Als die Ratte in den 80er Jahren auftauchte, brachte sie wirklich frischen Wind in den damals noch recht überschaubaren Zerrer-Markt: eine gesunde Mischung aus Distortion, Sustain und Durchsetzungsfähigkeit machten das Pedal zum viel kopierten Dauerbrenner. Und auch heute noch kann es sich behaupten: Nicht so zahm wie ein Overdrive, nicht so brutal wie moderne Distortions, durchaus eigenständig und interessant.
Regler für Distortion, Filter und Volumen
Input Impedanz: 1 MOhm
Maximum Gain: 60 dB
6 dB/octave low-pass Filter
Stromversorgung 9V Batterie (Anschluss für optionales Netzteil 233089)
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Oldschool aber immer frisch.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Wer den Einsatzzweck kennt, der bekommt was er kauft. Damit meine ich DEN Zerrer vor Röhrenamps. Ich hab mir das Ding zugelegt, weil ich es einfach haben musste. Anfangs war ich etwas skeptisch, sogar fast ein wenig enttäuscht, aber jetzt habe ich die Ratte fest in der Treterkette vor meinem 50w Plexi verbaut. Vorsicht bei Gitarren mit extremen Output, da fängt Sie an zu zicken. Meine Erfahrung: Die Lespaul Studio funiktioniert, die aktive Musicman und die Dean-Z ist einfach zu laut im Ausgang. Da übersteuert die Elektronik der Ratte und das gewollte Zerren geht in einen abgehakten, übersteuerten Brei über. Da muss das Volume-Poti etwas zurück gedreht werden. Die Kombinationsmöglichkeit dagegen kennt keine Grenzen: Sogar in Reihe mit der Fuzzmachine ist der Sound extrem aber nicht kaputt (kann man aber machen, wenn man will). Ich habe alle Sterne gegeben, weil sie das ist, was Sie ist. Das soll keine Wertung im Vergleich zu anderen Verzerrern sein.
Ich bin zu diesem Rat Pedal gekommen, weil ich nach einem Rohe Klang gesucht habe. Ich bewege mich zwischen Experimentelle jazz, noise rock etc, und mit dieser Verzerrung habe ich vielseitige Texturen, Klängen geschafft. Der Rat hat eine sehr einfache Aufbau, 3 Knöpfe: Distortion, Filter, Volumen und den Bypass Knopf. Diese Distortion kann sehr breiig oder klitschig sein, wenn man auf maximal den "distortion" Knopf dreht, man kann echte schöne Feedbacks erzeugen. Wenn man den "distortion" Knopf zu 1 dreht, schafft man einen milden aber noch "schmutzigen" Klang, der ich ideal für rhythmische Stelle finde. Der Klang mit dem Rat kann sehr Mild und sehr scharf verzerrt sein, mmer mit einem Vintage Sound. Der Filter Knopf funktioniert wie eine Art Bandpass Filter, komplett nach Links macht die schärfste Höhe Weg (da verhält sich den Sound mit voll Distortion oder ohne Distortion sehr Mild), und komplett nach Rechts sind die Tiefen weg, und bleib sehr scharf, fast metallisch. Die Verarbeitung ist toll, das Gehäuse ist aus Metal, sehr gut Aufgebaut und leicht ohne Werkzeuge auszuschrauben. Auch gut ist dass die Knöpfe im Dunkeln leuchten!. Meiner Meinung nach, liegt den einzigen Nachteil bei dem Netzteilanschluss, der kleine Klinke ist. Andere Option ist natürlich mit einer 9V Batterie.
Sowohl warme Overdrive- als auch klassische Distortionsounds liefert dieses Pedal in beeindruckender Weise. Sehr organisches Spielgefühl, dynamische Ansprache, dabei nebengeräuscharm, effektive Klangregelung und eine True-Bypass-Schaltung machen diese Pedal nahezu perfekt. Nicht umsonst findet man die Ratte auf den Boards von John Scofield und Bill Frisell!
Lektion des Tages: schwache Akkus verändern den Sound eines Verzerrerpedals!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Habe viele Soundbeispiele über die Ratte gesehen, viel gelesen und hab mir dann gedacht: ich muss sie haben. Am Anfang muss ich sagen, dass mein Gitarrenequipment etwas zu wünschen übrig lässt. Meine Gitarrre (Hagstrom Ultra Swede) ist durchaus ein tolles Stück, aber ich habe immer noch keinen echten Amp, sondern nur ein Korg AX3000G, was an 2 aktivlautsprechern hängt. Mit dem Teil kann ich die Sounds verschiedener Amps nachsimulieren, aber das ist mit sicherheit nichts gegen den echten Sound des modellierten Amps. Wie auch immer: ich hab die Ratte bestellt und hab mich beim Auspacken erstmal gewundert: wieso passt mein Netzteil da nicht rein? Was ist das bitte für ein Anschluss?? Wer die Ratte bestellt und nur ein "normales" Netzteil hat: holt euch das hier dazu: Art.: 113733. Ich habs zwar selbst noch nicht bestellt, weil ich noch anderes Zubehör finden muss um über den Mindestbestellwert von Thomann zu kommen, aber es scheint das richtige zu sein, wenn man nicht ständig Batterien aufladen will. Soviel dazu. Hab mir dann also einen 9V Akku aus meiner Schublade gekramt und musste sogleich feststellen, dass mich der Sound keineswegs an die 80er, in denen die Ratte aufkam erinnert. Klang irgendwie etwas "mechanisch" und leicht nach nem fuzz, vor allem bei tiefen Powerchords. Dann ist mir aufgefallen, dass das Pedal bei hohem Gain sehr stark Komprimiert, wodurch man ziemlich experimentelle Sounds erzeugen kann. insgesamt hat mich das aber noch nicht 100% überzeugt. Als die Ratte dann auf einmal immer stärker anfing zu Komprimieren und schließlich nach jeder angeschlagenen Saite nach 2 Sekunden den Ton völlig stummschaltete kam ich auf die Idee: MEIN AKKU MUSS LEER SEIN. Und tatsächlich, auf dem Ding waren nur noch 4,5 V "interessant", dachte ich. "Man kann also mit einem schwachen akku den Sound des Pedals grundlegend beeinflussen Hab dann schließlich einen frischen Akku gefunden und dann entsprach der Sound dem was ich mir vorgestellt habe: Schöner Distortion, man muss allerdings aufpassen, in welchen Amp man das ganze reinjagt. Ich kann zwar bisher nur Modeln, habe keinen echten Amp, dennoch gibt es auf meinem Effektpedal Verstärkermodelle, die sich mit der Ratte ganz schön in die Haare kriegen. Grundsätzlich scheint mir der Sound im VOX AC30 Model am besten zu gefallen. Mal sehn, vielleicht schaffe ich mir irgendwanneinen echten VOX AC30 an. Oder was vergleichbares. Nun aber noch was zum Pedal an sich: Die Verarbeitung macht einen absolut hochwertigen Eindruck, und wenn man nicht mit Presslufthammer ran geht, kann ich mir nicht vorstellen, wie man das ding kaputtkriegen will. Die Regler arbeiten vernünftig und präzise. Distortion auf 12 Uhr reicht für die meisten Anforderungen völlig. Für schöne Leadsounds gehe ich auf maximal 15 Uhr aber danach wirds eher matschig Einer meiner Vorredner bemerkte, dass sich der Filter wie ein Bandpass verhält, dass er auf 7 Uhr Bässe herausnehme und auf 5 Uhr (also Maximum) höhen filtere. Das ist nicht ganz richtig. Eigentlich ist es ein Tiefpass. Das heißt er lässt die tiefen Frequenzen passieren, bzw. schneidet die höhen ab. wenn er auf 0% steht, wird nix verändert und der Sound hat die meisten Höhen. Je höher man den Filter dreht, desto mehr Höhen verschwinden, aber es kommen KEINE Bässe hinzu. Man hat zwar den Eindruck, dass der Filter auf 100% die Bässe verstärkt, das stimmt aber nur, da viele Höhen weg sind und die tiefen Frequenzen quasi auf sich allein gestellt sind, was einen recht dumpfen Klang verursacht. Ich persönlich habe mich mit geringen Filtereinstellungen angefreundet. Wenns nicht experimentell werden soll, müssten für die meisten Anwendungen maximal 30 % am Filter reichen. Der Volume Regler erfüllt seine Funktion. Was soll ich dazu noch sagen? Nun zum Amp: wie gesagt, ich habe keinen "echten" Amp, aber ich habe festgestellt dass man den Sound voller und fetter machen kann, wenn man am Amp(model) leicht anzerrt, ein absoult cleaner Amp(model) klingt recht dünn, aber durchaus auch interessant. Alles geschmackssache. Mein Fazit: Mit meinen Modeling Amps habe ich durch die Ratte sicher nicht die Spitze des Soundolymps erreicht. Dennoch zaubert sie einen besseren Sound, als ich mit den Verstärkermodellen ohne Ratte jemals hinbekommen habe: Vernünftige Distortion mit viel Gainpotenzial für schöne Leadsounds aber immer noch ordentlich dynamik dahinter. Der Sound ist wesentlich natürlicher als mit dem verzerrten UK80's-Ampmodel, was ich vorher immer verwendet hatte. Wer es etwas experimenteller mag, nimmt einen 9V Akku, der sich schon auf etwa 7-8V entladen hat ;) Werde mir demnächst einen echten Amp zulegen und ich bin mir sicher dass mein Sound dann nochmal um einiges besser wird. Cheers
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