SOMA Pulsar-23 Orange

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Organismic Drum Machine

  • semi-modularer Aufbau mit mehr als 100 Patch-Punkten (Metall-Pins)
  • 4 analoge Instrumente: Bass Drum, Bass, Snare Drum und Cymbal/Hi-Hat
  • AD-Hüllkurve, Lautstärke-Regler, FX-Send und 4-6 Parameter zur Klanggestaltung pro Instrument
  • Echtzeit Loop-Recorder
  • Master Clock Generator mit 7 Clock-Divider Ausgängen
  • Zufallsgenerator
  • synchronisierbarer LFO mit Rechteck- und Dreieck/Sägezahn-Ausgängen
  • 4 frei belegbare Signalabschwächer
  • 2 frei belegbare VCAs
  • Inverter und Schalter
  • 2 frei zuweisbare CV Generatoren
  • Distortion mit Drive- und Mix-Regler
  • 2-Kanal Effektprozessor mit Delay und Reverb
  • MIDI-zu-CV konverter mit MIDI Learn Funktion
  • 8 Adapter von 3.5 mm Klinke auf Metall-Pins
  • 6 Adapter von 6.3 mm Klinke auf Metall-Pins
  • 6.3 mm Klinke Audio-Ausgang
  • 3.5 mm Klinke Kopfhörer-Ausgang
  • MIDI In
  • Abmessungen (B x T x H): 380 x 280 x 80mm
  • Gewicht: 4 kg
  • Farbe: Orange
  • inkl. Transporttasche, 10 Patchkabeln (30 cm) mit Krokodilklemmen, 20 Patchkabeln (65 cm) mit Krokodilklemmen und externem Netzteil (12 V DC)
Erhältlich seit Dezember 2020
Artikelnummer 504302
Verkaufseinheit 1 Stück
Klangerzeugung Analog
Pads 0
Effekte Ja
Bass Ja
Display Nein
Anzahl der analogen Ausgänge 7
Kopfhöreranschluss Ja
Netzbetrieb Ja
Batteriebetrieb Nein
Fader 0
Speichermedium Keine
Fußschalter Anschlüsse 0
Besonderheiten semi-modular
Bauform Desktop
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2.058 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Experimenteller Drum-Synthesizer

Der Pulsar-23 von SOMA ist ein vierstimmiger Drum-Synthesizer, der aus insgesamt 23 Modulen besteht. Er erzeugt nicht nur klassische Analogklänge, sondern auch unkonventionelle Klangexperimente in Form von Glitches, Drones und Clicks. Ausgestattet ist er zudem mit verschiedenen Modulen, die komplexe Rhythmen und Sounds ermöglichen. Sie lassen sich mit internen Effekten versehen, um ihnen den letzten Feinschliff zu verpassen. Der Pulsar-23 kann auch als Steuerspannungsquelle dienen und so externe Synthesizer ansteuern. Drei verschiedene Modi ermöglichen eine individuelle und angepasste Steuerung für jeden Anwendungsbereich. Entwickelt wurde der Plusar-23 von Unternehmensgründer und Innovator Vlad Kreimer. In diesem leistungsstarken Drum-Synthesizer finden alle Klangkünstler ein innovatives Instrument für überzeugende elektronische Musik.

Vier komplexe Spuren

Beim Pulsar-23 können über vier Spuren jeweils Kickdrum, Snare, Bass oder Percussion und Hi-Hat oder Cymbal ausgegeben werden. Alle vier Klangerzeuger zeichnen sich durch ihre individuellen Komponenten aus. Ohne gepatchte Clips fungiert der Pulsar-23 als herkömmliche Drum-Machine mit Sequenzer. Erst durch die Verbindung von Clips entstehen Steuer- und Modulationskanäle. Das Gerät besitzt insgesamt 119 Patchpunkte, wodurch das Spektrum an Möglichkeiten sich maßgeblich erweitert. Die vier Hüllkurven sind in der Lage, den Sustain eines Klanges zu erkennen. Wird eine Taste länger gehalten, so entsteht ein tonaler oder rauschafter Klang. Die vier Looper erstellen und verändern Live-Grooves schnell und bequem, sodass man während Auftritten flexibel improvisieren kann. Jeder Kanal kann dabei in einer unterschiedlichen Abspielgeschwindigkeit agieren.

Flexible Clock und detailreiche Effekte

Der interne Clock-Generator verfügt über Teiler, wodurch er komplexe Rhythmen entstehen lässt. Ein Tick entspricht hier einer 32tel Note. Die Länge der Takte kann frei eingestellt werden, während die Clock-Frequenz zwischen 1 und 200Hz betragen kann. Mit dem Eingang MOD kann die interne Clock über eine Spannung gesteuert und moduliert werden. Der Parameter AMT regelt hier, wie stark der Einfluss dieser Spannung ist. Der SHAOS-Generator erzeugt pseudo-zufällige Signale für abwechslungsreiche Strukturen. Über den zweikanaligen Effektprozessor können ein 1-Tap-Delay mit Bandpassfilter, zwei Reverbs, ein einfaches 2-Tap-Delay, ein 1-Tap-Delay mit Pitch-Shifter und noch ein Reverb mit Pitch-Shifter im Rückkopplungsweg umgesetzt werden.

Für erfahrene Klangkünstler

Der Pulsar-23 richtet sich an erfahrene Klangkünstler, die sich bereits mit modularen Systemen auskennen. Das semi-modulare Gerät folgt dem Konzept des organismischen Synthesizers – das bedeutet, dass alle Module miteinander verschaltet werden und so auch multiple Rückkopplungsschleifen entstehen können. So können etwa auch Audiosignale zur Steuerung von Parametern dienen. Auf diese Weise lässt sich die Bassdrum beispielsweise als LFO nutzen. Alle Ein- und Ausgänge sind gegenüber Überlastungen abgesichert. Die Eingänge vertragen Spannungen von -20 bis +20V und weisen eine effektive Betriebsspannung von -10 bis +10V auf. Der Pulsar-23 ist in verschiedenen Farben erhältlich und lässt sich bequem in ein Eurorack-System integrieren.

Über SOMA

SOMA Laboratory wurde 2016 von Vlad Kreimer gegründet. Das Unternehmen hat sowohl in Russland als auch in Polen einen Sitz. Der größte Erfolg der Firma war der analoge Drone-Synthesizer Lyra-8. SOMA Laboratory verfolgt experimentelle und individuelle Ansätze für ausdrucksstarke und hochwertige Klänge mit der gleichzeitigen Verwendung bester Technologien des Zeitalters der analogen Synthesizerherstellung. Die russische Abteilung konzentriert sich auf die Entwicklung, während die polnische Abteilung für geschäftliche Angelegenheiten und die Fertigung nach internationalen Standards zuständig ist.

Live-Circuit-Bending möglich

Über die Eingänge für Steuerspannungen können einzelne elektronische Bauteile in einen Steuer- oder Modulationskreis eingebunden werden und so den Klang und das Verhalten des Pulsar-23 beeinflussen. Selbiges funktioniert auch mit simplen Handbewegungen und dem gleichzeitigen Ansteuern mehrerer Punkte. Für noch komplexere Effekte kann die Clock des gesamten DSP-Prozessors mitsamt Wandlern über das FX-Modul moduliert werden. So lässt sich die Geschwindigkeit aller Prozesse um das Siebenfache verändern. Liegt eine Spannung am Eingang MAD! an, entstehen via Modulation abenteuerliche Effekte. Dank der beiden Ausgänge können hier aber auch Stereoeffekte ausgegeben werden – vorausgesetzt, der Schalter für MODE auf DBL ist gesetzt und am MAD!-Pin liegt eine Spannung von mehr als 5V an. Geliefert wird der Plusar-23 in einer komfortablen Tragetasche mit 30 Alligator-Clips und einem Netzteil.

7 Kundenbewertungen

3 Rezensionen

h
SOMA Pulsar-23 Orange Organismic Drum Machine
hans_herbert 23.01.2022
Wer bei "Organismic" an das Wort denkt, das die selbe Endung hat wie Apfelmus, der liegt schon mal falsch! Organismic bezieht sich auf Organismen. Diese können auf vielfältige Art und Weise interagieren. Genau das ist das Prinzip dieses Synthesizers! Man kann mittels Krokodilklemmen nahezu alles mit allem verbinden ohne dass es kaputt geht!
Für Anfänger oder Leute, die schnell ein paar Drumsounds brauchen um einen Track fertig abzumischen, ist das Gerät eher weniger zu empfehlen.
Experimentelle live artists, Klangkünstler, Tüftler und Nerds werden sich schnell verlieben! Qualität und Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben! Der Klang ist phänomenal! Es schmatzt, knackt, brummt und knattert bis sich die Balken biegen wenn man an den Reglern rumschraubt. Durch den semimodularen Aufbau und den damit entstehenden Rückkopplungsschleifen sind die Möglichkeiten zur Klangerzeugung nahezu endlos. Auch für erfahrene Anwender empfiehlt es sich zuerst die Bedienungsanleitung zu lesen, da sich die Möglichkeiten dieses Synthesizers erst dadurch richtig erschließen.
Der Pulsar23 kann standalone, MIDI- oder spannungsgesteuert, sowie in einer Kombination aus allen dreien betrieben werden. Der Pulsar23 kommt in einer schicken Tasche daher, Krokoklemmen werden mitgeliefert. Für mich ein faszinierender Synthesizer, der den Preis von 2000€ absolut rechtfertigt!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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C
Organismic indeed !
CesarB.musique 10.02.2022
This thing sounds sooo good !
Of course you have to be interested in modular synth but you don't need to be an expert.
As a classically trained musician, I found myself going back to something I missed for years, which is the work on tone, on the texture of the sound itself.
With other machines or computers, it was always like "well, this kick doesn't sound as good as I'd like to but I already pushed everything as far as it goes and if I push further, it just peaks or distorts..."
With this, I'm suddenly saying " This kick is amazing, and if I turn this button, it sounds different and still really beautiful ! and if i plug this here.. Yes ! " and it never ends... so many possibilities...
Often I feel like it doesn't even need anything else, I might actually release tracks made with only this machine.
So as you can see, I'm very happy, thanks Vlad !
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