ART DTI

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Dual Transformer/Isolater

  • Hum Eliminator
  • Frequenzgang: 10 bis 50000 Hz
  • THD: 0,01%
  • 2 Kanäle
  • Eingänge als XLR und Klinke symmetrisch, Cinch unsymmetrisch
  • Ausgang als XLR und Klinke symmetrisch, Cinch unsymmetrisch
  • Abmessungen: 44,5 x 107 x 89 mm
  • Gewicht: 0,34 kg
Erhältlich seit Juni 2005
Artikelnummer 180511
Verkaufseinheit 1 Stück
Mehrkanalig Ja
Kanäle 2
Aktiv / Passiv Passiv
19" Nein
Schaltbarer Pad Nein
Schaltbarer Gnd/Lift Nein
Batteriespeisung Nein
Speaker Simulation Nein
79 €
99,99 €
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Der Name des ART DTI ist Programm, steht doch seine Produktbezeichnung für "Dual Transformer/Isolator". Die verstärkerlose, also passive Audio-Schnittstelle nutzt zwei Übertrager (Transformatoren), die die Erdung der Eingangs- und Ausgangssignale voneinander trennt. Diese Isolation kann Brummschleifen und Rauscheinstreuungen verhindern, die im Studio-, Recording- und Performance-Alltag auftreten können. Der ART DTI stellt zu diesem Zweck mit XLR-, 6,35mm-Klinken- und Cinch-Verbindung gleich drei verschiedene Buchsentypen zur Verfügung, die jeweils in Stereo-Ausführung als Eingänge und Ausgänge vorliegen.

Symmetrisch, stereo, stabil

Aufgrund der Tatsache, dass der Frequenzgang seiner Transformer eben und dazu breit aufgestellt ist, ist der Klang des ART DTI weitgehend neutral. Seine Übertrager können Impedanzen von 600 Ohm bis 100 kOhm handhaben und erzeugen keinerlei Pegelverlust oder –gewinn. Deshalb ist der ART DTI vielfältig einsetzbar. Da die XLR-Buchsen symmetrisch ausgelegt sind und die Klinkenbuchsen sowohl unsymmetrische als auch symmetrische Signale verarbeiten können, verspricht diese Box eine gleichbleibend hohe Klangqualität. Das Gehäuse des Entkopplers besteht vollständig aus Metall, sodass der DTI auch "on the road" eine gute Figur macht. Und mit kaum mehr als 300 g ist er zudem leicht zu transportieren.

Für Bands, DJs und kleine Studios

Durch seine flexiblen Verbindungsmöglichkeiten kann der ART DTI für viele verschiedene Audio-Liebhaber interessant sein. Fans von Homerecording können unterschiedlichstes Equipment mit ihrem DAW-Rechner verbinden, ohne dass Brummschleifen die Aufnahme- oder Monitoring-Qualität beeinträchtigen. Projektstudio-Betreiber, die ihr Studio mühsam verkabelt haben, sodass lange Kabelwege entstanden sind, können ihre Audioverbindungen mit diesem Tool entrauschen. Bands, die auf wechselnden Bühnen auftreten und hier und da ihre Gerätschaften an fremdes Equipment anschließen, haben mit dem ART DTI eine schnelle Lösung gegen Störgeräusche am Start, die – auch wenn sie nicht gebraucht wird – nicht viel Platz wegnimmt. DJs, die ihr mobiles Setup an eine bestehende PA-Anlage koppeln, müssen sich mit diesem Helferlein keine Sorgen um die Soundqualität ihres Sets machen.

Über ART

Der Name ART steht für "Applied Research and Technology", was im Deutschen so viel bedeutet wie "angewandte Forschung und Technologie". Die 1984 gegründete Firma hat es sich als Ziel gesetzt leistungsfähige Geräte für vergleichsweise geringe Budgets zu produzieren. Im großen Portfolio des Herstellers, das die Bereiche Studio- und Bühnen-Equipment bedient, steckt also Entwicklungserfahrung aus über 35 Jahren. Zu dieser Produktpalette gehören Digital-Interfaces und -Mixer, Rack-Mixer, Verstärker und Monitorlautsprecher, ebenso wie Kopfhörerverstärker, Power Conditioner, Patchbays, aber auch intelligente Grafik-Equalizer, Vorverstärker und Kompressoren mit Röhrentechnik sowie Mikrofone.

Nicht nur Monitoring und Recording

Der ART DTI kann in vielerlei Audiosystemen eingesetzt werden. Wer beim Verkabeln seines DAW-Computers mit seinen Monitoren Brummgeräusche im 50 Hz-Bereich feststellt, kann sie durch den Einsatz dieses einfachen Hilfsmittels loswerden. Dazu wird das DTI schlicht zwischen die Signalausgänge des Audio-Interfaces beziehungsweise des Monitor-Controllers und den Audioeingängen der Monitor-Lautsprecher platziert. Außerdem kann das Tool bei langen Kabelwegen zu einem saubereren Nutzsignal führen. Wer in seinem Home- oder Projektstudio etliche Meter Kabel verlegt hat, ist eventuell schon auf eingestreutes Rauschen gestoßen, wenn die Erdschleife das gesamte verbundene System zu einer Art Antenne werden lässt. Mit dem ART DTI lässt sich dieses Problem in den Griff bekommen. Und auch in mobilen Setups sorgt er für die sichere Trennung von Audio-Interface und Signalquellen, die eine eigene Stromversorgung haben.

Im Detail erklärt: Erdschleife und Galvanische Trennung

Kommen elektrische Kreise miteinander in Kontakt, verbinden sie sich zu einer geschlossenen Erdschleife. Haben die einzelnen Erdverbindungen unterschiedliche Potentiale, kommt es aufgrund des Ladungsträgerausgleichs zwischen den Kreisen zu einem Energieaustausch (also einem Stromfluss). Diese Ausgleichsströme beeinträchtigen die Qualität des Nutzsignals und werden in Audiosystemen durch Membranschwingungen hörbar, wie etwa Brummen. Sofern die miteinander verbundenen Kreise permanent mit Energie versorgt werden, also beispielsweise durch separate Netzteile, fließen diese Ausgleichsströme dauerhaft. Werden für die Leistungs- und Signalkopplung Elemente eingesetzt, die nicht leitfähig sind, spricht man von Galvanischer Trennung. Durch sie werden die Stromkreise voneinander entkoppelt, sodass der Potentialausgleich ausbleibt. Transformatoren bewerkstelligen dies beispielsweise mittels induktiver Leistungs- und Signalkopplung. Infolgedessen bleibt auch das lästige Brummen aus.

HM
Mehr ein Steckerkonverter denn guter Entbrummer - parasitäre kapazitive Kopplung!
Hans-Jürgen M. 20.05.2010
Hoffnungsvoll bestellte ich gleich vier dieser Geräte, um sie zur Symmetrierung/Unsymmetrierung und Massetrennung in schwierigen Fällen einzusetzen (geerdetes Mischpult an PC, Verstärker (geerdet) an anderem Stromkreis als Mischpult/Rack (geerdet), usw.). Bereits gute Erfahrungen hatte ich mit einer selbstgebauten Box mit Palmer-Übertragern, doch aus Zeitgründen wollte ich nun was Fertiges. Leider erfüllte diese Box keine meiner Ansprüche - überall, wo Brumm drohte, wurde dieser zwar reduziert, aber, im Gegensatz zu den Palmer-Übertragern PMT-08 und PMT-11, war immer ein Restbrumm zu hören.

Da ich vier Boxen mit gleichem Verhalten hatte, ist Streuung auszuschließen. Messungen ergaben, daß dieses Gerät wohl schlechte Übertrager und/oder schlechte Signalführung hat - es trennt zwar potentialfrei, aber hat eine parasitäre Koppelkapazität in jedem Kanal! Daher wird zwar der 50-Hz-Brumm gut geblockt, aber das auch bekannte, höher klingende kapazitive "Knarren" (wie ein offener Eingang am Gitarrenverstärker) bleibt. Habe alle vier verkauft und nun Palmer PLI-02 gekauft - die enthalten die PMT-11-Übertrager, alternativ geht auch der PLI-03 mit den PMT-08-Übertragern.

Diese Geräte erfüllen Studioansprüche und lösen alle Fälle - den ART DTI kann ich nur als einfachen Stecksystem-Adapter und zur Anpassung symmetrisch <--> unsymmetrisch empfehlen, wo KEINE Brummstörungen zu erwarten sind. Die bekommt der DTI nicht weg.
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I
Für mich top, aber ...
Iceland-Dreams 02.02.2016
Meine Störgeräusche sind komplett verschwunden. Kein durchsingen der Festplatte mehr und keine Pfeifgeräusche, dennoch muss ich sagen, dass das nicht jedem so geht. Ich hatte das Teil jemandem geliehen, der es an einem Master Out eines Mischpultes anschloss und hinterher sogar mehr Störgeräusche hatte ...

Edit 05.12.2021: Wenn ich mein Tascam US-144 nicht dazwischen habe, sondern nur mal meine Korg Krome oder sonstiges Instrument mit dem ART DTI verbinde und dann am Ausgang die Presonus Eris E8 anschließe, habe ich auch, wie hier in den negativen Bewertungen beschrieben wurde, dieses MEGA-Brummgeräusch. Keiner kann erklären, nicht einmal die Studioabteilung wo das eigentlich herkommt. Ein Defekt scheint es nicht zu sein, eher ein Lotteriespiel, ob das Gerät funktioniert oder nicht.

Meine Vermutung: Wird ein Gerät mit USB-Strom versorgt, scheint es kein Brummen zu geben, wenn jedoch in irgenfdeiner Form, wie z. B. bei der Korg Krome ein Netzteil im Spiel ist, rastet die Box mit ihren Brummgeräuschen aus.

Irgendwas scheint da wohl serienmäßig in der Produktion nicht richtig zu sein, einer hier schreibt ja sogar was von einem "Lötfehler".

Nun ja, ich kann es für meine Zwecke (noch) nutzen, ein neues Audiointerface (diesmal mit eigener Stromversorgung) ist unterwegs. Ich hoffe, dass das ART DTI dann noch damit umgehen kann, oder dass das Audiointerface von sich aus diese Fehler nicht macht und von vorneherein ein Brummen gar nicht erst auftritt.

Testet es mal, ob es daran liegen könnte, wenn ein Netzteil, und sei es nur ein Ladestecker vom Handy, daran schuld ist, ob die Box ihren Dienst tut oder nicht.
Features
Sound
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F
Nützling
Frank193 25.06.2016
Die Übertrager sind in das ART-typische stabile Alu-Stranggehäuse verbaut, da gibt?s nichts zu meckern. Die Anschlussbuchsen sind mit Ausnahme der XLR nicht mit dem Gehäuse verschraubt, nichts für häufige Stöpselei, wiederum mit Ausnahme der XLR ohne vergoldete Kontaktflächen und von eher einfacher Qualität.
Ich nutze zwei dieser Helferlein zwischen DAW sowie HTPC und meiner Stereoanlage. Hier ist die Zusatzfunktion als Steckeradapter praktisch, wobei ich nach Versuchen mit den Klinken- und den RCA-Anschlüssen die XLR verwende.
Klanglich sind sie soweit in Ordnung. Das Netzbrummen ist zwar nicht vollständig unterbunden, jedoch so stark unterdrückt, dass es bei Musikwiedergabe nicht mehr wahrnehmbar ist. Quervergleiche mit einem selbstgebauten funktionsgleichen, auf Lundahl-Übertragern basierenden Gerät, zeigen Klangverluste in allen Bereichen, von Grob- und Feindynamik, Auflösung, Pegel an den Frequenzenden bis hin zur räumlichen Darstellung. Klingt verkürzt formuliert wie ein auf 128er MP3-Format reduziertes CD-Wavefile. Anmerkung: Allein für den Bauteilwert des Selbstgebastelten kann man ein Dutzend der ART-Helferlein erstehen.
Das Ding ist praktisch, stabil, bei Verwendung der XLR-Anschlüsse auch bei häufiger Stöpselei tadellos, und für den aufgerufenen Preis klanglich in Ordnung.
Bedienung
Features
Verarbeitung
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A
Anonym 23.02.2022
Preis Leistung OK! Man kann diesen Transformer immer wieder für verschiedene Schaltungen einsetzen.
Features
Sound
Verarbeitung
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