Thomann Bundfeile

Bundfeile

  • zum Feilen und Nachformen von Bünden
  • Hieb 3
  • Maße ohne Griff (L x B x T): 150 x 16 x 4 mm

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Für den (vorletzten) Schliff das richtige Werkzeug. Aber nur EIN Glied in der Kette.

Axel482, 22.01.2015
Die Thomann Bundfeile ähnelt den Dingern von Rockinger in Hannover schon sehr.
Man erinnere sich: Die Jungs waren in den 80ern für ihre Bausätze, ihre Gitarren-Werkzeuge für jedermann und die Gitarren der Scorpions sehr bekannt...und wirklich unbekannt sind die heute auch nicht..aber leider etwas weg von den eigenen Wurzeln...
Egal, darum geht´s jetzt nicht.
Die Thomann-Feile sieht nicht nur ähnlich aus, sie macht auch nen ähnlich guten Job. Zum Abrichten oder Reparieren einzelner Bünde kann man sie schon recht gut gebrauchen. Allerdings ist sie für komplette Fret-Jobs eigentlich eher nicht konzipiert, da sollte man schon andere Kaliber auffahren.
Diese Feile dient in erster Linie zum Verrunden zuvor passend geschliffener Bundstäbe und das tut sie sehr gut.
Zum Physikalischen Verständnis : Der Berührungspunkt zwischen Saite und Bundstab liegt nicht am halsseitigen oder stegseitigen Ende des Bundstabes sondern in seiner Mitte....plus minus ein paar Hunderstel Millimeter...ideal wäre eine V-Form mit der Spitze genau mittig...aber das würde nicht sonderlich lange halten. Abgerundet kommt da schon, was die Praxistauglichkeit angeht, recht nah dran.
Und genau dafür ist diese Feile da. Das kann sie auch ziemlich gut, aber sie ist eben nur ein Glied in der Bearbeitungskette. Wie bei allen Feilen gilt auch hier : Vorsicht ist angesagt. Runterfeilen geht fast immer...aber wieder drauf feilen geht gar nicht. Da geht dann nur neu Bundieren.
Ich will euch jetzt keine Angst machen...wer wirklich nur einzelne Bünde oder auch nur Teile einzelner Bünde bearbeiten will, hat hiermit, bei entsprechender Vorsicht, ein passendes Werkzeug auch dafür. Das geht sehr gut, wenn man einzelne DeadSpots eliminieren möchte, der Hals aber sonst okay ist. Immer erst mal den Hals auf die passende Krümmung ( ganz leicht konkav) einstellen, störende Bünde oder Bundabschnitte bearbeiten, dazu die Saiten entspannen, zur Seite legen, feilen, wieder spannen und stimmen...jeden DeadSpot für sich.
Langwierig, da sich der Hals auch zwischendurch immer erst wieder legen muß...aber schonender als die Holzhammer-Komplettlösung, zu der ich später noch kommen werde.Bei nur geringfügigen Problemen aber die beste Lösung.
Es nimmt ja auch kein Chirurg ein Bein ab, um einen Fußnagel zu schneiden... oder so.
Nachpolieren mit Stahlwolle oder 800er Schleifpapier...kann man machen..kann man aber auch lassen. Ich halte es für sinnvoller, zum Schluß den Druck auf die Feile zu reduzieren...wenn man die Oberfläche extrem fluffig haben will, kann man zum Schluß auch Kreide in die Zähne der Feile gegen...das ergibt extrem glatte Oberflächen, da es die Reibung reduziert.
Kommen wir nun zur Holzhammerlösung...Komplett abrichten.
Mache ich nur sehr ungern...
Als Erstes muß man erst mal nen Blick dafür haben, ob sich das überhaupt lohnt und wie die Erfolgsaussichten scheinen. Der Hals muß sich mittels Spannstab gerade stellen lassen mit leichter Durchbiegung nach hinten. Und zwar über die ganze Länge, inklusive dem Teil hinter dem Korpusansatz.
Wenn dem so ist : Saiten runter und den Halsstab so einstellen, als seien die Saiten noch drauf...und nun wird´s schwierig : man braucht eine VERDAMMT lange Feile um möglichst alle Büde gleichzeitig zu erwischen. Aluprofile in Halslänge sind dafür nicht schlecht, beklebt mit Schleifpapier von der Rolle.
Dabei muß man natürlich aufpassen, dass das Schleifpapier stramm aufgeklebt ist und auf ganzer Länge wirklich aufliegt. Ebenso sollte man aufpassen, den Krümmungsradius des Griffbrettes einzuhalten...ist schwer zu erklären, aber leichter, als man denkt...Vor jedem Schleifgang die Bünde mit Edding markieren und Schleifen, bis die Markierungen beim letzten Gang gerade so eben alle angekratzt sind. DA kommt dann wieder die Thomann-Feile ins Spiel und zwar zum Verrunden der jetzt komplett geschliffenen Bundstäbe.
Bei der ganzen Klamotte fällt ne Menge Schleifstaub an, der teilweise elektrisch leitend ist. Also : bei geleimten oder durchgehenden Hälse den Rest der Gitarre, zumindest aber die Tonabnehmer, großzügig abkleben...bei geschraubten Hälsen den Hals abnehmen. Ich habe mir für geschraubte Hälse sogar einen Body - Dummie gebastelt...das ist im Grund genommen nur ein Balken mit Halsaussparung, in die ich die Hälse vor dem Schleifen einschraube, um den Sitz im Original-Korpus zu simulieren...das bewahrt einen vor jeder Menge Nacharbeit, weil der Hals so auf die Halsstabverstellung reagiert, als sei er in der Gitarre eingebaut. In eingebautem Zusatnd reagieren Hälse nämlich GANZ anders auf den Spannstab, als lägen sie irgendwo frei einfach in der Gegend rum.
Wahrscheinlich fragt ihr jetzt: Warum tut der sich so nen Schwachsinn freiwillig an, macht der das beruflich ? Nöö...macht er nicht. Mir macht das einfach Spaß an den Dingern rumzuschrauben.
Ach ja : Wer es ganz genau haben will und sein teures Schätzchen nicht versauen möchte, dem bleibt der Gang zum Gitarrenbauer seines Vertrauens. Je nach Aufwand ist das aber meist nicht ganz billig und man muß sich dann schon vorher fragen : lohnt sich das wirklich?
Seit einigen Jahren gibt es noch ne Alternative : Man kann seine Bretter auch PLEKKEN lassen. Da wird das Ganze dann in eingebautem Zustand auf CNC-gesteuerten Maschinen nach Kundenvorgaben gemacht...je genauer die Vorhaben, desto passender dann auch das Ergebnis. Ist nicht ganz billig, aber man muß wissen, ob einem der Preis dafür wert ist, oder nicht.Ich erwähne das nur der Vollständigkeit halber...und weil Thomann das als Service-Leistung auch anbietet. PLEKKEN ist schon ne tolle Sache...nur ich persönlich mache das halt lieber von Hand. Ich bin nun mal erst dann zufrieden, wenn ich irgendwas auch wirklich selbst gemacht habe *lach*
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Verarbeitung gut, aber ...

Sascha575, 18.05.2017
Da ich bei einigen meiner Gitarren die Frets abzurichten habe, legte ich mir unter anderem die Thomann Fret File zu. Meine Hoffnung war, dass sich durch die geometrische Form der Schneide die Bünde quasi von selbst optimal formen. Dazu ist zu sagen, dass ich ursprünglich mal einen Metallberuf gelernt habe und mit Feilen generell umzugehen weiß.

Die Anwendung ist denkbar einfach, ich glaube sehr viel falschmachen kann man damit nicht wirklich. Die Verarbeitung der Feile ist soweit auch tadellos. Problematisch ist, dass man sich mit der Feile das Arbeitsfeld völlig verdeckt. Wenn man das Werkzeug akkurat führt und die Form des gerade bearbeiteten Bundes regelmäßig kontrollierrt, statt mit aller Gewalt wild drauflos zu feilen, lassen sich damit gute Ergebnisse erzielen. Ich persönlich werde künftig aber wohl eher auf herkömmliche Schlüsselfeilen zurückgreifen, und die Geometrie der Bünde damit selbst herausarbeiten. Damit fühle ich mich einfach wohler und erreiche eine höhere Präzision. Dennoch ist die Thomann Fret File durchaus empfehlenswert.
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