3. Handling

Das Spielgefühl mit einem Dämpfer ist je nach Modell schon merklich anders als ohne. Der Anblaswiderstand ist oft deutlich höher – man braucht also etwas mehr Puste. Oder anders gesagt: man kann mit einem Dämpfer auch sehr „laut“ üben, ohne gleich die Nachbarn zu belästigen. Das Üben mit Dämpfer ist auch für das Spielen ohne Dämpfer von Vorteil. Auch 100 m-Läufer trainieren schließlich ihre Schnellkraft mit Hilfe von Gewichten. Spielen Sie ruhig mal eine halbe Stunde mit Dämpfer und dann ohne. Sie werden überrascht sein, wie befreit Sie dann aufspielen.

Ganz wichtig: die meisten Dämpfer beeinträchtigen die Intonation des Instrumentes, die Töne sind meistens zu hoch. Dies muss man unbedingt durch den Stimmzug und die Lippenspannung korrigieren.

Den Dämpfer ankleben?

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass das Einsetzen und Herausnehmen der Dämpfer im Konzert mitunter sehr rasch vonstatten gehen muss und schnell zu einen „Faux pas“ werden kann, wenn eine stille Passage durch einen herunterfallenden Dämpfer gestört wird. Der erfahrene Musiker wird daher darauf achten, die Korkstreifen leicht mit der Zunge anzufeuchten – so sitzt der Dämpfer sicher und hält besser. Spezielle Dämpferhalter, die am Notenpult befestigt werden, sorgen für Ordnung am Arbeitsplatz des Musikers und sind auf jeden Fall zu empfehlen, wenn rege vom Dämpfereinsatz Gebrauch gemacht wird.

K&M 15910
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