Zum Seiteninhalt

Studio-Kopfhörerverstärker

  • Anschluss und Auswahl von 3 Stereoquellen
  • symmetrischer XLR Eingang
  • symmetrischer TRS Klinke Eingang
  • unsymmetrischer Cinch Eingang
  • Mono, Stereo oder Mute Wahlschalter
  • Feed: Anteil des linken Signals wird auf die rechte Seite gespeist und umgekehrt - in 3 Stufen wählbar
  • Angle: 3 virtuelle Positionierungen von Lautsprechern wählbar
  • M/S Level: 3 Stufen wählbar um das Mitten-Seiten-Pegelverhältnis einzustellen
  • max. Eingangspegel TRS, XLR: +23.5 dBu
  • max. Eingangspegel Cinch: +20 dBu
  • Ausgangsleistung: 2x 400 mW @250 Ohm
  • Frequenzbereich: 20 - 20.000 Hz
  • Abmessungen (B x T x H): 217 x 318 x 41 mm
  • Gewicht: 2,8 kg
  • Erhältlich seit August 2022
  • Artikelnummer 537575
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Anzahl der Stereokanäle 1
  • Lautstärkeregelung pro Kanal Ja
  • Anzahl der Eingänge 3
  • Rackformat Nein
169 €
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

Für drei Stereoquellen

Der Swissonic HA660 ist ein Kopfhörerverstärker für den Studioeinsatz mit halber Rackbreite und einigen nützlichen Zusatzfeatures: So bietet das kompakte Gerät mit XLR, TRS (Klinke) und RCA (Cinch) gleich drei umschaltbare, nicht mischbare Stereo-Eingänge. Außerdem ist eine abschaltbare Sektion zur Klanganpassung integriert, mit der sich unter anderem die harte Stereotrennung eines Kopfhörers etwas aufweichen und das Gefühl simulieren lässt, mit Studiomonitoren zu arbeiten. Das Netzteil ist beim HA660 integriert, ein Stromkabel liegt natürlich bei. Außerdem werden vier Füße aus Schaumstoff mitgeliefert, die bei Bedarf auf die Unterseite des HA660 geklebt werden können.

Swissonic HA660 Headphone Amp

Abschaltbare Speaker-Simulation

Die Vorderseite des HA660 ist übersichtlich aufgebaut. Neben dem blau beleuchteten Power-Button und dem großen Volume-Regler aus Metall gibt es insgesamt fünf kleinere Drehregler: In der oberen Reihe sitzen der Eingangswahlschalter sowie ein Umschalter für Stereo-, Mono- oder Mute-Betrieb. Mit den drei unteren Reglern lässt sich wie eingangs angesprochen das Klangbild verändern. Der Feed-Regler mischt in drei Stufen das Signal des linken und rechten Kanals anteilig dem anderen Kanal bei. Mit dem Angle-Regler lässt sich die Aufstellbreite der virtuellen Lautsprecher verändern und der M/S-Drehknopf regelt das Verhältnis zwischen Mitte und Seite. Letztere Einstellung kann dem Stereoklang durch Phasenverschiebung mehr oder weniger Räumlichkeit verleihen und je nach Quellmaterial auch die Bühnenbreite verändern. Die Klanganpassung lässt sich per Kippschalter komplett deaktivieren.

Swissonic HA660 Headphone Amp, Rückseite

Trumpfkarte im Studio

Der Swissonic HA660 empfiehlt sich mit seinen symmetrischen Eingängen primär für den Einsatz im Studio, ist aber dank seines Cinch-Eingangs auch für ein HiFi-Setting gerüstet. Er richtet sich allerdings klar an Personen, die bei der Audioproduktion vorwiegend mit Kopfhörern arbeiten und dabei gerne auch mehrere Quellen nutzen. Alternativ leistet er auch im Aufnahmeraum hervorragende Dienste fürs Monitoring oder die Wiedergabe von Backing-Tracks. Der Klang des HA660 ist neutral, ausgewogen und transparent, das Stereobild überzeugend und die Verstärkerleistung auch für hochohmige Kopfhörer absolut ausreichend. Damit sticht der HA660 herkömmliche Onboard-Kopfhörerverstärkern, wie sie beispielsweise in Soundkarten verbaut sind, ganz klar aus.

Swissonic HA660 Headphone Amp, Studio-Kopfhörerverstärker

Über Swissonic

Swissonic ist eine im Jahre 1998 ins Leben gerufene Eigenmarke vom Musikhaus Thomann. Von verschiedenen namhaften Herstellern werden nach gewünschten Spezifikationen elektronische Geräte hergestellt und können durch den Direktvertrieb ohne weitere Zwischenhändler zu sehr günstigen Preisen angeboten werden. Ein starker Fokus der Marke liegt auf der Nutzung der Geräte in Verbindung mit einem Computer, so finden sich im Angebot beispielsweise Interfaces, Webcams, Abhörlautsprecher, MIDI-Keyboards und Router, aber auch Soundkonverter und elektronisches Equipment zur Rack-Montage. Somit hat Swissonic ein größeres Angebot an günstigem Zubehör zur Sound-Verarbeitung am Computer und im Homestudio.

Schlankes Gerät, breite Einsatzmöglichkeiten

Auch wenn die meisten Audio-Interfaces, Mischpulte etc. bereits einen verstärkten Kopfhörerausgang mitbringen, ist der Einsatz eines dezidierten Geräts oft ratsam. Etwa dann, wenn man für den Co-Producer einen weiteren Kopfhörerausgang benötigt, Kopfhörer in einem anderen Raum nutzen möchte oder einen sehr hochohmigen Kopfhörer verwendet, der von den vorhandenen Geräten einfach zu wenig Leistung bekommt. Apropos Leistung: Damit der Swissonic HA660 seine Vorzüge und Stärken voll ausspielen kann und die Unterschiede zu Interface und Co. auch hörbar werden, nutzt man ihn am besten mit einem entsprechend hochwertigen Studio- oder HiFi-Kopfhörer.

22 Kundenbewertungen

4.5 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

20 Rezensionen

DL
Klingt gut, kann viel.
Dietmar Lübben 20.10.2022
Da ich gerne über Kopfhörer Musik höre, war ich schon lange auf der Suche nach einem guten Kopfhörerverstärker für meinen Hifiman Sundara. Der Ausgang von meinem NAD Verstärker ist gut, aber irgendwie fehlte mir was. Der Swissonic HA 660 hat das gesuchte geliefert. Ein sehr sauberer Klang mit schöner räumlicher Darstellung und ordentlich Leistung. Die Einstellmöglichkeiten liefern angenehme Änderungen in der räumlichen Abbildung, die man schnell zu schätzen weiß und nicht mehr missen möchte. Die Verarbeitung ist wirklich ordentlich und solide, allerdings hätten die kleinen Regler etwas mehr Abstand zueinander gebrauchen können. Sehr praktisch finde ich auch die 3 unterschiedlichen Eingänge. Fehlt nur noch ein Digitaleingang. Aber für knapp 200 Euro kann man nicht alles bekommen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
10
4
Bewertung melden

Bewertung melden

A
Schwer, stabil & brauchbar
Afeca 10.09.2024
Im Vergleich zum Headphone-Out vom Yamaha MG10XUF etwas schwächer bzgl. Lautstärke, aber dafür auch hörbar feiner/detaillierter. Drums/Bässe sind voller, Mitten & Höhen sind auch klarer, soweit ich das beurteilen kann.
Amp ist am Klinken-Stereo-Out vom Yamaha, Channel bei -5/0 & Amp läuft auf 11-16h (DT 770 Pro 250, AKG K-702 & DT 880 Edt. 600) auf angenehmer bis angenehm höherer Lautstärke. Beim DT 770 & AKG wird's ab ca 14h an sich schon zu laut, beim DT 880 ist's auf höchster Lautstärke zwar noch nicht zuuu laut, aber Sweetspot besonders für längeres Hören ist bei ca 15uhr; ruhig gut hörbar ab ca 12uhr. Lautstärkemässig hat das Yamaha-Mischpult den DT 880 zwar lauter bekommen (Sweetspot bei ca 11uhr; ab ca 15uhr aber zu sehr gematscht, ist beides bei den anderen KH's auch so), aber mit dem HA660 hab ich jetzt selbst gehört, was von vielen Anderen auch schon beschrieben wurde 'laut bekommste nen 600 ohm Kopfhörer auch mit nem niedriger ohmigen Output, aber das Potential des Kopfhörer's nicht in vollem Maße'; das kann ich so bestätigen. Besonders beim K-702 hab ich den Unterschied am meisten gehört (auch wenn ich jetzt die Earpads vom 712 wohl dringender gebrauchen kann wegen dem Plus an Bass/Low). Am HA660 ist diese Art 'Dünne aber auch das Soundfeine' jetzt wirklich (mehr) hörbar, was ja nur für den HA660 spricht; beim Yamaha Mischpult wird beim KH-Out scheinbar gut zusammengedrückt, was aber dennoch e.g zum DT 770 gut passt.
Amp ist also im Homeuse auf jeden Fall gerade ausreichend/ausreichend genug für den DT 880 600 ohm, wenn das Signal e.g. von einem Mischpult-Channel kommt (in meinem Fall Klinke-Out zu XLR-In). Dazu hab ich die Lautstärke in Windows bei 65% & e.g. in der Maschine-Software Master-Output bei -5db, also ist da noch Luft nach oben.
Die Zusatzfunktionen werden sicher ab&an hilfreich sein, da hörbar genug aber auch so filigran das es nicht störend wirkt. Am minimalsten wirkt sich wohl der Crossfeed aus, aber in Combo mit Angle & M/S Level sind es schon nice Tools.
Achso, keinerlei Rauschen & bei zu laut aufgedreht nicht sonderlich verzerrt, soweit ich das beurteilen kann (aber scheppert schon in den Ohren, hab mir das beim 770 & 702 jeweils nur ca 3sekunden gegeben; für mal 'laut auf den Ohren' hab ich eh nen Walkmen/MP3-Player & nen HD-25)
Für mehr Luft nach oben müssten dann wohl nochmal gut 100€ für den Lake People drauf gelegt werden.
Meinerseits wurd ich also super vom Service beraten (thnx) & hab jetzt nen Amp, der sich gut in mein vorhandenes Equipment einreiht & preislich wie auch vom Nutzen nicht 'Over Level' ist und den 880 & 702 tatsächlich 'zeigt'.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
0
Bewertung melden

Bewertung melden

a
Exzellenter Klang!
audioroad 29.12.2023
Der Swissonic Headphone Amp hat mich doppelt überrascht. Zunächst ist die Bautiefe zu nennen, die für einen Kopfhörerverstärker ungewöhnlich groß (oder lang) ist. Wer Platzprobleme hat sollte dies unbedingt checken. Bei Aufsetzten des Kopfhörers habe ich dann irritiert geprüft, ob der Verstärker an ist: Absolute Ruhe, es rauscht nichts, auch nicht bei höheren Lautstärken. Das Signal ist kristallklar und wird bestens aufgelöst.
Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und von mir klare Kaufempfehlung!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
4
0
Bewertung melden

Bewertung melden

F
Eine kleine Warnung
Foxedge 04.12.2025
Ich habe bemerkt, dass der Swissonic HA660 künstlich die Stereo-Bühne erweitert (ja, wenn Crossfeed ausgestellt ist!), was für Mixing natürlich absolut ungeeignet ist.

Ich habe zwischen meinem UR-22 (Original von 2014) und dem Ha660 hin- und her probiert, und während z.B. die Snare aus meinem Track im Ur-22 ziemlich centered und minimal links war, war sie im Swissonic deutlich links, auch weiter hinten im Mix und hatte mehr Hallfahne.

Das sind alles Sachen, die so im Original nicht drin stecken. Ich hab dann erstmal gedacht, das liegt daran, dass der Sennheiser HD650 eventuell im UR-22 nicht genug Saft bekommt oder es Probleme mit den Impendanzen gibt, die die Stereobühne verschlechtern - auch wenn das eigentlich so kein direkter Wirkmechanismus ist.

Energieprobleme würden sich anders äußern und nicht auf die Stereobühne auswirken.

Wie dem auch sei, ich hab dann Testweise den Superlux HD681 an beiden Interfaces verglichen - das ist ein Kopfhörer der definitiv keinen Amp braucht und auch nichts "besser" macht, wenn er an einem Amp hängt. Und siehe da: Auch hier im UR22 ein viel knackigeres, mittiges Bild, auch hier fügt das HA660 künstlich Bühnenbreite, Tiefe und Hallfahnen hinzu.

Um sicher zu gehen, habe ich mir noch einen Song gekrallt: "The Rebel Path" vom Cyberpunk 2077 Soundtrack.

Nochmal gegen hören.. jep, das HA660 macht das Klanbild wieder breiter. Hier nicht ganz so einfach zu hören, weil der Song generell sehr >tight< abgemischt wird, aber die modulare Lead hat ordentlich Stereo-Bewegung.

Und hier hab ich mich kurz erschrocken: Das HA660 erzeugt sogar etwas das ich als >Artefakte< bezeichnen würde. Genauer gesagt: Als hätte ich selber nochmal Reverb/Delay druntergelegt, so dass die Lead im Hintergrund Hallfahnen hat, die sich überlappen und neue Harmonien erzeugen!

Auch hier zeigt sich das wieder bei beiden Kopfhörern. Der Test mit dem ersten Track war aber eigentlich schon genug, da ich den schließlich selber produzier und abgemischt und bereits hunderte Male gehört habe, und so >wet< wie das HA660 den wiedergibt, ist er einfach nicht.

Also meiner Meinung nach zum mixen absolut nicht geeignet, da man hier dazu tendieren würde gegen den HA660 anzumischen und seine Tracks zu trocken zu machen. Man kann hier weder die Stereobühne noch den Reverb/Delay neutral einschätzen.

Zum Musikhören ist der Amp eigentlich auch nicht geeignet, denn warum sollte man wollen, dass über alles was man hört so viel Post-Processing gelegt wird?

Ein Headphone-Amp sollte sowas nicht machen, sondern so neutral wie möglich sein.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
0
Bewertung melden

Bewertung melden