RME Babyface Pro FS

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24-Kanal USB Audiointerface

  • 24 Bit / 192 kHz
  • insgesamt 12 Ein- und Ausgänge
  • alle Eingänge digital gesteuert
  • 4 analoge Eingänge für Mikrofone (XLR, SNR 113.7 dB), Linepegel und Instrumente (6,3 mm Klinke, Line SNR 116.3 dB)
  • Mikrofoneingänge mit bis zu 65 dB Gain, Pad, Overload Protection und 48 V Phantomspeisung
  • 4 analoge Ausgänge 2x XLR und 2x Ausgang für hoch- und niederohmige Kopfhörer (90 mW Ausgangsleistung)
  • optischer Ein- und Ausgang - wahlweise ADAT (SMUX wird unterstützt) oder SPDIF
  • MIDI Ein- und Ausgang über Kabelpeitsche
  • USB 2.0 (3.0 kompatibel)
  • RME TotalMix FX Software inkl. EQ, Reverb und Delay
  • Class Compliant
  • SteadyClock FS für niedrigsten Jitter und höchste Jitterimmunität
  • optimierte Treiber für PC und Mac
  • Standalone Betrieb möglich
  • USB bus-powered
  • Abmessungen (B x H x T): 108 x 35 x 181 mm
  • Gewicht: 680 g
  • inkl. USB-C Kabel
Erhältlich seit Dezember 2019
Artikelnummer 476426
Verkaufseinheit 1 Stück
Recording / Playback Kanäle 12x12
Anzahl der Mikrofoneingänge 2
Anzahl der Line Eingänge 4
Anzahl der Instrumenten Eingänge 2
Anzahl der Line Ausgänge 4
Kopfhöreranschlüsse 2
Phantomspeisung Ja
S/PDIF Anschlüsse 1
ADAT Anschlüsse 1
AES/EBU Anschlüsse 0
MADI Anschlüsse 0
Ethernet 0
Sonstige Schnittstellen Keine
MIDI Schnittstelle Ja
Word Clock Nein
Maximale Abtastrate in kHz 192 kHz
Maximale Auflösung in bit 24 bit
USB Bus-Powered Ja
Inkl. Netzteil Nein
USB Version 2.0
Breite in mm 108 mm
Tiefe in mm 181 mm
Höhe in mm 35 mm
Anschlussformat USB-Buchse Typ B
Lieferumfang USB Kabel, Breakoutkabel, Software
Null Latency Monitoring 1
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Das neue alte Babyface Pro

Es ist wahr, rein äußerlich hat sich gegenüber dem Vorgänger beim Upgrade des USB-Audiointerface nicht wirklich etwas verändert. Stattdessen zeigt sich das neue „Babyface“ mit verbesserten inneren Werten: Die neue SteadyClock FS, die auch im ADI-2 Pro FS zum Einsatz kommt, neue AD/DA-Wandler mit verbesserter Latenz, ein verbessertes Signal-Rausch-Verhältnis bei den Mikrofon- und Line-Eingängen und kräftigere Kopfhörerverstärker sind einige der elementaren Neuerungen. Die Anzahl der Playback- und Recording-Kanäle hat sich hingegen nicht verändert. Als bus-powered Audiointerface wird das Babyface Pro FS über das mitgelieferte USB-C-Kabel betrieben und verzichtet daher auf ein beiliegendes Netzteil.

Sinnvolle Neuerungen

Dank neuer AD-Converter hat sich die Latenz eingangsseitig auf unglaubliche 5 Samples verbessert. Das heißt im Klartext: Die Zeit, die für die Wandlung des analogen Signals in digitale Werte bei einer Abtastrate von 44,1 kHz aufgewendet wird, liegt bei etwa 0,1 Millisekunden. Die SteadyClock FS, wie sie auch im ADI-2 Pro FS eingesetzt wird, gewährleistet zudem eine hohe Sicherheit vor digitalen Übertragungsfehlern (Jitter-Immunität). Der Kopfhörerverstärker bietet in der neuen Version statt 70 mW nun 90 mW Ausgangsleistung für die 3,5 mm TRS-Ausgänge. Gleichzeitig wurden die Verzerrungswerte für beide Kopfhörerausgänge verbessert. Auch die Signal-Rausch-Verhältnisse der Mikrofon- und Line-Eingänge unterzogen sich einer Aufwertung und konnten auf 113,7 dB (Mikrofon) beziehungsweise 116,3 dB (Line) verbessert werden.

Profi on Tour

Ausgestattet mit AD/DA-Wandlern der neuesten Generation, fortschrittlicher Clocking-Technologie, klar strukturierter Benutzeroberfläche und verbesserten Signalwegen bietet das neue Babyface Pro FS von RME wirklich alles, um auch die anspruchsvollsten Anwender zufriedenzustellen. Die Kombination aus leistungsstarken Komponenten, einem stabilen Treiber, einer Vielzahl an Funktionen und einem grandiosen Klang ergibt ein unglaublich kompaktes und zugleich vielseitig einzusetzendes Audiointerface, das nicht nur im Studio, sondern als bus-powered Interface auch unterwegs immer ausreichend Leistung parat hält.

Über RME

RME ist eine Marke der Audio AG mit Sitz in Haimhausen bei München, die weltweit einen guten Ruf genießt und insbesondere dafür bekannt ist, dank plattformübergreifender Konnektivität zwischen Windows und Mac OS über diverse Schnittstellenformate einen Support für alle Benutzer sämtlicher Plattform zu bieten. Ein umfangreiches Repertoire an Audiointerfaces, Konvertern und Mikrofonvorverstärkern, die allesamt auf innovativen und äußerst leistungsstarken Core-Technologien basieren, bieten allen RME-Nutzern ein Optimum an Performance. Aus diesem Grund werden die Geräte von RME auch weltweit in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt. Von Tonstudios und Theaterproduktionen über Rundfunkanstalten bis hin zu wissenschaftlichen Einrichtungen setzen viele Nutzer auf die Qualität von RME-Produkten.

Portabler Vielkönner

Das Babyface Pro FS ist mit allerlei technischen Features ausgestattet, die eine hohe Bandbreite an Möglichkeiten bieten: Dazu gehören vier analoge Eingänge, die in Kombination mit den digitalen Anschlüssen insgesamt 12 Eingangskanäle liefern, der MIDI-Anschluss, der über eine Kabelpeitsche sowohl Ein- als auch Ausgang bereitstellt und eine direkte Verbindung zu den favorisierten Klangerzeugern ermöglicht, leistungsstarke Mikrofonvorverstärker mit bis zu 65 dB Gain sowie AD/DA-Wandler mit unglaublichen Latenzzeiten. Obendrein ermöglicht es der Bus-Betrieb, all diese Vorzüge auch unterwegs wahrzunehmen.

98 Kundenbewertungen

75 Rezensionen

A
TOP Sound, kleine Nachteile
Apfelgranate 26.01.2021
Das Wichtigste zuerst: Der Sound ist wirklich brilliant! Ich habe zuvor das Focusrite Scarlett 4x4 genützt, mit dem ich auch recht zufrieden war. Ich fand damals den Klang aber immer irgendwie etwas „muddy“. Seit ich das RME nutze, ist das vorbei! Es klingt, als hätte man einen Schleier von der Aufnahme genommen. Ein Unterschied, den man vorher auch nicht durch EQ ausgleichen konnte. Insofern: Großes Plus. Deshalb würde ich dieses Interface auch immer mit voller Punktezahl bewerten.

ABER. Wenn man von Perfektion spricht, muss man auch kleine Nachteile erwähnen, die sich im praktischen Alltagsgebrauch bemerkbar machen.

1. Wer das Interface wie ich auf dem Schreibtisch nützt, wird sich vielleicht auch darüber ärgern, dass durch das Design die meisten Kabelanschlüsse seitlich angebracht sind. Obwohl das Interface kompakt ist, entsteht so doch ein beträchtlicher zusätzlicher Platzbedarf (besonders bei kleinen Schreibtischen) und ein etwas unpraktischer und unansehnlicher Kabelsalat. Man will das Interface ja schließlich immer in der Nähe und griffbereit haben, um beim Abhören die Lautstärke schnell ändern zu können. Das ist für mich ein großes Minus, bzw finde ich dieses Design nachteilig.

2. Das Stichwort „abhören“ führt mich auch gleich zum nächsten großen Kritikpunkt. Es sind zwei Klinkenbuchsen (groß und klein) vorhanden. Diese sind allerdings nicht getrennt regelbar. Wenn ich beim Abhören über Kopfhörer die Lautstärke am Gerät verstelle, ändert sich auch im Aufnahmeraum im Kopfhörer die Lautstärke. Das ist sehr unpraktisch. Außerdem, und das ist fast noch störender: Die kleine Buchse ist sehr leise. Hier habe ich meine Abhörkopfhörer angeschlossen. Wenn ich sie auf angenehme Lautstärke bringen will, kommt es oft vor, dass der Kopfhörer übersteuert und sogar kracht. (AKG K271). Die große Buchse hingegen liefert einen ausreichend lauten Sound. Absurder Weise liefert die kleine Kopfhörerbuchse meines Macbook Pro also einen besseren und lauteren Sound als die Buchse des RME. Dies ist für mich unverständlich und wirklich schade bei diesem Preis und Qualitätsanspruch. Es ist also notwendig, einen externen Kopfhörerverstärker anzuschließen, was den oben erwähnten Kabalsalat noch verstärkt.

Abgesehen von diesen zwei Nachteilen, die ärgerlich aber verkraftbar sind, kann ich das Babyface aber nicht genug loben. Was mich als Macuser besonders gefreut hat war, dass alternativ zum USB- auch ein Thunderbolt Kabel beiliegt (sogar vergoldet). Somit ist das leidige Adapterthema aus der Welt geschafft! Großer Applaus hierfür.

Um Knackser zu vermeiden und da es angeblich die Soundqualität verbessert, habe ich ein externes Netzteil angeschafft (aber ein Noname Produkt). Ich kann aber keine Verbesserung feststellen. Manchmal treten Knackser auf. Ich vermute aber, dass dies softwarebedingt ist.
Verarbeitung
Features
Bedienung
Sound
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MF
Überragender Klang, Zuverlässigkeit und Wertigkeit - ein Meilenstein
Maik F. 04.10.2021
Überragender Klang, Zuverlässigkeit und Wertigkeit

Ich muss mich zunächst bei Herrn Jhon Jorge Higuera Del Moral bedanken, der mir im Februar ausführlich, freundlich und kompetent sämtliche Auskünfte zum Interface gegeben hat, da ich mir zunächst unsicher war, ob ich für mein Hobby-Musikstudio ein Interface für diesen Preis kaufen sollte.
So viel vorab: Ich habe den Kauf nicht bereut und schätze den Preis mittlerweile als preiswert ein also nicht billig sondern preiswert im wahrsten Sinne des Wortes.
Es handelt sich um eine langfristige Investition in guten Sound und Zuverlässigkeit.
Und nun möchte ich erläutern, warum das so ist.
Das Interface läuft stabil, schnell und der Klang ist einfach super. Es färbt nichts sondern alles was man aufnimmt, kommt in dieser Qualität auch in die DAW.
Ich nehme z.B. Gitarren- und Bassspuren mit meinem Fractal Audio FM 3 (neueste Cygnus-Firmware, York Audio Impulse Responses: Klingt unfassbar echt und frisch) auf und bekomme den tollen Sound, den ich auf dem AKG Studiokopfhörer habe, genauso auch aufgenommen ohne Qualitätsverlust.
Das ganze Interface ist wertig gebaut, ordentlich schwer und intuitiv zu bedienen.
Die Box aus Kunststoff ist ebenfalls praktisch und gut verarbeitet und ich verstehe nicht, warum jemand die als minderwertig bezeichnet mit der Begründung, dass die sicher nicht lange halten wird.
Ich nutze es entweder, um wie beschrieben in Presonus Studio One Professional auf dem Laptop oder in Beatmaker 3 auf dem iPad pro Gitarren-, Bass- oder Gesangsspuren aufzunehmen.
Eine dritte Möglichkeit der Anwendung ist die Stand-Alone-Funktion:
Hier nutze ich es als hochwertiges Mischpult und spiele über das Fractal Audio FM 3 Gitarre und habe über die Mikrofoneingänge des Babyface mittels Adapter das iPad Pro angeschlossen, auf dem entweder Jam Tracks oder Übungsvideos aus Youtube oder andere Workshops laufen.
Hier ist es übrigens wichtig, dass man VOR dem Anschließen des iPads über die Mikrofoneingänge die 48 V-Phantomspeisung deaktiviert. Das hatte ich beim ersten Mal nicht gemacht und mein iPad war erstmal schwarz und hat sich in Folge eines Schutzmechanismus ausgeschaltet. Da hatte ich erstmal Puls, da ich dachte, dass das iPad defekt wäre :-D
Leider muss diese 48 V-Phantomspeisung zumindest im Stand Alone jedes Mal aufs neue deaktiviert werden. Ich muss noch herausfinden, ob man das dauerhaft über die Software deaktivieren kann bis ich wieder 48 V für die Aufnahme mit Kondensator-Mikro brauche.
Grundsätzlich war der Kauf vom Babyface ähnlich gut und langfristig wie der meines ipad Pro, das mir seit über 3 Jahren treue Dienste liefert ohne dass die Performance bis heute schlechter geworden ist (2017er iPad, das letzte mit Kopfhöreranschluss )
Es heisst ja immer, wenn man billig kauft, kauft man zwei Mal.
Ich kann das Babyface daher unbedingt empfehlen, da man nur einmal kauft und den Preis irgendwann vergessen hat.
Ich denke, dass dieses Interface das beste ist, das man kaufen kann, bevor man in den wirklich hochpreisigen Profi-Bereich gelangt (also vierstellige Preise aufwärts).
Dann geht man ja eher in den Rack-Bereich und arbeitet auch hauptberuflich im Studio.
Aber selbst Profis nutzen ja anscheinend das Babyface Pro FS und ich kann verstehen, warum das so ist.
Der Klang ist im Profi-Bereich einzuordnen und man hat ein Gerät, mit dem man jahrelang Freude haben wird.

Zum Schluss noch ein heisser Tipp:

Das Gator G-Mixerbag-1306 (Thomann-Artikelnummer 379654) ist ideal geeignet, um sowohl die Kunststoffbox inklusive Babyface als auch alle Anschlusskabel und das Netzteil von RME aufzunehmen. Die Kunststoffkiste passt da gut rein und der verbleibende Platz kann durch das Netzteil von RME (ja, kostet etwas, ist aber super) inklusive Karton ausgefüllt werden. So habe ich bis auf meinen Kopfhörer immer alles für das Babyface Pro FS in einer Tasche inklusive dem guten, dicken Handbuch wenn es mal benötigt wird.
Verarbeitung
Features
Bedienung
Sound
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A
Great sound + Linux compatible !!
Arnholm 16.09.2020
# Class Compliant & Durchdacht
Out of the box Linux kompatibel (12 I/O). Mit Jack / Cadence ist auch die Nichtverfügbarkeit der TotalMix Software verkraftbar. Einzig verzichten muss man auf die Kontrolle über den DSP.
Zur Not gibt es dafür aber einen Workaround. Ist im Handbuch beschrieben. An Details wie den 2 Kopfhörer- (bzw. auch als Line Ausgänge nutzbaren) Anschlüssen erfreut sich das mit den Ohren arbeitende Herz. Auch toll: Die Anzeige von bsp. der eingestellten Samplerate nur über die Levelmeter-LEDs. Da steckt Erfinder:innengeist drin!

# Literatur
Das Handbuch ist sehr angenehm zu Lesen und mit subtilem Humor versetzt. Es ist kein krumm geknickter Zettel sondern ein richtiges Buch (Klebebindung). Selten so ein gut geschriebenes (technisches) Manual gesehen. Weder Marketingquatsch noch schlecht übersetztes Chinesisch. Da haben wirklich Leute mit Plan und Sachverstand hilfreiche Zeilen auf knapp 100 Seiten hinterlassen. So ist auch die gelegentliche Hybris in Sätzen wie "Die Verzögerung durch die interne AD- und DA-Wandlung beträgt lächerliche 20 Samples (...)" verzeihbar. Hinten sind noch ein paar leere Seiten mit Platz für Notizen.

# Bedienkonzept
Das Bedienkonzept ist gut durchdacht. Wenn das Prinzip einmal verstanden ist (mit Manual in der Nähe), geht es auch "intuitiv", wie behauptet.

# Verpackung (leichter Abzug in der B-Note)
Auf den "letzten Metern" hat die Ambition bei der Verpackung etwas nachgelassen. Für das mitgelieferte "Case" hätte man sich ruhig ein wenig mehr Mühe geben können. Zwar kann man vermutlich keine große Lebensdauer von dem Plastikding erwarten, andererseits sitzt das Babyface (bis zum Ableben der Verschlussklappen) sicher und gut Geschützt darin.

# Alternativen
Alternativ (allerdings nicht Bus-Powered) kann man sich (wenn die Linux-Kompatibilität wichtig ist) die Focusrite und SPL Interfaces anschauen.
Etwas andere Geräteklasse aber uu. auch interessant: K-Mix.

# Fazit
Bus-Powered, 12 I/O (davon 4 I/O direkt am Gerät mit tollen Pre-Amps) hochqualitativer Sound – Class-Compliant!
Für mich ist bislang das Babyface Testsieger:in.
Verarbeitung
Features
Bedienung
Sound
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F
TOP Interface, das seinen Preis wert ist
Fabian79 18.01.2021
Knapp 700 EUR für ein Interface mit im Grunde 2 Mikrofoneingängen.. das ist schon ne Hausnummer, auch wenn man natürlich noch einen extrem schicken Monitor-Controller quasi gratis mit dazu bekommt.

Wie kann man das, auch in Relation zu anderen Gear-Baustellen, rechtfertigen? Warum braucht man das?

Antwort 1: Weil man Premium bekommt und Premium by RME macht Spaß! Angefangen bei dem tatsächlich Road- (und vermutlich unterwasser-) tauglichen Hardcase, den Hi-End Kabeln, über die super umfangreiche Bedienungsanleitung (100 Seiten Print), wahlweise in Englisch oder (muttersprachlichem!) Deutsch, über die Treiber, die TotalMix-Software bis hin zu den hochwertigen Ein-und Ausgängen hat man hier von der ersten Sekunde an das Gefühl, ein ausgereiftes state-of-the-art Produkt in den Händen zu halten, das nicht nur viel kann, sondern bei dem die features auch FUNKTIONIEREN, definitiv, jedes Mal, ohne wenn und aber, ohne Treiber-Inkompatibilitäten, ohne try and error. RME denkt sich nicht 100 geile features aus die dufte sein *könnten* wenn sie denn anständig implementiert (und dokumentiert!) wären, nur um sie dann beschi$$en zu implementieren und den user mit einem halb-dysfunktionalen China-Plastik-Klumpen im Regen stehen zu lassen... Nein, RME denkt sich *80* geile features aus, implementiert sie zu 100% funktional und am Ende hat man ein Produkt, das einfach nur Leistung bringt und im Alltag macht, was es soll...mit style!

Antwort 2: Weil das Babyface mega sexy ist, jeden Arbeitsplatz optisch/stylemäßig aufwertet und nebenbei aus einem Alublock gefräst(!) und vermutlich mechanisch unzerstörbar ist. Trifft zwar jetzt auf mich selber nicht zu, aber wer viel unterwegs arbeitet, vielleicht gigs mit zusätzlichen Wandlern macht, die über ADAT/Toslink easy eingebunden werden können, kann mit dem Babyface als Zentrale seinen workflow beibehalten und von der Kompaktheit und Robustheit profitieren.

Antwort 3: Weil Treiber und Firmware HAMMER sind. Gleich als allererstes musste die Firmware aktualisiert werden, und das ging schon so absolut reibungslos, dass es mir fast die Tränen in die Augen getrieben hätte. Dann die Treiber: Sowas von stabil, performant und RESPONSIVE, das habe ich noch bei keinem Interface erlebt. Das Zusammenspiel mit DAW Software (bei mir: Cubase Pro 10.5 @ Win 10) ist absolut smooth. Alles einfach nur rock solid. Und die Latenzen sind extrem gering, und das bei stinknormalem USB2, was das Interface (hallo again, on the road gigs) sehr flexibel macht. Was in Cubase angezeigt wird ist irgendwas zwischen 3-12ms je nach settings, und das bei recht komplexen Projekten auf einer ziemlich alten i7-Gen2 Mühle und 256 bzw 512 Samples. Schalte ich in Cubase den sogenannten "Constrain Delay Compensation"-Mode ein komme ich durchaus runter auf 64 Samples und kann dann ohne wahrnehmbare Latenz Softsynths spielen. Auch Ampsimulationen sind so spielbar. Jetzt wird ein Computerupgrade erst wieder so richtig verlockend, denn dann ist entsprechend mehr Projekt-Komplexität drin. Mein DAW-Bottleneck hat sich hier also definitiv verschoben, das Babyface ist es auf jeden Fall nicht mehr, das hat genug Potential für sehr Großes!

Antwort 4: Weil die TotalMix Software total-flexibel und mit einer ziemlich gut klingenden Effektabteilung (Reverb + Delay) ausgestattet ist. Vocal-tracking durch diese FX ist echt gaaaar nicht übel, i like! Und der FX-Anteil läßt sich intern so routen, dass er sogar separat aufgenommen werden kann. Der komplette über-komplexe Mixer läßt sich snapshotten, so dass, wenn man einmal mit ihm klargekommen ist, der Wechsel zwischen verschiedenen Arbeits-Szenarien super easy wird.

Was fehlt? Warum nur 4 Sterne bei Features?
-TotalMix in der Babyface-Fassung hat keine Dynamics, was beim Vocal-tracking schon schön wäre.
-Gäbe es einen dritten analogen Output könnte man jetzt natürlich rausgehen in einen hardware Kompressor, aber die beiden vorhandenen analogen Outputs sind ja für die main Monitore :(
-die beiden als Klinke ausgeführten Line-Inputs sind unsymmetrisch

Insgesamt bleibt ein ziemlich überragendes und sicher auch ziemlich wertstabiles kleines Gerät, dass zu 100% liefert, was es verspricht, ein Arbeitspferd von einem kompakt-Interface, super designed, perfekt ausgeführt, hard-und software mäßig rock solid. Oder wie der Metal Hammer sagen würde: Oberamtlich.
Verarbeitung
Features
Bedienung
Sound
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