Harley Benton R-458BK Fanfret

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8-saitige E-Gitarre

  • Progressive-Serie
  • Korpus: Linde
  • geschraubter Hals: Ahorn
  • Halsprofil: Speed-D
  • Griffbrett: Amaranth
  • Griffbrettradius: 350 mm
  • 24 gefächerte / fanned Medium Jumbo Bünde
  • Offset Dot Griffbretteinlagen
  • Multiscale Mensur: 692 / 650 mm
  • Dual Action Trussrod
  • Sattelbreite: 54 mm
  • Tonabnehmer: 2 Hi-Gain Humbucker
  • 1 Volume- und 1 Tonregler
  • 3-Weg-Schalter
  • Sattel: Nubone
  • schwarze Hardware
  • Deluxe DieCast Mechaniken
  • Saitenstärken ab Werk: .009/.011/.016/.024/.032/.042/.054/.065
  • Stimmung (1-8): F# / B / E / A / D / G/ B / E
  • Farbe: Schwarz Hochglanz
  • passendes Gigbag: Art. 142777 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit November 2017
Artikelnummer 410821
Verkaufseinheit 1 Stück
Farbe Schwarz
Korpus Linde
Decke Keine
Hals Ahorn
Griffbrett Amaranth
Bünde 24
Mensur 686 mm
Tonabnehmerbestückung HH
Tremolo Nein
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein
Anzahl der Saiten 8
Form ST
Mensur lang 686 mm
Mensur kurz 648 mm
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Manchmal reichen sechs nicht aus

Die Instrumente von Harley Benton bieten schon seit langem eine solide Qualität für das eher kleine Portemonnaie. Dabei umfasst das Programm auch sogenannte Exoten. Dazu gehört etwa die achtsaitige R-458 BK Fanfret aus der Progressive-Serie, die zu einem extrem günstigen Preis die Möglichkeit bietet, in die faszinierende Welt der achtsaitigen E-Gitarren einzusteigen und es im Low-End krachen zu lassen. Ausgestattet mit einem Lindekorpus, einem Ahornhals mit einer Multiscale-Mensur von 650 bus 692mm und zwei High-Gain-Humbuckern, liefert diese Achtsaiter einen durchsetzungsfähigen Klang, während die Hardware für eine zuverlässige Stimmung sorgt. Das flache Speed-D-Halsprofil ermöglicht eine pfeilschnelle Bespielbarkeit des Amaranthgriffbretts mit 24 Medium-Jumbo-Bünden.

Aufgefächerte Bünde

Die Harley Benton R-458 Fanfret Progressive Series liefert dank ihrer verlängerten Mensur eine enorme Power. Die Basis für diesen druckvollen Sound bilden ein in Hochglanz lackierter Lindekorpus mit einem fünffach verschraubten Ahornhals mit Amaranthgriffbrett und einer Multiscale-Mensur. Mit dieser werden die tieferen Saiten straffer gehalten, um auch bei härterem Anschlag unter Kontrolle zu bleiben und die hohen Saiten werden mit der verhältnismäßig kürzeren Mensur auch bei Bendings nicht überstrapaziert. Ohne Schnickschnack zeigt sich die Elektronik mit den zwei High-Gain-Humbuckern, die über einen Dreiwegeschalter angesteuert und mit Volume und Tone geregelt werden. Zudem sorgen eine Tune-o-Matic Brücke und ein Satz solider Mechaniken an der Kopfplatte für eine zuverlässige Stimmung.

Schnäppchen für Einsteiger

Mit ihrem extrem günstigen Preis richtet sich die Harley Benton R-458 Fanfret Progressive Series vornehmlich an Einsteiger sowie an Fortgeschrittene, die neu auf dem Gebiet der Achtsaiter sind und erst einmal nicht so viel investieren können. Dafür bietet diese Gitarre einen enormen Gegenwert. Das zeigt sie vor allem in Sachen Optik, Bespielbarkeit sowie mit ihrem brachialen Sound. Er liefert dank bewährter Hölzer an Korpus und Hals sowie der beiden High-Gain-Tonabnehmer ein wahres Gewitter beim Riffing im Low-End-Bereich.

Über Harley Benton

Seit 1998 bedient die Marke Harley Benton die Bedürfnisse vieler Gitarristen und Bassisten. Neben einer umfangreichen Bandbreite an Saiteninstrumenten bietet die Hausmarke des Musikhauses Thomann auch jede Menge Verstärker, Lautsprecher, Effektpedale und weiteres Zubehör an. Insgesamt umfasst die Palette über 1.500 Produkte. Gefertigt von etablierten Herstellern, überzeugen alle Artikel von Harley Benton durch Qualität, Zuverlässigkeit und einen dennoch günstigen Preis. Durch die ständige Erweiterung des Portfolios, bietet Harley Benton so stets neue und innovative Produkte für den musikalischen Alltag.

Low-End, Riffing und mehr

Im Zusammenspiel mit einem kraftvollen Amp und entsprechender Box bzw. Boxen kann man es mit der Harley Benton R-458 BK Fanfret Progressive Series nicht nur im Low-End und beim Riffing richtig krachen lassen. Auch bei Clean- und Crunch-Sounds geben die zwei Humbucker ein für diese Preisklasse sehr überzeugendes Bild ab. Nicht zu vergessen ist natürlich der optische Auftritt dieser Metal-Gitarre. Mit ihren modernen Formen und dem glänzenden schwarzen Finish stellt sie vor allem auf der Bühne ein stilechtes Instrument dar und lässt an ihrer Stammeszugehörigkeit nicht den geringsten Zweifel aufkommen.

115 Kundenbewertungen

89 Rezensionen

RD
Bin platt
Robert Druzgala 15.02.2022
„Leuuuuuteeeeeee Die Gitarre ist legendär , Ausgepackt und angefangen zu spielen Musste nichts an den Einstellungen ändern, Und das für den User-Freundlichen Preis????!!!!! Ich liebe Euch ich verrückter Haufen:))))“
Features
Sound
Verarbeitung
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F
Gelungener Einstieg mit Potential.
Felix_W 29.01.2018
Zu meiner Person:
Ich zähle mich mit weniger als zwei Jahre kontinuierlichen Übens zu den Anfängern dieser Kunst. Habe bis jetzt auf einer HB Strat gespielt, aber da mein Stil in Richtung DM und TDM geht, und dort die tiefer gestimmte Siebener jetzt schon zum guten Ton gehört und die Entwicklung für mich klar zu sein scheint, wollte ich mich schon mal an die Achter gewöhnen. Ich möchte irgendwann einmal Lieder von Aversions Crown, Rings of Saturn und Beneath the Massacre spielen können, und das wird objektiv betrachtet noch Jahre dauern. Dass ich als Beginner die tiefe B- und F#-Saite kaum anständig bedienen kann, ist mir schon klar. Alle, die jetzt aufschreien ?Wie kann er nur??, möchte ich fragen, was wohl ein Anfänger bspw. an der Harfe macht. Schneidet der auch erstmal alle Saiten weg, bis nur noch sechs übrig bleiben, damit es leichter wird? Eher nicht. Oder was wäre, wenn eine E-Gitarre seit Menschen gedenken schon immer acht Saiten hätte? Dann hätte sich jeder Anfänger ohne zu heulen da durchwurschteln müssen. Klar was ich meine? Dass es die Sache des vernünftigen Erlernens des Gitarrespielens nicht vereinfacht ist mir klar, aber da ich später nicht den Riesenschritt von sechs auf acht Saiten gehen möchte, wenn sich schon so Vieles auf die Sechser ?eingeschliffen? hat, mache ich es mir lieber jetzt schwer. Kann man machen ? muss man aber nicht.


Verpackung:
Die Gitarre kommt in einem Pappkarton mit ausreichen Luftpolsterfolie ausgekleidet ? vollkommen in Ordnung. Es liegt ein Klinkenkabel, zwei Imbusschlüssel und eine Bescheinigung, dass die Glampfe bei Thomann final eingestellt wurde, bei.

Erste Eindruck:
WOW ? was ein Brett. Schlecht sieht sie in Echt nicht aus; die Proportionen gefallen mir wirklich sehr gut. Coole Schrubbe, auf einen Meter Entfernung ein echt klasse Auftritt.

Verarbeitung:
Der Lack ist an sich ein hochglänzendes Tiefschwarz, allerdings mit Lackfehlern, Einschlüssen, kleinen Kratzern, weißen Punkten, Verfärbungen und Unebenheiten übersät. Ernüchterung macht sich nach der anfänglichen Euphorie breit. Ich will nie wieder eine schwarze Gitarre ? Fettpfoten leuchten und blinken förmlich auf dem Klarlack. Wenn es sie doch wenigstens in weiß gegeben hätte... Ich denke, die geht bei Zeiten zum Lackierer.
Die verwendeten Schrauben sind allesamt in schwarz gehalten, ordentlich angezogen und nicht überdreht. Hier und da hängen noch Fusseln vom Finish; macht nix.

Voreinstellung:
Die Saitenlage und Intonation wurden seitens Thomann sehr gut eingestellt; auch war die Gitarre kaum verstimmt. Nichts scheppert oder schnarrt; unplugged klingt die Fuhre noch echt super ? ihr ahnt es schon.

Mechaniken:
Die Stimmmechaniken und Potis lassen sich angenehm bedienen und bieten einen vertrauenserweckenden Widerstand. Den Dreiwegeschalter hingegen möchte man aus Angst vor bleibenden Schäden nicht zu dolle anschauen.

Der Hals:
Ein flaches D, gut zu greifen, sofort ein angenehmes Gefühl, obwohl es wie gesagt ein Surfbrett ist. Ich komme bequem auf der F#-Saite bis an den 17. Bund; danach ist Strecken angesagt. Mit kürzeren Fingern könnte es allerdings anspruchsvoller werden (ich bin 1,88m). Die Halsrückseite ist nicht mit Klarlack zugekleistert, sondern ein wenig angeraut, was dem Spielgefühl sehr zuträglich ist. Hier bleibt man nicht sofort kleben.
Die Oberseite des Griffbrettes ist einwandfrei entgratet, an der Unterseite stören lediglich der 11. und 12. Bund ein wenig. Hier werde ich nacharbeiten; nicht tragisch.

Haptik:
Sie ist angenehm schwer und stark kopflastig; im Sitzen taucht der Kopf ordentlich ab, im Stehen mit etwas breiterem Gurt ist es in Ordnung. Der Cutaway ist wirklich ausreichend und man kommt butterweich auf den hohen Saiten an den 24. Bund. Insgesamt fühle ich mich mit Hals und Body wirklich sauwohl. Pluspunkt mit Sternchen.

Bespielbarkeit:
Hier kommt die echte Stärke dieser Gitarre. Einer der zwei kaufentscheidenden Punkte für mich an der R458 Fanfret war das Multiscale-Griffbrett. Nach 20 Minuten hat man sich daran gewöhnt, dass das Greifen der ersten sechs Bünde irgendwie ?geschmeidiger? und ergonomischer von Statten geht als bei geraden Bünden, ganz besonders wenn man Barré greift. Klasse! Die Bünde stehen quasi in jeder Lage parallel zu den gerade ausgestreckten Fingern. Ich möchte nie wieder etwas Anderes! Die zwei zusätzlichen Saiten sind natürlich gewöhnungsbedürftig, aber ich komme nach den ersten Paar Stunden erstaunlich gut mit der Umorientierung zurecht.

Klang:
Die Humbucker sind totaler Müll. Es fängt nicht wie befürchtet erst auf der tiefen B- sondern schon auf der A-Saite an zu matschen. Schade. Hier macht sich neben dem Lack am offensichtlichsten der günstige Preis bemerkbar. Da klingen sogar meine aus Noname-Singlecoils selbst gebastelten Humbucker in meiner Strat besser, kraftvoller und differenzierter. Aber dies war ja bei dem Preis irgendwie zu befürchten. Weiterhin hat die Mittelstellung des Switches keinerlei Funktion; es lassen sich mit deutlichem Knacken nur Bridge- oder Neck-PU anwählen.

Fazit:
Wenn ihr Bespielbarkeit vor Optik (Lackierung) stellt, und für kleines Geld mal in die Welt der ER-Gitarren ? was zweifelsohne ein erheblich andere ist ? eintauchen wollt, und evtl. eine gute Grundlage zum Aufbauen sucht, unbedingt zuschlagen! Wer zum Beispiel selber lackieren und einen Humbucker wechseln kann bekommt für nichteinmal 200¤ eine Basis die es in sich hat.
Einziger echter Kritikpunkt sind die Humbucker und der Switch, der Rest ist (für mich) zu verkraften.

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EDIT nach 1,5 Jahren:
Ich spiele diese Gitarre noch immer sehr gerne - Hauptgrund: der Hals und die Bespielbarkeit! Die Humbucker-Placebos sind Bare Knuckle Aftermaths gewichen, und in Verbindung mit den Daddario NYXL0980 bin ich nun sehr zu frieden. Das Geld für eine Agile/Strandberg/Legator liegt noch immer unterm Kopfkissen, muss aber in naher Zukunft nicht zum Einsatz kommen. :-)
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S
Tut für das Geld definitiv zuverlässig was sie soll!
Seraani 04.07.2021
Ich wollte schon immer mal eine extended Range spielen, jedoch scheiterte dieses Vorhaben immer am nötigen Kleingeld.
Ich war erst skeptisch und habe mir nach langem überlegen, googeln und hin und her, dann doch vor über einem Jahr diese Gitarre gekauft.

Sie kam dann auch anständig zeitnah, ohne Lieferverzögerungen, flauschig eingepackt hier an und es war Liebe auf den ersten Blick.

Entgegen dem was ich hier ab und an mal gelesen habe, hatte mein Modell keine Lackfehler, keine scharfen Bünde, war bombig eingestellt so das ich super überrascht war wie gut und wie schnell ich mit meinen kleinen Fingern dann doch erstaunlich gut überall hin gekommen bin. Der Hals fühlt sich toll an, sie ist nicht kopflastig und optisch ist sie einfach verdammt sexy!

Es muss auch einen Haken geben. Denkt sich sicher jeder. Und ja den gibt es: die Werksbesaitung empfehle ich echt nur zum kurzen antesten. Aber das ist auch eigentlich logisch. Wer härtere Sachen drauf spielen und runterstimmen möchte braucht dringend was fetteres mindestens auf den oberen beiden sonnst spielt das Spaghetti. Das ist aber bei eigentlich allen Gitarren so und deshalb gibts auch keinen Punktabzug.

Der andere Haken: Die Pickups sind halt so lala. Aber auch dafür werde ich bei dem Preis (wir sind hier unter 200 Euro) keinen Punkt abziehen. Ich kenne keine bessere Gitarre für unter 200 Euro, vor allem keine extended Range- Fanfret.

Bezüglich der Fanfrets war ich mir unsicher ob das was für mich ist, bin nun jedoch total begeistert! Ich glaube ich werde auch den Rest meiner Gitarren teilweise gegen Fanfret-Modelle tauschen. Spielt sich tatsächlich deutlich komfortabler.

Fazit: Für alle die einfach mal so eine Gitarre spielen wollen um zu gucken ob das was für die ist, gebe ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Für alle die es lieber Heavy wollen: bestellt euch nen 80er Satz dazu :-)
ich spare grade auf bessere Pickups und werde sie einbauen. Ich glaube danach geb ich sie erst recht nie wieder her.
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sd
Sehr gute Gitarre zum sehr guten Preis
spiel das Ding 28.02.2021
Diese Gitarre hat den Parallelbund im 9. Bund. Dies ist in etwa die Hälfte der Länge des Griffbrettes. Dadurch sind die Bünde in Richtung Sattel und in Richtung Steg gleich gefächert. Also sehr angenehm für die Greifhand.
Ein paar Worte zur gelieferten Gitarre:
-geliefert ohne Lackschäden
-keine scharfkantigen Bünde und wunderbar anzufassen
-superflache Saitenlage für Flitzefinger und sauber intoniert
-Karte zum Nachweis vom Einstell-Service
-diese Gitarre hat keine Kopflastigkeit
-Amaranth ist nur am Anfang violett und dunkelt später zu braun-violett nach - das Griffbrett ist also schon ausgereift
-Humbucker haben einen überraschend guten Clean-Sound und matschen nur ganz leicht im Zerr-Sound. Es war nur das Eigenrauschen des Verstärkers wahrnehmbar und sonst nichts Anderes.
-Eingewöhnungszeit für das Griffbrett: 0,0. Nicht nachdenken und denn funktioniert das schon. So war es zumindest bei mir.

Als Fazit gibt es die uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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