Behringer 961 Interface

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Eurorack Modul

  • Mehrkanal Trigger-Konverter
  • 2 Kanäle zur Wandlung von S-Trigger auf 2x V-Trigger
  • Ableitung von 2 V-Trigger-Signalen aus einem Audiosignal (mit einstellbarer Empfindlichkeit)
  • zwei Kanäle mit Multikanal V-Trigger (2x 6 Eingänge) Wandlung auf S-Trigger-Ausgang
  • S-Trigger-Länge einstellbar für V-Trigger-Eingangsgruppe B
  • Breite: 21 TE
Erhältlich seit Mai 2020
Artikelnummer 486875
Verkaufseinheit 1 Stück
Breite 21 TE / HP
79 €
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Back to the Modular-Roots

Mit den Modulen der 900er-Serie von Moog begann in den 60er Jahren der kommerzielle Synthesizerbau. Sie waren unter anderem Grundlage für die Synthesizer Ic, IIc, IIIc/p und später für System 55, 35 und 15. Auch die Schaltungen des berühmten Minimoog basierten darauf. Mit den 900er-Modulen wurden das Prinzip des spannungsgesteuerten Oszillators ebenso wie die legendäre Schaltung des Ladder-Filters als auch die grundlegenden Konzepte von Hüllkurve, Noise Generator und VCA erstmals als ganzheitliches System realisiert. Behringer hat eine Auswahl der wichtigsten 900er-Module neu aufgelegt und dabei die Schaltungen historisch korrekt nachgebildet. Somit wurden auch Besonderheiten wie der S-Trigger und Module wie der VCO-Driver übernommen, was heutzutage im Euroracksektor zwar nicht mehr angewendet wird, sich aber dennoch problemlos integrieren bzw. anpassen lässt.

V-Trigger vs. S-Trigger

Das Modul 962 wurde ursprünglich zur Anpassung des Sequenzers 960 an das restliche System 55 konzipiert, da der Sequenzer V-Trigger ausgibt, die Hüllkurve 911 und andere Module jedoch nur S-Trigger verarbeiten. Mit dem Modul 962 können Trigger auf drei Arten umgewandelt werden. In der obersten Sektion lassen sich aus Audiosignalen mit einer einstellbaren Empfindlichkeit V-Trigger ableiten. Die beiden Sektionen darunter wandeln jeweils einen S-Trigger, z.B. aus dem Dual Trigger Delay 911A, in einen V-Trigger, der parallel an zwei Ausgängen anliegt. Die unteren Sektionen wandeln V-Trigger in S-Trigger. Die große Zahl an Eingängen ist für den Sequenzer 960 gedacht, der mit jedem separaten Step-Ausgang dann hierüber eine einzelne Hüllkurve 911 ansteuern kann.

Die größte Legende für kleine Budgets

Modularsynthesizer wie das Moog System 55 und selbst dessen kleinere Varianten System 35 und System 15 waren schon seinerzeit sehr teuer, und auch heutzutage sind diese Ikonen sowie die Nachbauten unterschiedlicher Hersteller mit immensen Kosten verbunden. Behringer macht diese absolute Legende für jedermann erschwinglich, und mit der Portierung in das Eurorack-Format lässt sich ein System deutlich kompakter und somit auch portabel aufbauen. Fans von den Pionieren der elektronischen Musik ist es hiermit möglich, einen eigenen Modularsynthesizer, wie ihn W. Carlos, Keith Emerson, Klaus Schulze u.v.a. einsetzten, selbst zu konfigurieren, die speziellen Eigenheiten des Vintage-Systems zu erfahren, ihn im eigenen musikalischen Kontext einzusetzen und sogar mit weiteren Eurorackmodulen interagieren zu lassen.

Über Behringer

Das in Deutschland von Uli Behringer gegründete und heute in China ansässige Unternehmen steht seit dem ersten Produkt, dem Studio Exciter F, für preiswertes Equipment. Mischpulte, wie das Eurodesk MX8000, sowie unzählige Signalprozessoren und später auch Beschallungsequipment ermöglichten es unzähligen Musikern auch bei begrenztem Budget ihre Heimstudios, Übungsräume und mobilen PAs mit Equipment auszurüsten, das sonst nicht erschwinglich war. Die Produktpalette von Behringer wuchs über die Jahre ständig weiter. Durch die Übernahme weiterer Firmen, u.a. Midas, Klark Teknik und TC Electronic, kamen nicht nur neue Produktgruppen hinzu, sondern es floss auch deren technisches Know How in die Produktentwicklung mit ein.

Brücke zwischen zwei Systemen

Neben seiner ursprünglichen Aufgabe als Ergänzung für den Sequenzer 960 kann das Interface-Modul auch als "Übersetzer" zwischen den Moog-basierten Modulen der 900er-Serie und beliebigen Eurorack-Modulen eingesetzt werden. Die Wandlung funktioniert in beide Richtungen, sodass sich die Hüllkurve 911 von beliebigen Trigger-Quellen ansprechen lässt und das Dual Trigger Delay 911A auch gatebasierte Module ansteuern kann. Darüber hinaus kann an den S-Trigger-Eingang z.B. ein Fußschalter oder Taster angeschlossen werden, der über das Interface dann zu einem Eurorack-üblichen Gate-Signal gewandelt wird. Mit der Audio-to-Trigger-Sektion lässt sich in Kombination mit einem Hüllkurven-gesteuerten VCF ein einfaches Auto-Filter für rhythmische Signale wie Drumloops oder Instrumentenlicks realisieren.

11 Kundenbewertungen

6 Rezensionen

R
Recmac 10.05.2020
Habe gleich nach Erscheinen der Behringer System 55 Module ein paar davon bei Thomann bestellt und muss sagen dass die Verarbeitungsqualität einwandfrei ist. Die Potis fühlen sich sehr hochwertig an, macht Spass an den Reglern zu drehen. Das Interface Modul wandelt normale Eurorack 5V V-Trigger in S-Trigger Signale (und andersrum) für die Moog Envelope Generatoren um.
Funktioniert einwandfrei, die Gate Länge lässt sich auch bequem einstellen.
Bedienung
Features
Verarbeitung
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C
Wer S-Trigger hat, braucht es
CaSuSa 26.12.2020
Ich habe das Interface mit ein paar vielen Behringer Modulen gekauft und wusste eigentlich garnicht wirklich was ich hier gekauft habe und was genau der Sinn diese Interfaces ist. Ich "war" Neu im Eurorack Modular.
Nun mit ein paar Monaten Erfahrung kann ich sagen, das es ein sehr sinnvolles Modul ist, wenn man sich mit S-Trigger Modulen verkauft hat.

Ich benutze es in beide Richtungen, S-Trigger <-> V-Trigger, funktioniert beides sehr gut, also wie erwartet, wenn man den Unterschied zwischen S-Trigger und V-Trigger verstanden/gelernt hat.

Die Audio Trigger habe ich bisher noch nicht versucht ebenso wenig den verzögerten Trigger. S-Trigger nach V-Trigger und V-Trigger nach S-Trigger geht wunderbar.

Es wird weiterhin in meinem Rack bleiben und um die S-Trigger Module mit der V-Trigger Welt zu verbinden.
Bedienung
Features
Verarbeitung
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M
Genial
Marco99 27.09.2020
Behringer zeigt wie es geht! Funktioniert wie erwartet und ist preiswert. Eben Modular fürs Volk. Das Moog system klingt GEIL!
Bedienung
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A
Solid Module
Alvino 21.07.2020
Almost required when working with Behringer 911 Eurorack envelope modules. I use a Polyend Poly 2 to convert midi control (from DAW or keyboard) to v-triggers and cv’s. The 961 transforms the v-triggers to s-triggers to drive my 911 envelope modules are used various ways.

The A inputs function well and I’m not yet sure why 6 per channel are ever needed. The B inputs are more of a wired-or for multiple triggers and use a monostable one-shot to time the pulse width. Very well built. I need a 2nd 961 for synth voices 3 and 4. Good price.

For more information, I suggest looking at the websites of guys who have done moog restorations since Behringer has been faithful to the operational details.

Bonus tip... I'm a newbie for Eurorack form-factor and I've been bugged that this module is 21HP and there is only one other 21HP module, the CP35A. "21" is an odd number and I thought I'd need to install two odd number units to fill out my new-fangled Behringer Go Case, which is two rows of 140HP...or so they say. Actually, when I got all my modules installed I discovered that due to the cumulative slack in the Behringer System 55 HP, I had one more "HP" unit to go in my Go Case. So, if you're using Behringer modules in your Behringer Go Case... you can plan on at least one more HP unit... or two rows of 141 HP. If you don't you'll have a quarter inch gap in your panels assuming you move them all tight together, which may or may not be a great idea. But... just saying. When you plan your behringer system using behringer modules over at modulargrid.net, enter a rack of 2 rows of 141HP, not 140HP. That makes planning a rack with these odd number of HP units (21HP) not an issue and at least with Behringer modules in a Behringer Go Case, you probably can avoid the 1HP gap of cumulative slack by planning for 141HP per row.
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Features
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