Behringer 911A Dual Trigger Delay

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Eurorack Modul

  • analoges Dual Trigger Delay mit 2ms bis 10s Delayzeit
  • authentische Reproduktion der Schaltungen aus der Serie "Modular 55"
  • Kanäle können unabhängig, in Serie oder parallel verwendet werden
  • 2 separate Kanäle mit dedizierten S-Trigger-Ein- und Ausgängen
  • Strombedarf: 6 mA +12 V, 6 mA -12 V
  • Breite: 8 TE
Erhältlich seit Mai 2020
Artikelnummer 489404
Verkaufseinheit 1 Stück
Reverb Nein
Delay Ja
Multieffekt Nein
Sonstige Nein
Breite 8 TE / HP
55 €
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Back to the Modular-Roots

Mit den Modulen der 900er-Serie von Moog begann in den 60er Jahren der kommerzielle Synthesizerbau. Sie waren u.a. Grundlage für die Synthesizer Ic, IIc, IIIc/p und später für System 55, 35 und 15. Auch die Schaltungen des berühmten Minimoog basierten darauf. Mit den 900er-Modulen wurde das Prinzip des spannungsgesteuerten Oszillators ebenso wie die legendäre Schaltung des Ladder-Filters und auch die grundlegenden Konzepte von Hüllkurve, Noise Generator und VCA erstmals als ganzheitliches System realisiert. Behringer hat eine Auswahl der wichtigsten 900er-Module neu aufgelegt und dabei die Schaltungen historisch korrekt nachgebildet. Somit wurden auch Besonderheiten wie der S-Trigger und Module wie der VCO-Driver übernommen, was heutzutage im Euroracksektor zwar nicht mehr angewendet wird, sich aber dennoch problemlos integrieren bzw. anpassen lässt.

Verzögerung in Kombination

Das Modul 911A besitzt zwei identische Verzögerungseinheiten für Triggersignale. Ein eingehendes Signal wird zwischen 2ms und 10 Sekunden verzögert wieder ausgegeben. Die beiden Einheiten können unabhängig voneinander oder miteinander gekoppelt arbeiten. Im Parallel-Modus wird das Trigger-Signal von Eingang 1 an beide Einheiten geleitet, wo es unterschiedlich verzögert werden kann. Im Serial-Modus durchläuft ein Triggersignal erst Einheit 1 und anschließend, nach der eingestellten Verzögerungszeit, Einheit 2. Es ist zu beachten, dass das Modul mit S-Triggern arbeitet, was dem Vintage-Vorbild entspricht, aber in der Eurorack-Welt sonst nicht verwendet wird. Für eine Anpassung zwischen S-Trigger und dem üblichen Gate bzw. V-Trigger hat Behringer das Modul 961 Interface im Programm.

Die größte Legende für kleine Budgets

Modularsynthesizer wie das Moog System 55 und selbst dessen kleinere Varianten System 35 und System 15 waren schon seinerzeit sehr teuer und auch heutzutage sind diese Ikonen sowie die Nachbauten unterschiedlicher Hersteller mit immensen Kosten verbunden. Behringer macht diese absolute Legende für jedermann erschwinglich und mit der Portierung in das Eurorack-Format lässt sich ein System deutlich kompakter und somit auch portabel aufbauen. Fans von den Pionieren der elektronischen Musik ist es hiermit möglich, einen eigenen Modularsynthesizer, wie ihn W. Carlos, Keith Emerson, Klaus Schulze u.v.a. einsetzten, selbst zu konfigurieren, die speziellen Eigenheiten des Vintage-Systems zu erfahren, ihn im eigenen musikalischen Kontext einzusetzen und sogar mit weiteren Eurorackmodulen interagieren zu lassen.

Über Behringer

Das in Deutschland von Uli Behringer gegründete und heute in China ansässige Unternehmen steht seit dem ersten Produkt, dem Studio Exciter F, für preiswertes Equipment. Mischpulte, wie das Eurodesk MX8000, sowie unzählige Signalprozessoren und später auch Beschallungsequipment ermöglichten es unzähligen Musikern auch bei begrenztem Budget ihre Heimstudios, Übungsräume und mobilen PAs mit Equipment auszurüsten, das sonst nicht erschwinglich war. Die Produktpalette von Behringer wuchs über die Jahre ständig weiter. Durch die Übernahme weiterer Firmen, u.a. Midas, Klark Teknik und TC Electronic, kamen nicht nur neue Produktgruppen hinzu, sondern es floss auch deren technisches Know How in die Produktentwicklung mit ein.

Variable Auslösungen

Die beliebtesten Anwendungen von Trigger Delays geschehen in Verbindung mit Hüllkurven. Wird ein Trigger von einem Keyboard oder Sequenzer mit dem Multiple 994 vervielfältigt, kann das direkte Signal die VCA-Hüllkurve auslösen, während eine Modulationshüllkurve erst verzögert angesprochen wird. Nutzt man den originalen Trigger und das verzögerte Signal an der gleichen Hüllkurve, kann der Verlauf mehrmals nacheinander erfolgen. Bei Kombination mehrerer Trigger Delays, Multiples und ggf. Mixern lässt sich das Prinzip entsprechend erweitern. Bei einem Trigger-Sequenzer kann aus einer Sequenz mit 8 Steps auf 16 erweitert werden, wenn die Trigger wiederum mit einem Multiple vervielfältigt, die Verzögerung am Trigger Delay passend zum Tempo eingestellt wird und beide Trigger-Signale anschließend zum gleichen Ziel zusammengeführt werden. Damit ist sogar ein freier Shuffle möglich.

5 Kundenbewertungen

1 Rezension

C
S-Trigger - Sonst in Ordnung - Sehr wertig verarbeitet
CaSuSa 26.12.2020
Wer sich nicht nicht allzusehr mit Modular auseinandergesetzt hat sollte genau lesen.
Hier handelt es sich um ein Modul für S-Trigger, also entsprechende Kabel haben oder das Interface dazukaufen wenn man es direkt mit einem vorhandenen Eurorack Modular verbinden will.

Bisher habe ich es kaum benutzt, da ich kaum S-Trigger benutze und es für meinen Fokus im Eurorack ungeeignet ist. Ich habe das Interface, aber ich setze es kaum ein, für mich ein klarer Fehlkauf. Von einer Rücksendung sehe ich ab, da ich ja selber besser hätte lesen können.

Das Modul ist sehr wertig verarbeitet und es ist angenehm zu bedienen.

Wer S-Trigger Module hat, der ist hier sicher sehr gut bedient.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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