Focusrite Scarlett 4i4 3rd Gen

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4-Kanal USB2.0 Audiointerface mit USB-C Anschluss

  • 24 Bit / 192 kHz
  • 2 Scarlett Mikrofon-Preamps
  • +48 V Phantomspeisung
  • zuschaltbare Air-Funktion
  • 2 Mic-/Instrument-/Line-Eingänge: XLR/6.3 mm Klinke Combo symmetrisch
  • 2 Line-Eingänge: 6,3 mm Klinke
  • 4 Line-Ausgänge: 6,3 mm Klinke symmetrisch
  • Stereo Kopfhörerausgang: 6,3 mm Klinke
  • MIDI Ein- und Ausgang
  • USB-C Anschluss
  • für PC/Mac
  • Abmessungen (B x H x T): 185 x 47,5 x 119,7 mm
  • Gewicht: 0,615 kg
  • inkl. USB-Kabel (Typ C auf A) sowie Ableton Live Lite, Pro Tools First, Focusrite Red 2 & Red 3 Plug-in Suite, Softube Time & Tone Bundle und ein Softwareinstrument von 4 XLN Audio Addictive Keys nach Wahl
Recording / Playback Kanäle 4x4
Anzahl der Mikrofoneingänge 2
Anzahl der Line Eingänge 4
Anzahl der Instrumenten Eingänge 2
Anzahl der Line Ausgänge 4
Kopfhöreranschlüsse 1
Phantomspeisung Ja
S/PDIF Anschlüsse 0
ADAT Anschlüsse 0
AES/EBU Anschlüsse 0
MADI Anschlüsse 0
Ethernet 0
Sonstige Schnittstellen Keine
MIDI Schnittstelle Ja
Word Clock Nein
Maximale Abtastrate in kHz 192 kHz
Maximale Auflösung in bit 24 bit
USB Bus-Powered Ja
Inkl. Netzteil Nein
USB Version 2.0
Breite in mm 185 mm
Tiefe in mm 119,7 mm
Höhe in mm 47,5 mm
Anschlussformat USB-Buchse Typ C
Erhältlich seit Juli 2019
Artikelnummer 467952
Lieferumfang USB-C auf USB-A Kabel, Software
Null Latency Monitoring 1
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Die scharlachrote 4 in Generation 3

Das Focusrite Scarlett 4i4, ein USB-Audiointerface für Mac und PC, verfügt über vier symmetrische Line-Eingänge zum Anschließen von Synthesizern oder anderen Audioquellen mit Line-Pegel und vier symmetrische Ausgänge, die hauptsächlich zum Abhören benutzt werden dürften. Zwei der Eingänge sind als Kombibuchse ausgelegt und können somit auch für Mikrofone verwendet werden. Die beiden sehr hochwertigen Scarlett-Mikrofonvorverstärker bieten 48 V Phantomspeisung und (neu in der dritten Generation) den sogenannten Air-Modus. E-Gitarren und E-Bässe können ebenfalls direkt an diese Buchsen angeschlossen werden, die Impedanz wird entsprechend angepasst. Insgesamt ein tolles und dazu noch optisch ansprechendes Interface zu einem vernünftigen Preis.

Love is in the "Air"

Focusrite baut seit dreißig Jahren Mikrofonvorverstärker mit hervorragendem Renommee und die Mic-Pres sind für die dritte Generation mit "Luftigkeit" aufgepeppt worden: Der optionale Air-Modus fügt bei der Aufnahme Höhen hinzu oder wie Focusrite es beschreibt: "einzigartige High-End-Details für Gesang und akustische Gitarre". Er emuliert den Klang der legendären ISA-Preamps des britischen Traditionsherstellers. Jahrzehntelange Erfahrung spricht in diesem Fall tatsächlich für Qualität und die AD/DA-Wandler sollten mit maximal 24 Bit und 192 kHz für optimale Klarheit und Detailgenauigkeit sorgen.

Vier gewinnt

Als Desktopinterface mit kompakten Abmessungen ist das Focusrite Scarlett 4i4 für Home- und Projektstudios geeignet. Es ist USB-powered, stabil gebaut, aber dennoch leicht und damit transportabel. Die vier flexibel gestalteten Eingänge sollten hier für jeden Zweck ausreichen und vier Ausgänge bedeuten, dass man entweder eine alternative Abhöre oder externe Effektgeräte beschicken kann. An den MIDI-Ein- und Ausgang kann beispielsweise ein Masterkeyboard angeschlossen werden, ein Klangerzeuger von 4 XLN Audio Addictive Keys befindet sich übrigens bereits im Lieferumfang.

Über Focusrite

1985 von Rupert Neve gegründet, machte sich Focusrite schnell mit hochwertigen Analogpulten einen Namen und vermarktet heute Audiointerfaces, Mikrofonvorverstärker, Konsolen, analoge EQs und Channelstrips sowie Hardware und Software für die digitale Audioverarbeitung. Der Sitz der Firma ist in High Wycombe, England und sie wurde bereits mit zahlreichen Branchenpreisen ausgezeichnet. Neben der Profilinie Focusrite Pro gehören zu dem Unternehmen Adam Audio, Novation und die iOS-App-Schmiede Ampify Music.

Direkt loslegen

Die neu designten "Gain Halos" (grün oder rot leuchtende Ringe rund um den Gainregler) sollen das Aussteuern erleichtern und damit der angehende Producer nach dem Kauf des Interfaces sofort das Recording starten kann, hat Focusrite ein sogenanntes "Quick Start Tool" beigelegt und ein umfangreiches Softwarepaket geschnürt. Im Karton oder zum Download finden sich folgende Programme ein: Ableton Live Lite, Pro Tools First, Focusrite Red Plugin Suite, Focusrite Plugin Collective, Focusrite Control, Softube Time and Tone Bundle, ein dreimonatiges Abo von Splice Sounds und ein Softwareinstrument von 4 XLN Audio Addictive Keys nach Wahl.

Im Detail erklärt: Solo, 2i2, 4i4, 8i6, 18i8 und 18i20

Die dritte Generation der Scarlett-Interfaces besteht aus Solo, 2i2, 4i4, 8i6, 18i8 und 18i20, dazu kommen die beiden Bundles Solo Studio und 2i2 Studio, die jeweils noch ein Mikrofon und einen Kopfhörer umfassen. Mit dem Kürzel 2i2, 4i4 und so weiter wird die Zahl der Ein- und Ausgänge bezeichnet. „2i2“ steht für zwei (i)ns und zwei Outs, entsprechend 4i4 für vier (i)ns und vier Outs. Solo tanzt begrifflich mit zwei Ein- und zwei Ausgängen etwas aus der Reihe, der Name deutet darauf hin, dass es für einen einzelnen Singer/Songwriter konzipiert ist.

227 Kundenbewertungen

WE
Keine Line/Inst Schalter mehr! Leider nicht geeignet für Linux
Wolfram E. 26.05.2020
An die Linux User: Die aktuellen Focusrite Scarlett Modelle sind alle "USB 2 Audio Class Compliant". Das heißt: sie brauchen keine Treiber und funktionieren "einfach so". Klasse...!!!

Aber: Ich kam vom Focusrite Scarlett 2i2 und wollte einfach 2 mehr Input Ports. Schwupps das 4I4 bestellt. Dabei hab ich leider übersehen, dass die Hardware Knöpfe für INST/LINE und AIR die beim i2i noch als echte Old-School Knöpfe am Gehäuse ausgeführt waren, jetzt beim 4i4 plötzlich nur noch Leuchte-LEDs sind. Wo sind die Knöpfe? Gargl! Hinten am Gehäuse? Fehlanzeige. Sind es vielleicht minikleine Touch-Buttons ohne bewegliche Teile? Fehlanzeige. Wie zum Geier schalte ich hier INST/LINE um?!

Die Lösung des Rätsels: Man muss die "Focusrite Control" Software installieren und dort in der App umschalten. Aber mal langsam...
- Dazu muss ich erst einen Focusrite Kundenkonto eröffnen, mein Gerät registrieren, um die SW laden zu können.
- Die Software gibts nur für Mac, Windows und iOS
- Focusrite Control gibts also leider nicht für Linux
- Und was ist in 5 Jahren? Gibt es die Software dann noch fürs dann aktuelle MacOS / Windows? Keiner weiß es.

Selbst wenn man den fehlenden Linux-Support ignoriert (Angeblich geht die Control SW ja unter Wine...) Das ist eingebauter Hardware-Verfall. Für 4 gesparte Hardware-Schalter... Nein danke.

Ich gehe jetzt auf das "Native Instruments Komplete Audio 6 MK2" - das ist auch USB 2 Audio Class Compliant, funktioniert also treiberlos und hat noch echte Knöpfe für Menschen mit echten Fingern.
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O
Hinweis für alle die überwiegend über Kopfhörer produzieren und externe Soundprozessoren verwenden
OhneNickname2 16.06.2021
Ich nehme in DAWs über Plugins Midi und Audio Tracks auf und benutze hauptsächlich einen Kopfhörer zum Abhören. Nun würde ich gerne diese Audio Files mit einem externen Kompressor bearbeiten.

Kein Problem, oder?

An 1-2 liegen normalerweise ja Monitore an. Also Kopfhörer an den Headphone Jack, Outputs 3-4 in den Kompressor und vom Kompressor in die Inputs 3-4?

Klappt so nicht. :-)

Das Problem: Output 3-4 und der Headphone Jack teilen in der Software den gleichen Signal-Output. Das heißt, alles was man durch diesen Signal-Output in der Software speist, kommt sowohl im Headphone Jack, als auch bei Output 3-4 heraus. Das lässt sich leider nicht auftrennen. Da ich nun natürlich meinen Mix auf dem Headphone Jack haben möchte, kommt der Mix dann natürlich auch bei den Hardware Outputs 3-4 heraus und man schleift also den gesamten Mix mit durch den Effektweg.

Wenn man auf Monitore verzichten kann, gibt es einen Workaround:

"Playback 1-2" auf Headphonejack & Output 3-4, "Playback 3-4" auf Output 1-2. So kann man über den Headphonejack abhören und den Effektweg über Output 1-2 legen. Dann hat man mit dem großen Drehregler sogar noch einen Gain-Regler für den Effektweg. :-)

Ein zweiter Headphone Jack, der sich wie beim Scarlett Solo über den großen Drehregler einstellen lässt, hätte das Problem behoben und würde das Interface irgendwie übersichtlicher machen: "Headphone 1 & Output 1-2", sowie "Heaphone 2 & Output 3-4"
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dV
Super Latenz, intelligentes Routing, Multi-Client-fähig
der Vodi 20.05.2020
Einsatz: Heimstudio-Recording. Aufnahme von externen analogen Tonerzeugern und einem (analog) vorkomprimierten Mikro. Löst mein Lexicon Lambda ab, da dieses unter Windows 10 sich ständig ausschaltet.

"Out of the box experience": Wie bereits von anderen Rezensoren bemerkt, ist das beiliegende Kabel kein reines USB-C - daher habe ich einen Passen Adapter gleich mitbestellt ("Lindy USB 3.1 Typ C Adapterkabel"). Direkt nach dem Einstöpseln mounted sich ein Laufwerk, auf dem Einstiegsdateien für die Treiberinstallation liegen. Leider wird man während der Installation mit den üblichen Mitteln zu einer Registrierung gedrängt - kann diese jedoch übersprignen (alle Features gehen auch ohne!). Die Benutzerführung bei der Installation ist ansonsten als vorbildlich zu bezeichnen (weil selbsterklärend). Nach der Installation hat man Focusrite Audio- und MIDI-Endpunkte im Gerätemanager, die von Windows direkt verwendet werden können, ASIO-Treiber für Musiksoftware und die Focusrite Routing Software (ohne die man nicht alle Features nutzen kann, weil das Interface selbst hierfür keine Bedienelemente hat).

Test mit virtuellen Instrumenten (Host-Software ist "Cantabile"): Im ASIO-Treiber lassen sich Sampling-Raten und Buffer-größen vielfältig einstellen. Ich verwende 40 Bytes bei 48kHz => Latenz <1ms absolut stabil. Davon konnte ich mit der Lexicon nur träumen. Anders, als bei vielen anderen Treibern, blockiert der ASIO-Treiber nicht den WASAPI-Teil, d.h. Windows-Sounds werden dem ASIO-Stream hinzugemischt, sodass alles auf den Monitorlautsprechern hörbar wird - das hat bei mir einiges an Komplexität reduziert (Kabelwirrwarr, Kleinmixer).
Außerdem liefern die Treiber gleich noch virtuelle Ports mit, die man als Quelle für Streaming-Software a la OBS nutzen kann, um so den Output der DAW zusammen mit allem anderen streamen zu können.

Analog-Routing: Sehr flexibel. Ein Monitor-Mix kann getrennt für Speaker (Out 1-2) und Kopfhörer (Out 3-4) gemacht werden. Bei mir sieht's so aus:
1 Mic (vorkomprimiert) => kein Monitoring
2 Mic (unkomprimiert, weil die Sänger sonst weinen) => Cue
3 Analoge Tonerzeuger-L => Speaker
4 Analoge Tonerzeuger-R => Speaker
DAW => Speaker & Cue

Der große Lautstärkeregler regelt nur(!) Out 1-2 und der kleinere Cue-Regler 3-4 (hier jedoch nur die Kopfhörerbuchse, die hinteren Ausgänge sind immer voll auf). Der Große Regler ist also kein "Master"-Regler - dadurch kann man bei Aufnahmen die Speaker runterdrehen, ohne die Kopförer mit abzuwürgen.

Kehrseite dieses Routings: Out 3&4 sind fest mit dem Kopfhörerausgang verbunden. Möchte man sie als echte Separate Outputs nutzen (z.B. für Click auf Bühne), muss der Cue-Mix wohl oder übel extern realisiert werden - oder man greift zur 6-Kanal-Variante.
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x
xArtVandelayx 02.12.2020
Für meinen Anwendungsbereich (zu Hause ein bisschen Gitarre, Bass, Synthesizer aufnehmen + Synthesizer über Ableton mit Midi verbinden) perfektes Audiointerface.

Die Verarbeitung ist super, das Gerät macht einen sehr hochwertigen und stabilen Eindruck. Der Sound ist ebenfalls sehr gut, hatte bisher keine Probleme. Feature Ausstattung finde ich auch gut. Die zwei Line-Inputs hinten sind, wie in anderen Rezensionen schon kritisch angemerkt, leider nicht wirklich regelbar. Auch schade, dass es keine Hardware Regler für die beiden gibt.

Die Einrichtung unter MacOS und Einbindung in verschiedene DAWs klappt problemlos und ohne großen Aufwand. Einziger Kritikpunkt meinerseits wäre die Focusrite Control Software, mit der Ein-/Ausgangssignale gerouted werden können. Hier könnten - vor allem für Anfänger*innen - der Aufbau und die Bedienung etwas intuitiver sein, nach etwas Einarbeitung aber auch kein größeres Problem.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden und kann das Gerät weiter empfehlen.

Edit: Nach gut 11 Monaten ging das Interface leider kaputt, zum Glück gerade noch in der Garantiezeit. Keine Ahnung, was genau passiert ist, aber das Einstöpseln in einen anderen Laptop führte dazu, dass es nicht mehr startete. Nach Schilderung des Problems an den Focusrite Kundensupport habe ich es eingeschickt und ein neues Austauschgerät bekommen. Insgesamt gute Erfahrung, alles lief problemlos, hat aber leider auch sehr lange (knapp einen ganzen Monat) gedauert.
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