T
Die Rückkehr einer alten Freundin
OMG, ich hätte nicht gedacht, wie sehr mir meine damals geklaute '82er RAT über die ganzen Jahre gefehlt hat, ohne es zu merken.
Klar, man hat mit den Jahren eine hübsche Sammlung an Overdrives und Distortions und meine Bogner Ecstasy Pedale Vol.1 decken ohnehin fast alle Medium- bis HiGain-Sounds ab, aber die Ratte bringt halt doch noch das kleine bißchen Extra in den Sound.
Wichtig ist nur, sie nicht vor einem cleanen Amp zu spielen, denn dafür ist sie nicht ausgelegt.
Aber einen Röhrenamp am Break-Point in den Wahnsinn zu treiben (ich glaube, das war damals sogar der Werbeslogan :-) ), dafür ist sie allemal gut.
Beste Beispiele dafür: Frankie Sullivan in Survivor's "I can't hold back", alte Steve Stevens Songs mit Billy Idol, ... und, und, und.
Sie ist etwas schmaler geworden über die Jahre, jetzt hat sie eine Konsolen-Form, während die alte flach war und ist nicht mehr lackiert, sondern hat eine etwas rauhe Oberfläche, womit sie nicht mehr durch schwitzige Finger rutscht.
Einziges "Manko" sind die Potiknöpfe, weil die keine weiße Markierung mehr haben. Aber da kann man ja nachhelfen.
Alles in allem klingt die RAT 2 quasi wie meine alte und insofern bin ich hellauf begeistert.
Ach ja, kombiniert man die Ratte mit einem NACHgeschalteten TS808 oder einem anderen TS-Type-Pedal, wird es geradezu magisch.
Klar, man hat mit den Jahren eine hübsche Sammlung an Overdrives und Distortions und meine Bogner Ecstasy Pedale Vol.1 decken ohnehin fast alle Medium- bis HiGain-Sounds ab, aber die Ratte bringt halt doch noch das kleine bißchen Extra in den Sound.
Wichtig ist nur, sie nicht vor einem cleanen Amp zu spielen, denn dafür ist sie nicht ausgelegt.
Aber einen Röhrenamp am Break-Point in den Wahnsinn zu treiben (ich glaube, das war damals sogar der Werbeslogan :-) ), dafür ist sie allemal gut.
Beste Beispiele dafür: Frankie Sullivan in Survivor's "I can't hold back", alte Steve Stevens Songs mit Billy Idol, ... und, und, und.
Sie ist etwas schmaler geworden über die Jahre, jetzt hat sie eine Konsolen-Form, während die alte flach war und ist nicht mehr lackiert, sondern hat eine etwas rauhe Oberfläche, womit sie nicht mehr durch schwitzige Finger rutscht.
Einziges "Manko" sind die Potiknöpfe, weil die keine weiße Markierung mehr haben. Aber da kann man ja nachhelfen.
Alles in allem klingt die RAT 2 quasi wie meine alte und insofern bin ich hellauf begeistert.
Ach ja, kombiniert man die Ratte mit einem NACHgeschalteten TS808 oder einem anderen TS-Type-Pedal, wird es geradezu magisch.
21
9
Bewertung melden
v
🐀 Ein Klassiker, der nicht nur Gitarristen glücklich macht
Das Proco Rat 2 ist eines dieser Pedale, das man einmal kauft und dann nie wieder hergeben will. Wer es zum ersten Mal sieht, könnte denken: „Sieht ja nicht gerade aufregend aus.“ Das kompakte schwarze Gehäuse wirkt fast unscheinbar, der Look eher funktional als schick. Doch sobald man es in die Hand nimmt, ist klar: Das Ding ist ein Panzer. Das massive Metallgehäuse bringt ordentlich Gewicht mit, die griffigen Potis sind gut gedämpft, und der Schalter klickt satt und zuverlässig. Nichts wackelt, nichts fühlt sich billig an. Der Boden ist mit soliden Gummifüßen ausgestattet, und das Batteriefach – das sich ohne Werkzeug öffnen lässt – bietet eine praktische Alternative zum Netzteilbetrieb. Die Anschlüsse für Input, Output und Strom sitzen auf der Rückseite, was Verkabelung und Pedalboard-Integration erleichtert.
Aber das Wichtigste ist natürlich der Klang – und genau da liefert das Rat 2 ab. Ich habe es bewusst nach langer Recherche und vielen Tests gewählt, allerdings nicht für eine Gitarre, sondern für eine Roland TB-303. Und das Ergebnis? Absolut überzeugend. Während ein Boss DS-1 oft schrill und spitz klingt, bietet das Rat 2 einen volleren, runderen Sound mit ordentlich Druck. Das Filter ist hier der Geheimtipp: Es kann harte Obertöne zähmen und sorgt dafür, dass selbst extreme Resonanzfahrten der 303 nicht ins Unerträgliche kippen. Besonders beeindruckend ist, dass man über den gesamten Regelbereich hinweg immer wieder interessante Klangspots entdeckt – es gibt keinen „toten Bereich“, in dem nichts passiert.
Natürlich habe ich das Rat 2 auch mit Drum Machines getestet – und es funktioniert hervorragend. Ob TR-606, TR-808 oder TR-909, das Pedal verleiht ihnen eine ganz eigene, rohe Klangfarbe, die perfekt in elektronische Musik passt. Und wer es komplett durchdrehen lassen will, kann auch Vocals oder Synths durch den Kasten jagen – das Ergebnis reicht von subtiler Sättigung bis hin zu völliger Soundzerstörung. Besonders in Kombination mit einem Bitcrusher wie dem Electro Harmonix Mainframe oder einem Delay wie dem Strymon El Capistan V2 ergeben sich spannende Klangwelten.
Für mich ist das Rat 2 weit mehr als ein reines Gitarrenpedal. Es ist ein vielseitiges Sound-Werkzeug, das sich perfekt für experimentelle Klanggestaltung eignet, aber auch im klassischen Einsatz ein starkes Distortion-Pedal bleibt. Acid-Basslines klingen damit noch bissiger, Detroit-Style-Sounds bekommen mehr Charakter, und wer sich im Bereich Industrial oder Noise bewegt, wird hier ebenfalls fündig. Sollte mein Rat 2 jemals den Geist aufgeben – was bei der robusten Verarbeitung unwahrscheinlich ist – würde ich es ohne zu zögern wieder kaufen. Ein echtes Arbeitstier mit Kultstatus!
Ein kleiner Wermutstropfen ist das Grundrauschen, das hörbar wird, wenn das Pedal aktiviert ist und kein Signal durchgeht. Es bleibt dezent, kann aber in Pausen bei hohem Gain auffallen. In einem dichten Mix spielt es keine Rolle – für absolute Stille hilft ein Noisegate.
Vorteile
+ Extrem robustes, langlebiges Gehäuse
+ Vielseitig einsetzbar – nicht nur für Gitarre, sondern auch für Synths, Drum Machines und Vocals
+ Fetter, durchsetzungsfähiger Sound mit flexiblem Filter für weniger harsche Höhen
+ Keine „toten“ Bereiche im Regelbereich – immer wieder neue Sweet Spots
# Funktioniert großartig in elektronischer Musik und für experimentelle Sounds
+ Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
- Bislang keine
Aber das Wichtigste ist natürlich der Klang – und genau da liefert das Rat 2 ab. Ich habe es bewusst nach langer Recherche und vielen Tests gewählt, allerdings nicht für eine Gitarre, sondern für eine Roland TB-303. Und das Ergebnis? Absolut überzeugend. Während ein Boss DS-1 oft schrill und spitz klingt, bietet das Rat 2 einen volleren, runderen Sound mit ordentlich Druck. Das Filter ist hier der Geheimtipp: Es kann harte Obertöne zähmen und sorgt dafür, dass selbst extreme Resonanzfahrten der 303 nicht ins Unerträgliche kippen. Besonders beeindruckend ist, dass man über den gesamten Regelbereich hinweg immer wieder interessante Klangspots entdeckt – es gibt keinen „toten Bereich“, in dem nichts passiert.
Natürlich habe ich das Rat 2 auch mit Drum Machines getestet – und es funktioniert hervorragend. Ob TR-606, TR-808 oder TR-909, das Pedal verleiht ihnen eine ganz eigene, rohe Klangfarbe, die perfekt in elektronische Musik passt. Und wer es komplett durchdrehen lassen will, kann auch Vocals oder Synths durch den Kasten jagen – das Ergebnis reicht von subtiler Sättigung bis hin zu völliger Soundzerstörung. Besonders in Kombination mit einem Bitcrusher wie dem Electro Harmonix Mainframe oder einem Delay wie dem Strymon El Capistan V2 ergeben sich spannende Klangwelten.
Für mich ist das Rat 2 weit mehr als ein reines Gitarrenpedal. Es ist ein vielseitiges Sound-Werkzeug, das sich perfekt für experimentelle Klanggestaltung eignet, aber auch im klassischen Einsatz ein starkes Distortion-Pedal bleibt. Acid-Basslines klingen damit noch bissiger, Detroit-Style-Sounds bekommen mehr Charakter, und wer sich im Bereich Industrial oder Noise bewegt, wird hier ebenfalls fündig. Sollte mein Rat 2 jemals den Geist aufgeben – was bei der robusten Verarbeitung unwahrscheinlich ist – würde ich es ohne zu zögern wieder kaufen. Ein echtes Arbeitstier mit Kultstatus!
Ein kleiner Wermutstropfen ist das Grundrauschen, das hörbar wird, wenn das Pedal aktiviert ist und kein Signal durchgeht. Es bleibt dezent, kann aber in Pausen bei hohem Gain auffallen. In einem dichten Mix spielt es keine Rolle – für absolute Stille hilft ein Noisegate.
Vorteile
+ Extrem robustes, langlebiges Gehäuse
+ Vielseitig einsetzbar – nicht nur für Gitarre, sondern auch für Synths, Drum Machines und Vocals
+ Fetter, durchsetzungsfähiger Sound mit flexiblem Filter für weniger harsche Höhen
+ Keine „toten“ Bereiche im Regelbereich – immer wieder neue Sweet Spots
# Funktioniert großartig in elektronischer Musik und für experimentelle Sounds
+ Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
- Bislang keine
7
1
Bewertung melden
z
Bombe!
Das Gerät geht ab wie ne Atombombe! Als ich es endlich anklickte rutschte meinem DEluxe Reverb kurz die Röhre in den Arsch und wummerte unglaublich tief und ging über in ein kreischendes grelles Feedback *jesses .. allesdings standen alle Regler auf 100% Stoff!
Nunja nachdem ich mich kurz beruhigte und einen Nachbarn vertröstet habe schaute ich mir das Gerät mal näher an und drehte alles auf Null. Der Fuzz / Distortion ist in fast jeder Einstellung schon recht stark zu hören, den Volume Poti sollte man besser mit dem Amp Volume zusammen steuern. Den Filter Poti gefällt mir auf 10 Uhr Stellung am besten. Man bekommt aus diesem explosivem Teil dennoch auch sehr warme, volle, dirty Sounds, durchaus auch für Blues geeignet. ER sieht auch irgendwie wie ein Zünder *smile
Ich liebe Ihn mittlerweile. Man kann ihn nicht für alles benutzen aber wenn er zum Einsatz kommt, dann bleiben in Sachen Fuzz absolut keine Beschwerden! Hängt natürlich immer davon ab, welchen Sound man sucht. Jeder ist da schließlich individuell.
Das Ding ist sehr robust, die Potis lassen sich nicht zu leicht drehen, man spürt einen guten Widerstand aber nicht zu stark. Meiner Meinung nach perfekt! Er ist also definitv Stage / Roadtauglich.
Der Rat ist ein echter Gewinn in meiner Pedalsammlung! Er ist auch immer angeschlossen, denn beim jammen ist er immer wieder mal ein echtes muss! Ich gebe ne klare Kaufempfehlung, zudem ist er jeden Cent wert!
Nunja nachdem ich mich kurz beruhigte und einen Nachbarn vertröstet habe schaute ich mir das Gerät mal näher an und drehte alles auf Null. Der Fuzz / Distortion ist in fast jeder Einstellung schon recht stark zu hören, den Volume Poti sollte man besser mit dem Amp Volume zusammen steuern. Den Filter Poti gefällt mir auf 10 Uhr Stellung am besten. Man bekommt aus diesem explosivem Teil dennoch auch sehr warme, volle, dirty Sounds, durchaus auch für Blues geeignet. ER sieht auch irgendwie wie ein Zünder *smile
Ich liebe Ihn mittlerweile. Man kann ihn nicht für alles benutzen aber wenn er zum Einsatz kommt, dann bleiben in Sachen Fuzz absolut keine Beschwerden! Hängt natürlich immer davon ab, welchen Sound man sucht. Jeder ist da schließlich individuell.
Das Ding ist sehr robust, die Potis lassen sich nicht zu leicht drehen, man spürt einen guten Widerstand aber nicht zu stark. Meiner Meinung nach perfekt! Er ist also definitv Stage / Roadtauglich.
Der Rat ist ein echter Gewinn in meiner Pedalsammlung! Er ist auch immer angeschlossen, denn beim jammen ist er immer wieder mal ein echtes muss! Ich gebe ne klare Kaufempfehlung, zudem ist er jeden Cent wert!
14
15
Bewertung melden
M
Indie-Sound zum kleinen Preis - Jetzt mit Standard 9V Anschluss
Ich war auf der Suche nach einem Distortion Pedal, da mir der wunderbare Overdrive meines TS808 ab und an nicht ausreicht. Nicht so sehr für Soli, das ist weniger meine Welt, sondern eher für richtig angezerrte Rhythmusgitarren. Dabei wollte ich weniger klinisch sterile Distortion-Sounds, sondern gerne die etwas rauhere, dreckigere Variante (Indie, Grunge, usw.). Bei meinen Recherchen nach möglichen Kandidaten bin ich auf das Rat2 gestoßen, das ich mir auch gleich bei Thomann bestellt habe (und das am nächsten Tag auch prompt geliefert wurde).
Nach einigen Stunden spielen war ich mir sicher, genau das Pedal gefunden zu haben, nachdem ich gesucht hatte. Über die Sound, die klanglichen Qualitäten, die Regelmöglichkeiten usw. wurde hier bei den Thomann-Bewertungen und an anderen Stellen im Netz genügend geschrieben, so dass ich mich hier ausklinke.
Auf einen Punkt möchte ich aber gesondert hinweisen: In den Abbildungen auf der Thomann Produktseite ist eine Version der Rat2 zu sehen, bei der die externe Stromversorgung nicht über die bekannten 9V Netzteilkabel, sondern über ein Adapterkabel (Koaxial-Anschlussbuchse (Minuspol innen) auf 3,5 mm (1/8") Miniklinke (Pluspol auf Spitze)) hergestellt werden kann (genau wie bei meinem alten TS808). Die mir gelieferte Rat2 hat aber - abweichend von den Produktbildern - einen ganz regulären 9V Netzteilanschluss. Es besteht als NICHT die Notwendigkeit, ein zusätzliches Adapterkabel zu kaufen.
Nach einigen Stunden spielen war ich mir sicher, genau das Pedal gefunden zu haben, nachdem ich gesucht hatte. Über die Sound, die klanglichen Qualitäten, die Regelmöglichkeiten usw. wurde hier bei den Thomann-Bewertungen und an anderen Stellen im Netz genügend geschrieben, so dass ich mich hier ausklinke.
Auf einen Punkt möchte ich aber gesondert hinweisen: In den Abbildungen auf der Thomann Produktseite ist eine Version der Rat2 zu sehen, bei der die externe Stromversorgung nicht über die bekannten 9V Netzteilkabel, sondern über ein Adapterkabel (Koaxial-Anschlussbuchse (Minuspol innen) auf 3,5 mm (1/8") Miniklinke (Pluspol auf Spitze)) hergestellt werden kann (genau wie bei meinem alten TS808). Die mir gelieferte Rat2 hat aber - abweichend von den Produktbildern - einen ganz regulären 9V Netzteilanschluss. Es besteht als NICHT die Notwendigkeit, ein zusätzliches Adapterkabel zu kaufen.
27
3
Bewertung melden
F
Nicht unbedingt für jeden...
Moin!
Vorweg: Ich nutze diesen Effekt nicht mehr (oft). Ich habe es mit der Zeit aufgegeben, ihm wirklichen 'Ton' zu entlocken. Dabei behalte ich mir vor, dass ich einfach nicht mit ihm umgehen bzw. ihn nicht in mein Setup integrieren konnte.
Gekauft habe ich das Teil, weil ich Verzerrung wollte - und die bekommt hier auch sicherlich! Für härtere Rhythmusparts sollte mir das Kistchen den Feinschliff geben und das klappte auch hin und wieder.
Manchmal konnte ich mit dem Ding gut in den Bandkontext reinsägen. Aber oft genug - und haltet mich gerne für verrückt - kam es mir vor, als ob jemand an den Reglern herumgedreht hätte. Ich musste ständig nachjustieren und von jetzt auf gleich kam es gerne vor, dass mir ein erst angenehmer Sound tierisch auf den Wecker fiel.
Aus diesem Kasten bekommt man keinen Hardrock-Bügelsound und auch nur manchmal den gewünschten 90er - ich nenn' es jetzt mal so - Lo-Fi-Sound.
Vielleicht kannten sich die Leute in der Zeit - Radiohead, Pixies - besser aus oder der Soundmann konnte es besser verarbeiten. Aber ich zumindest habe es selten geschafft, den Krach aus der Rat zu ziehen, den ich eigentlich wollte.
Vorweg: Ich nutze diesen Effekt nicht mehr (oft). Ich habe es mit der Zeit aufgegeben, ihm wirklichen 'Ton' zu entlocken. Dabei behalte ich mir vor, dass ich einfach nicht mit ihm umgehen bzw. ihn nicht in mein Setup integrieren konnte.
Gekauft habe ich das Teil, weil ich Verzerrung wollte - und die bekommt hier auch sicherlich! Für härtere Rhythmusparts sollte mir das Kistchen den Feinschliff geben und das klappte auch hin und wieder.
Manchmal konnte ich mit dem Ding gut in den Bandkontext reinsägen. Aber oft genug - und haltet mich gerne für verrückt - kam es mir vor, als ob jemand an den Reglern herumgedreht hätte. Ich musste ständig nachjustieren und von jetzt auf gleich kam es gerne vor, dass mir ein erst angenehmer Sound tierisch auf den Wecker fiel.
Aus diesem Kasten bekommt man keinen Hardrock-Bügelsound und auch nur manchmal den gewünschten 90er - ich nenn' es jetzt mal so - Lo-Fi-Sound.
Vielleicht kannten sich die Leute in der Zeit - Radiohead, Pixies - besser aus oder der Soundmann konnte es besser verarbeiten. Aber ich zumindest habe es selten geschafft, den Krach aus der Rat zu ziehen, den ich eigentlich wollte.
22
18
Bewertung melden
B
Nicht nur bei Thomann die Nr. 1 bei den Verzerrern
Ich habe mich bisher immer geweigert, für Distortion-Sound ein Hilfsgerät einzusetzen, da ein guter Röhrenverstärker das meiner Meinung nach auch so bringen muss. Mein Mesa Boogie und der Hughes& Kettner Tubemeister können das auch, nicht aber der Koch Studiotone, ansonsten ein hervorragender Amp. Und meine Versuche mit Billig-Verzerren sind auch alle fehlgeschlagen.
Aber der Proco Rat kann es wirklich, v.a. mit der Möglichkeit, das "Harsche" der Verzerrung bei manchen Gitarren zu eliminieren und so einen wunderschön warmen Zerrklang zu erzeugen. So muss es sein!
Aber der Proco Rat kann es wirklich, v.a. mit der Möglichkeit, das "Harsche" der Verzerrung bei manchen Gitarren zu eliminieren und so einen wunderschön warmen Zerrklang zu erzeugen. So muss es sein!
1
0
Bewertung melden
OX
Überzeugend und sehr charaktervoll
Viele Jahre hatte ich die Ur-Ratte auf meinem Pedalboard. Hab die dann irgendwann verkauft. Und sehr schnell vermisst.
Dann die Rat 2 erworben und wieder happy.
Was ist so gut an ihr?
• Mit nur drei Reglern – Distortion, Filter und Volume – deckt es ein enormes Spektrum an Sounds ab
• Bei niedrigen Gain-Einstellungen kann man sehr schön einen Amp pushen. Bei sanftem Anschlag bleibt er fast clean, während härteres Spielen einen schönen Crunch erzeugt.
• Distortion aufdrehen und das Pedal entfaltet seinen charakteristischen, aggressiven bis fuzz-artigen Sound mit klaren durchsetzungsfähigen Mitten.
Diese Eigenschaft shat mir immer gut gefallen, weil die Gitarre auch in einem dichten Bandmix stets gut durchsetzungsfähig bleibt, ohne in den Bassfrequenzen zu verschwimmen.
• Der Filter-Regler ist dabei der Clou der Klangformung. Anstatt eines herkömmlichen Tone-Knopfes agiert er als variabler Tiefpassfilter, der extreme Höhen beschneidet. Dies verhindert ein zu scharfes oder „kaltes" Klangbild und ermöglicht es, den Sound von hell und bissig bis hin zu warm und abgerundet anzupassen. Bemerkenswert finde ich, dass das Pedal auch bei hohen Verzerrungsgraden klar und artikuliert bleibt.
• Ein weiters Plus ist die robuste Verarbeitung und Benutzerfreundlichkeit. Das Gehäuse aus dickem Stahl, die Potis lassen sich präzise und mit einem angenehmen Widerstand einstellen, und der Fußschalter arbeitet zuverlässig. Und sehr hilfreich finde ich die fluoreszierenden Beschriftungen an den Reglern und dem Logo, die auf dunklen Bühnen eine schnelle Orientierung ermöglichen.
• Und was viel besser als bei der der Ur-Ratte ist. Der Stromanschluss ist Standard. Keine Problem bei der Integration auf ein Pedalboard.
Bin sehr zufrieden mit diesem Teil. 1o Punkte von 5 ;)
Dann die Rat 2 erworben und wieder happy.
Was ist so gut an ihr?
• Mit nur drei Reglern – Distortion, Filter und Volume – deckt es ein enormes Spektrum an Sounds ab
• Bei niedrigen Gain-Einstellungen kann man sehr schön einen Amp pushen. Bei sanftem Anschlag bleibt er fast clean, während härteres Spielen einen schönen Crunch erzeugt.
• Distortion aufdrehen und das Pedal entfaltet seinen charakteristischen, aggressiven bis fuzz-artigen Sound mit klaren durchsetzungsfähigen Mitten.
Diese Eigenschaft shat mir immer gut gefallen, weil die Gitarre auch in einem dichten Bandmix stets gut durchsetzungsfähig bleibt, ohne in den Bassfrequenzen zu verschwimmen.
• Der Filter-Regler ist dabei der Clou der Klangformung. Anstatt eines herkömmlichen Tone-Knopfes agiert er als variabler Tiefpassfilter, der extreme Höhen beschneidet. Dies verhindert ein zu scharfes oder „kaltes" Klangbild und ermöglicht es, den Sound von hell und bissig bis hin zu warm und abgerundet anzupassen. Bemerkenswert finde ich, dass das Pedal auch bei hohen Verzerrungsgraden klar und artikuliert bleibt.
• Ein weiters Plus ist die robuste Verarbeitung und Benutzerfreundlichkeit. Das Gehäuse aus dickem Stahl, die Potis lassen sich präzise und mit einem angenehmen Widerstand einstellen, und der Fußschalter arbeitet zuverlässig. Und sehr hilfreich finde ich die fluoreszierenden Beschriftungen an den Reglern und dem Logo, die auf dunklen Bühnen eine schnelle Orientierung ermöglichen.
• Und was viel besser als bei der der Ur-Ratte ist. Der Stromanschluss ist Standard. Keine Problem bei der Integration auf ein Pedalboard.
Bin sehr zufrieden mit diesem Teil. 1o Punkte von 5 ;)
0
0
Bewertung melden
G
Hammer!
Das Teil kann tatsächlich eine Menge bieten. Kein Wunder dass es von so vielen bekannten Musikern in den letzten Jahrzehnten benutzt wurde.
Der mittlere "Filter" Drehregler funktioniert ein wenig wie ein Hochpassfilter. Dreht man ihn nach links gegen den Uhrzeigersinn wird der sound sehr höhenreich und klar ohne an Druck zu verlieren.
Gut für Solo / Lead Sounds.
Dreht man ihn nach rechts wird der Klang etwas dunkler und die Mitten / Bässe sind präsenter.
Vor dem amp leistet das Rat bei mir super Arbeit und bringt dem Zerrkanal nochmal die extra Portion Gain. Aber auch bei einer Amp Simulations Software funktioniert das Pedal davor geschaltet super.
Klare Kaufempfehlung von mir und wie immer ein großes Lob an Thomann für den schnellen und guten Versand.
Der mittlere "Filter" Drehregler funktioniert ein wenig wie ein Hochpassfilter. Dreht man ihn nach links gegen den Uhrzeigersinn wird der sound sehr höhenreich und klar ohne an Druck zu verlieren.
Gut für Solo / Lead Sounds.
Dreht man ihn nach rechts wird der Klang etwas dunkler und die Mitten / Bässe sind präsenter.
Vor dem amp leistet das Rat bei mir super Arbeit und bringt dem Zerrkanal nochmal die extra Portion Gain. Aber auch bei einer Amp Simulations Software funktioniert das Pedal davor geschaltet super.
Klare Kaufempfehlung von mir und wie immer ein großes Lob an Thomann für den schnellen und guten Versand.
2
3
Bewertung melden
X
Mit dem Rat2 klingen selbst kleine Röhrenamps ganz groß
Das Rat2 besitzt ein stabiles Metalgehäuse mit angenehm großen und nicht zu leicht oder zu schwer drehbaren Reglern.
Ich benutzte es vor meinem kleinen 5 Watt Valbee Röhrenamp, mit dem Rat2 klingt der kleine Amp selbst bei geringer Lautstärke praktisch wie ein viel größerer Röhrenamp! Die Verzerrung des Pedals geht schnell in den Distortionbereich ohne dass dabei ein unangenehmer Klangbrei entsteht. Warme Blues Overdrive Sounds sind kaum drin, dazu klingt das Ergebnis zu trocken (aber das gerade dieses Klangbild will man ja haben). Als Overdrive / Distortion Pedal überzeugt es voll und ganz und lässt bei länger stehenden Tönen schön die Obertonreihen durchklingen.
Für einen relativ leichten, trockenen Overdrive empfehle ich bei geringer Gain-Einstellung am Amp die Volumeeinstellung am Pedal auf Maximum und die Distortion Einstellung auf 9 oder 10 Uhr. Damit klingen sanfter angeschlagene Einzeltöne noch fast clean, bei heftigerem Anschlag oder Akkorden setzt die Verzerrung ein, wobei die Einzeltöne immer noch schön differenziert wahrnehmbar sind. Herrlich! Dreht man Distortion weiter auf erhält man einen heftigeren, aber immer noch klaren, Overdrive / Distortion Sound, hier kommen auch Metal-Freunde nicht zu kurz.
Den "Filter"-Poti möchte ich noch erwähnen, da dieser ebenso sehr nützlich ist. Da der Grundklang eher trocken und höhenreich ist kann man mit diesem Poti die Höhen herausfiltern, was sehr gut funktioniert und klanglich vollkommen überzeugt. Bei der Minimumeinstellung klingen sonst gerade Bridge Single Coils schnell zu schrill und hoch.
Insgesamt: Dieses Pedal wertet gerade kleine Röhrenamps enorm auf, eindeutig eine Kaufempfehlung!
Leider ist für den Anschluss eines Netzteiles ein Adapterkabel notwendig (beispielsweise das hier angebotene VISUAL SOUND ADAPTERKABEL MINIKLINKE, Artikelnr. 113733), welches aber nur wenige Euro kostet.
Ich benutzte es vor meinem kleinen 5 Watt Valbee Röhrenamp, mit dem Rat2 klingt der kleine Amp selbst bei geringer Lautstärke praktisch wie ein viel größerer Röhrenamp! Die Verzerrung des Pedals geht schnell in den Distortionbereich ohne dass dabei ein unangenehmer Klangbrei entsteht. Warme Blues Overdrive Sounds sind kaum drin, dazu klingt das Ergebnis zu trocken (aber das gerade dieses Klangbild will man ja haben). Als Overdrive / Distortion Pedal überzeugt es voll und ganz und lässt bei länger stehenden Tönen schön die Obertonreihen durchklingen.
Für einen relativ leichten, trockenen Overdrive empfehle ich bei geringer Gain-Einstellung am Amp die Volumeeinstellung am Pedal auf Maximum und die Distortion Einstellung auf 9 oder 10 Uhr. Damit klingen sanfter angeschlagene Einzeltöne noch fast clean, bei heftigerem Anschlag oder Akkorden setzt die Verzerrung ein, wobei die Einzeltöne immer noch schön differenziert wahrnehmbar sind. Herrlich! Dreht man Distortion weiter auf erhält man einen heftigeren, aber immer noch klaren, Overdrive / Distortion Sound, hier kommen auch Metal-Freunde nicht zu kurz.
Den "Filter"-Poti möchte ich noch erwähnen, da dieser ebenso sehr nützlich ist. Da der Grundklang eher trocken und höhenreich ist kann man mit diesem Poti die Höhen herausfiltern, was sehr gut funktioniert und klanglich vollkommen überzeugt. Bei der Minimumeinstellung klingen sonst gerade Bridge Single Coils schnell zu schrill und hoch.
Insgesamt: Dieses Pedal wertet gerade kleine Röhrenamps enorm auf, eindeutig eine Kaufempfehlung!
Leider ist für den Anschluss eines Netzteiles ein Adapterkabel notwendig (beispielsweise das hier angebotene VISUAL SOUND ADAPTERKABEL MINIKLINKE, Artikelnr. 113733), welches aber nur wenige Euro kostet.
4
0
Bewertung melden
HN
Ratte für Bass mit leichter Verzerrung
MOIN!
Ich hab schon ewig gesucht nach meinem LOW-GAIN Bass-Zerrsound und mit verschiedenen Zerrern rumprobiert. Mein Set-Up zuletzt: 80er FENDER Precision Bass durch Palmer Uebertrieber durch Sans Amp VT mit leichtem Drive, das Ganze über Fender Bassman 135 und Ampeg 8x10"er Box. Soweit, so gut! Das war mir aber immer irgendwie immer noch zu rund und zu weich. Ich brauchte da eine leichte Säge da drin, aber eben nur ganz leicht, ich hab keine Hi-Gain Vollverzerrung gesucht, sondern den coolen Dreck, den Crunch, den "es klackert, wenn man richtig reinhaut". Ich spiele mit Plek.
Dann ist mir wieder eingefallen, wie wir mal mit einer anderen Band gespielt haben, und deren Bassist hatte einen Wahnsinns-Bass-Sound, druckvoll, fett, aber auch leicht angezerrt - Der hat eine Ratte gespielt. (Vintage natürlich, vor 2000 gebaut, die alten Chips, etc pp).
Da eine neue Ratte finanziell im absolut erschwinglichen Bereich liegt, habe ich die einmal getestet und nun in der Reihe ganz vorne.
Ich bin sehr zufrieden, DIST auf 9h, Filter auf 13h und Volume auch ungefähr da, den Uebertreiber im Gain noch weiter zurückgefahren, also eher als "Bass Save EQ", den Drive am Sanst Amp VT etwas zurück und jetzt ist alles cool! Meine Sorge, die Bässe würden vollkommen verschwinden:
unbegründet (der Filter ist ziemlich mächtig, das hatte ich jahrelang nicht begriffen). Und wenn man mit der Ratte keinen Fuzz Sound möchte, so wie ich, muss man ihn auch nicht machen! So einfach. Ich bin sehr zufrieden.
Verbiegt den Sound kaum in dieser leichten Einstellung, aber krächzt da dieses Gewisse Etwas drauf. Und Reserven nach oben natürlich ohne Ende. Mir gefällt es so am besten (die Band spielt Punk Rock, ich kann da nicht mit der Zerre übertreiben zwischen 2 Gitarren, wenn ich hörbar bleiben will). Ich wette, das Ding macht sich auch hervorragend in einer Doomband, da würde ich dann anders an den Sound rangehen. Auf jeden Fall hab ich nicht erwartet, dass das Ding so flexibel ist und auch mit nur leichtem Gain eine gute Figur macht, deswegen bin ich da so spät drauf gekommen.
Fazit: Empfehlenswert für Bassisten.
Ich hab schon ewig gesucht nach meinem LOW-GAIN Bass-Zerrsound und mit verschiedenen Zerrern rumprobiert. Mein Set-Up zuletzt: 80er FENDER Precision Bass durch Palmer Uebertrieber durch Sans Amp VT mit leichtem Drive, das Ganze über Fender Bassman 135 und Ampeg 8x10"er Box. Soweit, so gut! Das war mir aber immer irgendwie immer noch zu rund und zu weich. Ich brauchte da eine leichte Säge da drin, aber eben nur ganz leicht, ich hab keine Hi-Gain Vollverzerrung gesucht, sondern den coolen Dreck, den Crunch, den "es klackert, wenn man richtig reinhaut". Ich spiele mit Plek.
Dann ist mir wieder eingefallen, wie wir mal mit einer anderen Band gespielt haben, und deren Bassist hatte einen Wahnsinns-Bass-Sound, druckvoll, fett, aber auch leicht angezerrt - Der hat eine Ratte gespielt. (Vintage natürlich, vor 2000 gebaut, die alten Chips, etc pp).
Da eine neue Ratte finanziell im absolut erschwinglichen Bereich liegt, habe ich die einmal getestet und nun in der Reihe ganz vorne.
Ich bin sehr zufrieden, DIST auf 9h, Filter auf 13h und Volume auch ungefähr da, den Uebertreiber im Gain noch weiter zurückgefahren, also eher als "Bass Save EQ", den Drive am Sanst Amp VT etwas zurück und jetzt ist alles cool! Meine Sorge, die Bässe würden vollkommen verschwinden:
unbegründet (der Filter ist ziemlich mächtig, das hatte ich jahrelang nicht begriffen). Und wenn man mit der Ratte keinen Fuzz Sound möchte, so wie ich, muss man ihn auch nicht machen! So einfach. Ich bin sehr zufrieden.
Verbiegt den Sound kaum in dieser leichten Einstellung, aber krächzt da dieses Gewisse Etwas drauf. Und Reserven nach oben natürlich ohne Ende. Mir gefällt es so am besten (die Band spielt Punk Rock, ich kann da nicht mit der Zerre übertreiben zwischen 2 Gitarren, wenn ich hörbar bleiben will). Ich wette, das Ding macht sich auch hervorragend in einer Doomband, da würde ich dann anders an den Sound rangehen. Auf jeden Fall hab ich nicht erwartet, dass das Ding so flexibel ist und auch mit nur leichtem Gain eine gute Figur macht, deswegen bin ich da so spät drauf gekommen.
Fazit: Empfehlenswert für Bassisten.
0
0
Bewertung melden