Presonus StudioLive AR8c

8-Kanal-Analogmischpult mit USB-Audio-Interface

  • 8 x 4 USB 2.0 (USB C) Audio-Interface (24 Bit/96 kHz)
  • Mehrspuraufnahme auf Mac und PC
  • SD-Card-Recorder/Player mit 24 Bit/44,1 kHz (Aufnahme: WAV, Wiedergabe: WAV und MP3)
  • Bluetooth-5.0-Empfänger
  • 4 Mikrofoneingänge (XLR) mit Class-A-Mikrofonvorverstärkern
  • 48 V Phantomspeisung global zuschaltbar
  • 6 symmetrische Line-Eingänge (2 Monokanäle
  • 2 Stereokanäle)
  • 2 Instrumenten Eingänge (Kanal 1 und 2)
  • Kanäle 1 und 2 mit Hochpassfilter
  • Super Channel (Kanal 7/8) mit verschiedenen Eingangsmöglichkeiten: Cinch-Eingang (L/R)
  • 3,5-mm-Stereoklinkenbuchse
  • zuschaltbare Wiedergabe von Bluetooth-Quellen und SD-Card bzw. USB-Playback-Stream vom Rechner
  • Main-Ausgang L/R (XLR) mit LED-Aussteuerungsanzeige
  • Stereo-Kopfhörerausgang
  • Digitaleffekt (16 Presets)
  • Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.11 oder neuer / Win 7, 8 und 10
  • Abmessungen (B x T x H): 284 x 313 x 89 mm
  • Gewicht: 3,2 kg
  • inkl. Studio One Artist + Studio Magic Plugin-Suite (DAW-Software)

Weitere Infos

Anzahl der Eingangskanäle 8
Anzahl der Mikrofoneingänge 4
Anzahl der Lineeingänge (Mono/Stereo) 6
Anzahl der Auxwege 1
Phantomspeisung Ja
Klangregelung Ja
Audiointerface USB 2.0

Clevere Kompaktlösung

Das Presonus StudioLive AR8c vereint auf einer kompakten Pultoberfläche eine clevere Kombination aus analogen und digitalen Audiofunktionen: Aufgebaut ist es wie ein gewöhnlicher analoger Kleinmischer mit acht Kanälen, doch unter der Haube werkelt zudem ein digitaler Effektprozessor mit 16 Hall-, Delay- und Chorus-Effekten sowie ein SD-Karten-Recorder/Player und ein vollwertiges USB-Audio-Interface. Und als echtes Gimmick hat das AR8c noch einen Bluetooth-5-Empfänger an Board. Die vier Mikrofonvorstufen stammen aus der XMAX-Serie, diese Preamps verbaut Presonus auch in seinen hochwertigen Studiogeräten. Trotz seiner Kompaktheit kann man mit dem Presonus StudioLive AR8c also hochwertigen Audio-Content erstellen, sei es in Form von Musikaufnahmen, Podcast-Produktionen oder Live-Streams für den YouTube-Channel.

Ein Schweizer Audio-Messer

Das Presonus StudioLive AR8c ist so etwas wie das Schweizer Taschenmesser unter den Audio-Interfaces: Es ist sehr kompakt und extrem flexibel einsetzbar. Presonus hat die digitalen Features so geschickt in den Bedien-Flow eines Analogpultes integriert, dass sich auch Mischpultneulinge schnell auf der Oberfläche des StudioLive AR8c zurechtfinden. Neben dem Main-Out (ausgeführt als XLR-Buchsen) kann das Signal über die getrennt regelbaren FX- und AUX-Ausgänge aus dem StudioLive AR8c herausgeleitet werden, was vielfältige Routing-Szenarien ermöglicht, zum Beispiel die Belieferung eines externen Effektgeräts oder die Erstellung eines Kopfhörermixes für Musiker. Der Clou ist aber der „Super-Channel“: Auf den Stereoeingang 7/8 können nämlich vier Stereoquellen geroutet werden – der Stereo-Cinch- und Stereo-Miniklinkeneingang, der SD-Card-Player und der Bluetooth-Empfänger.

Gelungener Analog-Digital-Spagat

Das Presonus StudioLive AR8c schafft einen gelungenen Spagat zwischen einer intuitiven Bedienung und einem umfangreichen Angebot an Funktionen und Features. Das macht das AR8c zum idealen Werkzeug für Musiker, Podcaster oder YouTuber, die nicht zu tief in die tontechnische Materie eintauchen möchten, aber dennoch ein flexibles Audiowerkzeug benötigen. Das StudioLive AR8c eignet sich dabei für den stationären Betrieb im Home-Studio genauso wie als Mischpult bei der Livebeschallung, bei der neben der Sprachübertragung oftmals auch Untermalungsmusik gefordert ist. Man darf sich von der Kompaktheit des AR8c dabei nicht täuschen lassen, denn das kleine Presonus-Pult steht seinen großen StudioLive-Kollegen in puncto Betriebssicherheit und Klangqualität in nichts nach.

Über Presonus

Die Firma Presonus ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das 1995 von Jim Odom und Brian Smith in Baton Rouge, Lousiana gegründet wurde und sowohl professionelle als auch preiswerte Hard- und Software für Musiker und Produzenten anbietet. Erstes Aufsehen erregte Presonus Mitte der 90er mit dem DCP8, einem analogen Acht-Kanal-Kompressor/Limiter/Gate mit Fader und Mute Automation, der digital durch MIDI gesteuert werden konnte. Es folgten eine Serie von Mikrofonverstärkern sowie erste Audio-Interfaces für die damals aufkommende Home-Recording Szene Anfang der 2000er Jahre. Heute finden sich im Katalog des Herstellers neben Audio-Interfaces, Mikrofonvorverstärkern, digitalen Mischpulten und Studiomonitoren auch die etablierte DAW-Software Studio One.

Ein Tausendsassa in der Welt des Homerecording

Manches Studio-Equipment ist ein One-Trick-Pony, das Presonus StudioLive AR8c ist eher ein Tausendsassa! Neben den offensichtlichen Anwendungsbereichen, z.B. als USB-Interface zur Podcast-Erstellung oder zur Sprachübertragung für den YouTube-Channel, bietet es sich beispielsweise auch als ständiger Begleiter für Singer-Songwriter an: Sie können mit dem AR8c ihre Live-Shows abmischen und gleichzeitig aufnehmen, unterwegs Ideen festhalten und sie später im Homestudio mit der Studio-One-Artist-Software ausarbeiten. Schlagzeuger können das AR8c zum Üben nutzen, z. B. indem sie ihr Spiel zum Playback vom Smartphone (via Bluetooth) nebenbei aufnehmen. Empfehlenswert ist das kleine StudioLive auch für Alleinunterhalter oder Duos, denn dank des Super-Channels gehen keine wertvollen Kanäle für die Musikbeschallung in den Spielpausen verloren.

6 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.3 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Hervorragend geeignet für kleines Home-Recording-Studio
Frab, 31.12.2020
Ich habe mir das StudioLive AR8c gekauft, um mein jahrelanges Home-Recording-Set bestehend aus Mischpult Yamaha MG124 und USB-Interface Edirol UA 101 zu ersetzen. Mit der alten Kombination war ich eigentlich zufrieden und erzielte sehr gute Ergebnisse beim Home-Recording (2 Micros und 1 PU für A-Gitarre und 1 Micro für Gesang). Einzig die etwas unübersichtliche Verkabelung beider Geräte war gelegentlich nervend. Mit der Aussicht nun alles in einem Gerät vereint zu bekommen, habe ich mir das AR8c zugelegt.
Nach nun ausgiebiger Testung des neuen Gerätes kann ich aus meiner Sicht nur Positives berichten. Das AR8c macht einen sehr robusten, wertigen Eindruck. Sowohl als Mischpult als auch als Interphase macht es das, wofür es vorgesehen ist. Die Soundqualität bei Aufnahme und Mischen ist hervorragend. Die Interaktion mit dem PC ist bestens. Hervorzuheben sind die Möglichkeit das Summensignal in Stereo direkt auf eine SD-Karte aufzunehmen und das Gerät über Bluetooth mit dem Smartphon zu verbinden.
Einziges Problem aus meiner Sicht war der in der Anleitung angegebene ASIO-Treiber (PreSonus FireStudio) den man von der PreSonos-Home-Page herunterladen kann. Mit diesem Treiber war eine Verbindung mit der von mir benutzten DAW (Cubase Studio 4) nicht möglich. Stattdessen war eine Verbindung mit den ebenfalls angebotenen Treiber StudioLive AR Asio erfolgreich. Um das herauszubekommen, hat mich etwas Zeit gekostet.
Zusammenfassend kann ich aber sagen, dass das StudioLive AR8c meine Erwartungen voll und ganz erfüllt hat. Ich kann es als Basis für ein kleines Home-Recording-Studio uneingeschränkt empfehlen.
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Lots of functions, but also some issues
Huub R, 27.07.2020
I really like the versatility of this mixer: lots of input options, multitrack USB (Windows drivers work fine), built-in SD recorder and AUX/FX/Phones/Main/ControlRoom outputs. Having all this functionality in a single mixer is the reason I bought this model, and it does not disappoint. I like to easily switch between working with and without a computer/DAW, and this mixer is ideal in that regard.

What does disappoint is the following:
-The balance of the different channels is not calibrated. For instance on channel 5/6, with the PAN set to CENTER, the right channel is about 1.4 dB louder than the left channel. I've found this to be the case in three different AR8c mixers, so it's not just mine. This can be 'fixed' by slowly panning to the left using a mono source until the VU meters line up, but I think this is sloppy for a mixer in this price range.
-There is no display for the SD recorder. I use it to record my playing when I don't want to use a computer, and you can immediately listen to it, but finding older recordings is a hassle since there's no visible track number or date etc, so my advice would be to use a mic to voice-stamp the recording at the start.
-The mix knobs are ofcourse not as nice as faders, but it saves space so it's fine. But I've noticed that you always need to use two fingers to turn the knobs, because with a single finger the knob tilts slightly, pushes into the sides and can't be turned anymore due to friction.

In the end the benefits outweigh the issues, and since this is the only mixer in this pricerange with these features I've decided to keep it.
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Piece of junk with one great feature
Mantriur, 12.10.2020
The AR8c has one thing going for it: Marrying an 8/4 USB interface with a hardware mixer. I'm a sucker for hardware controls, but I also need to route audio in creative ways in my home office. It is unique in that regard, and really does offer a lot of flexibility. Unfortunately, the good ends there.

- Build quality is abysmal. Pots are flimsy and wobbly, even labels are off.

- Components are out of spec, stereo distribution is uneven.

- Headphone amp is weak, roughly the level of a USB powered device, and a THD-fest.

- Line audio isn't linear, bass-heavy, and not suitable for audio production.

- SD records at 44.1khz, distribution rather than production rate.

- Effects engine makes me long for my '98 Sound Blaster Live.

- Bluetooth works well, if you ever need to mix audio from your phone with an extra level of compression.

It does reduce the mess of cables around my desk. It is only for that reason that I'm keeping it ... until it breaks, which I expect it will sooner rather than later.
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