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Citadel Overtuber

Effektpedal für E-Gitarre

  • Overdrive
  • Interpretation eines klassischen Röhren-Drivers, der durch einen Hochspannungs-Boost-Modus den Klangbereich erweitert
  • mit automatischer Bias-Topologie optimiert dieses Pedal die Leistung jeder Vorverstärkerröhre und sorgt für konsistente Obertöne und Dynamik im Klang
  • Regler: Level, Tone, Body, Girth, Gain
  • Erhältlich seit Oktober 2025
  • Artikelnummer 626781
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Art des Effekts Overtuber
299 €
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
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Modernisierter Klassiker

Der Citadel Overtuber versteht sich als moderne Interpretation des BK Butler/Chandler Tube Driver von 1979. Er greift auf eine Hochvolt-Röhrenschaltung zurück, bei der das Signal mit einer variablen Sättigung und einem Pegelboost versehen wird. Dabei kommt echte Röhrentechnik zum Einsatz, die klanglich durchaus anders als ein konventionelles Pedal in Transistortechnik klingt und zudem anders mit dem nachfolgenden Verstärker fusioniert. Laut Hersteller wird im Overtuber sogar der Ruhestrom der verbauten Röhre automatisch optimiert, sodass diese eine konstante Klangleistung mit zugehöriger Dynamik und Sättigung erbringt.

Citadel Overtuber

Exakte Anpassung an den Verstärker und das Spielgefühl

Über fünf Regler lässt sich der anthrazitfarbene Overtuber passgenau einstellen und auf den nachfolgenden Verstärker anpassen. Regelbar sind der Grad der Übersteuerung, die Ausgangslautstärke sowie der Biss und Bassfülle des Klangbildes. Im Unterschied dazu steuert der Parameter Girth den Bassgehalt, der in die Zerrstufe gelangt und damit eng mit dem Gain-Regler interagiert. Aus dem Zusammenspiel der Regler lassen sich unterschiedlichste Varianten der Röhrensättigung und Overdrive erzielen sowie eine variable Übersteuerung der nachfolgenden Verstärkereingangsstufe. Über zwei Fußschalter mit LED-Statusanzeigen lässt sich das Pedal einerseits in den True-Bypass-Betrieb versetzen und andererseits um einen Boost ergänzen, der die Zerrreserven erhöht.

Citadel Overtuber, Detail

Sättigung ohne Tinnitus

Die selbstgesetzte Aufgabenstellung des Overtuber ist die klangliche Simulation eines weit aufgedrehten Röhrenverstärkers. Bekanntermaßen erzielen insbesondere Klassiker aus den frühen Jahren des Verstärkerbaus ihren spezifischen Sound mangels Master-Volume-Regler erst bei hohen Pegeln, die kaum praxistauglich sind. Hierbei gerät die Endstufe in die Sättitung. Tatsächlich grenzt sich der Overtuber auch klanglich von konventionellen Overdrive-Pedalen ab. Er klingt warm und bietet Klangattribute, die man eher mit einem echten Verstärker verbindet. Entsprechend verschmilzt er mit dem nachgeschalteten Verstärker und liefert die gewünschte Sättigung bei variablem Pegel. Nicht umsonst kam das Original In Kombination mit einem Hiwatt DR103 regelmäßig bei Dave Gilmour zum Einsatz. Idealerweise kombiniert man den Overtuber mit einem guten Clean-Kanal und erzielt so klassische Sounds, die sich zwischen Crunch und Lead bewegen und insbesondere für das Rock- und Blues-Genre eignen.

Log auf dem Citadel Overtuber

Über Citadel Electronics

Citadel ist ein Hersteller im Effektpedal-Bereich mit Sitz in Hongkong, gegründet im Jahr 2025 von Santiago Alvarez und Tommi Otsavaara. Beide waren zuvor in leitenden Positionen bei Marshall und Darkglass Electronics tätig und bringen daher viel Erfahrung aus der Entwicklung von Verstärkern und Effektgeräten mit. Der Ansatz von Citadel ist, klassische Schaltungskonzepte nicht einfach nur zu kopieren, sondern gezielt weiterzuentwickeln. Statt reiner Vintage-Nachbauten setzt Citadel auf analoge Designs mit sinnvollen Funktionen. Entwicklung und Konzepte entstehen dabei international, während die Fertigung - wie in dieser Preisklasse üblich - in Asien erfolgt. Die Pedale sind auf den praktischen Einsatz in klassischen wie modernen Setups ausgelegt und sprechen vor allem Spieler an, die ihren Sound bewusst formen und beeinflussen möchten.

Mehr Klangvielfalt für jeden Verstärker

Der Citadel Overtuber empfiehlt sich für den Studio- und Bühneneinsatz. Er erweitert die Funktionalität von Röhrenverstärkern. Auf Knopfdruck lassen sich zusätzliche Zerrreserven und, ergänzend, ein zusätzlicher Boost abrufen, sodass hier gewissermaßen zwei weitere Kanäle bereitstehen. Gleichzeitig lässt sich das Pedal über die Regler exakt an den Verstärker und bezüglich des Spielgefühls anpassen. Das Pedal verfügt über je einen Ein- und Ausgang auf der Rückseite und setzt für den Betrieb ein optionales Netzteil mit 9 Volt Gleichstrom und einer Leistung von 500mA voraus. Praktisch für den Bühnenbetrieb sind die beiden Initial-State-Schalter, die festlegen, ob das Pedal beim Einschalten der Stromversorgung aktiviert oder in den True-Bypass-Betrieb versetzt wird. Gleiches gilt für die Boost-Funktion. Insbesondere bei großen Pedal-Boards und Switching-Systemen ist das ein professioneller Mehrwert.