5. Perkussion mit Pedalen

Schlagzeuger haben am Set nicht nur Handarbeit zu leisten – die Füße haben auch einen wichtigen Job. Doch wie bringe ich mein Percussioninstrument vor den Fuß bzw. vor’s Pedal? Die Lösung könnte z.B. eine Winkelplatte mit 3/8” Stab sein. Die Platte wird einfach mit der Klemme des Pedals fixiert und die Cowbell, der Groove Block oder was es auch sein soll, wird auf das Rohr geschraubt. Es gibt auch direkt für Percussioninstrumente angepasste Halteplatten, die mit einer Fußmaschine verbunden werden können.

Instrumente mit entsprechender Klemme lassen sich so mit den Füßen spielen. Durch die Auswahl des Beaters kann man dem Klang des Instrumentes seiner persönliche Note anpassen.

Perkussion an der Fußmaschine macht sich gerade als Multipedal-Orchestration sehr gut. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch Doppel FX- und vielleicht sogar Tripel-Effektpedale, mit denen sich äußerst komplexe Figuren bewerkstelligen lassen. (Das ist der: “Wie macht der das nur?” – Effekt“)

Meinl geht bei der Verwendung von Pedalen für Schlagzeugperkussion noch einen Schritt weiter: Mit der Entwicklung der Foot Cabasa stellt Meinl dem Drummer ein Instrument zur Verfügung, das nicht mit Stock oder Beater, sondern durch eine Drehbewegung des Pedals gespielt wird. Man darf gespannt sein, was in der Zukunft noch alles entwickelt wird. Vielleicht gibt es bald auch Foot Guiros und Foot Shaker.

Die HiHat Maschine soll auch nicht vergessen werden. Tambourins, die auf die Zugstange geschraubt werden gibt es schon eine ganze Weile. Eine neue Idee am HiHat ist das “Off-Time Attachment” von Gibraltar. Hierbei wird bei der Aufwärtsbewegung des Fußes ein zweites HiHat geschlossen. Man kann sich anstelle eines zweiten HiHats auch andere Instrumente wie zum Beispiel Tambourin oder Shaker vorstellen.

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