Gut-A-Like Didi Beck Edition

Kontrabass Saiten

  • Didi Beck-Edition
  • nicht ganz so bassig wie die Gut-a-Like "Black" Saiten, aber definierterer Klang bei den Mitten und Obertönen
  • sehr ausgewogenes Handling beim Zupfen und Slappen
  • durch die Titanbeschichtung der D- und G-Saite verbinden diese Saiten hervorragende Bespielbarkeit mit sehr viel Sustain
  • E- und A-Saite sind unbeschichtet

Weitere Infos

Geeignet für Stilrichtung Rockabilly
Länge 3/4
Kugel Nein
Schlinge Nein
Satz Ja
Einzelsaite Nein
7 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.3 / 5.0
  • Sound
  • Verarbeitung
5 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Sound
Verarbeitung
Old School Sound
CisFis, 22.11.2013
Da die Gut-a-likes`s bisher nur von den Slappern richtig entdeckt wurden, möchte ich als Jazzer einen Erfahrungsbericht geben. Habe mit diesen Saiten ausgiebige Erfahrungen gemacht, auch mit "Fat Black" und "Vintage", da ich als Freund des 50`s Double Bass Jazz Sound schon früh mit den Problemen der Darmsaiten konfrontiert war, namentlich mit dem unberechenbare Stimmverhalten.
Diese Saiten leben erst und ihr Klang entfaltet sich erst richtig bei einer hohen Saitenlage, also "high action", wie dies auch früher bei Darmsaiten üblich war. Das heißt: 13-14-14-12 und bedeutet natürlich vermehrtes Üben zur Intonation und gewisse Einschränkungen bei der Virtuosität des Spieles; dafür entwickelt sich als Belohnung allmählich ein Sound, der m.E. derzeit nicht nur den Darmsaiten am ehesten nahe kommt, sondern auf seine Art auch besonders ist. Besonders ist eben auch, dass Bassisten bereit sind, das Spielen wegen des Klanges so zu lernen.
Beim Aufziehen bitte bedenken, dass die Saiten etliche Tage nachgestimmt werden müssen, bevor sie die Stimmung halten. Also erst auf dem Wirbel einige Windungen in Gegenrichtung wickeln, dann kreuzen, damit genug Platz vorhanden ist und es keine Einklemmungen im Wirbelkasten gibt. Saitenkurbel am besten gleich mitbestellen. Wem die E-Saite beim Aufziehen rausflutscht, der ziehe sie durch das Wirbelloch, erhitze das Ende etwas mit dem Feuerzeug (Vorsicht Spirituslack am Instrument) und drücke es mit einer Zange platt, dann kann es nicht mehr durch das Wirbelloch rutschen.
Ich ziehe die Saiten lieber ohne die Schaumstoffpölsterchen -also Knoten einfach im Saitenhalter einhängen- auf, bilde mir ein, dass das Attack so besser ist.
Namentlich die E-Saite braucht einige Zeit und die hohe Saitenlage und muss kräftig mit 2 übereinander gelegten Fingern gepizzt werden. Durchaus empfehlenswert ist aber auch eine umsponnene E-Darmsaite als Ergänzung. Dies gilt besonders für die "Didi Beck`s", bei denen die D- und G-Saite mit ihrem helleren Klang den Darm-D-und-G sehr nahe kommen, aber auch im Kontrast zur E-Saite stehen.
Die gut-a-like`s sind erschütternd und projizieren weit; im Gegensatz zu leise gespielten Stahlsaiten sind Beschwerden bei nächtlichem Üben im Haus garantiert. Dafür kann man (je nach Schlagzeuger) unverstärkt im Bandkontext gut mithalten.
Der Klang ist aus der Entfernung oder auf Aufnahmen noch mal ganz anders als neben dem Bass.

Der Preis ist unübertroffen. Neuerdings soll eine umsponnene Nylon-E-Saite erhältlich sein, so jedenfalls auf der Homepage des Herstellers. Als ich anfing, Kontrabass zu spielen, hätte ich nicht gedacht, dass diese einfachen Saiten mich so in ihren Bann ziehen würden.
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Gesamt
Sound
Verarbeitung
Wie Darm....
Heiko595, 29.11.2011
...in der Tat!

Die Saiten halten wirklich was sie versprechen: Sie haben die Vorteile, aber auch einige Nachteile von Darmsaiten. Ich habe die Saiten auf einem Zweitbass aufgezogen.

Wobei das aufziehen einige Probleme bereitet, die Saiten sind recht wiederspenstig was das einfädeln betrifft. Wichtig beim aufziehen ist das regelmäßige ziehen der Saiten. Dies wird in der Bedienungsanleitung die den Saiten beiligt empfohlen und die 5 Jahre Garantie gegen reißen lässt einen die gerne die Saiten bis zur Decke ziehen. Der Grund für diese grobe Behandlung ist das spannen des Knotens der Saiten im Halter hält. dadurch stellt sich eine schnellere Stimstabilität ein. Diese war übrigens nach ca. 2 Wochen erreicht, wobei ich die Saiten immer wieder überspannt habe und den Bass stehen gelassen habe.

Der klang ist beim Slappen recht holzig und der sustain etwas kurz. Beim pizzicato ist der sustain Ok. Selbst Bogenspiel geht, wobei ich die Strichstelle angerauht habe. Problematisch finde ich die E-Saite, diese klingt etwas flach. Es gibt für diesen Satz eine umwickelte Darmsaite zur ergänzung. Doch ob sich das lohnt weis ich nicht. Ich habe in meinem Fall testweise ein Presto Leicht E-Saite aufgespannt und fand das gut.
Die Saiten sind ganz klar nicht für diejenigen die einen Trockenen Bassound mit Slap haben wollen wie zB bei Lee Rocker. Hier werden ganz klar die Freunde des klassischen Sounds angesprochen. Achja, auch wenn die Saiten sind nicht zur magnetischen abnahme geignet. Wie Darm halt!

Resumee: Ein interessante Saite um einen Sound zu bekommen der an Jake Tullok, Willie Dixon und Bill Black erinnert. Klanglich fehlt etwas der Druck um sich Klanglich gegen eine laute Band durchzusetzen. Der Akkustik Sound ist für meinen Geschmack durchaus gut.
Die Bespielbarkeit ist auch in ordnung. Im Prinzip sind die Saiten wie Darmsaiten von der bespielbarkeit, vom Klang und sogar etwas von der haptig.
Was wegfällt ist der Pflegeaufwand für Darmsaiten und deren empfindlichkeit gegenüber temperatur und Witterungsschwankungen. Als kostengünstige Alternative durchaus zu empfehlen.
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Ich will Bassmann werden, aber was ist um Himmels willen „Arco“, „Pizzicato“ oder „Slap“?
 
 
 
 
 
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