T-Rex Fat Shuga

E-Gitarre Effektpedal

  • warmer röhrenartiger Overdrive/ Boost und Room/Hall Reverb in einem Pedal
  • Regler: Creme (Overdrive-mix), Reverb Level
  • Room/Hall Reverb-Type Schalter
  • An- / Aus-Schalter mit Status-LED
  • Stromverbrauch: 66 mA
  • Stromversorgung mit 9 V Batterie oder 9 V Netzteil (nicht im Lieferumfang enthalten, passendes Netzteil: Art. 409939)
  • Batteriebetrieb nur 1 bis 2 Std.
  • Maße (B x H x T): 70 x 50 x 115 mm
  • Gewicht: 218 g
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Soundbeispiele

 
0:00
  • Blues Hall Off-On
  • Country Hall Off-On
  • Indie Room Off-On
  • Rockabilly Room Off-On

Weitere Infos

Overdrive Ja
Distortion Nein
Fuzz Nein
Metal Nein
46 Kundenbewertungen
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  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.4 /5
  • Bedienung
  • Features
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Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
Volume-Regler im Innern (!) - auch als reiner Reverb einsetzbar
AlxFu, 12.05.2020
Das T-Rex Fat Shuga Boost- und Reverbpedal ist offensichtlich ein bisschen speziell: nur ein Drehknopf oben, der den Verzerrungsanteil im Signal regelt (von Clean bis doch recht Schmutzig, aber nicht übertrieben), dafür aber ein versenkbarer Regler für die Reverb-Intensität an der Seite, benachbart von einem kleinen Schalter um den Reverb zwischen Room und Hall umschalten zu können.
Ich verwende das Pedal am Anfang meiner Signalkette um meinen "Clean"-Sound mit etwas Reverb und Verzerrung aufzufetten, verwende für den Reverb einfach eine always-on/set-and-forget Einstellung und schalte nur ab und zu zwischen Room und Hall um (für präsentere Reverb-Effekte verwende ich am Ende meiner Signalkette das Digitech Polara). Das funktioniert mMn sehr gut, beide Einstellungen klingen wunderbar. Auch in Zusammenspiel mit anderen Gain-Pedalen macht das Fat Shuga eine gute Figur, der Boost feuert entsprechende Pedal gut an und verzerrter Reverb klingt mMn auch echt cool, sehr zu empfehlen!

Was allerdings wirklich merkwürdig ist: im Innern des Fat Shuga befindet sich ein kleiner Drehregler, mit dem man das Boostsignal mit Hilfe eines kleinen Schlitzschraubenziehers anheben bzw abschwächen kann. Entdeckt habe ich das nur, weil ich beim Lesen von Reviews in einem Forum den Satz "Why is no one talking about the switch inside?" gelesen hab, ansonsten konnte ich nirgendwo darauf einen Verweis finden. Es ist also etwa möglich, den Boost auf die Signallaustärke der Gitarre einzupegeln und das Pedal dann nur mehr als Reverb zu Verwenden. Es ist außerdem möglich, das Signal abzuschwächen (sodass die Lautsärke des Signals bei Betätigen des Boosts verringert wird; auch Mute ist möglich) oder die Boost-Lautstärke noch enorm (!) anzuheben (Stock-Einstellung ist gefühlt bei 20%). Warum nicht einfach neben dem "Cream"-Knopf noch z.B. ein "Sugar" (für die Laustärke)-Knopf angebracht wurde, ist mir wirklich ein Rätsel, da das Fat Shuga dadurch noch deutlich vielseitiger einsetzbar wäre. So muss zur Lautstärkeneinstellung immer der Boden abgeschraubt werden. Das nervt zwar einerseits, andererseits ist es aber trotzdem erfreulich, dass es die Möglichkeit gibt.

Mir persönlich gefällt der Klang des Fat Shuga hervorragend, die Verarbeitung ist tadellos (nur der Reverbregler sitzt nicht 100% mittig, aber das würde vielen wohl noch nicht mal auffallen), das leicht glitzernde Braun sieht sehr hübsch aus und durch die merkwürdigen Design-Entscheidungen wurde mir das Pedal im Endeffekt nur noch sympathischer.

Wer eine Möglichkeit sucht, den Klang seiner/ihrer Gitarre etwas mehr in den Vordergrund zu rücken, ohne die eigentliche Klangcharakteristik verändern zu wollen, sollte dem schrulligen T-Rex Fat Shuga eine Chance geben!
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Sehr ... speziell. (D.h. leider übersetzt: eingeschränkt und unpraktisch)
Markus209, 24.06.2020
Eigentlich suche ich bloß ein brauchbares Reverb, das ich ans Ende meiner FX-Loop hängen kann (vor den Looper), als Ersatz für den eher mäßigen, der in meinem Amp eingebaut ist... der Fat Shuga war ein typischer "Mal gucken, was das ist"-Neugierde-Kauf - wird aber wohl leider wieder den Weg zurück antreten...

Das ganze Konzept des Geräts ist ... merkwürdig, um es mal diplomatisch auszudrücken. Wenn man schon zwei so unterschiedliche Effekte in ein Gehäuse packt, wäre es sinnvoll gewesen, sie zumindest separat schaltbar zu machen. So ist er jedenfalls nur brauchbar, wenn er entweder völlig allein vor einem cleanen Amp hängt (dort wird er allerdings eher zu einem Overdrive ohne justierbaren Level) oder ganz am Ende der Kette, wo der Reverb nicht mehr mit anderen Effekten ins Gehege kommen kann. Dort hängt er derzeit auch bei mir, mit der einzigen Aufgabe, cleane Single-Coil- bzw. Split-Sounds ordentlich anzufetten. Das macht er auch ziemlich gut, allerdings ist er für so ziemlich alles andere - vor allem als reiner Reverb - mE eher unbrauchbar.

Vor allem wegen der langen Kette fragwürdiger Designentscheidungen... was man erwarten würde, wären "Cream"-Regler, Reverb-Level und Modus-Schalter oben und dann meinetwegen den Boost-Level über den versenkbaren Poti an der Seite - stattdessen hat man oben nur den Cream-Poti, Reverb-Level und Schalter hingegen umständlich an der Seite, neben der Strombuchse (die an der Stirnseite viel besser aufgehoben wäre), und den Boost-Level kann man so ohne weiteres überhaupt nicht(?!) justieren bzw. muss man dazu wohl erst das Gehäuse öffnen, um dann an einem (undokumentierten!) Poti im Inneren zu schrauben... what? Was das soll, wissen wohl nur die Designer selber, mir erschließt sich das jedenfalls nicht.

Fazit: So schön er tatsächlich klingen mag, wenn man ihn mal richtig platziert und eingestellt hat - die "Cream" bringt richtig dosiert eine tatsächlich sehr sahnige, röhrenartige Sättigung, mit der Singlecoils bzw. gesplittete Humbucker etwas runder werden - so wenig "alltagstauglich" ist das Pedal leider insgesamt. Das sinnvolle Einsatzgebiet ist für meinen Geschmack doch sehr begrenzt und das Design bzw. die Bedienung schlichtweg eine Katastrophe. Und für ein extremes "One Trick Pony", das die meiste Zeit ausgeschaltet bliebe, ist es mir dann doch etwas zu teuer - dann doch lieber ein paar Euro mehr für zwei Einzelpedale, die man sinnvoll in der Kette verteilen und vernünftig einstellen kann. So ist das Fat Shuga, abgesehen von dem durchaus schönen Sahne-Sound, für mich eine ziemliche Fehlentwicklung...
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Erster Eindruck nach einem Tag: Toll!
Alexander457, 02.06.2021
Ein Gerät für alle, die ihren Amp in die Zerre boosten wollen und dazu gerne einen dann verzerrten Hall hören möchten - also für niemanden ;)
Wozu gibt´s sowas?
Keine Ahnung, den Punkt für "Boost und Hall gleichzeitig an oder aus" verstehe ich nicht.
Das macht aber nichts, denn der Fat Shuga klingt mit meiner Mexico Strat einfach toll!
Boost und die richtige Dosis Cream geben meiner ein weing dünn klingenden Strat das gewisse Etwas - mehr Fülle und Wärme, ein leicht kratziges Glitzern auf den Höhen und eine unglaublich dynamische Kontrolle über (leicht!) Crunch bis Clean mit dem Volume Poti. Wenn ich das ohne den Shuga am crunchenden Verstärker mache gehen mir viel mehr Höhen verloren - also allein dafür lohnt sich das Teil schon!
Der erreichbare Zerrgrad ist eher gering - schade, denn der Hall kommt im Shuga natürlich nach der Zerre und klingt wirklich schön.
Als nächstes werde ich also einen Overdrive davor hängen...

Der Kaufgrund war eigentlich, dass mein Iridium keinen Hall hat und ich für mehr Zerre sowieso auch einen Booster wollte. Beides klingt gut, aber nicht gleichzeitig - macht nichts, ich behalte den Fat Shuga ziemlich sicher! Allein schon meiner Strat zuliebe...

Die Verarbeitung ist sehr gut!
Inbusschlüssel zum Öffnen (wegen des internen Trimpoti) liegt in der Packung.
Der (hier auch schon bemängelte) versenkbare "Reverb" Regler ist super. Ich meine - wie oft regelt man denn den Hall während des Spielens? Das ist doch, wenn man beide Effekte benutzen will, eh ein "always on" Pedal...
"Cream" regelt den Anteil an "Sahne" (Schmutz, Zerre, ...), die Lautstärke bleibt relativ gleich. Die Werkseinstellung hebt den Pegel leicht an, genau richtig um ein Solo etwas zu boosten, für mehr Boost (oder weniger) dreht man am Trimmpoti im Inneren.
Und der Thomann Vesand war wie immer sehr schnell!
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Easy!
BigN., 29.10.2019
Weil ich nicht so viel Freude am Pedal-Steptanz habe nutze ich den Fat Shuga als einzige Live-Effektkiste (nebst einem Mooer Baby Tuner).

Toll sind die Sounds, die aus dem Gerät kommen:
Der Overdrive geht so in Richtung Tube Screamer, also eher mittig/warm und lässt sich sehr fein dosieren.
Der Halleffekt klingt auch recht natürlich und über den Schalter
hat man flott zwei Sounds zur Auswahl, wobei Room eher ein
kleinerer, unaufdringlicher Sound ist und Hall ziemlich präsent
daherkommt.

Auch schön die Tatsache, dass entweder beide Effekte
zusammen genutzt werden können oder (durch Herunterregeln) einzeln. Also Room/Hall wegdrehen = nur Overdrive. Oder Overdrive wegdrehen ... nee, Moment, auch zugedreht ist noch ein gewisser
Boost zu hören.

DIE LÖSUNG:
Pedal aufschrauben und das Mini-Trimpoti drehen.
Damit kann man die Ausgangslautstärke angleichen.
Gleichlaut, lauter, sogar leiser - geht alles :-)

Aber die Handhabung, weia!
Der seitliche versenkbare Potiknopf ist ein Gimmick (mal sehen, wie lange das hält), die Markierung von oben nicht abzulesen. Warum nicht einfach den Reverbregler neben den "Cream"-Regler??
Die ultragrelle LED ist eine echte Zumutung für's Auge.

Mein Fazit: Schöne Sounds, aber schlecht durchdachte Bedienung.
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Der Klang einer E-Gitarre wird in erster Linie mit einem verzerrten Sound in Verbindung gebracht. Titel wie Smoke On The Water, Smells Like Teen Spirit oder Enter Sandman, die beispielhaft den Klang einer elektrischen Gitarre reprä­sen­tieren.
 
 
 
 
 
Video
T-Rex Fat Shuga Overdrive / Boost / Reverb
2:55
Thomann TV
T-Rex Fat Shuga Over­drive / Boost / Reverb
 
 
 
 
 
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