Fender Yngwie Malmsteen Signature E-Gitarre MN weiß Upgrade

E-Gitarre

  • Yngwie Malmsteen Signature Modell
  • Erlenkorpus
  • Ahornhals
  • "scalloped" Ahorngriffbrett
  • Hals mit Nitrolack Finish
  • Halsprofil: modernes C
  • 21 Dunlop Super-Jumbo Bünde
  • Breite des Messingsattels: 42 mm
  • Mensur: 648 mm
  • Tonabnehmer: 3 Seymour Duncan YJM Single Coils
  • synchronisiertes American Vintage Tremolo
  • Fender/Schaller Vintage "F" Style Mechaniken
  • Chrom Hardware
  • 3-lagiges weiß/schwarz/weißes Schlagbrett
  • gealterte Pickup Cover und Plastikteile
  • Farbe: Vintage White
  • inkl. Vintage Tweed Koffer
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Soundbeispiele

 
0:00
  • Blues
  • Funk
  • Rock

Weitere Infos

Farbe Weiß
Korpus Erle
Decke Keine
Hals Ahorn
Griffbrett Ahorn
Bünde 21
Mensur 648 mm
Tonabnehmerbestückung SSS
Tremolo Vintage
Inkl. Gigbag Nein
Inkl. Koffer Ja

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33 Kundenbewertungen
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4.5 /5
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
Innovative Kampfmaschine
Jimi, 09.07.2018
Ich gehöre der Generation an die mit Hendrix Muttermilch gesäugt wurde. Da gab es üppige Voodoo- Solos, Zappa hat Big Swifty zelebriert und Keith Emerson improvisierte im 7/4 Takt am modularen Moog. Das ist genau die Welt die diese Gitarre braucht!
Wir schreiben das Jahr ist 2018.. jajaja, ich weiß! Es ist niemals zu spät, lasst uns wieder richtig Musik machen. Sie ist Yngwies mahnender Fingerzeig an uns Musiker. Er hat uns diese Kampfmaschine vererbt, nutzen wir sie!
Da hatte ich mir ganz schön was aufgehalst. Als Linkshänder hat man eh die Arschkarte gezogen von wegen Modellvielfalt, Farbenauswahl etc., aber man ist ja notgedrungen flexibel geworden und hat Sättel getauscht oder ausgefeilt- aber ein Messingsattel- das hatten sich, nach einem Telefonat, nicht mal die Thomänner zugetraut. Ich dann doch. Raushacken war nicht, sitzt viel zu fest, also feilen. Alter Förster, das wünsch ich niemandem, hat mich jede Menge Whiskey und Nerven gekostet, sonst hätte ich diese Fender Mutation nie spielen können. Alles neu ausrichten, einstellen, wie bei Ettore Bugatti 1923. Aber sie ist eine astreine Rennschleuder geworden. (Nichts für Anfänger!!!)
Ich dachte es dauert Wochen um mich an eine solch außerirdische Griffbrettmutation zu gewöhnen, doch wenige Stunden reichten um sie an mich zu kleben. So erschien auch gleich der heilige St. Hendrix mit den Worten: Lass dich niemals von der geldgierigen Kommerzindustrie versklaven, spiel Solos, viele lange Solos! (ich weiß dass die Mehrzahl von Solo Soli heißt, aber St. Hendrix hats so gesagt!) Also lobpreisen wir Leo Fender und solieren bis die Saiten glühen!
Diese Gitarre ist kein Cleanmonster, da klingt jede andere Fender besser, aber sobald man die Heizung aktiviert, erweckt man Dornröschen zum Burgdrachen (Wechselwarmheavyblüter), dieser Baum will brennen. Also nix für Blues, Funk, Jazz, (der gute alte Ärisch würde kopfschüttelnd einen großen Bogen um dieses Instrument machen) dieses Gebälk ist Rock- Heavyspezifisch (ich hab ein neues Wort kreiert!!!)- aber vorsicht: nicht zuviel Gain- Die Jungs von der Destille brennen auch nicht den Schuppen nieder um einen guten Tropfen zu erhalten
Das vintage white, die 70er Kopfplatte und die F- Mechaniken wirken ganz schön retro, toll, und endlich ein 3-fach Schalter, Ich nutze auch den Mittel PU, wirklich! Der klingt klasse. (die Zwischenstellungen beim 5- fach Schalter sind eh viel zu spießig)
Der Hals liegt absolut suuuper in der Hand und das ausgehöhlte Griffbrett lässt sich hervorragend bespielen, man wird lockerer (was nicht am Whiskey liegt) und schneller (ist ja schließlich ?ne Yngwie Axt)
Die Seymour Pickups klingen höhenreich, nicht so warm wie Fender PUs brauchen auch mehr Schubkraft vom Aggregat (Amp oder Verzerrer), dafür rocken sie aber immer sehr sauber und transparent ohne an Durchsetzung zu verlieren.
Dies ist keine Universal- Gitarre sonder ein höchst spezifisches Instrument.
Wer Partyrock Covermucke macht sollte besser eine andere Gitarre wählen, wer aber offen und experimentierfreudig ist (und dadurch nur 3 Gigs im Jahr hat), für den tun sich hier intergalaktische Welten auf! Also nehmen wir diese Kampfmaschine und rebellieren gegen den Kommerz. Es lebe die Innovation!
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Beinahe die beste Strat
Mario471, 15.03.2011
Erster (rein optischer) Eindruck: Fein. Edel. Obwohl eine Signature Gitarre, wäre es mir allerdings lieber, der Malmsteen-Schriftzug auf der Kopfplatte wäre etwas dezenter gehalten. Wohl reine Geschmackssache :(

Hals: Liegt gut in der Hand, sowohl der Radius als auch die Nitro-Lackierung vermitteln ein positives Vintage-Spielgefühl. :)
Leider war er in der Werks(?)einstellung unspielbar, da erheblich seitlich verzogen, was ein ständiges Abgleiten der hohen E-Saite verursachte, aber durch einen Guitar-tech im Nu behoben wurde...

Kopfplatte:

Sie ist größer als üblich, besser gesagt "breiter". Sie scheint wirklich das Sustain und die (unverstärkte) Lautstärke des Instruments etwas zu erhöhen. Talk about magic...

Griffbrett: Schwer virtuell zu vermitteln, man muss es halt wirklich jeweils für sich entscheiden. Aufgrund des Scallopings (zwischen den Bünden ausgefrästes Griffbrett) sind Bendings (das "Ziehen" von Blue-Notes beispielsweise) wirklich leichter, einem blutigen Anfänger würde ich jedoch eher davon abraten, es ist durchaus möglich, mit zuviel Druck (und das dürfte bei Anfängern meist der Fall sein) auch schrecklich verstimmte Chords zu erzeugen. Sie will behutsam gespielt werden, diese Gitarre. SEHR behutsam, mit Betonung auf SEHR. Ist man dazu in der Lage, wird es einem aber gedankt durch Nuancenreichtum, der wohl mit keinem anderen Griffbrett erreichbar ist, auch nicht mit dem der Blackmore-Strat...
Übrigens: Die Positionseinlagen sind nicht (jedenfalls nicht bei mir) wie auf der Fender-Seite beschrieben, perlfarben, sondern einfach schwarz gehalten, was mich nicht unbedingt stört, aber halt nicht der Produktbeschreibung des Herstellers entspricht. :(

Bünde:
Die Bundstäbchen sind Dunlop Super Jumbos, 6000er. Sehr fett. Tragen angenehm zur Spielweise dieses Instruments bei, wiederum: erleichtern zwar das Bending, wirken aber auf Anhieb zunächst einmal etwas ungewohnt, um nicht zu sagen "clumsy"...

Sattel: Messing. Sehr höhenreich bei offenen Akkorden. Mit Sicherheit als Sustainbereicherung gedacht, ob aber sinnvoll, überlasse ich lieber berufeneren Geistern... Da der "Vorteil" nur ungedrückten Saiten zugute kommt, etwas seltsam... Aber: nicht unbedingt schlecht.

Tonabnehmer:
Die Pickups dieser Gitarre (Dimarzio HS-3 und HS-4, letztere die inzwischen eingestellte YJM-Dimarzio-Signature-Serie, inzwischen ist der gute Mann bekanntlich zu Seymour Duncan übergetreten...) werden wohl auf ewig Geschmackssache sein, sie sind eher low-output, richtig, aber sie klingen keineswegs schlecht (der mittlere ist ohnehin zu versenken), der Brückenpickup klingt etwas hell-hart-kratzig, der Halspickup hingegen schön warm-bluesig (gut für Soli) und alle sind so gut wie nebengeräuschfrei.

Das selbe lässt sich nicht vom Vintage-Tremolosystem sagen. Es ist gut verwendbar, aber keineswegs verstimmungsfrei, außerdem scheint die Werkseinstellung zu wünschen übrig zu lassen, zumindest war dies bei meinem Modell der Fall.

Besonders die G-Saite machte sowohl im cleanen als auch im angeheizten Modus einen geradezu schrecklich schnarrend-wabernden Sound...
Ein befreundeter Git-Tech meinte nach über einstündigem Einstellungsversuch, dies liege wohl am Grundcharakter der Pickups, und er fände es gar nicht so schlimm... Ich fand dann aber nachträglich selbst heraus, dass es die Tremolo-Federn sind, die unsägliche Nebengeräusche und false-tones erzeugten. Das lässt sich aber beheben, indem man 0,5 cm Gummischläuche innerhalb der Tremolo-Federn plaziert. Sollte bei einem Instrument dieser Preisklasse eigentlich nicht nötig sein... War es aber leider...

Nach all dem nachträglichen Setup (sollte nicht nötig sein!!!) bin ich im Augenblick sehr zufrieden mit dem Instrument, es spielt sich mittlerweile gewohnt, und doch anders, es vermittelt einen eklatant alternativen Eindruck, keineswegs den einer üblichen Strat, und man kann ihm mit etwas Know-how schöne Klänge entlocken.

Leider war das mir gelieferte Instrument auf der Rückseite bereits mit kleineren Gebrauchsspuren überzogen (wohl Hemdknopfkratzerchen), womit ich zwar leben kann, was aber nicht sein müsste meiner Meinung nach. Wohl ein Vorführmodell, wofür auch das etwas angewetzte Interieur des Vintage-Koffers spricht. Wobei letzterer an sich recht hübsch ist...

Genug geschimpft: Schönes Instrument, schlecht (werks?)eingestellt, bereits "leicht" angespielt offenbar (!?), insgesamt Topinstrument, aber bei dem Preis wäre mehr Input angesagt, sei es seitens Fender, sei es seitens Thomann...
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Eine Gitarre der Top-Klasse
Ludwig, 09.10.2009
Ich gebe in allen Punkten absolute Zufriedenheit. Schon das Auspacken aus dem extravagantem Koffer, der innen mit weichem, rotem Samt ausgestattet ist, macht Freude.

Die Gitarre liegt wie angegossen in der Hand und die Saitenlage ist flach und optimal eingestellt. Für Gitarristen mit hartem Anschlag muss sie allerdings noch höher korrigiert werden, damit sie nicht schnarrt. An die ausgehölten Bünde gewöhnt man sich schnell, und sie haben den Vorteil, dass Bendings und Vibratos mit einer unglaublichen Leichtigkeit vollzogen werden können. Es besteht hier sogar die Möglichkeit ein Vibrato zu erzeugen, das mit nicht ausgeholten Bünden nie möglich wäre (das typische Malmsteen-Vibrato).

Über Klang will ich nicht allzu viel schreiben, es ist eben eine Fender. Sie röhrt so, wie es sein muss, die Pickups brummen zu keiner Zeit, und auch im Cleanen Sound lässt sich ein hoher Dynamikumfang erzeugen. Für stark verzerrte Sounds ist ein zusätzlicher Overdrive empfehlenswert.

Von der Tremolobrücke bin ich sehr begeistert. Sie ist extrem Stabil und hat einen weite Hebelwirkung, was ich von Vintage-Tremolos eigentlich nicht gewohnt bin. Man kann fast sagen, sie kann es mit einem Floyd-Rose aufnehmen. Aber übertreiben sollte man es trotzdem nicht. Wer das typische "Pferdewiehern" Malmsteens kennt (z.B. im Song "cross the line") weiß, was ich meine.

Die Stimmmechanik hat einen exzellenten Lockmechanismus, sodass ein Verstimmen schier unmöglich wird.
Für einen Malmsteen-Fan, oder die, die es werden wollen, ist diese Gitarre zu keiner Zeit eine falsche Entscheidung. Für alle anderen, die gern den röhrigen Sound mögen und auch einmal einen ausgefallenen Stil probieren möchten, kann ich sie nur dringendst empfeheln. Natürlich ist sie genauso gut geeignet, im konventionellen Stil zu spielen. Ich benutze sie beispielsweise auch in einer Beat-Band, wo sie sich fantastisch integriert und in Soli in beeindruckendem Klang durchsetzt.

Eine Gitarre der Top-Klasse.
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Eine der besten Allrounder aller Zeiten!
FlyingV67, 21.03.2019
Ich habe diese Gitarre gekauft, um alles spielen zu können von den Stones über Loverboy und Billy Idol bis Shredmetal beliebiger Natur. Ich spiele über einen klassischen Marshall JVM 410 in ein Marshall 1936 Kabinet, weil dieses noch alleine tragbar ist. Die Gitarre ist wundervoll ausbalanciert, hängt perfekt am kultigen mitgelieferten Gurt und ist über mitgelieferte Security Locks gesichert. Da passiert nichts. Der Halstonabnehmer hat deutlich mehr Gas als sein Standardsinglecoilbruder aus der American Standard aber durch Rückregeln des Volumepotis kommt man durchaus in die Nähe dieses "normalen" Singlecoils. Schade ist nur, dass die Zwischenstellung nicht funktioniert, da hier ein Dreiwegeschalter verbaut ist. Will ich Dire Straits Zeugs spielen, muss der mittlere Pickup herhalten. Das ist aber schon der einzige Kompromiss, denn für alles andere habe ich deutlich drückendere Pickups ohne Brummen und Nebengeräusche am Start. Über den JVM ist von klassischem Blues über Rock/Hardrock bis fullon shred alles machbar und zwar in einer professionellen Qualität, dass es einen zunächst erstmal ungläubig staunen lässt. Das ausgefräßte Griffbrett setzt dem Ganzen dann die Krone auf. Satenziehen ist sowas von mühelos. Man merkt erstmal, wie wenig Druck man auf die Saiten geben muss, um einen sauberen Ton zu erhalten. Akkorde gehen unproblematisch. Ich hatte sie letztens zur Jazzprobe mitgenommen um ein paar Standards zu spielen: Halstonabnehmer und Toneregler etwas zugedreht und schon passts. Diese Gitarre ist eine der besten Allrounder aller Zeiten!
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