Behringer TD-3-MO-SR Modded Out

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Analoger Bass Line Synthesizer

  • erweiterte Version der TD-3 mit zahlreichen neuen Funktionen
  • Regler für Soft Attack, Normal- und Accent-Decay, Filter Tracking, Slide Time und Filter FM
  • zuschaltbarer Suboszillator
  • Accent Sweep und Sweep Speed in 3 Stufen schaltbar
  • Muffler (VCA soft clipping) in 2 Stufen schaltbar
  • manueller Accent-Taster
  • Filter-Cutoff über MIDI-Controller steuerbar
  • vollanaloger Signalweg aus VCO, VCF und VCA
  • VCO umschaltbar zwischen Sägezahn- und Rechteck-Wellenform
  • 4-Pol Tiefpassfilter mit Resonanz
  • VCF-Envelope-Intensität und Envelope-Decay regelbar
  • Accent und Overdrive regelbar
  • 16-Step-Sequenzer mit 250 Pattern-Speicherplätzen
  • Poly-Chaining von bis zu 16 Geräten möglich
  • Audioeingang zur Klangbearbeitung externer Quellen: 3,5 mm Klinke
  • Filter FM und Filter CV Eingänge: 3,5 mm Klinke
  • Eingänge für Accent, Slide, Sync und CV/Gate: 3,5 mm Klinke
  • Ausgänge für Accent, Filter und CV/Gate: 3,5 mm Klinke
  • Stereo-Kopfhörerausgang: 3,5 mm Klinke
  • Line-Ausgang: 6,3 mm Klinke
  • USB-MIDI und MIDI In/Out
  • Abmessungen (H x B x T): 56 x 305 x 165 mm
  • Gewicht: 0,8 kg
  • Farbe: Silber
  • inkl. 9 V DC Netzteil
  • passendes Cover: Art. 490239 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passender Koffer: Art. 492958 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passende Tasche: Art. 493544 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit Februar 2022
Artikelnummer 523718
Verkaufseinheit 1 Stück
Bauweise Desktop
Anzahl der Stimmen 1
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
Speichermedium Intern
USB Anschluss Ja
Effekte Ja
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 1
Digitalausgang Nein
Display Nein
Optionale Erweiterungen keine
Besonderheiten Stepsequencer
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235 €
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In 1-2 Wochen lieferbar
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Erweiterte Version des Behringer TD-3

Mit dem TD-3-MO stellt Behringer eine erweiterte Version seines TD-3 vor. Das „MO“ im Produktnamen steht hier für die Bezeichnung „Modded Out“ – somit handelt es sich sozusagen um eine modifizierte Version mit zahlreichen neuen Features dank neuer Schaltkreise, die auf den Devil-Fish-Modifikationen basieren. Hierzu gehören eine erhöhte Reichweite des Filters, eine Boostfunktion im Bass, FM-Synthese, Overdrive und Soft-Attack. So können aus der Bassmaschine von Behringer, die eine Hommage an einen beliebten Synthesizer aus den 80ern ist, noch abwechslungsreichere Sounds geholt werden. Egal ob Progressive Rock, Wave, EDM oder Synthiepop: Hier können legendäre Acid-Sounds in 16 Steps nachgebildet werden, die sich in jedem Song bewähren, und das mit einer komplett analogen und authentischen Schaltung.

Neue Features für noch mehr Wumms

Der TD-3-MO verfügt über einen zusätzlichen Suboszillator, mit dem noch wuchtigere Bässe realisiert werden können. Die Lautstärke des Oszillators lässt sich in drei Stufen einstellen. Die Slide-Funktion kann nun bis zu sechs Mal länger eingestellt werden. Es befinden sich zudem drei Geschwindigkeiten und Modi für Accent Sweep mit einem Modus für hohe Resonanz sowie auch ein Muffler in drei Stufen mit an Bord. Außerdem sind noch weitere CV-Ein- und Ausgänge vorhanden, mit denen sich der TD-3-MO in ein Eurorack-System einbinden lässt. Darunter befinden sich ein FM- und ein CV-In für das Filter, ein Accent- und Slide-In, ein CV-In und -Out, ein Sync-In sowie ein Accent-, Gate- und Filter-Out. So kann der Cutoff beispielsweise vom Filter des TD-3-MO von einem externen Sequenzer gesteuert werden. Außerdem können Parameter mittels des MIDI- und USB-Ports über eine DAW-Software gesteuert werden.

Portable Box für klangliche Zeitreise

Mit einem Fliegengewicht von 800g ist der TD-3-MO von Behringer leicht zu handhaben und natürlich auch einfach zu transportieren. Mit der von Behringer nachgestalteten Benutzeroberfläche erhält man zudem den originalen Workflow aus den 80ern zum Kreieren von Basslines – plus einige neue Features für einen noch kraftvolleren Sound. Die Overdrive-Sektion von Behringer kann beliebig hinzu gefahren werden, indem die Stärke des Effektes eingestellt wird. Mit den zahlreichen Anschlüssen kann der TD-3-MO effektiv in jedes Eurorack-Setup eingebunden und extern gesteuert werden. Neben dem MIDI-Eingang verfügt der TD-3-MO auch über einen USB-Anschluss. Wer das Programmieren an der Hardware als zu aufwendig empfindet, kann die Basslines auch über das Synth Tool am Computer gestalten. Den TD-3-MO gibt es übrigens auch in gelb-schwarzer Optik – technisch sind beide Versionen identisch.

Über Behringer

Das in Deutschland von Uli Behringer gegründete und heute in China ansässige Unternehmen steht seit dem ersten Produkt, dem Studio Exciter F, für preiswertes Equipment. Mischpulte, wie das Eurodesk MX8000, sowie unzählige Signalprozessoren und später auch Beschallungsequipment ermöglichten es unzähligen Musikern auch bei begrenztem Budget ihre Heimstudios, Übungsräume und mobilen PAs mit Equipment auszurüsten, das sonst nicht erschwinglich war. Die Produktpalette von Behringer wuchs über die Jahre ständig weiter. Durch die Übernahme weiterer Firmen, u.a. Midas, Klark Teknik und TC Electronic, kamen nicht nur neue Produktgruppen hinzu, sondern es floss auch deren technisches Know How in die Produktentwicklung mit ein.

Simples Programmieren dank Software

Per USB hat man sofort Zugriff auf alle integrierten Patterns und kann diese dann einfach in den Computer importieren und mit Änderungen zurück an den TD-3-MO schicken. Dies geschieht über die sogenannte Recall-Funktion. Im Editor können dann Notenwerte per Drag-and-drop und die Gesamtlänge des Patterns geändert werden. Mit dem Button „Store“ im Synth Tool können Patterns dann einfach zum TD-3-MO zurückgeschickt werden. Außerdem können Noten in der Software via Rechtsklick mit Akzenten versehen werden. Der Wert des Akzentes wird über den entsprechenden Regler auf dem TD-3-MO reguliert. In der Software gibt es weitere Kontrollmöglichkeiten wie MIDI-Routing, PolyChain und die Kalibrierung des TD-3-MO.

25 Kundenbewertungen

15 Rezensionen

FT
Nicht nur für Acid-Liebhaber
F. T 22.03.2022
Als Anfänger, Kind der 90er und durch lesen&schauen diverser Foren / Youtubebeiträge wurde ich wurde in den Hype der 303-Klone gezogen. Passend hierzu kam die TD-3-MO Version auf den Markt.

Die Rezension ist kein Vergleich des Gerätes mit der original Devilfish, da mir hierzu Erfahrung, Wissen und Berührungspunkte fehlen.
Grundsätzlich kann die MO-Version als eigener Synthesizer betrachtet werden, da sich die Klangwelt schon erheblich von der TD-3 abhebt.

Verglichen mit der "normalen" TD-3, die ich nur wenige Wochen vorher erworben hatte und ihre Existenzberechtigung definitiv behält, reagiert die MO-Version viel empfindlicher auf Veränderungen, zum Teil auf brachiale Art und Weise.

Meiner Einschätzung nach sind Leute, die den "klassischen" Sound der 303 suchen bestens mit der Standard-TD-3 bedient. Diese erzeugt beim Drehen an den Potis meist in kurzer Zeit schöne Ergebnisse. Wahrscheinlich ist sie deshalb auch für Live-Sessions "sicherer" und einfacher zu handhaben.

Die MO würde ich eher für Studio/Aufnahme-Sessions und zum Experimentieren verwenden, für Jams ist sie für mich als Anfänger viel zu unberechenbar.

Ein Punkt der meiner Meinung nach bisher zu wenig Beachtung findet ist, dass die TD-3(-MO) auch hervorragend für Einsätze außerhalb von Acid geeignet ist. Die MO ist dank des Suboszillators tatsächlich auch für tiefe Basslines geeignet.

Wenn man das Gerät durch diverse Effekte in der DAW (oder Hardware falls vorhanden) jagd, kann man sehr spannende Ergebnisse erzielen. Diese reichen von verträumt-kitschig-melodisch bis extrem hart-metallisch.

Die Arbeit mit dem Sequencer ist gewöhnungsbedürftig, aber sehr schnell erlernbar. Es gibt auch eine von Behringer gestellte Software (SYNTHTRIBE) zum kreativen Austoben, Speichern, Importieren und Exportieren von Patterns.

Die MO wurde vergleichen mit der normalen TD-3 auch in ihrer Konnektivität erweitert und bietet Besitzern umfassender Hardware mit Sicherheit eine tolle Spielwiese an Möglichkeiten.

Die Verarbeitung ist für mich fragwürdig. Zum Teil hat man ein ungutes Gefühl beim bewegen der dünnen Metallschalter (z.B. Muffle, Speed-/Action Sweep, Level) so dass ich grobmotorischen Menschen (wie ich es bin) mit Wurstfingern zu äußerster Vorsicht rate.
Dass Behringer das besser kann sieht man am Crave, der preislich sogar unter der MO liegt.

Schade finde ich auch, dass man den Accent-Button nicht fixieren kann, sondern gedrückt halten muss.

Alles in allem gebe ich der TD-3-MO 4,5/5 Sterne.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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0
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a
Eine einzige große Freude!
angie303 20.02.2022
Ich habe selber diverse Analogsynths, alte und neue. Früher hatte ich auch eine Original-303 in quasi neuwertigem Zustand. Insofern kenne ich die Verarbeitung des Originals ziemlich gut. Das Gefühl beim Schrauben, die Potis, das fühlt sich exakt so an wie beim Original. Ich war diesbezüglich bereits von der normalen TD-3 begeistert. Und ja: auch das Original war genau so ein Plastikbomber, der sein Wertigkeitsgefühl (Gewicht) vornehmlich von eingelegten Batterien und den wunderbar straffen Drehpotis bezieht. Ich war mir von den Videos her nicht ganz sicher: Mir zwitschert das beim Betrachten von diversen Videos einfach viel zu unangenehm. Oft werden in den Videos durch quasi Bedienfehler auch relativ ruppige ungewollte und wenig trancige Moves erzeugt. Fakt ist, man braucht in der Tat einige Stunden, bis man wirklich gut und intuitiv klar kommt. Wenn es dann aber erst einmal „Klick“ gemacht hat, ist man wirklich begeistert. Völlig abgefahrene Geschichten kann man mit dem Muffler in Kombination mit dem darunter liegenden kleinen roten Button machen, wenn man die Gesamtbedienung erst mal kapiert hat. Insgesamt: Cool war wirklich anno dazumal, dass DJ Pierre sich eine 303 für 40 Dollar geschossen hat und damit quasi Acid begründet hat. Uncool ist viele Tausend Euro für ein Original zu bezahlen und das am besten gleich in die Vitrine zu stellen… Insofern: Danke Uli: Darauf habe ich ohne Scheiß 30 Jahre gewartet.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
7
3
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PM
Want MOre?
Pete Midi 28.02.2022
Darf es auch etwas mehr sein? An der Wursttheke würde ich wahrscheinlich dankend ablehnen, aber im Fall des Behringer TB-Clones konnte ich nicht nein sagen. Die TD-3 ist schon nett, aber obwohl ich zwei davon habe, war das für mich eigentlich nie ein ernst zu nehmender Synthesizer, sondern eher eine Spaßmaschine für zwischendurch. Die neue MO-Variante zieht hier andere Seiten auf, die Mutationen (“Mods”) der Soundengine sorgen vielleicht nicht unbedingt für eine höhere Ansteckungsgefahr, aber wer hier einmal die Vorzüge von Suboszillator, Filter FM und den erweiterten Hüllkurveneinstellungen genossen hat, will eigentlich nicht mehr zurück. Hier kann man jetzt wirklich von Sounddesign sprechen und es ist erstaunlich, wie sich damit alten TB-Grooves neues Leben einhauchen lässt. Das ganze hat einen Preis, einmal monetär messbar und einmal im Sinne einer höheren Komplexität, die eine gewisse Einarbeitungszeit erfordert. Damit ist der Charme einer minimalen Klangerzeugung Vergangenheit, der ich aber nicht nachtrauere, zumal die MO noch mit einigen zusätzlichen Features wie MIDI-Kontrolle der Cutoff-Frequenz (cc 74, funktioniert!) und erweiterter Konnektivität aufwartet. Besonders hat mich gefreut, dass sich jetzt ein externes Signal mit den internen Oszillatoren vor dem Filter mischen läßt (YT: “TD-3-MO: ambient acid”). Das MO-Upgrade lohnt sich vielleicht nicht für jeden TB/TD-Fan, aber ohne jeden Zweifel ist Behringer hier ein großer Wurf gelungen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
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JH
Viel mehr als nur eine 303...
Jah Horst 23.02.2022
Vorab: ich habe vor vielen Jahren lange genug das Original besessen und bin nicht nostalgisch veranlagt. Auch denke ich, dass zum Thema Acid alles gesagt und oft genug wiederholt worden ist.
Was mich an der 303 heutzutage allerdings immer noch begeistert, ist der Sequenzer. Den habe ich schon mit der TD-3 gerne genutzt, um gelegentlich mein Eurorack und VSTs anzusteuern.
Die erweiterten Patchingmöglichkeiten und auch das erweiterte Klangspektrum (vor allem nach unten) machen die MO m.E. um Einiges interessanter und eigenständiger (auch wenn es natürlich behringertypisch ein Devilfish-Ripoff ist).
Deshalb: wem es nicht unbedingt um 1:1 Retro, sondern eher um klangliche Flexibilität und knarzige Eigenständigkeit des Programmierens geht, sollte die MO unbedingt antesten.

Bzgl. der anderen Punkte schließe ich mich meinem Vortester an!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
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