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Effektpedal für E-Gitarre und Bass

  • Ringmodulation und Fuzz
  • Steuerung verschiedener Parameter über Expression-Pedal
  • LFO (Low-Frequency Oscillator): Erzeugt rhythmische Modulationsmuster
  • Blend Control regelt das Verhältnis zwischen unverändertem und moduliertem Signal
  • verschiedene Modulationswellenformen zur Auswahl
  • Regler: Depth / Manual, Rate, VCO Freq, Drive(I), Timbre, Blend
  • Schalter: LFO, VCO
  • LED: Effekt An
  • Fußschalter: Effekt Bypass, LFO (Unlock), Oct./Ring
  • Eingang: 6,3 mm Klinke
  • Ausgang: 6,3 mm Klinke
  • Netzadapteranschluss: Hohlsteckerbuchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen
  • Stromaufnahme: 400 mA
  • True Bypass
  • Stromversorgung über 9 V DC Netzteil (nicht im Lieferumfang enthalten, passendes Netzteil: Art. 409939)
  • Abmessungen: (B x T x H): 201 x 150 x 64 mm
  • Gewicht: 1087 g

Hinweis: Batteriebetrieb wird nicht unterstützt.

  • Erhältlich seit März 2026
  • Artikelnummer 637252
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Art des Effekts Ringmodulator/Fuzz
B-Stock ab 91 € verfügbar
98 €
Alle Preise inkl. MwSt.
In 6-8 Wochen lieferbar
1

11 Kundenbewertungen

4.9 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

10 Rezensionen

M
Psychiatrie
Marco99999 13.03.2026
Egal ob es ein Bass/gitarre, Synthesizer oder Drumcomputer ist, aber dieses Gerät sollte man nicht daran anschließen! Der Behringer Ring Stinger ist kein Ringdings und schon gar kein Ringelwimmel sondern ein Gerät das dir ohne Vorwarnung direkt ins Gehirn greift. Ganz ehrlich dieses Teil bringt dich in die Anstalt. Wer schon einmal eine Psychiatrie von innen gesehen hat der weiß ungefähr was verrückt bedeutet aber bei diesem Kasten hat definitiv jemand am Schaltplan gesessen der sich dort bestens auskennt. Das Ding klingt nicht einfach nur schräg es klingt komplett durchgedreht und genau deshalb macht es so einen Spaß. Du drehst an einem Regler und plötzlich kommt ein Geräusch aus den Lautsprechern das klingt als würde ein Satellit in Zeitlupe zerbröseln während irgendwo im Hintergrund eine kaputte Raumsonde versucht noch ein Lebenszeichen zu senden. Dreht man weiter wird es noch schlimmer und genau an diesem Punkt wird es richtig gut. Der Ring Stinger ist kein Effekt den man einschaltet um etwas hübscher zu machen der ist dafür da um alles komplett aus der Bahn zu werfen. Aus einem harmlosen Ton wird plötzlich ein metallisches Kreischen aus einem Beat wird eine Art Weltraumgeheul und ehe man sich versieht sitzt man vor seinem Setup und denkt sich wer zum Teufel hat sich das ausgedacht und warum klingt das so genial kaputt. Wer also Lust hat ordentlich zu experimentieren sollte sich dieses Gerät unbedingt anschauen denn hier geht es nicht um saubere Studiosounds sondern um völlige Eskalation. Man dreht ein bisschen hier ein bisschen dort und plötzlich entstehen Ideen auf die man vorher niemals gekommen wäre. Das ist der Moment in dem der Ring Stinger richtig Spaß macht weil er dich zwingt Dinge auszuprobieren die eigentlich gar keinen Sinn ergeben. Also willkommen im Versuchslabor schnapp dir dein Setup lass die Synapsen knistern und starte dein eigenes Experiment irgendwo zwischen Tonstudio und geschlossener Abteilung. Wenn du Glück hast kommst du mit ein paar der verrücktesten Sounds zurück die du je gebaut hast.
Bedienung
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Sound
Verarbeitung
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r
Ein absolutes Soundmonster!
ronniecheng 30.03.2026
Ich bin begeistert vom Behringer Ring Stinger! Zwar habe ich das Original nicht zum direkten Vergleich, aber allein die Vielfalt an Klängen, die dieses Pedal bietet, ist beeindruckend. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit in die zahlreichen Knöpfe und Schalter offenbart sich ein extrem vielseitiges Fuzz-Octave-Filter-Ring Modulator-Pedal, das kaum Wünsche offen lässt.

Hilfreich sind die Preset-Einstellungen aus dem Manual – sie geben einen tollen Überblick über die Möglichkeiten und inspirieren zum Experimentieren. Für den Preis ist der Ring Stinger eine absolute Kaufempfehlung.

Für Gitarre und Synth bieten sich viele Möglichkeiten der Klanggestaltung, am Bass dagegen klingt vieles eher kaputt und unmusikalisch.

Fazit: Wer auf der Suche nach einem wilden, kreativen, vielseitigen Effektpedal ist, sollte hier definitiv zugreifen!
Bedienung
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T
Moskito auf Dengue
Tryst 20.10.2026
Der Ring Stinger treibt mich nicht in den Wahnsinn. Mein Musiklehrer brachte mich vor mehr als 50 Jahren in Kontakt mit der Musik von Karlheinz Stockhausen. Das Verhalten eines Ringmodulators ist in Grenzen nachvollziehbar. Ein Trägersignal wird durch ein zweites Signal moduliert. Die Anschaffung hat sich wirklich gelohnt. Man entdeckt immer wieder neue Sounds. Das FUzz interessiert mich weniger. Besonders angetan war ich auch vom Design. Der Ring Stinger wird von mir als Desktopgerät mit Synthesizern genutzt. Ringmodulatoren im Pedalformat sind eher ein Nischenprodukt. Behringer kann mit dem Ring Stinger sowohl preislich als auch klanglich überzeugen.

Drei technische Informationen zum Gerät

1. Ringmodulator und Fuzz lassen sich nicht gleichzeitig nutzen
2. Je nach Nutzung werden einige Regler funktionslos oder wechseln die Funktionen
3. Die Ausgangspannung des LFO wird eingefroren, wenn dieser deaktiviert wird

Dies ist in der Bedienungsanleitung von Behringer gut beschrieben, wenn auch nur auf Englisch. Die Anleitung basiert im wesentlichen auf der Originalanleitung von Lovetone. Sie wird ergänzt durch Presetbilder. Eine Auseinandersetzung mit der Anleitung ist ratsam. Das Verhalten des Ring Stingers wird erst dann nachvollziehbar. Die Anleitungen von Lovetone und Elta sind ebenfalls zu empfehlen.

Ich habe nie an den Erwerb eines Originals von Lovetone gedacht. Die Preise sind absurd (950-1500 Dollar). Schaltungen sind in der Regel nicht urheberrechtlich geschützt. Sie sind im Internet erhältlich. Behringer ist nicht die einzige Firma, die diese Schaltung geklont hat. Hier die wesentlichen Punkte, in denen sich Behringers Pedal vom Original unterscheidet.

1. Kein Batteriebetrieb: Gegen 400 mA kann keine Batterie ankommen. Bereits Lovetone hatte in seiner Bedienungsanleitung höfflich darum gebeten, ein Netzteil zu benutzen.
Ich habe mir gleich ein Netzteil von Mooers mitbestellt, das hervorragend arbeitet.

2. Kein Light Jack: In den Anleitungen von Behringer, Lovetone und Elta wird auf ein ominöses Gimmick verwiesen. Beim Lovetone war dies serienmäßig (provided) mit dabei.
Der Light Jack wurde in eine Buchse gesteckt und das Gerät konnte über Licht beeinflusst werden. Dies klingt futuristisch. Dabei ist der Light Jack nichts anderes als ein Klinkenstecker mit eingelötetem Fotowiderstand. Nach der EU-Richtlinie RoHS ist die Verwendung von Fotowiderständen bei Neugeräten strikt untersagt, da diese Cadmium enthalten. Die Fotowiderstände sind jedoch weiterhin frei erhältlich für Reparaturen. Der Preis liegt bei 0,20-2,00 Euro pro Stück. Bauanleitungen sind im Internet zu finden. Die Originale von Lovetone sind im Netz für 50 Dollar und mehr erhältlich. Wer sich wirklich ein solches mit Cadmium belastetes Originalteil zulegen möchte, sollte bedenken, dass Lovetone seit 2001 nicht mehr existiert. Die Lebensdauer der Lichtwiderstände liegt bei 10-20 Jahren. Viele dieser Sammlerstücke dürften defekt sein oder bald nicht mehr funktionieren. Ein Ersatz der Fotowiderstände im Stecker durch Fototransistoren oder Fotodioden ist nicht möglich, da zusätzliche Komponenten benötigt werden, die nicht mehr in den Stecker passen. Im Internet gibt es einen regen Austausch zu diesem Thema.

3. Die Buchsen liegen hinten: Bei Lovetone wurden die Stecker von oben gesetzt. Dies ist eindeutig eine Verbesserung wenn das Gerät in einem Pedalboard am Boden betrieben wird. Bei Einbindung in ein Modularsystem und bei Desktopnutzung sehe ich in der alten Variante mehr Vorteile. Wem es die Lichtsteuerung angetan hat, der sollte sich einen Winkelstecker kaufen ohne Zugentlastung und ohne Knickschutz. Sonst ist eine Steuerung über Licht so gut wie unmöglich.
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J
Für den irren Sound
Jaentz 22.04.2026
Es ist kein "mal eben anstöpseln und los geht's"-Pedal. Man muss sich da schon reindenken und vieles ausprobieren. Drumcomputer, Synths oder das gesplittete und mit Effekten versehene Gitarrensignal statt des internen VCO reinschicken und experimentieren. Ein nie endendes Klangpotenzial. Nur die Potis sind nicht verschraubt, was das Pedal wenig wertig erscheinen lässt. Da ich es nicht mit auf eine Bühne nehme, ist das für mich okay.
Bedienung
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