Behringer Pro-800

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8-stimmiger Analogsynthesizer

  • pro Stimme 2 Oszillatoren, je mit wählbarer Sägezahn-, Dreieck- und Rechteck-Wellenform, Pulsweitenmodulation und Level-Regler
  • Tiefpassfilter (-24 dB/Okt.) mit Resonanz, einstellbarer Hüllkurvenmodulation und Keytracking
  • Rauschgenerator
  • LFO mit 6 wählbaren Wellenformen und wählbaren Modulationszielen: Pitch, Pulsweite, Filterfrequenz
  • 2 ADSR-Hüllkurven (Filter und VCA)
  • Poly-Mod Sektion zur Modulation von Oszillator A und Filterfrequenz durch Filter-Hüllkurve und Oszillartor B
  • zusätzliche Regler für Glide, Master-Tune und Volume
  • schaltbarer Unisono-Mode
  • Speicherplätze für 400 Presets
  • Arpeggiator
  • zahlreiche weitere Parameter per Menü einstellbar
  • alle Parameter der Klangerzeugung steuerbar über MIDI CC
  • kann als vollständige Eurorack-Synthesizerstimme verwendet werden (Breite: 80 TE)
  • Eingänge für Sync und Filter-CV: 3,5 mm Klinke
  • Fußschalter-Eingang (6.3mm Klinke)
  • 2 Line-Ausgänge: 6.3 mm und 3,5 mm Klinke
  • Stereo-Kopfhörerausgang: 3,5 mm Klinke
  • MIDI In/Out (5-Pol DIN) und USB-MIDI
  • Abmessungen (BxTxH): 424 x 136 x 97 mm
  • Gewicht: 1,65 kg
  • inkl. Netzteil (12 V DC2, 1.2 A)
  • passendes Cover: Art. 477466 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passende Koffer: Art. 480286 und Art. 483005 (beide nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passende Tasche: Art. 485308 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit Juni 2023
Artikelnummer 566190
Verkaufseinheit 1 Stück
Bauweise Desktop
Anzahl der Stimmen 8
Tonerzeugung Analog
Speichermedium Intern
USB Anschluss Ja
Effekte Nein
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 1
Digitalausgang Nein
Display Ja
Optionale Erweiterungen Keine
Besonderheiten keine
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359 €
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80er-Synthie-Sound im modernen Gewand

Der Pro-800 ist aus einer Zusammenarbeit von Hersteller Behringer und dem Entwickler GliGli entstanden. Dieser achtstimmig-polyphone Synthesizer wurde inspiriert vom legendären Prophet 600 aus dem Jahr 1983, was man deutlich hören kann: Er lässt bewährte Klänge aus vergangenen Zeiten mithilfe durchdachter Features wiederaufleben. Der Pro-800 verfügt über zwei Oszillatoren mit drei Wellenformen, einen LFO, ein Filter sowie einen Arpeggiator und einen Sequenzer. Features wie MIDI-Konnektivität für den Anschluss eines Keyboards und ein interner Speicher für bis zu 400 Presets bringen den Pro-800 auf Höhe der Zeit. Der Behringer Pro-800 zeigt sich als bezahlbares Instrument, das altbewährte Klänge in die Moderne transportiert.

Behringer Pro-800 Detailansicht der Oszillatoren Sektion

Übersichtliche Bedienung, schneller Workflow

Die beiden Oszillatoren des Pro-800 erzeugen unabhängig voneinander die Wellenformen Sägezahn, Dreieck und Rechteck. Ein dafür vorgesehener Regler bestimmt dabei die Pulsweite der Rechteckform. Unterhalb des Reglers befindet sich die Sektion Poly-Mod, die den Oszillator A sowie die Filterfrequenz und den Oszillator B moduliert. Der darunter liegende LFO mit sechs verschiedenen Wellenformen schwingt in einer Frequenz zwischen 0,25Hz und 20Hz und steuert die beiden Oszillatoren auf Wunsch getrennt voneinander an. Das Filter verfügt über eine eigene Hüllkurve, die man über einen Resonanzregler zur Selbstoszillation bringen kann. Unterhalb des Filters findet man eine ADSR-Hüllkurve, die zur Klangformung dient. Wer mag, kann auch einen Glide für den Pro-800 einstellen.

Behringer Pro-800 Detailansicht der Poly-Mod- und LFO-Mod-Sektionen

Inklusive Arpeggiator, Sequenzer und Voice-Modi

Für den Pro-800 gibt es drei Betriebsmodi, für die der Schieberegler Unison-Track in der Sektion Poly-Mod verantwortlich ist. Im Polyphonic-Modus weist der Pro-800 jeder Note eine der acht Stimmen zu. Den Unison-Modus aktiviert man hingegen, indem man den Unison-Track einschaltet, ohne eine Taste zu betätigen. Um im Chord-Modus ein festgelegtes Noten-Pattern zu spielen, schaltet man den Unison-Track ein, während die zu spielenden Noten gehalten werden. Über den internen Sequenzer programmiert man bis zu zwei umschaltbare Sequenzen, deren Wiedergabegeschwindigkeit der Regler Value variiert. Das numerische Tastenfeld ist indessen für die Einstellungen des internen Arpeggiators zuständig. Wer möchte, kann sich bei der Abspielreihenfolge der Noten außerdem auch für eine zufällige entscheiden.

Detailansicht der Filtersektion und Anschlüsse des Behringer Pro-800

Noch mehr Möglichkeiten

Behringer und GliGli haben den Pro-800 für alle Musiker konzipiert, die die Klänge der frühen Synthie-Zeit wiederaufleben lassen wollen. Dank der neu ausgearbeiteten Features erlaubt der Pro-800 allerdings noch detailliertere und abwechslungsreichere Klänge als sein Vorbild. Der interne Speicher des Pro-800 lässt zudem Platz für bis zu 400 Patches, die man von dort aus schnell und einfach über eine numerische Eingabe abrufen kann. Auf der Frontseite befinden sich praxisnah neben der Kopfhörerbuchse und dem Audioausgang ein MIDI-In-, ein Sync- und ein CV-Anschluss, wodurch man den Pro-800 auch über externe Hardware steuern kann. Wer den Pro-800 in ein größeres Setup integrieren möchte, baut ihn ohne großen Aufwand in ein Eurorack-Case ein. Auf der Rückseite versteckt sich außerdem ein Anschluss für einen Fußschalter, der zum Einsatz kommt, um die Noten des Arpeggiators zu halten.

Detailansicht des 8-stimmigen Analogsynthesizer Behringer Pro-800

Über Behringer

Das in Deutschland von Uli Behringer gegründete und heute in China ansässige Unternehmen steht seit dem ersten Produkt, dem Studio Exciter F, für preiswertes Equipment. Mischpulte, wie das Eurodesk MX8000, sowie unzählige Signalprozessoren und später auch Beschallungsequipment ermöglichten es unzähligen Musikern auch bei begrenztem Budget ihre Heimstudios, Übungsräume und mobilen PAs mit Equipment auszurüsten, das sonst nicht erschwinglich war. Die Produktpalette von Behringer wuchs über die Jahre ständig weiter. Durch die Übernahme weiterer Firmen, u.a. Midas, Klark Teknik und TC Electronic, kamen nicht nur neue Produktgruppen hinzu, sondern es floss auch deren technisches Know How in die Produktentwicklung mit ein.

Vielfältige Parametereinstellungen

Der Pro-800 stimmt sich beim ersten Einschalten von selbst, was rund 20 Sekunden in Anspruch nimmt. Gegebenenfalls muss man ihn in den ersten 30 Minuten nachstimmen. Der zuständige Regler befindet sich auf der rechten Seite der Bedienoberfläche. Über das Menü stellt man hingegen zusätzliche Parameter ein, wie etwa die Wellenform des LFO, den Geschwindigkeitsbereich, Umfang der Velocity oder des Aftertouch. Die Taste Settings ist wiederum für globale Einstellungen, wie etwa die Helligkeit des Displays, zuständig. In dieser Kategorie können die User auch MIDI-Kanäle zuweisen. Die Preset-Parameter werden verwaltet und eingestellt, indem die gleichnamige Taste gedrückt gehalten wird. Die Firmware des Pro-800 lässt sich jederzeit über den USB-Anschluss auf der Rückseite aktualisieren.

89 Kundenbewertungen

4.5 / 5

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Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

62 Rezensionen

M
Grüße aus den 80zigern!
Marco99999 09.06.2023
Behringer 8-Stimmiger Analogsynthesizer - Ein echtes Meisterwerk
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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Guter Polysynth mit grossen Software/Menü/Bedienung Mankos
alex909 30.08.2023
VCO´s - gut, solide. Grosses Minus, aber auch Plus - Fq tuning der beiden oszis kann in semitones, free, octave... umgestellt werden. Leider ist das keine globale Einstellung ,sondern gilt für jedes Preset einzeln. Somit muss man sich immerwieder seine bevorzugte Fq tuning Methode in jedem Preset wieder umständlich, langwierig umstellen.

VCF - gut, solide, gefällt mir besser als cem3320. Relativ sicher ist der Filter aber immernoch etwas gedrosselt nach dem FW update auf 1.27. Da geht noch ein wenig was. Behringer sollte da nachlegen und den Filter mehr Range lassen, ihm weiter öffnen lassen. Grosses Plus - der verbaute cem3379 verliert kaum Volume in tiefen Frequenzen bei aufgedrehter Resonanz.

VCA - meinesachtens etwas leise, zuwenig Verstärkung. Das overdriving das etwa ab Position 6 bei den osc Level Reglern einsetzt ist nicht stark zu hören. Bei voll aufgedrehten Oszis und Main-Volume, VCF offen... ist der Synth immernoch ziemlich leise. Ohne Preamp quasi nicht nutzbar.

Envelopes - nicht schlecht, besser als manche User dahermeckern. Nicht Ultrafast, nichts für Bassdrums, Snares, ploppende Percussions... Aber wer braucht schon einen Poly Prophet für diese Sounds. Das wäre ohnehin eine Verschwendung. Für quasi alle anderen Sounds sind die Envelopes ganz gut. Behringer sollte schon nochmals nachlegen und die Envelopes perfekt machen ( was bedeutet sich nicht an dem Alten zu orientieren, sondern verschiedene neue ,sehr gute ADSR´´s zu implementieren ). Die Auswahl an 4 verschiedenen Envelope Types ist richtig super.

LFO - gut, solide. Aber die meisten Waveforms nur umständlich über das Hauptmenü zu erreichen. Ausserdem etwas wenige destinations zur Auswahl.

Poly Mod - sehr gut , aber etwas wenige destinations.

Arpegiator - kann fast nichts, da sollte Behringer stark nachlegen. Ist ohnehin nur Software die sieim fw-update raufladen können.

Menüs - sehr schlecht. Alles umständlich und nur über Zahleneingabe erreichbar. Alles im Menü ist umständlich, langwierig, unübersichtlich, nicht schön. Presets kann man nicht durchscrollen, sondern muss immer die Presetnummer im Zahlenfeld eingeben. Behringer sollte unbedingt das Menü überarbeiten und auch das Preset scrollen ermöglichen.

Display - ganz gut. Leider kein Oled mit mehr Zeichen. Schlecht ist das die Laufschrift zu schnell durchläuft, sodass man einiges nicht lesen kann.

Bauqualität - ganz gut. Gute Potis, eher schlechte Switches ( da wären die Folientasten vom Ziffernfeld anstatt der manuel-Plastik switches in vielfacher Weise besser gewesen ). Folientasten sind ganz gut, aber etwas für langsame Bedienung. Für Doppelklick oder schnelle Eingabe sind sie zu langsam. Gehäuse ganz gut, aber leider, leider den 5pol midi in auf der Oberseite und nicht am Gehäuse befestigt. ( Niemand baut die Behringer Synths in Eurorack Gehäuse ein. Das sollten sie nicht mehr machen - vollkommen unnötig und schlecht für die User. Am Gehäuse wenigstens den midi in zu verschrauben sollte auch sein. Das Audio out und Fottswitch in ist auch am Gehäuse verschraubt ).

Riesen Manko - die Anzeige der Werte von den Potis springt sofort , wenn man Poti nicht mehr bewegt auf die Anzeige im Hauptmenü um. Das nervt unendlich und macht ein feines genaues Einstellen mühsam, schwierig. Manche User empfinden das sogar als wären die Potis ungenau, fehlerhaft, mit lag. Richtig wäre es das der Wert des jeweiligen Poti solange angezeigt wird bis man anderen Poti benutzt, oder im Menü was macht.
Da sollte Behringer unbedingt ändern. Ganz, ganz wichtig.

Was stark fehlt - Eigener Poti für Unison detune. Der Value Poti sollte ein Push Encoder sein.

Bezüglich Menüs könnte sich Behringer beim Uno Synth Pro was abschauen. Der hat shr gutes, übersichtliche, schnell zu bedienende Menüs.

Thomann Service - Ich musste den Pro800 wegen einer Softwaresache zum Thomann Service senden. Thomann hat Alles in kurzer Zeit, unkompliziert, kostenfrei "reapariert".
Grosses Plus für Thomann Service.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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E
Eine Prophezeiung wird fast wahr.
Edelplastic 23.03.2024
Den Pro 800 habe ich nun schon etwas länger unter Beobachtung gehabt, letztendlich habe ich mich von dem guten Klang in den vielen YouTube Reviews überzeugen lassen, ihn zu kaufen.

Angeliefert wird er in typischer Behringer Pappverpackung mit Aufdruck, einigen Kabeln, welche dazu dienen das Gerät sofort einzusetzen. Nicht im Lieferumfang ist ein Audio-Kabel, dies muss optional dazugekauft werden, insofern noch keins im eigenen Bestand vorhanden ist.

Der Anschluss an den Rechner via USB-Kabel ging sehr flott, auch der Treiber für das Gerät wird von Windows automatisch zur Verfügung gestellt. Bevor ich das Gerät testen konnte, wollte ich die Firmware zunächst mit der Synthtribe App (welche man auf der Webseite von Behringer kostenfrei herunterladen kann) updaten. Auch dies ging ohne weitere Probleme vonstatten.

Nachdem ich den Synth geupdatet hatte, startete ich meine DAW, stellte in den MIDI-Einstellungen den Kontakt zum Pro-800 her und es konnte losgehen. Zum Bedienen des Gerätes in der DAW, verwende ich das Pro-800 Editor VST-Plugin von Momo Müller, welches man für wenige Euro auf seiner Webseite erwerben kann. Die Bedienung des Gerätes über MIDI funktioniert ebenfalls einwandfrei. Auch SysEX-Daten lassen sich dank des Plugins direkt an den Pro-800 senden und am Synth selbst auf einen freien Speicherslot abspeichern.

Die Bedienung am Gerät selbst geht fast genauso schnell von der Hand. Die Knobs und Schalter lassen sich einfach bedienen. Leider fühlen sich die Knobs etwas sehr nach günstigem Plastik an. Diese werde ich wohl gegen Edelstahl/Aluminium Knobs ersetzen, damit diese zum eigentlich qualitativ hochwertig anmutenden Gerätes passen. Das Gehäuse ist aus Metall und an den Seiten befinden sich, wie bei einigen Behringer Synths, Holzelemente. Die Auswahl der Presets und die Steuerung weiterer Funktionen wird über das Pad-Steuerfeld bedient. Um hier eine starke Abnutzung zu verhindern, steuere ich das Gerät generell nur duch meine DAW an, da solche Bedienfelder nach einiger Zeit starke Abnutzungsspuren oder Fehlfunktionen aufweisen, wenn man diese öfter verwendet. Diese Erfahrung habe ich bereits mit anderen Geräten gemacht die über solche Pad-Taster bedient werden. Die Presets kann man, wie bereits erwähnt, direkt über das Zahlenfeld abrufen oder auch über den Value-Knob durchblättern. Wie ich jedoch die Bänke (A-B-C-D) am Gerät schnell wechseln soll, ist mir bisher noch etwas schleierhaft, da sich mit dem Tastenfeld nur die Presets abrufen lassen, auf welcher Soundbank man sich gerade befindet. Erst wenn man beispielsweise bei Preset 99 der Soundbank A ist, kann man mit dem Value-Knob einmal weiterblättern und kommt somit auf Soundbank B - Preset 00. Wie man nun direkt von der einen Soundbank zur Anderen springen kann, muss ich noch herausfinden.

Kommen wir zu den Presets selbst. Es werden 99 Presets auf Soundbank A mitgeliefert. Hier dienen die Presets größtenteils nur als Demonstration, welche nichts besonderes sind. Zum antesten des Gerätes reichen diese aber völlig aus. Bässe hören sich super analog an. Schön Volumenreich, weich und trotzdem kratzig, wenn man will. Mit etwas Talent kann man super einfach E-Gitarren mit dem Pro-800 "simulieren" - Auch Pads, Keys und viele andere Töne lassen sich super einfach generieren. Mal hören sie sich richtig gut an, mal hört man störendes Clipping, da irgendwas nicht ordentlich rausgefiltert wird. Hier muss dringend nochmal ein Update durch Behringer her. Wer generell zu Beginn gute Presets ohne großartiges Herumgeschraube möchte, kann auf kommerzielle Angebote von anderen Musikern zurückgreifen und deren Preset-Packs kaufen. Kommen wir zum Fazit des Themas: Lasst euch von den YouTube Reviews oder Tests nicht beirren, dort sind generell schon Effekte und EQs auf die Sound gelegt, um diese besser klingen zu lassen, stellt euch die Sounds dort einfach in Mono vor und denkt diese Reverb-Effekte weg und schon habt ihr den Sound, welche das Gerät erzeugt.

So richtig zeigt der Pro-800 seine Stärken, wenn man eben ein Reverb auf die Sounds legt. Da der Pro-800 "leider" nur Mono ist, hören sich die Sounds ohne Reverb oder einem EQ etwas langweilig an. Aber das darf man bei seiner Kaufentscheidung nicht berücksichtigen, da das Gerät eben nicht über eigene Effekte verfügt. Wenn man ein weiteren und vollkommen neuen Stereo-Sound möchte, muss man sich 2 dieser Pro-800 kaufen. Diese kann man dann synchronisieren und man erhält damit das gewünschte Stereo-Feld und einen weiteren Boni -> 8-Stimmen werden auf 16-Stimmen erweitert!

Was kann ich insgesamt zu dem Pro-800 sagen:

Das Gerät selbst macht einen stabilen Eindruck (abgesehen von den Plastik-Knobs) und es hört sich gut an. Wenn es sich besser anhören soll, muss man eben Effekte und EQs verwenden, wenn es sich noch besser anhören soll, kauft man sich noch ein zweites Gerät, um ein Stereo-Feld erzeugen zu können.

Für blutige Anfänger ist das Gerät eher mäßig geeignet, da es viel zu lernen gibt, wenn man tolle Sounds erstellen will. Wer aber bereits Erfahrungen mit Synthesizern hat, kann hier sehr komplexe und interessante Sounds mit dem Pro-800 erzeugen.

Der Preis ist absolut gut. Man bekommt für die paar Kröten nichts besseres.
Bedienung
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G
Der Redundante
Gummibär 20.07.2023
Ich fasse mich kurz: Für das Gebotene stimmt der Preis absolut. Sound sehr schön nach allen Updates, wenn auch mit wenigen Alleinstellungsmerkmalen in der Gänze.., Haptik insgesamt gut: Schöner Drehwiderstand bei den sonst plastikmäßigen Potis, mäßiger Spaß bei den Schiebeschaltern, die billig wirken; die Folientastatur dürfte auch leichtgängiger sein, Soundauswahl mit dem Encoder geht noch immer nicht...; Behringer's Update-Policy ist insgesamt grauenvoll (Salami-Taktik, auch wenn man sagt, man höre auf die Musiker...), Solidität und Verarbeitung suchen ihresgleichen erst gar nicht in dieser Preisregion - da stimmt das Bild insgesamt. Schade: Anleitung -mangels Einsatzwille (?) Behringers- eine Zumutung noch immer, eigentlich respektlos, dieses Gebahren. Gravierender: Die Differenzierbarkeit der Mischwellenformen ist schwierig, wobei schon ein Sägezahn bei einem Oszillator schön fett klingt. Ergänzt man jedoch weitere Schwingungen, dünnt einiges aus oder überlagert sich innerhalb eines Oszillators, trotz unterschiedlicher Wellenformen. Da wünsche ICH mir die Lautstärkeregelung je Welle je Oszi des CAT oder einen Stereo-Spread...klar, das Vorbild hatte dieses Feature auch nicht.
Aber heutzutage gibt es starke und gute Konkurrenz seitens Cherry Audio, Arturia, UVI und Co mit entsprechender Flexibilität bei den Features, und die kommen mittlerweile klanglich (!) teilweise sehr nahe an analoge Hardware heran..., für mich nahe genug zum Musikmachen und Integrieren ins sonstige Setup, statt zum Herumnerden ;-), somit ist der Pro-800 für mich am Ende -rein rational- entbehrlich und geht wohl in die treusorgenden Arme Thomanns zurück.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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