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Bugera Veyron BV1001M

Transistor Bass Topteil

  • Mosfet Vorstufe
  • Class D Endstufe
  • Leistung: 2000 W
  • optischer Kompressor
  • Dynamizer Power Management
  • 3-Band EQ
  • Mitten-Frequenz Schalter
  • Balanced DI Out
  • Pre/Post EQ schaltbar
  • FX Loop
  • Tuner Ausgang
  • AUX Eingang
  • Kopfhörer Ausgang
  • 2 parallele Speaker Twist Lautsprecher Anschlüsse
  • 2-fach Fußschalter Anschluss
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Soundbeispiele

 
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  • Upright Groove
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Weitere Infos

Leistung 2000 W
Equalizer 3-Band
Kompressor Ja
Limiter Nein
Effektprozessor Nein
Externer Effektweg Ja
Lautsprecheranschluss Speakon
Kopfhöreranschluss Ja
DI-Ausgang Ja
Tuner-Out Ja
Rackformat Nein
15 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.7 / 5.0
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
13 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung

Muskelprotz auf dem Laufsteg

Achim aus J., 12.12.2015
VERSAND

Wie immer eine tolle Leistung von Thomann. Danke!

HINTERGRUND

Ich besitze bereits einen AMPEG PF-800 und seinen "kleinen Bruder", den PF-500. Vergleiche erfolgen mit der 800er Version. Eigentlich bräuchte ich den VEYRON nicht, doch die Neugier war einfach zu groß und der Preis zu verlockend.

PROTZEN

Auf dem Papier beeindruckt der BUGERA schon mal ganz ordentlich. "2000 Watt bei 4 Ohm, bist du wahnsinnig?" war der erste entsetze Kommentar einer meiner Kollegen aus der Gitarrenfraktion, als er diese Angabe auf der Rückseite des Amps las. Ich entgegnete ihm, dass dies "nur" die Peakleistung sei. "Wieviel Watt hat er dann wirklich?" war seine nächste Frage. Jetzt wurde es mir etwas peinlich und kleinlaut antwortete ich "Ich weiß es nicht, außerdem kenne ich die Einsatzfrequenzen der Klangregelung auch nicht", worauf hin mein Kollege meinte: "So etwas kauft man doch nicht". Und in der Tat, die Firma BEHRINGER, die ja bekanntlich hinter BUGERA steckt, macht ein großes Geheimnis daraus. Für mich unverständlich.

POSEN

Optisch kommt der VEYRON schon mal attraktiv daher. Eine stabile Frontplatte beinhaltet alle Regelmöglichkeiten, die ein Bassist von heute so braucht. Wie ein anderer Kollege hier bereits schrieb, kommt jeder damit klar, der schon mal einen AMPEG gespielt hat. Und dem Posen sehr dienlich ist auch das grandiose "Schaufenster", welches einen Einblick in das Innere ermöglichst, welches wiederum durch mehrere orangefarbenen LED's den Eindruck vermittelt, als ob Röhren darin vor sich hin glühen würden. Bräuchten täte man so etwas eigentlich nicht, doch geheimnisvoll und schön sieht es schon aus. Gehört halt zum Posen dazu ;- ) ! Doch bei all den Gimmicks muss ich eingestehen, dass die Verarbeitung (zumindest auf dem ersten Blick) wirklich hervorragend ist. Der VEYRON fühlt sich gut an. Die Potis arbeiten geschmeidig, und die rückseitigen Anschlüsse lassen nichts vermissen.

AUF DEM LAUFSTEG

Nun stehen sie sich die beiden Kontrahenten gegenüber. Besser gesagt "stehen" übereinander auf meinen Bassboxen. Den AMPEG PF-800 kenne ich ja zur Genüge. Ich mag diesen Amp einfach und bin sehr zufrieden damit. Aus diesem Grund darf zuerst der VERYRON seine Muskeln spielen lassen. Also zunächst die Vorstufe eingepegelt und alle Klangverbieger auf eine neutrale Position gestellt. Was dann, nach dem Einschalten, folgte, lies mir die Kinnlade herunter fallen. "Heilige Scheiße ..." war mein erster baffer Kommentar. Verblüfft musste ich eingestehen, dass mein geliebter PF-800 nicht ganz an den VEYRON heranreicht. Nein, es ist nicht nur die Lautstärke, das schenken sich beide nicht viel, sondern es ist die Definition des Tones. Der BUGERA klingt straffer, aufgeräumter und dynamischer als der AMPGEG, speziell wenn es um etwas höhere Pegel geht. Der VEYRON verhält sich so, als ob doch irgendwo eine Röhre im Innenraum versteckt ist. Der sehr cremige Sound lässt diesen Eindruck tatsächlich aufkommen. Das hatte ich absolut nicht erwartet. Dann schaltete ich den Kompressor zu. Beim AMPEG hat mich dieses Feature nie sonderlich beeindruckt. Beeindruckt hat mich dies auch nicht unbedingt beim VEYRON, doch er verrichtet seine Arbeit wesentlich besser als der Kompressor des AMPEG.

DER SIEGER

Der AMPEG PF-800 ist eine Macht für sich. Zudem von einem Hersteller, dessen Namen für Qualität und Sound steht. Auf dem Gebrauchtmarkt lässt sich mit einem AMPGEG mit Sicherheit ein höherer Preis erzielen, als mit einem VEYRON. BUGERA beweist mit dem VEYRON jedoch, dass in Sachen Klang nicht nur AMPEG das Maß aller Dinge ist. Der VEYRON spielt kraftvoll auf, hat ein attraktives Äußeres, ist leicht und preislich geradezu ein Schnäppchen. Bleibt abzuwarten, wie sich dieser Amp im Langzeitbetrieb schlägt. Mit einem Vorsprung in der Klangnote geht der BUGERA dann über das Ziel. Der PF-800 folgt nur knapp dahinter. Gibt es einen ganz klaren und eindeutigen Sieger? Jaein ;-) !

FAZIT

Meine Kritik bezieht sich ausschließlich auf die Marketingpolitik der Marke BUGERA. Anstatt mit "Peakleistung" zu protzen, sollten lieber vergleichbare RMS-Angaben auf den Tisch. Es würde auch nicht schaden, wenn interessierte Bassisten die Einsatzfrequenzen die Klangregelung erfahren dürften. Ich befürchte, BUGERA schießt sich damit langfristig ins eigene Knie. So gewinnt man keine Kunden im semiprofessionellen und schon gar nicht im professionellen Bereich. Dennoch kann ich den BUGERA VEYRON M nur empfehlen. Wem es egal ist, dass das Label "BUGERA" die Frontplatte ziert, bekommt mit diesem Amp ein wirklich sehr tolles und gelungenes Produkt. Falls bei einem Bassisten eine Neuanschaffung anstehen sollte, kann ich nur raten, diesen Verstärker in die engere Wahl mit einzubeziehen. Es lohnt sich!
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Drucksache...

Lindex, 23.09.2015
Ich habe eine leichtere Ergänzung zu meinem Bugera BVV3000 gesucht, den ich - bis auf sein Gewicht - extrem klasse finde.
Da der Veyron M die gleiche Auslegung der Klangregelung in der Vorstufe hat (alle Regler und Frequenzen sind, bis auf den Kompressor im Veyron, identisch), bin ich bei meiner Bestellung mal davon ausgegangen, dass ich meine gewohnten Einstellungen recht schnell wiederfinde und wurde nicht enttäuscht.
Der Amp klingt grundsätzlich recht ähnlich, auch wenn ihm ein wenig die Macht und das Volumen der Vollröhre fehlen, was sich aber mit dem EQ recht gut angleichen lässt. Der Veyron ist dafür in den Tiefen definierter, konturierter, weniger weich, was seinem Durchsetzungsvermögen in der Band durchaus zugute kommt.
Ansonsten gilt: wer sich mit Ampeg Amps auskennt, wird sich hier schnell zu Hause fühlen.
Alle Regler laufen sahnig und nicht zu leicht, auch die Knöpfe arbeiten sauber und spielfrei, überhaupt macht die Kiste einen sehr gut verarbeiteten Eindruck. Da wirkt nichts klapprig oder dünnblechig.
Anschlußseitig ist alles da, was man im Normalfall braucht, auch Aux In und Phones Out für das Spielen über Kopfhörer zum MP3-Player etc.

Auch wenn die Leistungsangabe von 2KW die Peak-Leistung darstellt - die Kiste kann verflucht laut werden, ohne schlapp zu machen. Ich würde ihn durchaus in die 600-800W-Klasse stecken, als Konkurrenz zu Ampeg PF-800 oder GK MB-800.
Zerre ohne Tretmine ist nicht sein Metier, aber dafür clean Power mit dynamischem Headroom ohne Ende.
Wer mit dem Ding zu leise ist, hat definitiv die falsche Box.
Ich betreibe ihn an einer TecAmp L810 in 4 Ohm - was da bei Bedarf rauskommt ist schlicht und einfach gesundheitsschädlich, selbst mit Hörschutz.
Die Kombi prügelt einem das Essen aus dem Magen...
Die Box ist mit einer Belastbarkeit von 2400W RMS angegeben - und der kleine Veyron bringt sie ganz schön ins Schwitzen...

Ich habe den Amp jetzt seit gut 7 Monaten und bin immer noch begeistert.
Toller, sauberer Klang, gute Verarbeitung, Power bis zum Abwinken - was will man für den Preis mehr?
Ach ja - vielleicht seinen Bruder, den Veyron T?
Der hat die gleiche Endstufe, aber einen anders abgestimmten Preamp, der klanglich deutlich mehr Richtung Genz Benz Streamliner geht:
Dominanter in den Tiefmitten, wärmer, weicher und zurückhaltender in den Höhen, etwas anders ausgelegte Klangregelung.

Mein Eindruck: der Mosfet ist der heißere von beiden, bissiger, fetziger, mehr Höhen. Der Tube hat dafür noch mehr Macht von unten raus, ist aber obenrum eher zurückhaltend. Wer seinen Bass gerne vordergründig spielt, slapt, oder im Metal mit aggressiven Höhen arbeitet, sollte sich den Mosfet anhören, wer in seiner Band eher das tragende Fundament liefert, z.B. Reggae spielt, oder eher knurrige Jazz Sounds, wird vielleicht mit dem Tube glücklicher.

Wie immer - alles Geschmackssache - geile Amps sind definitiv beide!
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