Marcus Miller P7 Alder 4 AW 2nd Gen

37

E-Bass

  • Erlekorpus
  • geschraubter Ahornhals
  • Ebenholzgriffbrett
  • weiße Pearloid Block Griffbretteinlagen
  • Halsprofil: "C"
  • Griffbrettradius: 241 mm
  • Sattelbreite: 38 mm
  • Mensur: 864 mm (34" / Long Scale)
  • Knochensattel
  • 20 Medium Small Bünde
  • Tonabnehmer: Marcus Super Precision Split Coil (Mitte) und Marcus Super Jazz Single Coil (Steg)
  • Marcus Heritage-3 Elektronik mit Mid Frequency Control
  • Volume- und Tone-Regler (Dual Pot), Pickup Blender, Treble, Middle/Middle Frequency (Dual Pot), Bass
  • aktiv / passiv Mini-Toggle Schalter
  • Tortoise Schlagbrett
  • Marcus Miller Modern-S Steg
  • Chrom Hardware
  • Sire Premium Open-Gear Mechaniken
  • Farbe: Antique White
  • made by Sire
Erhältlich seit November 2018
Artikelnummer 446135
Verkaufseinheit 1 Stück
Farbe Weiß
Korpus Erle
Hals Ahorn
Griffbrett Ebenholz
Bünde 20
Mensur Longscale
Tonabnehmerbestückung JP
Elektronik Aktiv, Passiv
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein
595 €
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In 5-7 Wochen lieferbar
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Benchmark in seiner Preisklasse

Der Sire MM P7 ist ein viersaitiger P/J-Bass, der in Sachen Qualität und Ausstattung in seiner Preisklasse Maßstäbe setzt. Ganz im klassischen Look der 70er Jahre gehalten, bietet er auch viele moderne Annehmlichkeiten inklusive einer sehr flexiblen Klangreglung, die eine breite Palette an Sounds ermöglicht. Durch die Kooperation seitens Sire mit der Bass-Legende Marcus Miller entstand ein Instrument, das sowohl für den ambitionierten Einsteiger wie auch den Profi interessant ist.

Klassische Zutaten plus moderne Features

Mit einem Erlekorpus und einem Ahornhals setzt Sire ganz bewusst auf bestens bewährte Komponenten. Für das Griffbrett fiel die Wahl auf Ebenholz, was für einen definierten und transparenten Ton sorgt. Das Antique White (AW) Finish ist seit den 60ern eine klassische Farbe für Bässe dieser Art. Ein Highlight ist die proprietäre 3 Band Aktiv-Elektronik, die enorme Flexibilität bietet. Wer möchte, kann den MM P7 aber auch ganz klassisch passiv betreiben. Die Marcus Super Jazz Single Coil- und Split Coil-Tonabnehmer bieten "Best Of Both Worlds" und stammen ebenso wie die komplette Hardware aus dem Hause Sire. Mit den Blockinlays und dem Griffbrett-Binding orientiert sich der MM P7 ganz an dem Look der Bässe aus den 70er Jahren. Insgesamt sind Verarbeitung und Ausstattung nicht nur für diese Preisklasse beeindruckend.

Der Volksbass

Für wen ist der Sire MM P7 nun geeignet? Ganz einfach für jeden. Dieser Bass ist definitiv in allen Stilistiken zuhause. Mit seinen Split Coil- und Single Coil-Pickups plus der Wahl zwischen passiver und flexibler aktiver Elektronik gibt es wohl kein Szenario, welches der Sire MM P7 nicht bedienen könnte, egal ob Soul, Funk, Blues, Jazz, Rock, Metal... Verarbeitung, Bespielbarkeit und Klangkultur sind, wie bereits erwähnt, in dieser Preisklasse wegweisend und stellen sicher jeden zufrieden, egal ob ambitionierter Einsteiger oder Profi.

Über Sire

Sire, inzwischen mit Fimensitz in Kalifornien, wurde ursprünglich von einem Gitarrenbauer in Korea gegründet, der bereits seit Ende der 90er im asiatischen Raum erfolgreich ist. Seit 2015 entstand in Zusammenarbeit mit dem Bassisten Marcus Miller eine große Reihe an Bässen, die eine moderne Flexibilität und eine klassische Optik verbinden und auch international ein großer Erfolg wurde. 2020 wurde in Zusammenarbeit mit Larry Carlton die Palette um akustische und elektrische Gitarren erweitert. Sire schafft es sowohl mit den Marcus-Miller-Bässen als auch mit den Larry-Carlton-Gitarren, in unterschiedlichen Preisbereichen stets eine überdurchschnittliche Qualität zur Verfügung zu stellen.

Überall zuhause

Der Sire MM P7 macht dank seiner ausgeklügelten Tonabnehmer und Elektronik sowohl in jeder Livesituation wie auch im Studio eine gute Figur. Mit der 18 Volt Betriebsspannung arbeitet er dabei ohne Verzerrungen und Nebengeräusche. Gerade bei Aufnahmen spielt dies eine entscheidende Rolle. Stilistisch kennt der MM P7 keine Grenzen. Für Old School Sounds ala Motown, Soul Blues oder Rock und alles dazwischen betreibt man ihn einfach passiv. Für alle modernen Klänge und Spieltechniken bietet die 3 Band Klangregelung mehr als genug Optionen.

37 Kundenbewertungen

30 Rezensionen

JD
(Nicht ganz so ein) Glanzstück in seinem Preissegment
Josef Dornbacher 14.12.2018
Vorweg ein Lob an Thomann für seine - untertrieben ausgedrückt - kundenorientierte Preispolitik: Ich habe nach einem Umtausch die zweite Generation des Marcus Miller P7 zum Preis der ersten bekommen. Vielen Dank dafür!

Nun zum Bass: In dem Preissegment zwischen 400,00 und 600,00 Euro scheint mir die Auswahl an Bässen (vor allem mit moderner Elektrik) recht dünn, sodass es schön ist, mit den Marcus-Miller-Bässen im Großen und Ganzen sehr anständige Geräte zur Auswahl zu haben. Die Verarbeitung beim P7 ist durchweg gut, und der Klang - auch bei ausgeschaltetem Vorverstärker - vielseitig. Ein wenig nervig sind - wie schon bei der 1. Gen. - die Potiknöpfe, weil sich die Doppelpotis mitdrehen und die Potis insgesamt zu leichtgängig sind.

Ich hatte den P7 der 1. Gen. wegen eines defekten Halseinstellstabs leider umtauschen müssen. Ein wenig traure ich der 1. Gen. jetzt nach, weil mir die zweite Gen. einige Verschlimmbesserungen aufzuweisen scheint: Da ist zunächst das Batteriefach. Die 1. Gen. hatte zwei Fächer, die ohne Werkzeug zu öffnen waren. Die 2. Gen. hat dafür ein großes, das sich unter einer hässlichen geschraubten Echtholzplatte verbirgt, die übrigens bei allen Lackierungen (AW, TS, BL) die gleiche ist.
Ferner war der Hals der 1. Gen. glanzlackiert, während die 2. Gen. ein Satin-Finish hat (aber das ist Geschmackssache).
Ein echtes Problem (s. u. NACHTRAG), das vielleicht mit dem neuen Batteriefach zu tun hat und das mir bei der 1. Gen. nicht aufgefallen wäre, ist die Kopflastigkeit: Der Korpus des P7 ist sehr leicht, wegen der normalgroßen Kopfplatte und den klassischen Mechaniken hinge der Bass daher immer traurig mit dem Kopf nach unten, wenn man nicht aktiv dagegen wirkt. Die 1. Gen. war zwar, wenn ich mich richtig erinnere, auch recht leicht, aber nicht so kopflastig.
Das abgerundete Griffbrett und die größere Mensur der 2. Gen. sind demgegenüber m. E. eine echte Verbesserung. (Auch hatte mein Exemplar der 1. Gen. einige werksseitige Lackfehler, wohingegen die Lackierung meines jetzigen Basses tadelos ist.)
Einen Vergleich der Features der 1. und 2. Gen. gibt es übrigens auf der Sire-Website.

Abschließend muss ich noch darauf hinweisen, dass der P7 werksmäßig anscheinend ohne jegliche Halskrümmung ausgeliefert wird und man daher, wenn man sich nicht zu helfen weiß, mit Bundschnarren ohne Ende rechnen muss. Zumindest die zwei Modelle, die ich in der Hand hatte, waren ohne Nachjustieren praktisch nicht spielbar.

Insgesamt ist der Marcus Miller P7 der 2. Generation ein guter Bass in anständiger Verarbeitung und mit einer großen Klangvielfalt.

NACHTRAG: Der Grund für die Kopflastigkeit hat sich geklärt: Der Korpus des P7 ist "chambered". Da hat man m. E. am (ganz) falschen Ende gesparrt, denn es wirkt sich sowohl auf den Sound als auch auf die Bespielbarkeit negativ aus. Die Elektronik des P7 gibt 'ne ganze Menge an Sounds her, aber wenn man unverstärkt spielt, merkt man, dass irgendwo etwas fehlt (wie sich herausgestellt hat: im wahrsten Sinne des Worte). Wenn man daran denkt, dass Sire auf ihrer Website mit dem Material des Korpus (Erle) werben, dann kann das einen schon einmal ärgerlich machen, wenn im Bass selbst nicht so viel davon drin ist. Von mir kriegt der Marcus Miller P7 (2. Gen.) daher nur noch dreieinhalb Sterne.
Features
Sound
Verarbeitung
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MH
BOMBE! (leider mit Einschränkungen)
Mr. Hands 16.12.2021
Ich will hier nicht lange rumlabern, also:

* Wer 'nen HAMMER PJ für schmales Geld sucht -> zuschlagen! Ihr werdet für dieses Geld nix besseres finden!
* Wer Vergleichbares z.B. bei Fender sucht (und mit Glück findet) zahlt unter Garantie min. 1.200 € mehr.
* Ich habe zwei baugleiche PJ V7 (Marcus Miller P7 Alder 4 AW 2nd Gen) im direkten Vergleich gehabt. Beide Instrumente waren in puncto Holz, Hals, Resonanz und Bespielbarkeit eine echte Freude.
* der schlanke Hals ist wirklich mega stabil und unglaublich angenehm zu spielen.
* mit .45-105ern klingt das Ding noch besser als mit der .45-100er Werksbesaitung.
* Ich lese immer wieder in den Bewertungen, dass die Dual-Potis schleifen, bzw. mitdrehen -> das liegt in 95% der Fälle nicht am Poti, sondern an den zu eng aufgesetzten Knöpfen. -> Imbus (mitgeliefert), Knöpfchen mit etwas mehr "Luft" raufsetzen, Problem gelöst!
* Sound wirklich sehr variabel. Kann beides Preci und Jazzbass.
* Mechanik und Hardware wirklich gut. Stimmstabil.
* Sattel und Freds echt richtig! gut!

Überlegt nicht lange. Ihr macht mit dem PJ v7 alles richtig!

Nachtrag 16.03.2022
Nach exakt 3 Monaten ist nun leider doch ein Problem aufgetreten, das meine Begeisterung für den P7 dämpft:
* Das Binding beginnt sich am Übergang zum Griffbrett zwischen 12. und 13./14. Bund zu lösen. Ich hatte im Vorfeld zu diesem Bass bereits ein baugleiches Modell bestellt und zurückgeschickt, da die Klebung des Binding an einigen Stellen nicht so wirklich überzeugend aussah. Meine Befürchtung war damals, dass sich irgendwann das Binding verabschiedet. Genau das ist jetzt tatsächlich passiert. Ist natürlich sch ... schlecht.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Problem jedoch wenn, nur bei den Hälsen mit Ebenholzgriffbrettern auftaucht, weil die gerne mal etwas schrumpfen.
Im Nachhinein, und mit dem was ich jetzt weiß würde ich den P7 trotzdem wieder kaufen, da er einfach super klingt und fantastisch bespielbar ist.
ALLERDINGS: ich würde mich für ein Modell mit Ahorngriffbrett entscheiden, da die zum einen weniger schrumpfanfällig sind, und zum anderen auf der Griffbrettseite so mit Lack zugekleistert sind, dass sich da kaum was lösen kann. Vermutlich würde ich mir aber einfach den P5 kaufen.

Also zusammengefasst:
Sound -> :)
Bespielbarkeit -> :)
Abrichtung Freds/Hals -> :)
QC Probleme:
* 1 defekter V/T Poti (habe ich selbst ersetzt) :(
* nach 3 Monaten hat sich das Binding gelöst. :(

Vielleicht habe ich aber auch einfach nur Pech gehabt.
Features
Sound
Verarbeitung
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TE
Schockverliebt
The Eckman 27.03.2021
Ich wollte eigentlich einen Fender Precision Bass kaufen, jetzt habe ich den hier. Und ich gebe ihn nie wieder her.

Was für ein Spiel- und Klangwunder. Die Saitenlage war aus dem Karton so „naja“. Aber nicht schlimm. Ich habe es gerne zwischen low und low-low und das ließ sich gut einstellen. Das erste, was mir gefiel: der schmale, schnelle Hals. Da lag ein Schild bei dem Bass, auf dem die „rolled fretboard edges“ angepriesen wurden. Und ja, das fühlt sich sehr geschmeidig an. Der Hals ist schön schmal. Ich mag das sehr. Wer die klobigen Precisionhälse gewohnt ist, könnte sich ein wenig erschrecken. Top Bünde, alles sehr fein verarbeitet. Die Finger fühlten sich sofort heimisch.
Ein frischer Satz Ernie Balls ist ab Werk auch noch drauf. Toll.

Und der Sound? Es sind eher „die Sounds“. Ich bin überrascht, wie vielseitig die Klangvariationen sind. Es gibt auf YouTube ein Video von Marcus Miller, in dem er alle Varianten erklärt. Das ist tatsächlich praktisch. Scott Devine hat den Bass in einem Video ja mit einem 3500$ Precision verglichen und das war für mich der Grund zu sagen „Den kaufe ich mal. Kostet ja nicht so viel.“ Ich muss ganz ehrlich sagen: dieser häufig gelesene Satz „Für den Preis ein ordentliches Instrument.“ gilt hier nicht.

Der Bass ist großartig, der Preis auch. Punkt.

Zur Info (weil Thomann ja gerne das Einsatzumfeld hat). ich nutze den Bass für Studioaufnahmen im Blues, Pop und Jazz, spiele mit Fingern, Pick und slappe auch. Sobald es wieder geht, kommt er auch auf Clubbühnen zum Einsatz.
Features
Sound
Verarbeitung
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B
Service wie Versprochen
Bassneuling23 28.03.2022
Retoure innerhalb von 14 Tagen...einwandfrei
Features
Sound
Verarbeitung
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