Behringer CP3A-M Mixer

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Eurorack Modul

  • 4 Eingänge mit Lautstärkeregler
  • Master Gain-Regler
  • 4 parallele Master-Ausgänge (2x invertiert)
  • 2 integrierte passive 4-fach Multiple
  • Breite: 14 TE
Erhältlich seit Mai 2020
Artikelnummer 486878
Verkaufseinheit 1 Stück
Modulart Mono
Breite 14 TE / HP
66 €
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Back to the Modular-Roots

Mit den Modulen der 900er-Serie von Moog begann in den 60er Jahren der kommerzielle Synthesizerbau. Sie waren unter anderem Grundlage für die Synthesizer Ic, IIc, IIIc/p und später für System 55, 35 und 15. Auch die Schaltungen des berühmten Minimoog basierten darauf. Mit den 900er-Modulen wurden das Prinzip des spannungsgesteuerten Oszillators ebenso wie die legendäre Schaltung des Ladder-Filters als auch die grundlegenden Konzepte von Hüllkurve, Noise Generator und VCA erstmals als ganzheitliches System realisiert. Behringer hat eine Auswahl der wichtigsten 900er-Module neu aufgelegt und dabei die Schaltungen historisch korrekt nachgebildet. Somit wurden auch Besonderheiten wie der S-Trigger und Module wie der VCO-Driver übernommen, was heutzutage im Euroracksektor zwar nicht mehr angewendet wird, sich aber dennoch problemlos integrieren bzw. anpassen lässt.

Mixer mit Multiples

Das Modul CP3A-M ist ein Mixer mit vier Eingängen. Die Schaltung ist komplett diskret ohne ICs und mit passiven Signalabschwächern aufgebaut. Bei geringem Pegel bleibt der Klang sehr sauber, bei hohen Pegel ist aber auch eine angenehm klingende Sättigung möglich. Für den Ausgang ist ein Master-Regler vorhanden, mit dem sich das gesamte Mix-Signal regeln lässt. Das Mix-Signal liegt an zwei parallelen Ausgängen sowie an zwei weiteren, invertierten Ausgängen an, sodass es sich bei Bedarf zu verschiedenen Zielen patchen lässt. Zusätzlich sind zwei unabhängige Vierfach-Mulitiples vorhanden, mit denen beliebige Signale verteilt werden können. Da die Multiples passiv sind, kommt es zu einem minimlaen Signalverlust, der zwar in der Regel nicht ins Gewicht fällt, allerdings für die Anwendung mit einer Tonhöhenspannung (Key-CV) ungeeignet ist.

Die größte Legende für kleine Budgets

Modularsynthesizer wie das Moog System 55 und selbst dessen kleinere Varianten System 35 und System 15 waren schon seinerzeit sehr teuer, und auch heutzutage sind diese Ikonen sowie die Nachbauten unterschiedlicher Hersteller mit immensen Kosten verbunden. Behringer macht diese absolute Legende für jedermann erschwinglich, und mit der Portierung in das Eurorack-Format lässt sich ein System deutlich kompakter und somit auch portabel aufbauen. Fans von den Pionieren der elektronischen Musik ist es hiermit möglich, einen eigenen Modularsynthesizer, wie ihn W. Carlos, Keith Emerson, Klaus Schulze u.v.a. einsetzten, selbst zu konfigurieren, die speziellen Eigenheiten des Vintage-Systems zu erfahren, ihn im eigenen musikalischen Kontext einzusetzen und sogar mit weiteren Eurorackmodulen interagieren zu lassen.

Über Behringer

Das in Deutschland von Uli Behringer gegründete und heute in China ansässige Unternehmen steht seit dem ersten Produkt, dem Studio Exciter F, für preiswertes Equipment. Mischpulte, wie das Eurodesk MX8000, sowie unzählige Signalprozessoren und später auch Beschallungsequipment ermöglichten es unzähligen Musikern auch bei begrenztem Budget ihre Heimstudios, Übungsräume und mobilen PAs mit Equipment auszurüsten, das sonst nicht erschwinglich war. Die Produktpalette von Behringer wuchs über die Jahre ständig weiter. Durch die Übernahme weiterer Firmen, u.a. Midas, Klark Teknik und TC Electronic, kamen nicht nur neue Produktgruppen hinzu, sondern es floss auch deren technisches Know How in die Produktentwicklung mit ein.

Zusammenführung von Signalen

Ein Mixer wird benötigt, wenn mehrere Signale zusammengeführt werden müssen. Mit den Reglern lassen sich die Pegel bzw. Lautstärken der einzelnen Klanganteile nach Bedarf einstellen. In der Regel braucht man einen Mixer bei der Verwendung mehrerer Oszillatoren, wie den Modulen 921 bzw. 921B, die möglicherweise mit dem Noise vom Modul 903A gemischt werden sollen. Auch wenn man mit mehreren Filtern arbeitet, müssen deren Ausgänge vor dem VCA zusammengeführt werden - schon ist ein zweiter Mixer notwendig. Auch für CV-Signale ist ein Mixer sinnvoll, um aus mehreren Quellen ein komplexeres Modulationssignal zu erschaffen. So kann beispielsweise die Mischung leicht unterschiedlich eingestellter LFOs ein lebendigeres Signal für Vibrato oder Filtermodulation erzeugen als es mit einem normalen Sinus möglich ist.

41 Kundenbewertungen

26 Rezensionen

M
Ein Mischer wie 1964
Marco99 06.07.2020
Zuerst dachte ich der ist kaputt ! Der hat sofort gezerrt, son Mist dachte ich. Aber jaaaa authenticy soll er doch sein, und so hat ihn Behringer so authentisch wie möglich nachgebaut, und das heisst auch mit all seinen Vor und Nachteilen, sonst wäre es ja nicht mehr authentisch! Also alles richtig gemacht? Jaaaa auf jeden Fall denn wenn es klingen soll wie Moog 55, dann gehört das zerren einfach dazu. Ja man kann den Mischer auch künstlerisch einsetzen, das heisst über seine Grenzen hinaus nutzen und ihn als Distortion nutzen um zusätzliche Obertöne raus zu kitzeln. Sehr gut ich bin begeistert, zurück in die Vergangenheit nach 1964. Damals hatte man einfach noch nicht so gute Technik wie heute, aber zu Klangerzeugung ist Hightech garnicht notwendig, fürs preiswerte cloning jedoch schon. Behringer ist irre - irre gut!
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TW
Top
Tobias Wollborn 27.03.2022
Ich bin immer wieder mit den aktuellen Behringer Produkten zufrieden, gut laufende Potis, generell gute Verarbeitung, super Modul
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S
Gelungener Klon
Steffan 16.05.2020
Rund um meinen moog matriarch haben sich schon einige Module versammelt, da fehlte noch ein Mischer, der einen ähnlichen Charakter hat wie der im matriarch. Und genau den hat der Mischer. Die Schaltung scheint eine exakte Kopie des moog CP3A zu sein, auf dem Oszilloskop zeigt sich sich die typische Verzerrung. Also klanglich top! Die Knöpfe und Buchsen sind auch sehr ordentlich und die gebürstete Oberfläche sieht schick aus.
Fazit: sehr gelungen!
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AM
Mixer und mehr ...
Aldo M. 15.11.2021
Tolles Modul. Bringt eine gewisse brauchbare audiophile Karakteristik mit sich. Die zusätzlichen Outputs und die extra Multiples machen diesen Mixer zu einem Multitool. Empfehlenswert.
Bedienung
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