Modal Cobalt8

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Virtuell analoger Synthesizer

  • 8-stimmig Polyphon
  • anschlagdynamisches 37 Tasten Keyboard mit Aftertouch (Fatar TP9/S)
  • 24 Buttons
  • verriegelbarer vierachsiger Joystick
  • OLED Display
  • Glide/Portamento (Legato und Staccato Modus) sowie Mono, Poly, Unison (2, 4 und 8) und Stack (2 und 4) Keyboard Modi
  • 4-poliger Morphable Ladder Filter mit Cutoff-, Res- (Resonanz) und Morph-Reglern
  • 2 unabhängige Oszillatorgruppen mit jeweils bis zu 4 Oszillatoren
  • 34 Algorithmen wie Sync, Ringmodulation, Wellenform-Morphing und mehr
  • Step-Sequenzer
  • Arpeggiator
  • 3 unabhängige DSP-Effekte (FX1, FX2 und FX3): Chorus, Flanger, LoFi, Ping-Pong Delay, Phaser, Reverb, Rotary, Stereo Delay, Tremolo und X-Over Delay
  • 300 Werksprogramme - insgesamt 500 Presets speicherbar
  • MODALapp kompatibel
  • Maße (BxHxT): 555 x 100 x 300 mm
  • passender Koffer: Art. 510447 (nicht im Lieferumfang enthalten)

Anschlüsse:

  • 2 Line-Ausgänge: 6.3 mm Klinke
  • Stereo Kopfhörerausgang: 6.3 mm Klinke
  • AUX-Eingang: 3.5 mm Miniklinke
  • Expressions- und Sustain-Pedalanschluss: 6.3 mm Klinke
  • Clock Sync Ein- und Ausgang: 3.5 mm Miniklinke (Teenage Engineering/Korg-Spezifikation)
  • MIDI Ein- und Ausgang
  • USB
Erhältlich seit Dezember 2020
Artikelnummer 506277
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Tasten 37
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Ja
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Nein
Anzahl der Stimmen 8
Tonerzeugung Virtuell Analog
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
Speichermedium Intern
USB Anschluss Ja
Effekte 3 Multieffektprozessoren
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Ja
Pedal Anschlüsse 2
Maße 555 x 100 x 300 mm
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Virtuell-analoger Hybrid

Beim Cobalt8 handelt es sich um einen analog-virtuellen Synthesizer – sprich: um einen Hybrid-Synthesizer, der von analogen Schaltungen und digitalen Bauelementen Gebrauch macht. Ausgestattet ist er mit zwei Oszillatorgruppen mit wählbaren Algorithmen in eigenständigen Modulen, die somit mehrere Oszillatormodulationen ermöglichen. Des Weiteren besitzt er ein vierpoliges, morphbares Ladder Filter, einen Arpeggiator, einen 64-stufigen Step-Sequenzer und drei unabhängige DSP-Effekte. Er ist achtstimmig polyphon und besitzt 37 anschlagsdynamische Tasten mit Aftertouch. Mit dem Cobalt8 präsentiert Modal Electronics einen vielseitigen Synthesizer, der das volle Potenzial aus analoger und digitaler Technik schöpft und sich damit bestens für warme, klassische Analogsounds sowie für moderne, digitale Klänge eignet.

Klangerzeugung mit bis zu 64 Oszillatoren

Die zwei unabhängigen Oszillatorgruppen besitzen jeweils bis zu vier Oszillatoren. Bei einer achtstimmigen Polyphonie können somit bis zu 64 Oszillatoren gleichzeitig erklingen. Alle Stimmen können in den Modi poly oder mono bzw. zwei- bis achtstimmig unisono gespielt werden. Mit dem Stack-Modus können pro Anschlag beispielsweise zwei Stimmen bei einer vierstimmigen Polyphonie unisono erklingen. Analoge Wärme kann dem Sound durch den Drift-Regler hinzugefahren werden, der wiederum eine leichte Verstimmung simuliert. Die Auswahl der Wellenformen umfasst Sinus, Puls, Dreieck und Sägezahn. Geboten werden außerdem bis zu 34 Algorithmen, die komplexe analoge Synthesetechniken ermöglichen. Hierzu gehören Crossmodulation, Pulsweitenmodulation, sanftes Morphing, Bit-Crushing und gefiltertes Rauschen. Die Bearbeitung der Wellenformen erfolgt individuell. Überdies lässt sich der Charakter der Ringmodulation bei einigen Algorithmen ändern. Als DSP-Effekte gibt es beim Cobalt8 Chorus, Flanger, Lo-Fi, Ping-Pong Delay, Phaser, Reverb, Rotary, Stereo Delay, Tremolo und x-Over Delay.

App-Fernsteuerung inklusive

Der Cobalt8 bietet auf kleinem Raum eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Klangsynthese: Über 300 Presets lassen sich über das Display auswählen. Zusätzlich können ganze 200 benutzerdefinierte Presets gespeichert werden. Dank der 34 voreingestellten Algorithmen lassen sich verschiedene Sounds wie die Presets abrufen. Das macht den schnellen Zugriff auf die verschiedensten Klänge, die mit dem Cobalt8 erstellt werden können, möglich. Dank der digitalen Bauteile können mit dem Cobalt8 Sounds realisiert werden, die mit reinen Analogsynthesizern gar nicht zu erreichen wären. Die Modal App erlaubt zudem eine Erweiterung der Benutzeroberfläche – so erhält man die Option, den Cobalt8 per USB-Verbindung, über PC, Mac, Android oder iOS zu steuern. Außerdem gibt es dort alle Funktionen im Überblick, sodass man das komplette Spektrum des hybriden Synthesizers auf digitale Weise vollumfänglich erkunden kann.

Über Modal

Der junge Hersteller Modal hat seinen Sitz in Bristol, UK, und wurde ursprünglich unter dem Namen Modulus gegründet. Ziel des Herstellers war es, den Klang und das Konzept von Vintage-Synthesizern zu optimieren. 2014 wurde diese Intention mit dem Hightech-Synthesizer “002” schließlich umgesetzt. Schnell machte sich der „002“ dann einen Namen unter Klangsynthese-Fans. Seitdem werden bei Modal von sehr klein, z. B. der CRAFTsynth, bis sehr groß, z. B. der Argon8X, verschiedenste Synthesizer hergestellt. Die Produktentwickler von Modal legen dabei stets Wert auf ein ungewöhnliches, aber ausgeklügeltes Design und eine hohe Benutzerfreundlichkeit.

Stufenloses Morphing für noch mehr Klangvariationen

Alle Regler des Cobalt8 sind als Endlosregler ausgelegt. Außerdem sind nahezu alle mit Mehrfachbelegungen ausgestattet, die über den Shift-Button erreicht werden. Das Display zeigt indessen immer die jeweils geänderten Werte an. Der Cobalt8 bietet vier unterschiedliche Filter, mittels derer sich über den Morph-Regler verschiedene Nuancen hervorheben lassen. Mit den unterschiedlichen Modi kann zwischen verschiedenen Filtertypen gemorpht werden. Zu ihnen gehören Resonant Low Pass mit einer erweiterten Resonanz-Sensibilität, Balanced Phase, Balanced High Pass und Balance Low Pass. Letzterer verursacht etwa das stufenlose Morphen zwischen einem vierpoligen Low Pass und einem einpoligen Low Pass. Die Hüllkurven sind großzügig mit Attack, Decay, Sustain, Release und Depth ausgelegt und sie lassen sich bis auf Release auch invertieren. Neben einer Hüllkurve für Filter und einer für Amplituden ist noch eine dritte mit an Bord, die sich frei auf 55 Modulationsziele routen lässt – dabei kann ein Ziel gleichzeitig von mehreren Quellen moduliert werden.

17 Kundenbewertungen

13 Rezensionen

E
Sehr guter Synthesizer, der zu Klang-Experimenten einläd
ElBundee 31.03.2022
Der Modal Cobalt8 ist der erste Synthesizer, den ich mir für mein Heimstudio gegönnt habe (Synthesizer in Keyboards nicht mitgerechnet). Die drei entscheidenden Punkte für mich waren dabei zunächst der Klang, Funktionalität und Verarbeitung. Dazu fällt mir jeweils die Formulierung 'Gentleman' ein:

Der Klang versucht nicht bekanntes neu zu erfinden oder sich in den Vordergrund zu drängen - auch wenn die Presets zeigen, dass er dazu in der Lage ist... Mein Ziel ist dabei genau das: Bass oder String Begleitung bzw. einzelne Effekte (DAW oder schmaler Split am Keyboard und MIDI).

Die Funktionalität führe ich hier nicht in Detail auf, entscheidend für mich waren eine gute Zugänglichkeit (die Modal App ist hervorragend!) und der Sequenzer. Eigene Presets und Sequenzen sind keine Wissenschaft, laden aber zu Experimenten ein.

Letztlich tritt der Synthesizer im Heimstudio eher dezent auf (was man von der Kult-Konkurrenz oft nicht behaupen kann) - aber vor allem hochwertig bis zu den Tasten, die ich sogar bei vielen Keyboards schwächer kenne.

Im Ergebnis freue ich mich auf zukünftige Sound Experimente und eingesparte Split-Oktaven am Masterkeyboard zu einem sehr guten Preis.
Bedienung
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Sound
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G
Der hat was ....
GPunkt 08.01.2021
Von allen Modal Synths ist das der wahrscheinlich beste. Sehr 80iger Synthwave Pad geeignet. Sehr gut für dicke analog klingende Moogige Bässe. Ganz toll für das Sounddesign. Die selbstgemachten Presets fallen nur so aus dem Synth raus. Ich hab gar nix ... wirklich überhaupt nix ... zu meckern. Preis / Leistungs -mäßig das Beste, was ich je gekauft habe. Klingt nach dreimal so viel Geld. Irgendwie von Charakter her sehr "Prophet-ähnlich", wie ich finde. Und das er digital ist, merkt man nicht mal, wenn man ganz zu Beginn eines neuen Presets nur mit einem Oszillator spielt. Ich geb ihm die Max-Wertung in allen Kategorien!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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L
Fantastisch!
Lui2019 28.04.2021
Super Gerät, insbesondere für den Preis. Klanglich erste Sahne mit sehr cleverer und vielseitiger Soundengine und das Userinterface ist so gestaltet dass alle Parameter recht zugänglich sind.

Der einzige Nachteil aus meiner Sicht ist dass das Handbuch etwas zu wünschen übrig lässt, allerdings findet man im Netz zahlreiche Demovideos, auch direkt von Modal , die für die ersten Schritte sehr hilfreich sind.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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k
Der Burner!
kleebreede 05.11.2021
Habe mich nach vielen YT-Videos endgültig vom Soundsauca-Soundset überzeugen lassen. Das Ding ist so unglaublich vielseitig, klingt immer gut, ist gut verarbeitet und lässt sich gut bedienen. Da macht man überhaupt gar nichts falsch.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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