicht es für den Anfang allemal.

Kleines "Abschluss-Outing" noch, quasi als Nachsatz zum Schmunzeln:
Da der Amp ja nun wie erwähnt leider umständehalber zurück geht und ich nicht mit dem Bass meinen E-Gitarren Amp ruinieren will, entfällt "Nachbarn quälen mit Bässen" somit im Moment bis zum Eintreffen eines anderen Bassverstärkers, also hänge ich mir mein neues Schätzchen eben ab und zu mal um und latsche ein bischen mit ihm rum...
...einfach weil er so wunderschön ist und ich ihn DERMAßEN geil finde.
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Sound
Verarbeitung
Harley Benton JB-20 SB E-Bass
Berti R., 07.10.2018
Verarbeitung:

An Verarbeitung und Lackierung habe ich nichts auszusetzen.
Der Bass kam mit einem nahezu perfekten Setup direkt aus dem Karton.
Bis auf die A-Seite sogar fast gestimmt.

Halsprüfung:
Kapo auf ersten und dreizehnten Bund - bei zartem anzupfen dazwischen klingen alle Saiten, keine hat Kontakt zu irgendeinem Bundstäbchen.
Messung mit der Fühlerlehre 0,1 mm ergibt: Abstand der Saiten zu den Bünden 2-11 ist größer 0 kleiner 0,1.

Fazit: Hals gerade, Bünde perfekt abgerichtet

Prüfung Tiefe der Sattelkerben:
Kapo auf dritten Bund - Abstand der Saiten zu ersten Bund gemessen mit Fühlerlehre: E 0,2 mm, A 0,15 mm, D < 0,1, G < 0,1

Fazit: nicht perfekt aber kann man so lassen. Noch genauer feilen (E und A Saite) werde ich auch erst wenn definitiv entschieden ist mit welchen Saiten der Bass zukünftig und für immer ausgestattet wird.

Saitenlage (Abstand der Saiten zum zwölften Bund):
E 2,1 mm, A 2,0 mm, D 1,9 mm, G 1,7 mm (viel Spaß beim googeln was Experten empfehlen :)) Ich meine, besser geht es nicht.

Oktavreinheit (gemessen mit Fender Fuse Softwaretuner)
E, A, D, exakt, G etwas zu hoch (3 cent).

Bundreinheit nach Oktaveinstellung chromatisch durchgemessen: Bundrein (Alle 4 Saiten in jedem Bund exakt auf Ton) - UNGLAUBLICH !

Dieser Bass ist vor Versand zweifellos genauestens kontrolliert und eingestellt worden.


Sound:

Nach Anschluss an einem Vollröhrenamp zeigte sich ein starkes Grundrauschen - mangelnde Abschirmung der Elektronik wurde schon in anderen Rezensionen erwähnt. Nebensächlich - da lässt sich was machen und ohnehin nur ein Röhrenproblem. Beim anspielen zeigt sich es klingt wie ein Bass klingen soll wenn man Ihn pur über Röhre spielt. Die Potis blenden wunderbar über das ganze Spektrum vom knackigen BridePU bis zum Knurrenden Hals PU. Zusätzlich feinabgestimmt mit dem Tone Poti lässt sich ein erstaunlich breites Klangspektrum erreichen. Kein mikrofonisches Verhalten der Pickups. Kräftiges Klopfen mit dem Plek auf die PU?s kommt nicht durch den Verstärker. Rückkopplungen? Ich hab nur so weit aufgedreht wie ich den Schmerz ertragen konnte, aber bis dahin nichts.

Allerdings werden Röhrenpuristen die Tausende Euronen in die Verstärkung investieren diese wohl eher selten durch das Einstöpseln eines 99 Euro Bass entweihen wollen. Würde ich ihn wirklich über Röhre spielen wollen, dann richtig abschirmen und gut is.

Meine Absicht geht in die Richtung den Bass im Studio für Aufnahmen einzusetzen. Dabei geht das Signal zunächst durch einen Fender Mustang1 mit dem es sich fantastisch im Sound modulieren lässt. Nebengeräusche durch die mangelnde Abschirmung kommen auf diesem Wege praktisch gar nicht durch. (Leider auch nicht das wie im Röhrenamptest festgestellte pure Klangspektrum.)


Gibt es was zu meckern?

Nein, ausser die Höhenverstellung der Pickups. Sofern irgendjemand meinen sollte die jemals verstellen zu müssen wird er etwas Kreativität beim Basteln benötigen. Bei dem mir vorliegenden Exemplar müsste man eventuell den Brigepickup ein wenig weiter herunterschrauben sofern man eine noch niedrigere Saitenlage einstellen wollte.
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Verarbeitung
Guter Standard eben...
Joy 9, 25.10.2017
Mein Fenix JB aus den 90ern wollte in Rente, also mußte ein neues Arbeitsgerät her. Der Preis, das geringe Gewicht und auch die vielen positiven Bewertungen waren die Kaufkriterien.
OK - das Teil kommt an ,begutachtet - soweit alles gut.Dann auf die Waage
- schade, 4 statt 3,5 KG. Na gut, immer noch 'n Pfund leichter als der alte JB.
Kopflastigkeit? Ja! - aber erträglich.
Dann der Sound: Recht gut und besser als der von meinem alten Bass mit Rockinger Pickups.
Allerdings knistern die Potis - zum Glück nur wenn man Sie dreht...
Dann das Griffbrett bzw. die Bundstäbchen - speziell um den 15. Bund herum erklangen beim aufsetzen der Finger Töne wie von einer Sitar.
Ich spiele aber lieber Bass.
Die üblichen Einstellungen schlugen alle fehl, also: Bünde abrichten...
mag ich besonders gerne...
Das hat funktioniert.
Und nun das Beste zum Schluß.
Obwohl der Hals etwas dicker (1.Bund ca.24mm, 12.Bund ca.26mm) als der des Fenix ist, läßt er sich einfach super leicht bespielen - Begeisterung!
Das war dann auch der Hauptgrund das Gerät zu behalten.
Etwas Nachjustage ist wohl bei jedem neuen Bass angesagt und Bünde abrichten war vielleicht nur bei diesem Gerät nötig zumal ich auch 40er Saiten aufgezogen habe und eine recht niedrige Saitenlage bevorzuge.
Ein hochpreisiges Instrument hätte ich mit Sicherheit zurückgeschickt.
Anyway - würde ich wieder kaufen.

Nachtrag:

(Auch für Rücken-Geplagte...)
Wie in meiner ersten Rezension vor einem Jahr angedeutet, hab'ich diesen Bass nochmal gekauft.
Vom Ersten war ich schon ziemlich angetan, obwohl einiges dran gemacht werden mußte.
Zwischenzeitlich hatte ich auch zwei HB JB-75er - 5,2/5,3 Kg - das geht
überhaupt nicht! - Esche? - nie wieder!

Tipp an Fa. Thomann:
Die angegebenen Versandgewichte bei Bässen sollten vielleicht mal überprüft und korrigiert werden...auch zur Vermeidung von Rückläufern!

Der erste JB-20 wog 4 Kg - der neue 4,3 - mh...geht grad noch.
Vielleicht ist Pappel doch nicht so schlecht...?
Dieser Bass klingt mindestens so gut wie die 75er und der Sire V3(im Passiv-Modus), den ich auch getestet habe - zu rundes Griffbrett, zu weites Stringspacing, zu fummelige Klangregelung, sonst top.
Also irgendwas wurde in der Produktion des JB-20 verändert...
Besserer Sound; dünnerer Hals,sehr schön griffig lackiert;etwas mehr Gewicht; Kopflastigkeit ade; Pickups schief eingeschraubt - na ja...;
diesmal kein Bünde abrichten nötig; Saitenlage angepasst und ansonsten out of the box playable!
Der beste Jazz Bass den ich je gespielt habe.
Die Suche hat endlich ein Ende.
Na Ja, vielleicht noch den neuen Sandberg SL (3,1 Kg) - kostet aber 15 mal soviel - sparen...
Ansonsten Begeisterung und Empfehlung!
Cheers!
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