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Orange AD200B Mk3 Black

Vollröhren Bass-Topteil

  • Leistung: 200 W
  • Vorstufenröhren: 1x ECC83 und 1x ECC81
  • Endstufenröhren: 4x 6550
  • Master Volume
  • Gain Control
  • Bass EQ
  • Middle EQ
  • Treble EQ
  • 4 Ohm und 8 Ohm Ausgänge
  • Maße: 550 x 270 x 280 mm
  • Gewicht: 24 kg
  • Farbe: Schwarz
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Soundbeispiele

 
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  • Funk Line
  • Funk Mic
  • Metal Line
  • Metal Mic
  • Reggae Line
  • Reggae Mic
  • Rock Line
  • Rock Mic
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Weitere Infos

Leistung 200 W
Equalizer 3-Band
Kompressor Nein
Limiter Nein
Effektprozessor Nein
Externer Effektweg Nein
Lautsprecheranschluss Klinke
Kopfhöreranschluss Nein
DI-Ausgang Nein
Tuner-Out Nein
Rackformat Nein
7 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
5 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
HAMMER
Thomas T. 448, 31.05.2018
Ich habe nun etwas mehr als 1 Jahr nach dem Kauf gewartet, bis ich eine Bewertung verfasst habe.
Habe den Amp mit mehreren verschiedenen Bässen (Ibanez, Schecter, B.C. Rich), aber auch mit verschiedenen Boxen (Hartke Hydrive 4x10, Harley Benton 1x15) gespielt. Im Live-Einsatz war er dabei auch.
Der Amp hat eine massive Durchsetzungskraft. Im Proberaum kann ich ihn bei Gain auf 12h maximal bis 10/11h aufdrehen. Anderenfalls hat der Rest der Band keine Chance. :)
Die 20 Jahre zuvor hatte ich immer Transistor-Amps. Weil leichter, weil billiger. Im Nachhinein ein Fehler. Der Orange ist kein Vergleich. Er klingt warm, wenn man möchte. Oder dreckig. Keine Schnörkel. Kein großer EQ. Braucht es aber auch wirklich überhaupt nicht. Er bleibt auch bei höheren Lautstärken noch clean. Lauter, als man es eigentlich braucht. Man bekommt ihn aber auch schnell in den Crunch, wenn man es darauf anlegt. Insgesamt hatte keiner meiner Transistor-Amps einen solchen Hammer-Sound!

Die Wartung wird günstiger als bei vielen anderen Röhrenamps. Habe mich vor dem Kauf mit einem Techniker unterhalten. Der Orange hat z. B. im Vergleich zu einem Ampeg SVT weniger Röhren und ist "technikerfreundlicher" verkabelt. Das verursacht weniger Kosten (Röhrenersatz) und Arbeitszeit (Verkabelung).

Der Amp hat keine Speakon-Buchsen. Die Klinkenstecker können ohne Widerstand gezogen werden (im Gegensatz zu Speakons). Allerdings kommt das i.d.R. nicht vor. Ich kann damit leben, keine Speakons zu haben.

Negativ:
Die Potis haben zum Teil eine große Wirkung auf den Sound. Finde sie subjektiv etwas zu leicht gängig, dafür dass ein Verstellen um 1-2h sich stark auswirkt.
Es fehlt leider eine DI-Buchse. Die gehört meiner Meinung dazu, wenn man als Hersteller möchte, dass der Amp auch im Liveeinsatz gehört wird und nicht nur das vorm Amp mit DI-Box abgenommene Bass-Signal. Ich habe das Problem mit einer TAD F.A.N.T.A gelöst. Hat auch gepasst.

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.
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Pure Vorröhre
Bernd669, 10.12.2012
Ich liebäugelte schon lange mit einem Vollröhrentop, habe aber angesichts des Gewichts 30+ kg immer davor zurückgeschreckt.

Der Orange ist mit seinen 25kg noch akzeptabel tragbar. Auch von den Maßen her ist er etwas schmäler als andere Tops, was für mich ein weitere Vorteil ist. Er passt auch auf kleinere Boxen.

Ich habe ihn nun seit einem halben Jahr. Je länger ich ihn spiele desto mehr mag ich ihn. Dieser charakterstarke Sound passt sich sehr gut ins Bandgefüge. Voll, satt cremig, bei Bedarf rotzig und crunchy. Entgegen anderer Meinungen kann man ihn bis in ausreichend hohe Lautstärken auch relativ clean spielen.

Die passive Klangregelung erfordert ein Umdenken, denn alle Regler beeinflussen sich gegenseitig. Dafür erhält man aber auch nur mit 3 Reglern ausreichend Möglichkeiten der Soundbeeinflussung. Wobei der typische Orange-Charakter immer erhalten bleibt.

Zwei Dinge sind zu beanstanden: 1. Er hat keinen DI-Out. Also entweder DI-Box vor dem Amp oder zwischen Amp und Box bzw slave out oder Abnahme mit Mikro
2. Er hat keine Speakon-Boxenanschöüsse, was heute eigentlich trotz Vinatge schon sein sollte.

Aber egal... der Sound entschädigt für alles!
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Einfach geil
03.09.2016
Ich habe vor drei Jahren mit dem Bass spielen angefangen. Meine Richtung Blues, Rock, Metal. Etliche Amps und Bodentreter hab ich ausprobiert nun hab ich meinen Sound gefunden, der Amp ist einfach nur hammergeil. Nicht viel Regler und Schieber, nur das was man braucht. Hier kann ich von Clean bis super Overdrive alles rausholen, und die Kiste fährt bei aufgedrehtem Gain mächtig ab. Für Freunde des angezerrten Basssoundes, ich wüsste nix besseres.
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Fette Röhrenkiste
Mark936, 04.11.2013
Schon als ich vor über zehn Jahren begonnen hab Bassspielen zu lernen, war mir klar, dass es irgendwann mal ein echter Vollröhrenamp sein sollte. Damals spielte ich einen Trace-Elliott V8 an. Gerät wird lange nicht mehr gefertigt, also musste ich mich umschauen.

Nach längerem Suchen kam ich auf den Orange AD 200B, hatte schon im Netz durchgängig Topp-Reviews dazu gelesen. Jemand vom Team nahm mir die letzten Bedenken - er besitzt ja schliesslich zur vollen Zufriedenheit selbst einen - und was soll ich sagen?!

Das Gerät ist technisch hervorragend verarbeitet (ich bin vom Elektrofach).

Klang ist genial, man hört jede noch so kleine Nuance im Tonspektrum, absolut Obertonreiche Klangfarbe, die Charakteristika des benutzten Instruments kommen voll zur Geltung.
Für mich als Plug and Play Bassist perfekt, hier gibts nicht zu viel zum Rumdrehen, nur was man auch wirklich braucht, also EQ und Gain/Master.
Bias-Setup ist ab Werk meiner Meinung nach als Techniker optimal gelöst, ziemlich genau zwischen 18 und 22mA, ein guter Kompromiss zwischen Sound und Lebenserwartung der Röhren.

Alles in allem ist das Gerät sehr empfehlenswert, ich würde mir jederzeit wieder einen Orange kaufen. Zum Glück hatte man mir noch einen aus dem Angebot für 1649,- reserviert.
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