SOMA Lyra-8 Black Beast

Analoger Drone-Synthesizer

  • 8 Stimmen / Oszillatoren
  • jede Stimme ist in weiten Bereichen frei stimmbar
  • Dreieck/Rechteck Wellenform-Mix und FM-Modulation pro Stimmenpaar einstellbar
  • AD-Hüllkurve pro Stimme mit langsamer und schneller Reaktionszeit
  • Hyper LFO für Vibrato- und Delay-Modulationen
  • schaltbarer Feedback-Weg
  • Mod Delay mit zwei Delay-Lines und LFO-Modulation
  • Drive-Stufe mit Wet/Dry Regler
  • spielbar über 2 Metallkontakte pro Stimme
  • Audio Ausgang: 6,3 mm Klinke
  • Kopfhörerausgang: 3,5 mm Klinke
  • External Input: 6,3 mm Klinke
  • Hold Gate: 6, 3 mm Klinke
  • CV Delay: 6,3 mm Klinke
  • CV Voices: 6,3 mm Klinke
  • Abmessungen (B x T x H): 266 x 266 x 62 mm
  • Gewicht: 2.5 kg
  • Farbe: Schwarz
  • inkl. externem Netzteil (12 V DC)
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Soundbeispiele

 
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  • Demo 1
  • Demo - 2 FX

Weitere Infos

Anzahl der Tasten 8
Anschlagdynamik Nein
Aftertouch Nein
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Nein
Anzahl der Stimmen 8
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle Keine
Speichermedium Keine
USB Anschluss Nein
Effekte Delay, Distortion
Arpeggiator Nein
Anzahl der analogen Ausgänge 1
Digitalausgang Nein
Display Nein

Die volle Dröhnung aus Russland

Lyra-8 ist ein analoger Synthesizer, der einen ungewöhnlichen Klang samt ungewöhnlicher Handhabung fernab linearer und chromatischer Skalen und ein gewohntes Modulationsverhalten bietet. Die acht Oszillatoren ähneln den Tongeneratoren alter elektrischer Orgeln und umfassen Dreieck- und Rechteckwellenformen. Mehrere Schichten von Cross-Feedback und Modulationen sind hier für den Klang entscheidend. Anstatt eines klassischen Keyboards gibt es hier pro Stimme zwei berührungsempfindliche Druckknöpfe aus Metall, mit denen die Hüllkurve gesteuert werden kann. Der an Bord befindliche Hyper-LFO ist eine Kombination zweier Rechteckwellen, die entweder durch eine Addition (OR) oder durch eine Multiplikation (AND) miteinander verschaltet werden können. Legt man den SYNC-Schalter um, so erfolgt beiderseits eine weiche FM-Synthese. Mit diesen Features ist Lyra-8 anders als alle anderen Synthesizer.

Kontrolle der Oszillatoren in Gruppen

Die acht Stimmen sind in mehreren Gruppen angeordnet. Mit Sharp lässt sich die Wellenform von je zwei Stimmen verändern und mit MOD die Modulation. Die Regler PITCH für eine grobe Stimmung und HOLD zum Halten von Noten kontrollieren zwei Gruppen. Es können Akkorde gespielt werden, bei denen jede Stimme auf eine eigene Tonhöhe gestimmt ist. Die beiden Oszillatoren links bieten fette Grundtöne, die in der Mitte decken den mittleren Frequenzbereich ab und die beiden rechts bieten sehr hohe Töne. Aktiviert man bei der Hüllkurve die Funktion FAST, so hat man eine lange Decay-Rate. Dies wirkt sich auch auf den Regler HOLD aus, mit dem dann alle vier Stimmen gleichzeitig erklingen können, sobald er sich in der Mittelstellung befindet. Mit den Schaltern LFO, FB und CV in der Mitte des Synthesizers kann die Cross-Modulation aktiviert und zwischen zwei verschiedenen Modi gewählt werden.

Experimentelle Klänge für jeden Zweck

Synthesizer-Freunde, die gerne Neues ausprobieren möchten, Linearität satt haben und gerne experimentell unterwegs sind, werden im Lyra-8 von SOMA einen neuen musikalischen Gefährten finden. Er eignet sich perfekt für monströse Soundeffekte, die für klassische Horrorfilme dienen könnten - oder aber man verwendet ihn für zarte Ambient-Klänge. Der Lyra-8 ist dank seiner vielschichtigen Cross-Modulation zu vielem fähig. Vorhersehbare Klangergebnisse sind hier aber so gut wie unmöglich. Der Synthesizer bietet diverse Eingänge, mit denen sich der Lyra-8 in Abhängigkeit anderer Synthesizer bestens bedienen lässt. So kann beispielsweise ein externer LFO angeschlossen werden. Die Oszillatoren und das Delay werden durch eine externe Steuerspannung angesteuert. Der Lyra-8 besitzt einen Mono- und einen Kopfhörerausgang.

Über SOMA Laboratory

SOMA Laboratory wurde 2016 von Vlad Kreimer gegründet. Das Unternehmen hat sowohl in Russland als auch in Polen einen Sitz. Der größte Erfolg der Firma war der analoge Drone-Synthesizer Lyra-8. SOMA Laboratory verfolgt experimentelle und individuelle Ansätze für ausdrucksstarke und hochwertige Klänge mit der gleichzeitigen Verwendung bester Technologien des Zeitalters der analogen Synthesizerherstellung. Die russische Abteilung konzentriert sich auf die Entwicklung, während die polnische Abteilung für geschäftliche Angelegenheiten und die Fertigung nach internationalen Standards zuständig ist.

Der lebendige Synthesizer

Dass der Lyra-8 vom Hersteller SOMA als organismischer Synthesizer bezeichnet wird, hat einen guten Grund: Man hat tatsächlich das Gefühl, mit etwas Lebendigem zu interagieren. Schließlich sind die Stimmen jenseits jeglicher Linearität konstruiert. Bei der Cross-Modulation fängt der Klang ab einer bestimmten Stelle an, zwischen den Obertönen zu springen und geht dann in eine Overdrive-Phase über. Bei einer standardmäßigen FM-Synthese wird ein Oszillator, der einen anderen kontrolliert, ständig moduliert. Beim Lyra-8 startet die Modulation erst, sobald man ihn über den jeweiligen Druckknopf der Stimme spielt. Dies hat zufolge, dass sich die Attack-Phasen mit jedem Anspielen ändern. Mit etwas Hall hört sich der Lyra-8 ein wenig an wie eine synthetische E-Gitarre.

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11 Kundenbewertungen
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  • 3
  • 2
  • 1
4.9 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
SOLIDE SOLIDE SOLIDE .. aber das Tuning
Richard990, 27.10.2020
Ich habe den Synth ca. ein halbes Jahr lang immer wieder für Sounddesign im Homestudio gebraucht um Flächen zu erstellen, chromatische Musik im Sinne von Melodien eher nicht, aber dafür ist er ja nicht da.

Positives:
-Gebaut wie ein Panzer, schwer, solide, da hat man etwas in der Hand, dieses Gerät wird, wenn es gepflegt wird Jahre überdauern (in einem Sonic-Labs Video wird der Lyra-8 geöffnet und er ist mit viel Liebe zum Detail "aufgebaut" und verkabelt, da fliegt nichts rum und es wackelt auch nichts)
-Die Funktionen die er hat, sind für den EInsatzzweck gut gewählt, alleine das DualDelay mit Drive ist eine tolle Erweiterung gegen andere Drone-Synths
-Die Bedienung ist, wenn sie sich nach kurzer Eingewöhnungszeit erschlossen hat, leicht und schnell zugänglich.
- Der Sound ist flächendeckend, man kann den Lyra-8 so klingen lassen als würde Godzilla persönlich im Raum stehen, für Sounddesign und Filmmusik als auch flächige-dronige Sachen ein muss!

Negativ:
- Manchmal wünschte ich mir es gäbe mehr Kontrolle über die Lautstärkehüllkurve und die FM Potis haben eine sehr eigenes Regelverhalten, da kommt lange nichts und dann ganz viel
- Von einer "Fixierungsmöglichkeit" oder gar der Möglichkeit die Oszillatoren in Halbtonschritten zu tunen hätte der Lyra nicht nur profitiert, er wäre ein "no-brainer" wenn es um Drones geht. Da leider bei der kleinsten Berührung das Tuning aus den Fugen gerät.(Tuning Potis sind relativ leichtgängig, aber dennoch gut verbaut-es wackelt nichts- es dreht sich einfach leicht, es fehlt etwas der Drehwiderstand der das Poti gegen ein Berühren unempfindlicher macht)

Fazit:
Für mich DER Drone Synth und das mit Sicherheit noch viele Jahre.
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Zurück zu den Anfängen
Johannes698, 07.12.2019
"Elektronische Musik" - das war früher einmal der mutige Aufbruch in neue, bis dahin ungehörte Klangwelten. Später dann ging es hauptsächlich darum, andere Instrumente möglichst gut nachzumachen... Lyra-8 führt zurück in die spannende Anfangszeit. Drei Dinge kann ich dabei nur empfehlen: Man sollte sich die diversen Tests und Tutorials ansehen, die im Internet verfügbar sind, man sollte einen guten Effekt dahinter hängen (z.B. H9) und man sollte stets einen Aufnehmer mitlaufen lassen, denn NICHTS ist reproduzierbar! Das Gerät selbst ist äußerst solide, die Bedienung ist klar und übersichtlich, der Sound ist gewaltig. Sicher - ein Stereo-Out wäre schön gewesen... Egal. Der Spielspaß ist extrem groß. Eine ideale Ergänzung zu meinem Modular.
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