MOTU M4

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4-Kanal USB C Audiointerface

  • 24 Bit / 192 kHz AD/DA Wandler
  • 2 Mikrofonvorverstärker mit jeweils +48 V Phantomspeisung einzeln schaltbar
  • 2 Line-Eingänge: XLR/Klinke 6,3 mm Combo (auf Hi-Z Instrumenteneingang umschaltbar)
  • 2 symmetrische Line-Eingänge: Klinke 6,3 mm
  • 4 symmetrische Line-Ausgänge: 6,3 mm Klinke
  • 4 unsymmetrische Ausgänge: Cinch
  • Stereo Kopfhörerausgang: 6,3 mm Klinke
  • MIDI I/O
  • Loopback-Funktion
  • LCD Pegelanzeige
  • inkl. MOTU Performer Lite, Ableton Live Lite und über 6 GB Loops und Samples
Recording / Playback Kanäle 4x4
Anzahl der Mikrofoneingänge 2
Anzahl der Line Eingänge 4
Anzahl der Instrumenten Eingänge 2
Anzahl der Line Ausgänge 4
Kopfhöreranschlüsse 1
Phantomspeisung Ja
S/PDIF Anschlüsse 0
ADAT Anschlüsse 0
AES/EBU Anschlüsse 0
MADI Anschlüsse 0
Ethernet 0
Sonstige Schnittstellen Keine
MIDI Schnittstelle Ja
Word Clock Nein
Maximale Abtastrate in kHz 192 kHz
Maximale Auflösung in bit 24 bit
USB Bus-Powered Ja
Inkl. Netzteil Nein
USB Version 2.0
Breite in mm 210 mm
Tiefe in mm 108 mm
Höhe in mm 45 mm
Anschlussformat USB-Buchse Typ C
Erhältlich seit November 2019
Artikelnummer 478036
Lieferumfang USB Kabel
Null Latency Monitoring 1
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Ausgezeichneter Sound

MOTU ist bekannt für seine hochwertigen Interfaces und Wandler der mittleren bis oberen Preisklasse. Mit der M-Serie wagt sich der US-amerikanische Hersteller jedoch in das umkämpfte Preisgebiet der Interfaces von um die 200 Euro vor. Das MOTU M4 ist die Vierkanal-Variante des USB-Interfaces und ausgesprochen handlich und leicht ausgelegt. Ins Auge springt direkt das hochauflösende Display, das detailgenau die Ein- und Ausgangspegel anzeigt. Das Hauptaugenmerk des MOTU M4 liegt jedoch nicht auf ausgefallenen Features oder aufwendiger Software, sondern einzig und allein darauf, für einen erschwinglichen Preis einen ausgezeichneten Sound abzuliefern.

Ohne Schnickschnack

Auf der Vorderseite sieht man, dass das MOTU M4 mit zwei Mikrofoneingängen ausgestattet ist, welche als Kombibuchsen ausgeführt sind, sodass auch Line- und Instrumentensignale entgegengenommen werden. Die Preamps liefern mit einer maximalen Verstärkung von bis zu 60 dB ordentlich ab. Natürlich können beide Kanäle ein Mikrofon mit 48-V-Phantomspeisung versorgen und die Channel einzeln auf Direct-Monitoring geschaltet werden. Die vier Outputs sind auf der Rückseite zu finden und doppelt ausgeführt, sodass jeder Kanal einmal als symmetrische Klinke und einmal als Cinch abgegriffen werden kann. Schließlich gibt es noch ein MIDI-Interface - das MOTU M4 kommt gänzlich ohne Schnickschnack aus.

Schnell wie der Blitz

Das Herz des MOTU M4 bilden die ESS-sabre32-ultra-Wandler, die bereits aus vielfach teureren Interfaces wie etwa dem Apogee-Symphony bekannt sind. Sie bieten einen in dieser Preisklasse bisher unerreichten Dynamikumfang und ein äußerst geringes Grundrauschen. Nicht zuletzt hat MOTU sich aber auch beim USB-Treiber verausgabt: Der mitgelieferte Treiber ermöglicht eine Latenz von unter 2-ms-Round-Trip, was für ein USB-Interface wirklich ein hervorragender Wert ist. Da muss man beinahe gar nicht mehr auf das Direct-Monitoring zurückgreifen. Das MOTU M4 richtet sich also vor allem an Musiker und Produzenten, die einen kompromisslosen Sound wollen, ohne dafür ein Vermögen hinblättern zu müssen.

Über MOTU

Der US-amerikanische Hersteller digitaler Audiohardware aus Cambridge, Massachusetts, wurde 1981 gegründet und fällt seither durch seine durchdachten und neuartigen Konzepte auf. Sein Sortiment umfasst USB-, Thunderbolt- und Network-Audiointerfaces, MIDI-Interfaces, aber auch Video-Hardware sowie die DAW-Software MOTU-Digitalperformer. Davon mal abgesehen hat MOTU 1984 mit Mouse Stampede eines der ersten Arcade-Games für den Apple-Macintosh veröffentlicht. Bei MOTU bekommt man also gute und verlässliche Produkte mit einer gehörigen Portion Kreativität und Witz, und das in der Regel zu einem sehr fairen Preis.

Auf das Wesentliche reduziert

Das MOTU M4 ist ein wirklich vielseitig einsetzbares Interface. Durch die geringe Latenz und den ausgezeichneten Klang eignet es sich ausgesprochen gut für Vocalaufnahmen von zu Hause oder unterwegs. Aber auch Live ist das M4 ein verlässlicher Partner, wenn es z. B. darum geht, Backingtracks und Softwareinstrumente wiederzugeben oder ein Instrument live durch die DAW zu schleifen. Noch dazu ist es durch das große, helle Display ein echter Hingucker - ein solides, schnelles Interface, das auf das Wesentliche reduziert ist. Viel mehr gibt es nicht zu sagen, außer: Die Leistung ist ausgesprochen gut und der Preis fair.

74 Kundenbewertungen

M
MichaelW1980 14.06.2021
Mein Usecase für ein Audio Interface ist der Betrieb von dynamischen Mikrofonen in einem akustisch nicht optimierten Raum, hauptsächlich für Live-Streams, gelegentlich für Supportvideos. Ich benutze das Behringer BA85A, das Shure Beta 58A und das RØDE Procaster. Während die ersten zwei noch relativ leicht zu betreiben sind, ist das RØDE Procaster schon sehr leistungshungrig.

Ich habe lange daran herum überlegt, ob das MOTU M4 für mich in Frage kommt. Besonderes Augenmerk lege ich auf geringes Eigenrauschen und geringe Verzerrungswerte. Ich habe über vier Kanäle nach gedacht. Wirkliche vier Mikrofonverstärker wären klasse gewesen, aber am Ende ist für mich die option für den Betrieb eines externen Mikrofonvorverstärkers für mich ausreichend, weil die Qualität von Vorverstärkern, Kopfhörerverstärker, ADCs und DACs für mich wichtiger sind.

Ich hatte bereits das Steinberg UR22 Mk II und das Behringer UMC202HD bei mir. Weil der Unterschied zwischen den beiden Geräten - selbst mit dem Procaster - zwar vorhanden, aber für den praktischen Nutzen zu vernachlässigen ist, war ich unsicher, ob ich in der Preisklasse eines Steinberg UR22 Mk II ein Gerät zu finden ist, welches ein merkliches Upgrade darstellt.

Nach Mut machenden Messergebnissen aus für mich vertrauenswürdigen Quellen, habe ich beschlossen, dem MOTU M4 eine Chance zu geben. Was soll ich sagen: Der Unterschied IST merklich. Es ist das erste Mal, dass ich wirklich eine spürbare, qualitative Verbesserung an meinem Kopfhörer - einem AKG K712 Pro - bemerken kann.

Natürlich ist auch der Treiber nicht unwichtig. Auch hier ist mein Use-Case relevant. Ich betreibe Voicemeeter Potato, einen software Audiomixer auf meinem PC. Wichtig ist dabei, wie klein ich den Puffer einstellen kann, ohne akustische Probleme zu bekommen. Das MOTU M4 erlaubt mir bei 48kHz Samplingrate und 24 Bit eine Puffergrösse von nur 64 Samples.

Weil auch die Hardware und Treiber hier relevant sein können, gebe ich meine genaue Konfiguration mit an:

Betriebssystem: Windows 10 (21H1) 64 Bit.

Driver / Software : MOTU M-Series v4.0+88030, NVidia Studio Driver v462.59. Virtual Audio Cable (VAC) v4.65, VB-Audio Voicemeeter Potato v.3.1.0.8

Hardware: Core i5-8500 CPU, 2x 16GB DDR4-2666 Arbeitsspeicher, B360 Mainboard, GTX 1660ti Grafikkarte, 2x 500GB Crucial MX500 SSD. Keine Festplatte. Ein Elgato Streamdeck XL, das Audio Interface und ein gelegentlich betriebenes USB Mikrofon (Blue Yeti) sind die leistungshungrigsten USB Geräte.

Schade ist: Obwohl alle Regler bloß die digitalen Controller ansteuern, ist die Reglung von etwa den Vorverstärkern - anders als bei den höherpreisigen Geräten von MOTU - nicht auch Softwareseitig möglich.
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SA
Top Recording Gerät - schlägt Focusrite Scarletts um Längen!
Stephan Alexander 14.12.2020
Habe meine alte M-Audio Delta 66 ersetzen müssen, da neue PCs keine PCI slots mehr haben ; )

Also auf die Suche nach mindestens 4 Audio-Kanälen mit guten Klang- und Aufnahmeeigenschaften. Mehr brauche ich nicht. Ich bin zunächst bei Scarlett 4i4 gelandet, weil die jeder kauft. Mein Fazit: Sehr platter Klang, kaum Dynamik im Signal - wesentlich schlechter als die alte Delta, deren Wandler ich so liebte... deshalb nach dem Auspacken sofort zurück. Es war ein Horror - nicht zufrieden! Ich halte die Scarlett Serie eher für ein Werbe- und Marketingprodukt.

Auf Rat des Thomann-Teams habe ich dann die MOTU M4 bestellt -
und erstmal sehr lange warten müssen.

Das Warten hat sich gelohnt! Der Dynamikumfang ist riesig, sehr neutrale Aufnahmen, sie kommt mit hohen Abtastraten gut zurecht und hat sehr niedrige Latenzen. Die Karte kommt an die alten Delta 66 Wandler ran. Ich war vorher kein Fan von USB, aber mit den neuen Protokollen scheint auch das eine ausgeheilte Kinderkrankheit.

Besonders gefällt mir der Monitor Mix Knob an der Front, mit dem man das Eingangssignal und das Playback stufenlos mischen kann - so hat man immer eine direkte und unkomplizierte Kontrolle über das Signal, wenn man es per Hardware monitort. Sehr gut!

Außerdem sieht sie einfach cool aus mit der digitalen Meterbridge.

Alles in allem bin ich hochzufrieden, sie leistet genau was sie soll und ist schnörkellos. Schön! Die Delta 66 kam damals übrigens noch mit einem zusätzlichen Stereo SPDIF - das wäre ein tolles Add-On für diese Karte... aber dafür gebe ich keinen Abzug, denn das ist ja auch nicht Teil des Produkts (bis jetzt).
Verarbeitung
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d
Absolut überzeugend
doMSchu 15.12.2019
Ich war auf der Suche nach einem kleinen Interface für die Arbeit am Schreibtisch zuhause (Home Studio, Mixing, Mastering). Im Studio selbst habe ich die größeren Produkte aus dem Hause MOTU wie das 828es, 8pre-es oder auch schon früher die FW-Serien 828 oder Ultralite.
Ursprünglich hatte ich mich für das Scarlett 4i4 3rd Gen von Focusrite entschieden, welches mich im Test auch überzeugte. Nachdem die Entscheidung eigentlich gefallen war, erreichte mich von Klemm-Music, dem dt. Motu-Vertrieb die Nachricht über die Markteinführung des M2 & M4. Obwohl die Auslieferung noch nicht geschehen war, konnte Thomann mir das M4 drei Tage nach Bestellung zustellen. Top Service.

Sinneswechsel - was soll ich sagen, das Scarlett ist sicherlich gut, vor allem vor dem Hintergrund des Preis-Leistungsverhältnisses. Dennoch legt das MOTU M4 hier noch einiges obend rauf. Gewohnt solide Verarbeitung ohne Ecken im Aluminiumgehäuse, gewohnt gute Preamps und Wandler und eine unschlagbar niedrige Latenz. Nicht umsonst betitelt MOTU selbst das Produkt mit dem Attribut "Klassenbester".
Drei Aspekte, die ich gesondert hervorheben möchte:
- Das Farbdisplay ermöglicht ein präzises Einpegeln der Signale. So behält man jederzeit die Kontrolle. Die Poti-Halos von Focusrite sind cool, aber das Farbdisplay ist besser. Punkt.
- Der getrennt regelbage HP Output hat ein absolut ausreichendes Volumen, schöne Lautstärke: kann aber auch richtig laut!
- Das M4 kommt ohne jegliche Einstellungen über ein GUI am Computer aus. Alles wird am Gerät selbst eingestellt, bietet notwendige und nutzerfreundliche Einstellmöglichkeiten und ist leicht zu überblicken.

Ein kleines schmankerl noch zum Schluss: mit dem Camera Connection Kit für mein iPad Pro von 2016 und externer Stromversorgung des iPad funktioniert das M4 vollumfänglich. Sogar meine Powerbank reicht als Stromversorgung aus, selbst mobilen Aufnahmen im Grünen steht nichts im Weg.

Fazit:
Das Scarlett IF ging wieder zurück - auch hier: toller Service - und seitdem ist das M4 das Maß aller Dinge bei mir. Buspowered mal eben auf der Couch ohne großere Kabeleien mit einem astreinen Sound arbeiten. Genau das fehlte mir seit langem in der Produktpalette von MOTU.
Absolute Kaufempfehlung!
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M
top für Video-Meetings/Streams im Home-Office und sicher auch für Kunstschaffende
MartinTransporter 07.06.2021
der Motu M4 kam gut verpackt an.
Die Erklärungen zur Inbetriebnahme auf der Homepage des Herstellers sind sehr gut.
Die Registrierung, des Geräts und das herunterladen der inkludierten Software, haben sehr einfach funktioniert. Der Asio W10 Treiber funktioniert sehr stabil.
Nutze ein Shure SM7b ohne weiteren Vorverstärker am M4.
Der Kopfhörerausgang ist gut - nutze diverse Kopfhörer, wie Focal Elegia, BD DT 1990 Pro, Sennheiser HD650. Alle werden gut betrieben. Nicht zu vergleichen mit meinem RME ADI DAC fs + Kopfhörerverstärker, aber wirklich in Ordnung. Für das HEDDphone reicht es dann nicht wirklich.
Aktuell nutze ich meine ADAM Audio T8V´s noch per XLR aus dem RME ADI, aber werde mir hier einen XLR Switcher besorgen, damit ich hier schnell die Quellen wechseln kann.

Das Interface wird hauptsächlich für Video-Meetings im Home-Office genutzt.
Hatte vorher den Zoom H8 inkl. Thomann FetAmp für das Shure SM7b genutzt, wobei der Kopfhörerausgang schon etwas schwächelt, wenn man das mit dem M4 vergleicht.

Die Gummi-Füße hinterlassen auf meinem weißen Tisch keine schwarzen Schlieren

das originale 90cm kurze USB auf USB C Kabel habe ich durch ein doppelt so langes ersetzt und hatte nicht das Gefühl, dass hier Latenzen oder Probleme auftraten.

die inkludierte Software habe ich ausprobiert und kann sagen, dass hier alles auf Anhieb funktioniert hat.

Die inkl. Loops, etc. konnte ich, wie auf der Motu Homepage erklärt, ganz einfach nach Anleitung herunterladen und habe nach unzähligen Stichproben nichts zu beanstanden.
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