Höfner Ignition TBK SE

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E-Bass

  • Decke: Fichte
  • Boden und Zargen: Riegelahorn
  • einteiliger Hals: Ahorn
  • Griffbrett: thermobehandeltes Jatoba
  • weißes Decken- und Bodenbinding
  • Mensur: 76 cm (30")
  • Sattelbreite: 42 mm
  • 22 Bünde
  • Tonabnehmer: 2 Höfner Ignition Staple Humbucker
  • Einzelmechaniken mit Pearloid Plastikknöpfen
  • originale Tea Cup Potiknöpfe auf dem Control Panel
  • Farbe: Transparent Black
  • inkl. Echtheitszertifikat und dem berühmten BASSMAN-Aufkleber
Erhältlich seit April 2020
Artikelnummer 492352
Verkaufseinheit 1 Stück
Farbe Schwarz
Korpus Ahorn
Hals Ahorn
Griffbrett Jatoba
Bünde 22
Mensur Shortscale
Tonabnehmerbestückung HH
Elektronik Passiv
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein
Decke Fichte
Boden und Zargen Ahorn
Halsbreite 42,0 mm
Tonabnehmer System HH
Mechaniken Höfner
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Ein Hauch von Geschichte

Es gibt wohl kaum einen Bass, der mehr Musikgeschichte geschrieben hat als der Höfner Violin Bass 500/1, denn für keinen Geringeren als Sir Paul McCartney ist er seit 1961 das Mittel der Wahl. Die preiswerte Ignition Serie orientiert sich an diesem Kultinstrument. Der Höfner Ignition TBK SE ist eine limitierte Special Edition in dieser Serie und kommt deshalb mit den originalen „Tea Cup“ Potiknöpfen der teureren Modelle daher. Außerdem liegt in dieser Ausführung, neben einem Echtheitszertifikat, der berühmte BASSMAN-Aufkleber, den auch Paul auf seinem Bass hatte, als optischer Leckerbissen bei. Ansonsten bietet der Bass mit der kürzeren Mensur, dem Hollowbody und den zwei Höfner Humbuckern genau den Vintagesound, den man von ihm erwartet. Das Beste ist aber, dass man für dieses Stück Musikgeschichte gar nicht mal tief in die Tasche greifen muss.

Vorbild Violine

Nach seinem Erscheinen im Jahr 1956 bekam der Höfner 500/1 den Beinamen Violin Bass, da er sich an der Form klassischer Streichinstrumente orientiert. So auch der Ignition TBK SE. Der kompakte Korpus mit Transparent Black Finish besteht aus Ahorn und die Decke aus Fichte. Ähnlich akustischen Instrumenten ist er hohl und bringt so eine holzige Note in den Ton. Die Mensur des Ahornhalses beträgt 76 cm und die Sattelbreite über dem Jatoba Griffbrett 42 mm. Somit ist der Hals recht kurz und ebenso schlank. Die Brückenkonstruktion lehnt sich ebenfalls an klassischen Streichinstrumenten an. Die beiden Höfner Ignition Staple Humbucker werden über eine passive Elektronik mit zwei Volumereglern im Klang gemischt. Über drei Schalter lassen sich die Humbucker wahlweise ausschalten oder ein Boost hinzuschalten. Dies sorgt für eine breite Palette an mittigen Vintage- und Retrosounds.

Leicht und leicht zu händeln

Nicht nur für Beatles-Fans mit kleinem Budget ist dieses Instrument interessant, denn durch sein geringes Gewicht und die kompakte Form ist er sehr leicht und ein Segen für Bassisten/innen mit "Rücken". Durch die kurze Mensur und die schlanke Sattelbreite macht er auch Gitarristen/innen den Umstieg zum Bass sehr einfach und fühlt sich schnell vertraut an. Gerade wenn man nur ab und zu mal zu den dicken Drähten greift, ist dies ein wichtiger Punkt. Stichwort "ab und zu": Auch für alle, die einen kultigen Zweitbass mit einem Hauch von Geschichte zu einem attraktiven Preis suchen, sei der Höfner Ignition TBK SE wärmstens empfohlen.

Über Höfner

Die traditionsreiche Firma Höfner wurde bereits Ende des 19ten Jahrhunderts in Schönbach von Karl Höfner gegründet. Zunächst bestand das Angebot hauptsächlich aus Streichinstrumenten; um 1930 herum kamen die ersten Gitarren dazu. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die unfreiwillige Umsiedlung nach Möhrendorf in Bayern. In den 50er Jahren blühte die Firma dank neuer musikalischer Strömungen auf und neben den Gitarren wurden nun auch Bässe produziert. In dieser Zeit entstanden legendäre Modelle wie die President, die Committee oder der 500/1 Shortscale Bass, der kurze Zeit später mit den Beatles Musikgeschichte schrieb. Der darauf folgende Boom der Beatmusik bescherte Höfner schnell eine unglaublich hohe Nachfrage und einen bis heute anhaltenden Weltruhm, denn auch in der Gegenwart ist die Firma Höfner eine der bekanntesten und größten Hersteller von Streichinstrumenten, Archtop-, Halbakustischen- und Solidbodygitarren sowie einer breiten Palette an Bässen.

Authentisch in allen Belangen

Musik hat viel mit Authentizität zu tun, und diese hat der Höfner Ignition TBK SE Bass reichlich im Angebot. Für 60s Pop und Rock, 60s Soul, Blues, Vintage Rock etc. bietet er nicht nur den passenden Sound, sondern auch das entsprechend kultige Aussehen. Die zwei Humbucker und die Elektronik ermöglichen viele unterschiedliche Retrosounds. Mit dem Fundament des Halstonabnehmers und der Klarheit des Bridgepickups sollte jeder seien individuellen Traumsound finden, mit dem er Live oder im Studio / Homerecording in die Fußstapfen von Sir Paul McCartney treten kann.

9 Kundenbewertungen

5 Rezensionen

W
Toller Einstieg in die Welt der 500/1
Woschl 18.03.2021
Îch habe mich für das Modell TBK entschieden, da ich nicht sofort in die Beatles-Schublade geschoben werden wollte. Beim Sunburst-Modell ist die Paul-Connection einfach so unglaublich naheliegend. Klar bin ich ein Fan der Beatles, aber ich möchte den Bass für alle möglichen Musikrichtungen nutzen...
Im Gegensatz zu einem Vorredner gefällt mir die Farbe Transparent Black sogar ausserordentlich gut. Übrigens sind meiner Meinung nach die meisten Bilder im Netz zu rotstichig. Das führt dazu, dass die Fichtendecke eher bräunlich wirkt und der Hals schon ins rötliche tendiert (siehe auch die Fotos oben). Mein Bass zumindest wirkt bei schwachem Licht schlicht schwarz. Erst bei hellerer Beleuchtung oder bei Tageslicht ist dann aufgrund der leicht transparenten Lackierung das Holz zu erkennen: In einem dunklen Grünton mit einem ganz leichten Braunstich auf der Vorderseite (Fichte) und in einem wunderschön schimmernden Grünblau am Restkorpus (Ahorn). Das Griffbrett ist eine Nuance heller als Ebenholz aber definitiv nicht rötlich.

Mein Bass kam schnell und in tadellosem Zustand bei mir an.

Die Lackierung ist fehlerfrei und auch die Bindings sind ordentlich gearbeitet. Einzig die einfachen und teils schwergängigen Mechaniken trüben den ansonsten guten Gesamteindruck.

Nach dem Aufziehen der obligaten Flatwounds (mir persönlich gefallen hier die Pyramid Gold am besten weil sie einfach ausgewogen und klassisch im besten Sinn klingen) lohnt es sich Halskrümmung, Saitenabstand und Intonation einzustellen. Das benötigt zugegeben etwas Zeit und Geduld, da der 500/1 eine lose Brücke besitzt die penibel auf Oktavreinheit und Saitenhöhe eingestellt werden sollte. Nimmt man sich die Zeit, lohnt es einem der Bass mit einem Maximum an Sustain. Sind die Saiten gerade herunter sollte man das sehr trockene Griffbrett mit reichlich Lemon Oil behandeln, ich war ziemlich überrascht wie gierig das Holz das Öl aufsaugte. Das Ergebnis der ganzen Mühe ist dann im besten Sinn der Sound, den man sich von einem Höfnerbass wünscht: Klassisch und mit einem ordentlichen Extraschub im Grundton. Je nach Einstellung und Position der rechten Hand übrigens erstaunlich wandlungsfähig.

Mit etwas Tuning kann man den Ignition SE sogar noch deutlich verbessern: Dann sollte man die Brücke gegen das Original der handgefertigten Modelle aus Deutschland ersetzen (das geht nicht ohne diese etwas "niedriger" zu schleifen), und den billigen Plastiksattel gegen einen Hochwertigeren (am besten einen Knochensattel) austauschen.
Aber auch ohne Tuning macht der Ignition SE viel Spaß und ist erstaunlich nah (mit Flatwounds wohlgemerkt) am 7x so teuren Handmade-Original aus Hagenau. Für den Preis volle Punktzahl.
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RS
Nehmt einen Höfner Contemporary oder eine Epiphone Viola
R. S. aus H. 23.05.2020
Das "Transparent" unter dem "Black" schimmert nicht etwa in gediegenen Braun-Rot-Gelb-Vintage-Farbtönen, wie erhofft, sondern tatsächlich in Friedhofsgrün und Grau. Diese Farbwahl ist sehr apart, und ich hatte dabei zuerst an Death Metal gedacht in der Frage, was man optisch mit so einem Modell anfangen könnte. Im Grün-Rot-Kontrast dazu steht noch das ungewohnt deutlich rötliche Griffbrett aus Jatoba. Und der Kopf und der Hals sind am zweiten Bund über einen stark sichtbaren Schnitt zusammengefügt, was für mich persönlich abscheulich wirkt (Kopf und Hals bei meiner Epi dagegen scheinen sogar einteilig zu sein).

Technisch könnte ich den Bass jetzt von oben bis unten durchrezensieren (ein K.O.-Kriterium war die klirrende Saitenhalterung), aber kurz gesagt: Ich hatte den Epiphone Viola Bass im Vergleich und habe diesen in mein Herz geschlossen und werde ihn für immer behalten. Die Höfners der Ignition-Serie sind billig verarbeitete und eingestellte Zigarrenkisten dagegen. Ich mag sie, aber sie sind längst nicht so gut.

Ich überlege aber noch, auf den Höfner Club Bass Contemporary zu gehen, weil der die meisten Features der Epiphone ebenfalls hat (Sustain Block insbesondere) und sicherlich auch den Sound und hoffentlich die Verarbeitung, aber noch mal in der Gesamtlänge kürzer ist, so dass man den Greifarm nicht mehr so weit strecken muss.

Shortscale-Nutzer schätzen ja nicht nur den tiefbassigen und tragenden Sound, sondern auch die Bespielbarkeit, z. B. auch aufgrund körperlicher Einschränkungen. Dafür sind diese Bässe ideal, so dass man trotzdem noch ordentlich was bewegen kann.

Deswegen gibt's von mir stets beide Daumen hoch für Beatles-Bässe, aber der Aufpreis für die Second Edition (SE) beim Höfner Ignition (HI) ist für mich nicht nötig, und auch nicht zusätzlich der für die transparente Lackierung.

Im Unterschied zum Epiphone Viola Bass fand ich den Höfner weitaus weniger hochwertig, so dass ich mich in diesem Bereich (ohne Sustain Block und mit einfacheren Hölzern) eher für den Harley Benton BeatBass entscheiden würde, der sogar nur die Hälfte kostet.

Also, ich empfehle, das Aschenputtel Epiphone Viola Bass auszuprobieren (derzeit auf dem mageren Platz 47 der Thomann-Hitliste). Kostet das selbe wie die Höfner Ignition-Grundversion, ist aber auf dem Qualitätsniveau vom mehr als doppelt so teuren Höfner Contemporary Bass.

P. S.: Erstes zurückgeschicktes Produkt im Leben. Hoffentlich geht alles gut. Das kann jetzt noch öfter vorkommen bei den veränderten Kaufgewohnheiten oder -möglichkeiten, und ich hoffe, Thomann und ich bleiben uns gewogen.
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H
Nett, aber versteht jemand die Regler ?
Honkonkel 29.06.2021
Ich habe viel Spass mit dem Instrument.
Aber jedes mal, wenn ich an den beiden Schaltern Bass, Treble herumschalte, verwirrt mich das Resultat, entweder sind die in China falsch zusammengelötet worden, oder ich bin einfach zu dumm die Wechselwirkung von 2 Schaltern und 2 Drehreglern auch nur im Ansatz zu durchschauen.
Wenn ich mich nicht mehr über die Schalter ärgere, dann spiele ich den Bass am liebsten mit einem selbst gelöteten Vorverstärker, der leicht verzerrt.
Verarbeitung
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Ff
Farouk fleurus 26.12.2020
fabrication correcte pour le prix!
mange agréable a jouer
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