Xaphoon Maui in C

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Maui Xaphoon in C

  • Pocket Sax
  • zu spielen mit einem Tenorsaxophonblatt
  • tiefster Ton: c'
  • Tonumfang: 2 Oktaven
  • a' = 440 Hz
  • Material: Bambus
  • handgefertigt vom Erfinder Brian "Papa B" Wittman in Hawaii
Erhältlich seit Mai 2007
Artikelnummer 114669
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103 Kundenbewertungen

53 Rezensionen

T
tolle Abwecslung!
Thomas237 13.11.2009
Ich habe mir das Xaphoon als „Abwechslung“ zum Gitarrespielen gekauft, auch als Ergänzung zu Mundharmonika-Sounds, versuche das Blasinstrumentspielen also nicht soo ernsthaft.
Zu allererst: Das Herausbekommen eines für Laien ordentlichen Tones ging schnell, und man kann den Ton so schön von klar (fast klarinettenhaft) zu „rotzig“ (Bambus-) saxophonmäßig verändern, mit Mund und Rachenraum und Stimmbändern… das ist recht intuitiv und macht viel Spass. Einfache Melodien lassen sich schnell nach Gehör spielen (ähnlich wie auf einer Blockflöte), so dass es wirklich eine nette Abwechslung zur „ausgeglichen“ Gitarre ist. Anders als mit einer Blockflöte, kann man hier als Laie schnell viele, abwechslungsreiche Klangfarben bei einfachen Melodien erzeugen.
Leider ist das Xaphoon nicht allzu genau gestimmt, das ist bekannt und macht auch ein wenig den Reiz eines handgemachten Einzelstückes aus… aber für ein Spiel mit einer Band oder Playbacks ist das wahrscheinlich schwierig… man kann zwar die Tonhöhe noch deutlich durch den Lippendruck aufs Blättchen und durch die Mundhöhle anpassen, das erfordert dann aber wahrsch. auf Dauer viel Anstrengung und Übung… für mich bedeutet das: man kann sehr entspannt vor sich „Hinspielen“, wenn auch mit leichter Abweichung zur “Idealstimmung“. Die Reinigung ist absolut nötig (Feuchtigkeit sammelt sich recht viel an), da der Bambus sonst innen aufweicht und schimmelt; allerdings lässt sich das mit einem Taschentuch an einer Schnur recht unkompliziert erledigen, nach jedem Spiel.
Obwohl es sicher leiser als ein Saxophon ist, ist es für Mitbewohner schon eine Belastung… der Ton ist, im Vergleich z.B. zur Gitarre, sehr durchdringend und aus Rücksichtnahme muss man dann schon deutlich eingeschränkte Übungszeiten in Kauf nehmen… das ist zwar ein Wermutstropfen, aber eher ein „Problem“ dieser Instrumentengattung und nicht des Produktes.
Insgesamt: Für einen professionellen Anspruch und für’s Zusammenspiel mit einer Band, ist as Xaphoon wahrsch. nur bedingt geeignet. Als Zweit- und Spassinstrument aber macht es Laune, man kann sich ausprobieren, der Klang ist lebhaft, natürlich, nicht-quäkig… und um z.B. einfach mal schnell das „Baker-Street“-Saxophonsolo mit Innbrunst, wenn vllt, auch net 100%tig korrekt, aufzuspielen, ist es eine tolle und auch günstige Möglichkeit. Es ist ebennicht der volle Saxophon Klang, kann es natürlich auch nicht sein, und auch nicht der perfekte Klang einer guten Klarinette, aber es ist ein solider, kräftiger eigener Klang, auf den man als Spieler viel Einfluss hat; gerade auch als Laie.
Ich würde es wieder kaufen, trotz der offensichtlichen Einschränkungen.
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J
Saxophonklang im Blockflötenformat
Johannes894 12.10.2009
Es wiegt 72 Gramm (ohne Schutzkappe), hat das Fomat einer Sopranblockflöte und klingt wie ein Saxophon: das MAUI-Xaphoon in C.

Es macht Freude auf diesem Instrument zu spielen und der kraftvolle Sound dieses Mini-Instrumentes ist - z.B. im Vergleich mit einer Blockflöte - erstaunlich. Ideal ist die Verwendung eines gewöhnlichen Tenorsaxophonblattes. Hier halten sich die laufenden Kosten - im Unterschied beispielsweise zum gleichfalls exotischen Duduk aus Armenien, wo die Blätter (= Mundstücke) sehr viel Geld kosten, in Grenzen.

Nun zu den kleinen Schattenseiten:
Es erfordert viel Übung, das Xaphoon einigermaßen sauber zu spielen. Je höher der Ton, desto stärker variiert die Tonhöhe bei gleichem Griff und unterschiedlichem Ansatz. Während beim tiefen C die Spanne +/- ein Halbton beträgt, kann beim hohen C der Ton - je nach Ansatz - um mehr als eine Quarte differieren!

Also: Gute Ohren und viel Training sind Voraussetzung, mit dem Xaphi klar zu kommen. Besonders beim Zusammenspiel mit einem Begleitinstrument (z.B. Klavier) kommen die Intonationsprobleme eklatant zum Vorschein - ständiges vergleichendes Hören und Ausgleichen sind erforderlich.

Den in der Beschreibung empfohlenen Einsatz im Gruppenunterricht (z.B. in der Schule) halte ich daher für sehr gewagt - möglicherweise ist hier das uniforme Plastik-Xaphoon eher geeignet.
Der angekündigte Tonumfang von 2 Oktaven ist zwar theoretisch möglich, in der Praxis sind die überblasenen Töne (ab fis'') aber sehr schwer spielbar.

Am einfachsten ist das Spiel vom tiefen C bis zum hohen D (D'')
Weder in der Beschreibung noch auf der Grifftabelle ist vermerkt, daß es noch einen tieferen Ton als C' gibt: Bedeckt man das rückseitige Loch am hinteren Ende des Xaphoons (in Verlängerung zum Daumenloch), indem man es während des Spielens auf den Bauch legt, erhält man ein kleines Bb - für dünnbauchige MusikerInnen ein eher schwieriges Unterfangen......

Fazit: Ein tolles, aber nicht leicht zu spielendes und in seinem Tonumfang begrenztes Instrument, daß durch seine Größe und sein Gewicht - bei kraftvollem Klang - auch vorzüglich als Reiseinstrument (wo es im Handgepäck bei Flugreisen nicht weiter auffällt) geeignet ist.
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A
Wer sich durchbeißt hat Spaß daran
Anonym 28.10.2016
Ich habe mir das Xaphoon aus reiner Neugier bestellt, in meiner Jugend habe ich einige Jahre Saxophon gelernt, bin aber zu faul das regelmäßig auszupacken und von meinen Fähigkeiten ist nicht mehr viel übrig.

Vielleicht sieht das mit so einem handlichen Ding ja anders aus dachte ich mir und hatte auch einige Wochen meine Freude daran. Allerdings liegt es zugegeben mittlerweile auch unbenutzt in der Ecke.

Innerhalb von 2 Wochen liefen die meisten Tonleitern relativ flüssig, und des Xaphoonklassiker Summertime ging mir auch problemlos über die Lippen. Der Sound muss sich definitiv nicht hinter 'echten' Instrumenten verstecken, allerdings ist ein vom-Blatt-Spiel aufgrund der für mich ungewöhnlichen Griffe noch nicht möglich gewesen.

Zu den Eigenheiten dieses Geräts: viele Bewertungen beziehen sich auf eine schlechte Stimmung, was ich aus dem Grund nicht nachvollziehen kann, dass die Töne dieses Instruments reine Intonationsfrage sind. Auf den meisten Griffen komme ich auf eine Spanne von etwa 3 Ganztönen. Für Musikneulinge, vielleicht auch für Musiker ohne Intonationserfahrung natürlich hart, aber es lässt einem natürlich auch viele Freiräume, und eine Verstimmung ist aus dieser Perspektive eigentlich nicht möglich.
Auch die Grifftechnik stellt zunächst eine große Hürde dar, da die Löcher nur aus bestimmten Winkel sauber abdeckbar sind. Findet man Anleitungen dazu, auch kein Problem.
Verarbeitung ist top, braucht man nicht groß darüber nachdenken, letztendlich ein Bambusrohr mit Löchern drin.

Fazit: tolles Instrument mit beeindruckendem Klang, allerdings brutal schwer zu beherrschen.
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Sound
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b
nettes Ding
bestage 09.11.2009
sehr interssanter, rauchiger Klang. Die Lochabstände sind für Flötenspieler gewöhnungsbedürftig und man muss genau greifen, um saubere Töne zu erzeugen
Ansprache
Sound
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