Harley Benton Ukulele DIY-Kit

179

Ukulelen-Bausatz

  • Do-It-Yourself Kit
  • Sopran-Größe
  • Korpus: Linde
  • eingeleimter Hals: Linde
  • Griffbrett: Roseacer
  • Dot-Inlays
  • 12 Bünde
  • Mensur: 350 mm
  • Sattelbreite: 35 mm
  • Gesamtlänge: 53,5 cm
  • offene Mechaniken
  • Nylon-Saiten
  • Farbe: Natur

Hinweis: Korpus und Hals wurden mit Porenfüller grundiert, und sind somit zum direkten Lackieren geeignet - für eine Beizung oder andere Form der Oberflächenbehandlung muss die Grundierung ggf. wieder angeschliffen werden.

Hinweis: ein gewisses Maß an handwerklichem Geschick ist für den erfolgreichen Zusammenbau Voraussetzung, ebenso wie vorhandene erste Erfahrungen mit Lackierarbeiten.

Erhältlich seit Februar 2014
Artikelnummer 327250
Verkaufseinheit 1 Stück
Korpus Linde
Decke Linde
Bünde 12
Hals Catalpa
Tonabnehmer Nein
19,90 €
Inkl. MwSt. zzgl. 2,99 € Versand
Sofort lieferbar
Sofort lieferbar

Dieser Artikel ist auf Lager und kann sofort verschickt werden.

Informationen zum Versand
Zustellung voraussichtlich zwischen Samstag, 13.08. und Dienstag, 16.08.
1

179 Kundenbewertungen

128 Rezensionen

C
Bitte das Handbuch überarbeiten!
Curtis 10.10.2021
Die gelieferten Teile habe ich zu einer Ukulele aufgebaut, die mir viel Spaß beim Spielen macht. Die Anleitung konnte ich leider jedoch nur als grobe Inspiration nutzen. Eine korrigierte Anleitung würde den Aufbau deutlich vereinfachen.

Ich habe das Kit gekauft um mehr über den Bau von Ukulelen und Gitarren zu lernen.

Um Hals und Korpus zu verleimen, habe Ich ein flaches sauberes Holzbrett als Arbeitsunterlage verwendet. Auf diesem habe ich Mittellinie und Umriss der Ukulele angezeichnet. Auf Hals und Korpus habe ich die Mittellinie auch markiert, damit Ich beim Kleben die Teile gut ausrichten kann.
Das Ende des Halses habe ich nachgearbeitet bis er gut zum Korpus passte. Mit Feile, Cuttermesser und Schleifpapier habe ich die Breite des Halses auf die Breite des Griffbrettes reduziert.

Am Kopfende des Halses habe ich 1mm Pappe zwischen Hals und Arbeitsplatte untergelegt, um eine etwas flachere Saitenlage zu erhalten.

Vor den Kleben habe ich die Ränder der Klebestellen mit Malerkrepp abgelebt, um Kleberflecken zu vermeiden. Meine Arbeitsunterlage habe ich mit Plastikfolie abgedeckt.

Zum Kleben habe ich im Wasserbad erhitzten Knochenlein verwendet. Die Knochenleimreste lassen sich übrigens gut einfrieren. Dieser Leim erreicht beim Abkühlen genügend Festigkeit um nach ca. 20 Minuten vorsichtig weiter arbeiten zu können. Nach 20 Minuten habe ich die Ränder von Griffbrett und Hals mit Malerkrepp abgeklebt und das Griffbrett aufgeklebt.

Vor dem Aufleimen des Steges habe ich die Klebestelle gut gereinigt und die Mensur geprüft. vorgeborten Schraubenlöcher waren an der falschen Stelle! Ich habe die Löcher ignoriert und die Schrauben weggelassen.

Erst jetzt habe ich Hals und Korpus mit Schellack lackiert, und über Nacht ruhen lassen, damit der Leim aushärten und der Lack trocknen kann.

Vorm Installieren der Mechaniken habe ich als erstes die Ringe eingesetzt. Sie haben mir geholfen die Mechaniken sauber zu positionieren. Die Schraubenlöcher habe ich vor gebohrt.

Die mitgelieferten Saiten haben sich auch nach einer Woche laufend verstimmt da sie sich immer weiter dehnten. Hier habe ich mit vier dünnen Gitarrensaiten d, g, b, e Abhilfe geschaffen. Ich habe für die Ukulele die g, c, e, a, Stimmung gewählt. Die dickste der Gitarrensaiten habe ich als g Saite eine Oktave tiefer als üblich gestimmt. Jetzt hält die Stimmung ähnlich stabil wie auf meiner Gitarre.

Die Sattelhöhe habe ich durch vorsichtiges Vertiefen der Saitenkerben eingestellt. Ich habe die Kerben so lange vertieft bis mit Finger zwischen zweitem und dritten Bundstäbchen über das erste Bundstäbchen eine Lage 80er Papier noch passte, zwei Lagen Papier jedoch rieben. Dies macht es einfacher bestimmte Griffe zu greifen, z.B. H7 und B-moll, und sorgt dafür, dass viele Griffe sauberer klingen. Steg habe ich versuchsweise unter den dicksten Saiten schräg gefeilt um die Saiten zu kompensieren, was überraschend gut geklappt hat.

Insgesamt habe ich an einem Wochenende 14 Stunden gebraucht um den Kit in eine gut spielbare Ukulele zu verwandeln und zu lackieren und habe viel dabei gelernt. Ich plane den Kit für ein Ukulele Bau Wochenende einer Pfadfindergruppe zu verwenden.

Von Thomann wünsche ich mir weitere Kits, zum Beispiel für Reisegitarre oder Mandoline und ein überarbeitetes Handbuch für den DIY Ukulele Kit.
Features
Sound
Verarbeitung
2
0
Bewertung melden

Bewertung melden

A
So viel Potential
Anonym 07.04.2016
Als Do-it-yourself Fan habe ich mir das Kit als Wochenend Bastelprojekt bestellt.

Nach dem Auspacken fiel mir auf, dass die Bohrlöcher am Hals nicht mittig sind, sodass dieser nicht grade auf den Korpus passt. Leider ist dies nicht der einzige Mangel an Verarbeitung, so haben die Mechaniken starke Gussnähte und auch der Übergang zum Metallpart der Mechaniken ist nicht immer ganz sauber. Schlimmer als das ist allerdings das Griffbrett: es ist mehrere Millimeter schmaler als der Hals und hatte starke Lackrückstände am unteren Ende.

Ich habe also die Dübel weggelassen und den Hals stattdessen gerade festgeleimt, mir danach die Finger wund geschmirgelt, bis Hals und Griffbrett bündig waren und danach ganz normal nach Anleitung weiter gebaut.

Das Ergebnis gefällt mir optisch ganz gut, allerdings gibt es ein Problem: Die Ukulele ist nicht Bundrein. Ich habe mir zu erst die Schuld daran gegeben, schließlich habe ich auch den Steg angebracht.
Nachdem ich nochmal nachgemessen und die Ukulele mit meiner HB UK-L100 und der Kala von einem Kumpel verglichen hatte, stand aber fest: die Mensur passt.

Ich hätte gerne etwas mehr bezahlt und dafür einen hochwertigeren Bausatz bekommen, denn die Mühe die ich beim Bauen investiert habe, war leider es nicht wert.
Features
Sound
Verarbeitung
3
0
Bewertung melden

Bewertung melden

R
Wer nicht viel erwartet, wird nicht enttäuscht.
RF93 17.06.2021
Ein Ukulele Bausatz für 20€, da darf man einfach nicht viel erwarten. Hochwertige Instrumente brauchen hochwertige Komponenten und Verarbeitung sowie eine Menge Erfahrung, daher würde ich nie auf die Idee kommen ein ernsthaft brauchbares Instrument zu erhoffen... Wie bewertet man nun also? Ich behaupte: nach Einsatzzweck. In unserem Fall ein Geschenk zur Geburt unserer Nichte, indem wir den Korpus selber gestaltet haben und anschließend die Ukulele gebaut haben. Dekoration mit Funfactor.
Die Verbindung Hals Korpus ist sehr unsauber, das Griffbrett schmaler als der Hals, eine Bundreinheit fast unmöglich, die ein oder andere Schraube hat gefehlt, einige Teile haben noch Ecken und kanten vom sägen/stanzen/etc.. Der Korpus war tatsächlich gut, mit ein bisschen nachschleifen, und die Bohrlöcher haben alle gepasst, was mit am wichtigsten ist.
Das war mir aber alles egal, weil ich wusste, dass das Teil als (letztlich wirklich gelungene) Dekoration an die Wand kommt, und fürs ein oder andere gute Nacht Ständchen wird die Ukulele voll ausreichen. Die DIY Faktor und Bauspaß also 4 Sterne. Sound und Verarbeitung liegt vermutlich so bei 3 Sternen, für den Preis kein Wunder, aber eben auch kein Totalausfall!
Features
Sound
Verarbeitung
0
0
Bewertung melden

Bewertung melden

U
Keine Empfehlung
Uwe119 19.02.2015
Aufgrund der etwas durchwachsenen Beurteilungen, dachte ich dass es durchaus möglich ist mit diesem Bausatz ein brauchbares Instrument zu bauen. Obwohl der Verkäufer davon abriet.
Leider fehlten im Bausatz einige Teile, worauf mir ein zweiter geliefert wurde.
- Die Verarbeitungsqualität der einzelnen Teile schwankt sehr stark von tadellos bis unbrauchbar.
- Es ist nur mit Glück möglich, ein einigermaßen bundreines Instrument zu bauen, wenn man sich an die Bauanleitung hält. Ich habe um die genaue Stegposition festzulegen, eine Vorrichtung gebaut, die es ermöglicht die Saiten zu spannen und den Steg zu verschieben um die genaue Stegposition einzeichnen zu können.
- Die Leimfläche des Steg.-/Saitenhalters ist zu klein, er begann nach kurzer Zeit, sich abzulösen, worauf ich einen separaten Saitenhalter aufleimte und den Alten nur noch als Steg verwendete.

Fazit: Es ist möglich, ein spielbares Instrument auf der Grundlage dieses Bausatzes zu bauen. Dazu benötigt man allerdings Geduld (gehört beim selberbauen immer dazu) und Kenntnisse im Zupfinstrumentenbau (hat nicht jeder).
Klanglich finde ich das Instrument durchaus zufriedenstellend.
Features
Sound
Verarbeitung
3
1
Bewertung melden

Bewertung melden