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4. Bauformen und Stimmungen

Generell unterscheiden wir zuerst mal nach den unterschiedlichen Bauformen.

Wenn wir von einer Posaune sprechen, dann meistens von der bereits ausführlich beschriebenen Zugposaune. Neben dieser Bauform gibt es noch die Ventilposaune, die Marching-Trombone und die Superbone. Hierbei handelt es sich um Instrumente, die teils mit der Posaune verwandt, aber eher den Trompeteninstrumenten zugehörig sind.

Die Ventilposaune ist in der Bauform der Zugposaune sehr ähnlich, die Rolle des Posaunenzugs übernimmt jedoch eine Ventilmaschine. Dieses Instrument wurde in den 30er und 40er Jahren oft im Jazz eingesetzt.

Bei der Marching-Trombone handelt es sich eigentlich um eine große Trompete, die in der Stimmlage der Posaune spielt und hauptsächlich in den Marching-Bands eingesetzt wird.

Bei der Superbone handelt es sich um hybrides Instrument, es ist eine Trompetenposaune oder eine Posaunentrompete. Sie ist jedoch ein sehr exotisches Instrument, welches lediglich im Jazz zu finden ist.

Stimmung und Lage – von Diskant bis Kontrabass

Die Posaune wurde in ihrer langen Geschichte oft zur Verdoppelung von Chorsätzen verwendet. Es gab dafür Posaunen in allen Stimmlagen.

Heute werden teilweise noch Posaunen in den Lagen Bass, Alt-, Tenor- und Kontrabass verwendet. Dabei ist die Alt-Posaune in „Es“ (seltener in „F“), die Tenor- und Bassposaune in „B“ und die Kontrabassposaune in „Kontra-F“ (oder „Kontra-B“) gestimmt. Die Instrumente werden je nach Stimmung teilweise transponierend, teilweise nicht transponierend notiert.

Die gängigsten Posaunen sind jedoch die Tenor- und Bassposaunen. Die in „B gestimmte Tenorposaune wird meistens im Bassschlüssel nicht transponierend in „C“ notiert und ist ab dem großen „E“ aufwärts chromatisch spielbar.

Die Bassposaune ist eigentlich nichts anderes wie eine große Tenorposaune. Gegenüber der Tenorposaune ist lediglich die Bohrung und der Schalltrichter sowie die Ausführung mit zusätzlichen Ventilen anders.

Ventil – geht da die Luft raus?

Im 19. Jahrhundert wurde die Posaune erstmals mit einem Drehventil, dem Quartventil ausgestattet. Durch Drücken dieses Ventils wird ein zusätzlicher Ventilbogen zugeschaltet, der das Instrument verlängert und dadurch also den Ton erniedrigt. Im Fall des Quartventils, also bei der Tenor- und Bassposaune, um eine Quarte (von „B“ nach „F“).

Posaunen mit einem solchen Quartventil haben einen nach unten ausgedehnten Tonumfang, also ab dem großen „C“. Zusätzlich zur Erweiterung des Tonumfangs kann das Ventil vor allem in den Tiefen Lagen zur Hilfe genommen werden. Die 6. Zugposition (das kleine „C“) kann z. B. bei gedrücktem Ventil bequem in der Position 1 gezogen werden.

Bei Bassposaunen wird heute zusätzlich zum Quartventil noch ein weiteres Ventil, oft in Quintstimmung verbaut. Mit diesem zusätzlichen Ventil kann bereits ab dem tiefsten Pedalton chromatisch gespielt werden. Diese Ventil wird entweder in die Rohrschleife des Quartventils integriert und kann auch nur mit diesem gemeinsam benutzt werden (Offset-Bauweise) oder es befindet sich vor oder hinter dem Quartventil und kann so auch allein (Inline-Bauweise) benutzt werden.

In den vergangenen Jahren wurde viel am Luftfluss der Ventile gearbeitet. Oft wird die Ventilschleife sehr weit, sogar über den eigentlichen Korpus hinaus, gewunden (open-wrap). Neben dieser Möglichkeit wird auch in der Bauform der Ventile unterschieden. Neben dem ganz normalen Drehventil, welches z. B. auch bei der Tuba eingesetzt wird, gibt es noch weitere Ventile wie z. B. Thayer oder Hagmann.

Deutsche und amerikanische Bauweise

Eine weitere Unterscheidung gibt es wenn von deutscher und amerikanischer Bauweise gesprochen wird. Die deutsche Posaune wird mit einer engen Bohrung, aber einem verhältnismäßig großem Schallstück ausgeführt. Die Posaune wird sehr dünnwandig hergestellt, meist wird der Schalltrichter um einen Neusilberkranz ergänzt. Der konische Posaunenzug, die verlängerte Wasserklappe sowie die oft zahlreichen Verzierungen stellen weitere Unterschiede dar. Klanglich unterscheidet sich das Instrument vor allem im Bereich der Obertöne sowie im Abstrahlverhalten, diese Eigenschaft wird oft von Komponisten und Dirigenten in der klassischen Literatur gefordert.

Die Posaune in amerikanischer Bauweise hat sich jedoch in Deutschland und auch international etabliert und ist bis auf die beschriebenen Einsatzzwecke der deutschen Konzertposaune die erste Wahl der Posaunistinnen und Posaunisten. Mit ihrer großen Bohrung und der etwas dickeren Wandung bietet sie einen zentrierten vollen und dunklen Klang.

Bei der Auswahl zwischen amerikanischer und deutscher Bauweise sollte auf den Einsatzzweck geachtet werden. Da der Einsatz einer deutschen Posaune nur selten wirklich benötigt wird, ist die amerikanische Bauweise meist die absolut richtige Wahl.

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Ein Thomann-Fan
Ich bin mit dem Sevice und dem Produkt äußerst zufrieden.
Unbekannt, 10.05.2017

Posaunen im Überblick

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