Shadow SH NFX EP-A Pickup/Endknopf-Vorverstärker

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Nanoflex Pickup & Endknopf-Vorverstärker für Westerngitarre

Die Elektronik des Vorverstärkers EP-A ist auf die akustische Gitarre mit Stahl- und Bronzesaiten abgestimmt und überzeugt durch feine Höhenzeichnung, knackige Mitten und volle Bässe

Die Ausgangsleistung ist sowohl für Finger-Picking als auch für Strumming optimiert.

Erhältlich seit Juli 2006
Artikelnummer 196019
Verkaufseinheit 1 Stück
Tonabnehmerart Transducer
Mikrofon Nein
Preamp Montageart Endpin
89 €
140 €
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47 Kundenbewertungen

30 Rezensionen

NW
Guter Klang mit Einschränkungen
Nancy Wilson 07.11.2009
Eingesetztes Equipment:
- Gitarre: Yamaha FG 720S
- Saiten: ELIXIR NANOWEB LIGHT PHOSPHOR BRONZE
- Tonabnehmer: SHADOW SH NFX EP-A
- Kabel: CORDIAL CTI 6 PP-SW
- Verstärker: Marshall AS100D

Ich habe den PDF-Testbericht (der unter dem Smart Navigator zu finden ist), bis ins Kleinste studiert und die Montage vom Werkzeug usw. ganz präzise vorbereitet. Was mir gefallen hat war die Idee, äußerlich nichts an meiner Gitarre verändern zu müssen. Leider funktionierte der Einbau nicht so reibungslos wie beschrieben, weil die Befestigung des Preamps im Endpin ziemlich fummelig war und auch die Befestigung der Kabel nicht so einfach ist, denn sie sollen nachher möglichst keine Klappergeräusche erzeugen.

Als der Einbau endlich vollzogen und die Saiten aufgezogen waren, gab es leider keine verstärken Klänge. Ich hatte das sehr seltene Pech eines Totalausfalles und bekam auch anstandslos einen Ersatz zugeschickt. Lob an dieser Stelle an den Kundendienst von Shadow. Es ist sehr anzuraten, vor dem Aufziehen der Saiten (ich habe die Saiten insgesamt 4 mal umsonst aufziehen müssen – das nervt echt) den Tonabnehmer auf Funktionstüchtigkeit zu testen, indem man ihn leicht verbiegt oder reibt. Gibt der Verstärker keine Geräusche von sich, stimmt etwas nicht (Batterie leer, Steckverbindungen passen nicht oder das Gerät ist defekt).

Vom Klang war ich ziemlich enttäuscht. Das Instrument ist viel sensibler geworden, der Saitenanschlag muss viel gefühlvoller sein als vorher und bei den Akkorden darfst Du Dir nicht den kleinsten Fehler erlauben, sonst klingt das Ganze „wie Hund“. Nach meinem Geschmack ist der Klang zu höhenlastig und der Bass kommt viel zu kurz. Besonders aber nervt mich das „Nesseln und Zirpen“ (was andere wohl mit "Piezo-Twack" bezeichnen), wenn man auf größere Lautstärke geht. Mein Gitarrenlehrer meinte nach einer Spielprobe, das sei typisch für diese Bauart von Tonabnehmern. Fazit: Der Klang ist für den Preis ordentlich, aber den allgemeinen Lobeshymnen kann ich mich nicht anschließen.
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US
Klein aber so was von oho!
Ulrich S. 07.10.2009
Unter dem Motto "bei dem Preis kann man nicht viel falsch machen" habe ich ein günstiges Modul gesucht, um meine kleine Art & Luthrie AMI STEEL Parlor Gitarre zu verstärken. Mut machte mir der dem Artikel angehängte PDF-Erfahrungsbericht, der einen Einbau für handwerklich nicht gänzlich unbegabte für machbar hält. Dem kann ich nur zustimmen. Mit einem etwas komischen Gefühl, in eine neuwertige Gitarre zu bohren, setzte ich einen 12,3 mm Bohrer auf die untere Zarge an. Das sollte eigentlich das größte Problem sein. Wer hat schon so einen Oschi als Bohrer in der Schublade. Gut geschliffen sollte er auch sein. Schließlich darf das Holz nicht reißen. Kurzum: alles ging glatt. Die Fummelei im Schalloch ist ein wenig nervenaufreibend, lag aber auch an der kleinen Gitarre und meinen Riesenhänden. Für das Abschleifen der Stegeinlage nach Einsetzen des Abnehmers nimmt man sich ein wenig Zeit. Das Klettband für die Halterung der Batterietasche sollte man zusätzlich mit Pattex auf der oberen Innenseite am Halsklotz anleimen. Die 9-Volt-Batterie löst sich sonst schnell von der rauen Holzfläche und ein erneutes entfernen der Saiten wäre nötwendig.

Nun zum Gebrauch des Tonabnehmers: Einstöpseln in die Gurtpin-/Klinkenbuchse und genießen. Der Klang ist riesig, in neutraler Stellung der Amps sehr ausgeglichen und flexibel bei der Aufwertung meiner kaumbassigen Parlor. Genau das hab ich mir erhofft. Features gibts halt nicht, keine Regler, keine Potis, nix. Braucht man auch nicht. Hat halt den unschätzbaren Vorteil, dass man an der Gitarre äußerlich nichts verändert. Die Zargen bleiben heile, Schönes bleibt schön. Ich bin begeistert.
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A
Ideal zum Nachrüsten
Anonym 20.05.2016
Ich wollte diesen Tonabnehmer hauptsächlich deshalb in meine Western-Gitarre einbauen, um bei Kneipen-Auftritten die Gitarre direkt in die PA stecken zu können, ohne sie umständlich per Mikro abnehmen zu müssen.

Einbau & Verarbeitung:
Es hat ein bisschen Überwindung gekostet, den Korpus an der Zarge aufzubohren, um die Klinkenbuchse einzusetzen. Mit einem Schraubenzieher und etwas Geduld ließ sich die Buchse gut anbringen. Der eigentliche Tonabnehmer war ebenfalls einfach einzubauen -- Saiten runter, Stegeinlage raus, Loch für's Kabel gebohrt. Für die 9V-Batterie ist eine kleine Box mit einer selbstklebenden Folie und Klett (zum Austauschen der Batterie) vorgesehen. Diese bekommt von mir allerdings einen kleinen Minuspunkt, da die Folie nur schlecht auf der Innenseite der Gitarrendecke klebt. Beim Öffnen des Klettverschlusses verabschiedet sich der Kleber.

Sound
Der abgenommene Klang ist klar und rauscharm. Im Vergleich zum wirklichen Klang der Gitarre fehlen subjektiv ein paar tiefere Frequenzen, aber das ist für meine Zwecke vollkommen in Ordnung, zumal ich für's Recording zusätzlich mit einem Mikrofon abnehme und hinterher die Spuren mische.

Alles in allem bin ich, abgesehen von der Batteriehalterung, sehr zufrieden und würde mich beim nächsten Mal nicht anders entscheiden.
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P
100 mal besser als B-Band
Peter818 09.07.2010
Ich habe in meinen Gitarren immer ein B-Band Pickup benutzt, aber da ging immer nach einer weile der Folien-Abnehmer kaputt und außerdem haben die Dinger immer ein Rauschen über die Anlage abgegeben, besonders wenn man die Höhen ein bischen angehoben hat. Jetzt hatte ich genug davon und entschloss mich einen Shadow Nanoflex zu kaufen, da mich auch das Video von Peter Autschbach überzeugt hat.

Ich baute das neue Teil also ein und schloss das erste mal die Gitarre an mein Mischpult und PA an. Ich hatte aber noch die Einstellung vom B-Band drin und drehte die Anlage normal auf und - oh Schreck, das Ding hämmerte tierisch los, so daß ich das Gain erstmal auf ''Null'' !!! regeln musste. Und dann ging's mit dem Staunen weiter: kein Rauschen mehr, sebst wenn man die Höhen reinknallt; der Klang über die PA wie im Studio, als wenn man eine Microabnahme macht, bloß ohne Feedback.

Der Originalsound der Gitarre ( bei mir eine Baton Rouge -Jumbo )kommt total rüber, eben nur verstärkt. Ich bin von dem System total überzeugt und kann es jedem nur weiter empfehlen ( und Finger weg von B-Band !) Musikalische Grüße an alle Akustikgitarristen von Peter
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