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Phantomgespeister FET-OPTO-Kompressor

  • für Bändchen- und dynamische Mikrofone
  • Ein-Knopf-Bedienung
  • 25 dB Verstärkung (ohne Kompression)
  • symmetrischer XLR-Eingang/Ausgang
  • Schaltung wird mit 48 V Phantomspeisung betrieben
  • Gewicht: 85 g
  • Erhältlich seit Februar 2025
  • Artikelnummer 611281
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Kompressor Ja
  • Gate Nein
  • PEAK Limiter Nein
  • 2-Kanal Nein
  • Attack/Release regelbar Nein
89 €
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
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Bonsai-Kompressor

Der niederländische Boutique-Hersteller Triton Audio hat sich den kleinen, aber sehr nützlichen, Helfern für Studio und Bühne verschrieben. Bis dato beliebtestes Produkt ist der FetHead – ein hochwertiger Preamp im Format einer XLR-Kupplung. Der Kompressor ergänzt das Portfolio der innovativen Niederländer um einen ebenso kompakten und einfach nutzbaren Kompressor: Zwischen Mikro und Preamp/Mixer/Aufnahmegerät gesetzt, boostet und begrenzt der Bonsai-Kompressor wirkungsvoll und so einfach wie nur irgend möglich den Mikrofonpegel. Ebenso beeindruckend klein wie das Gerät selbst ist sein Preis – immerhin handelt es sich bei Triton Audio um in den Niederlanden handgefertigte Geräte mit hohem Qualitätsanspruch. Während reine Booster im Steckerformat keine Seltenheit darstellen, finden sich zu Triton Audios Kompressor derzeit kaum Alternativen.

TritonAudio Phantomgespeister FET-OPTO-Kompressor mit Tasche

Kleine Abmessungen, große Wirkung

Der Triton Audio Kompressor ist kaum größer als eine XLR-Kupplung und wiegt nur 85g. Mit seinen beiden hochwertigen symmetrischen XLR-Verbindern wird er einfach zwischen Mikrofon und Mikrofonkabel (bzw. Kabel und sonstiges Audiogerät) gesetzt und ist sofort betriebsbereit. Die Spannungsversorgung der JFET/Opto-Schaltung erfolgt via Phantom-Power. Das Gerät liefert +25dB Pegelanhebung, die sich mit zunehmender Kompression verringert. Der Ausgangspegel des Mikros (und damit der Mikrofontyp) bestimmt den Kompressionsgrad, der durch eine LED visualisiert wird. Darüber hinaus ist eine Einstellung mit Hilfe eines kleinen, seitlich am Gehäuse befindlichen Potis möglich. Ein Aufbewahrungsbeutel im Lieferumfang sorgt dafür, dass der Winzling nicht verschwindet.

TritonAudio Phantomgespeister FET-OPTO-Kompressor

Mini-Tool für (fast) jeden

Als kompaktes und minimalistisches Gerät mit „Ein-Knopf-Bedienung“ ist der Triton Audio Kompressor gleichermaßen für Einsteiger und erfahrene Audioprofis geeignet. Hier kann man schlicht nichts falsch machen. Vor allem Erstere werden den günstigen Preis schätzen, beide die rundum professionelle Verarbeitungs- und Audioqualität. Aufgrund seines vernachlässigbaren Platzbedarfs ist dieser „Bonsai“-Kompressor insbesondere für mobile Setups eine sehr willkommene Lösung. Podcasts und Field-Recordings wären hier stellvertretend als Einsatzmöglichkeit zu nennen. Aber auch im Home- oder Pro-Studio und natürlich auf der Bühne findet der Triton Audio Kompressor seinen Platz – gerne auch in mehrfacher Ausführung: Der günstige Preis macht es möglich.

Herstellerlogo auf dem TritonAudio Phantomgespeister FET-OPTO-Kompressor

Über Triton Audio

Der niederländische Hersteller TritonAudio hat es sich auf die Fahne geschrieben Pro-Audio-Equipment mit Innovationspotential zu produzieren. Entsprechend findet sich im Programm eine stattliche Anzahl von Audio-Tools, kleinen Helfern und Problemlösern, die von In-Line-Mikrofonverstärkern und Phantomspeisungs-Stationen über In-line-Dämpfungsglieder bis hin zu Entkopplungsfüßen für Nahfeld-Monitore reichen. Alle diese Geräte werden übrigens in den Niederlanden von Hand zusammengebaut. Dennoch bewegen sich die Kleinstverstärker des Herstellers, wie der FetHead, in einer absolut kundenfreundlichen Preis-Range.

Der Link zwischen Mikro und Preamp

Der Triton Audio Kompressor vereinfacht erheblich die Abstimmung unterschiedlicher Mikrofontypen mit nachgeschalteten Preamps und/oder Aufnahmegeräten. Das gilt gleichermaßen für mobile Aufnahmen, die Studioarbeit und für Live-Situationen. Dank seiner Pegelanhebung dürfen die qualitativen Ansprüche an den nachfolgenden Preamp geringer ausfallen – die mittels Kompression aufgearbeiteten Signale lassen sich zudem einfacher weiterbearbeiten bzw. aufnehmen. Abhängig von der Bauweise des Mikrofons reagiert der Kompressor mit subtiler oder deutlicher Pegelreduktion: So wird ein Shure SM7B oder ein Bändchen-Mikro mit niedrigem Ausgangspegel den Kompressor weit weniger „anfahren“ als ein „lautes“ Shure Beta58 oder SM58. Unabhängig davon kann eine analoge Kompression vor der AD-Wandlung insbesondere bei weniger high-endigen Setups eine hörbare Klangverbesserung bedeuten und bietet eine weitere, sehr willkommene Anwendungsoption für Triton Audios Kompressor.

13 Kundenbewertungen

4.5 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

13 Rezensionen

B
Was man wissen sollte
Burnald 04.04.2025
An sich ein super Produkt. Es ist wie ein FetHead XLR Booster aber mit eingebautem Kompressor. Der optische Kompressor klingt gut und hilft dabei, Pegelspitzen VOR der A/D-Wandlung zu vermeiden (Aussteuerung bzgl. Headroom wird dadurch leichter kontrollierbar).

Aber was man wissen sollte:

- Die Kompression funktioniert mit unterschiedlichen Mikrofonen unterschiedlich gut bzw. ist unterschiedlich stark. Bei "lauten" Mikrofonen mit viel Pegel im Output hat man viel Möglichkeiten, bei "leisen" Mikrofonen mit wenig Pegel im Output, merkt man fast gar nichts von der Kompression (insbesondere dann, wenn man nicht gerade ins Mikro reinbrüllt).
Bei leisen Mikros macht sich die Kompression nämlich erst bei lautem Sprechen oder Singen bemerkbar, bei lauten Mikros ist die Kompression schon bei normalem oder gar leisem Sprechen hörbar.

- Es gibt nur einen einzigen Parameter, den man einstellen kann und das ist auch noch eine recht fummelige Angelegenheit. Der Drehregler ist ein winziger Stumpen einer Achse, die für meinen Geschmack nur schwergängig drehbar ist (und auch nicht viel Drehweg hat, naja, knapp 180°, aber schwer fühlbar). Im Prinzip geht also kaum eine kontrollierbare Zwischenposition zwischen "voll rein" oder "voll raus".
Ich wünschte, es gäbe ein optionales Rädchen oder eine Reglerkappe, die man im Bedarfsfall auf die Achse draufstecken könnte, um das Drehen des Rädchens etwas griffiger zu machen. Eine Skala fehlt auch. Ich weiß manchmal nur durch Herumdrehen, ob er gerade rein- oder rausgedreht ist (und wie weit).

Mit diesen Einschränkungen muss man eben leben, aber man muss auch bedenken, dass es diesen Optokompressor für gerade mal 25 € Aufpreis zur Fethead Version OHNE Kompressor gibt.
Und dass eine analoge Kompression VOR A/D-Wandlung hilft, ein paar Headroom-dB zu sparen (statt vorsichtshalber auf -24dB oder -18 dB kann man getrost auf -12dB aussteuern und kann immer noch sicher sein, dass es zu keiner Übersteuerung kommt).
Getestet mit folgenden Mikros: EV RE320, Fifine K688, Audio Technica AT 2040, Shure Beta 58A, SM58, Zoom ZDM1, Rode PodMic über Zoom UAC232 (und auch über Audient iD14).
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
8
3
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k
Gutes kleines Helferlein
kante1603 06.03.2025
Als großer Triton Fan war der Kauf ein Muss.Funktioniert sehr schön an vielen dynamischen Mikrofonen,sobald sie halbwegs Standartpegel liefern können.Am SM7b nicht ganz so starkes Kompressionsverhalten,aber an SM 57 und SM58,RE20,MD421 und MD441 wirklich gut.Und als mächtiger Booster-Amp funktioniert das Ding ja immer noch,klasse! Ich benutze es als Quick & Dirty-Lösung mit einem dynamischen Headset an einem Vocoder,funktioniert prima.Dürfte an simpelen Beschallungsaufgaben auch nicht scheitern.Preiswert und gut! Die Langlebigkeit des kleinen Reglers kann ich natürlich noch nicht beurteilen.Sonst aber robust genug,wie alle meine Triton Helferlein.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
5
1
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H
Timesaver
Hörbert 03.08.2025
Kurz gesagt, für mich ein praktisches Helferlein, um bei Gesprächsaufnahmen die Dynamik schnell und unauffällig im Zaum zu halten. Beim Einstellen des Rads ist Fingerspitzengefühl gefragt. In Abhängigkeit vom Output des dynamischen Mikrofons muss man da vorsichtig nachregulieren, sonst klingt es schnell zu gepresst. Dafür bekommt man Aufnahmen, die nicht Gefahr laufen zu übersteuern und bereits in ihrer Dynamik ein bisschen vorbearbeitet sind. Timesaver!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
1
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D
19" Rack wird nicht mehr mitgeschleppt
DocRl 20.07.2026
Ich habe den TritonAudio Kompressor für den Bühneneinsatz gekauft. Die Testsberichte und -videos beschäftigen sich mehr mit dem Einsatz an Audio Interfaces oder im Studio.
Der Triton Kompressor soll einen dbx166 Stereo 19" Kompressor ersetzen, den ich sonst in einem 10" Rackkoffer mitschleppe. Mischpult ist ein Soundcraft Analogpult mit 12 Mikroeingängen, das ich schon länger habe und mit dem ich nach wie vor sehr zufrieden bin. Es hat keine "1 Knob" Kompressoren wie zum Bespiel Yamaha MG Mischpulte, deshalb die Suche nach einer Ablösung des Sideracks.
Erste Tests mit dem Triton waren erfolgreich. Durch die eingebaute Vorverstärkung hat man am Pult natürlich ein starkes Signal, so dass Gain am Kanalzug nur moderat aufgedreht werden muss.

Getestet habe ich mit: SM58 - Gesang, SM57 - Gesang und vor einer Akustikgitarre. Am Triton Kompressor wäre für mich die Mittelstellung des Mini-Potis ok, bei der Akustikgitarre klang auch "More" gut.
Der Aufbau ist natürlich super einfach. Ich habe den Triton Kompressor an einen Mirkofoneingang ans Pult gesteckt. Direkt am Mikro mag ich ihn sich anstecken, da die mechanischen Hebelarme bei Bewegung des Mikrofons die Steckverbindung sicher mehr beanspruchen.

Der Kompressor-Zwischenstecker selbst ist sehr robust und sauber gebaut, die XLR Buchse und Stecker sitzen streng, aber passen.
Nur der Miniaturregler für den Kompressionsgrad beeindruckt mich nicht, wenngleich ich zugebe, dass das Anbringen aufgrund der winzigen Dimensionen des Kompressors schwierig ist. Ich hatte nach einigen Drehbewegungen den durchsichtigen Plexiglas-Dreher in der Hand. Großer Schreck, dann habe ich gesehen, dass dieser auf eine Kreuzschlitzschraube des eigentlichen Potis gesteckt ist und durch den transparenten Kunststoff eine Doppelfunktion hat - Betätigen Poti und Leitung des Lichts der Diode, die den Kompressionsgrad anzeigt. Eine Trennung der Funktionen wäre weniger schick, aber ich würde sogar den Kompressionsgrad mit einem Schraubendreher einstellen.
Das Kunststoffteil konnte ich wieder auf die Schraube stecken, die Zuordnung "less" und "more" stimmt jetzt wieder ungefähr.

Ich bin trotzdem von dem Kompressor begeistert. Die natürlich nicht vorhanden Möglichkeiten, irgendwelche Parameter zu verändern vermisse ich nicht. Die von Triton angegebenen Einstellungen sind praxisgerecht und funktionieren. Und wenn ich an Parametern herumstellen will muss ich halt das Rack mit den dbx Teilen wieder mitschleppen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
0
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