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Effektpedal für E-Gitarre

  • Tape Saturation / Tape Echo / Tape Chorus / Tape Flanger
  • 2 wählbare Tape Voicings: Classic, Cassette
  • 3 Blend Typen: Sum, Invert, Bounce
  • neuer dedizierter Tonregler mit direkten Einfluss auf die Tonfärbung der Bandsättigung
  • volle MIDI Integration durch TRS-MIDI oder USB-C MIDI
  • bis zu 300 Presets über MIDI speicherbar
  • Premium JFET Analog Frontend
  • neuer 520 MHz ARM Superscalar Prozessor
  • 24-bit 96kHz A/D D/A Konverter
  • Regler: Saturation, Volume, Tone, Blend, Lat Time, Wobble
  • Schalter: Voice, Type, Mono/Stereo
  • Fußschalter: Tape Saturation On, Doubletracker On
  • LED: Tape Saturation On, Doubletracker On
  • True Bypass
  • Eingang: 6,3 mm TRS Klinke
  • L/R Ausgänge: 6,3 mm Klinke
  • EXP/MIDI Anschluss: 6,3 mm TRS Klinke
  • USB-C Anschluss
  • Stromaufnahme: 300 mA
  • Stromversorgung via 9 V DC Netzadapter (2,1 x 5,5 mm Hohlstecker, Minuspol innen) - passendes Netzteil: Art. 275482 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Abmessungen (B x T x H): 102 x 114 x 44 mm
  • made in USA

Hinweis: Batteriebetrieb wird nicht unterstützt

  • Erhältlich seit Juli 2022
  • Artikelnummer 546732
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Analog Ja
  • Delayzeit 100 - 5000ms
  • Tap-Funktion Ja
  • Batteriebetrieb Nein
  • Inkl. Netzteil Nein
B-Stock ab 359 € verfügbar
392 €
Alle Preise inkl. MwSt.
Kurzfristig lieferbar (2–5 Tage)
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37 Kundenbewertungen

4.9 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

28 Rezensionen

E
Mit nichts zu ersetzen
Es_klingt 06.03.2023
Die Tape Saturation ist für mich auf Plug In Niveau und damit ziemlich einigartig auf dem Markt. Sie kann Clean sounds subtil auffüllen, Transienten im hochfrequenten Bereich "absorbieren" und leicht komprimieren wie es halt nur Tape kann. Weiter aufgedreht gibt es echt gut klingenden Overdrive. Dieser Teil des Pedals ist sehr, sehr wertvoll für mich und ist im Einsatz als letztes Glied der Kette hinter einem HX Stomp. An der Stelle finde ich ihn persönlich gut aufgehoben - empfiehlt Strymon selbst auch so. Ich habe das Gefühl er kann das manchmal problematische High End von Amp Modellern unterstützen.

Die Effekte auf der anderen Seite sind auch sehr interessant. Es gibt gut klingendes Slap Delay, Doubler Effekte, eine Art Stereo Widening, interessant klingendes Tape Flanging. Man fühlt und hört, dass dieses Pedal wie eine Bandmaschine denkt ;) Das ist praktisch nicht mit anderen Modulationseffekten hinzukriegen. Bravo Strymon!
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KF
Swiss Army Knife
Kevin F 13.06.2026
Es mag paradox klingen, aber dieses Paddel macht wenig, aber doch erstaunlich viel.

Die Verarbeitung ist erstklassig. Hier gibt es gar nichts auszusetzen. Das fängt bei der Optik an und hört bei Potis und Fußschaltern auf, die sich bei der Bedienung insgesamt einfach nur wertig anfühlen.

Features und Bedienung sind genial. Ich persönlich bin kein großer Soundtüftler. Verstärker, Gitarren und Effektgeräte müssen bei mir Plug and Play funktionieren. Das geniale an dem Deco ist, dass es intuitiv genug für Puristen wie mich ist, aber es eine Menge versteckter Einstellmöglichkeiten gibt, über die sich richtige Soundtüftler freuen dürften.

Der Sound ist grandios, das Deco ist extrem vielseitig einsetzbar.
Zur Einordnung: ich nutze es vor Vintage-Style Amps wie Fender, Marshall, Vox - nicht in einem digitalen Rig.

Fangen wir mit der Tape Saturation-Seite an:
Final zum Kauf inspiriert wurde ich durch Barrie Cadogan. In seinem Rig-Rundown beschreibt er, dass er bei den Black Keys, die Verstärker häufig etwas leiser spielen muss. Dann fehlt die Sättigung der Endstufe, was er mit dem Deco wieder ausgleichen kann.
Ich finde, das funktioniert perfekt. Im Gegensatz zu linearen beziehungsweise neutralen Boostern, hat man hier wirklich das Gefühl das nicht unbedingt Gain sondern tatsächlich eine Art Sättigung passiert. Liebhaber von puristischen Röhren und Endstufen zerre werden, wissen, was ich meine. Ein sehr wichtiger Punkt für mich ist, dass ich trotz Pedal weiterhin gut mit dem Volume Poti der Gitarre abregeln kann. Hier hatte ich anfangs etwas Sorge, dass das eventuell nicht mehr so gut funktioniert. Nach testen muss ich aber sagen, es funktioniert einwandfrei.

Das Deco kann hier also als Always-On die Funktion eines Attenuators erfüllen. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn man keinen Attenuator findet, der gut zum jeweiligen Amps passt. Mein Vox AC15 HW verliert über den Master deutlich an Sättigung. Diese kann ich dem Amp über das Deco wieder geben - bei jeder Lautstärke. Ich würde für diese Anwendung immer erst Attenuatoren ausprobieren, das Deco funktioniert aber auf jeden Fall super. Die Aussage von Barrie Cadogan, dass sich die Sättigung wirklich „echt“ und Amp-Like anfühlt, kann ich nur bestätigen. Interessant dabei ist, um es am Vox zu erläutern:
Der Normal Kanal kann etwas Grit gebrauchen und kommt etwas mumpfig daher, während der Top Boost Kanal schnell zu harsch wird. Durch das Deco bekomme ich beide Kanäle bei jeder Lautstärke zum klingen, obwohl die Herangehensweise eigentlich komplett entgegengesetzt sein müsste.

Die Tape-Saturation-Seite eignet sich auch sehr gut als Solo-Boost. Auch hier merkt man die Sättigung. Die hohen Saiten bekommen etwas mehr „Futter“, ohne dass man viel Gain hinzufügt und ohne dass die Basssaiten zu überladen wären. So bleiben Solo-Sounds „musikalisch“. Man neigt aber schnell dazu die Seite als Always-On zu nutzen, weil sie wirklich verdammt gut klingt.

Bei entsprechender Einstellung ist ein Gain-Boost aber möglich.

Die eigentliche Doubletracker-Seite ist ebenso vielseitig einsetzbar. Sie ist so konzipiert, dass das Signal gedoppelt wird und dann über den Lag-Regler zeitlich versetzt werden kann. Über den Wobble-Regler kann man eine Modulation erreichen. Ich persönlich nutze es als Slapback. Theoretisch kann man für ein Slapback-Effekt jedes Delay nehmen. Die Unterschiede sind oft klein aber später im Band-Kontext signifikant. Ich habe es nicht gegen ein echtes Tape gespielt, von daher kann ich nicht final beurteilen, ob es ein „echtes“ Spielgefühl bietet. Es kommt aber sehr sehr nah an das heran, was ich von Aufnahmen kenne. Als Delay kann man das Deco nicht verwenden, da man maximal 2 Wiederholungen erreichen kann.

Zusammenfassend muss ich sagen, die Genialität dieses Pedals liegt darin, dass es Strymon hier gelungen, ist ein vielseitiges Pedal mit vielen Funktionen in ein absolut nutzerfreundliches, intuitives Layout zu packen.
Mir fällt kein vergleichbares Pedal am Markt ein. Der Preis ist aus meiner Sicht angemessen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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e
Einfach & erstaunlich
el-Chely 11.04.2023
Ich suchte nach einer hochwertigen Zerre für mein '79 Rhodes MKI - die meisten Gitarrenverzerrer/booster/overdrives reagieren ziemlich matschig auf so ein Rhodes, insbesondere wenn das Ganze über einen alten Fender Röhrenamp läuft...! Das Strymon Deko macht das sehr elegant. Ganz klare empfehlung an alle Rhodesspieler! Obendrauf gibt es noch einen dezent klingenden Modulationseffekt.
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m
GOAT
miklc 04.11.2023
UPDATE: the first pedal I got was not working properly. The channels were randomly saturated with "white noise" (Shhhhhh). Only a plug out/in could fix it. I sent it back to Thomann, great support, got a new one and it is working fine.

GOAT. The sound out of it is reacher, more organic with wunderfull harmonics. End of the chain, after the EQ. What I really appreciate is how easy and intuitive are the fonctionalities of the different knobs. Also, it is never "too much" effect, which does sound very digital and over the top in many other digital or even analog pedals. One of the few pedal that will never leave my board (except evtl. for v3 if it has preset!). I have retired 3 pedals that would try to badly emulate the sound I was searching for. My chain is: Noise Suppressor NS-1X, Compressor Wampler, Klone Centaura, EQ Boss GE-7, Stymor DECO v2, looper, direct into H&K 20W into Marshall MR1974CX Handwire. Gibson Lespaul Standart 60S & Fender Strat Custom Shop.
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