Obwohl Epiphones amerikanische Schwesterfirma Gibson mit ihren Bassgitarren ja weniger erfolgreich war - ein Bassmodell hat sich durchgesetzt und wurde/wird immer wieder auch in der ersten Liga verwendet: Der Thunderbird, der mit seiner außergewöhnlichen, der Firebird ähnlichen Form schon optisch ein Magnet ist.
Epiphone bringt mit dem Thunderbird IV eine günstige und gleichzeitig überzeugende Kopie auf den Markt. Erlenkorpus und Ahornhals produzieren im Zusammenklang mit den beiden Humbuckern knackig schiebende Rocksounds, die genau zu so einem Bass passen.
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Rock 'n' Roll pur!
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Ich wollte schon immer einen Thunderbird Bass haben, aber das Original aus dem Hause Gibson lag aus finanzieller Sicht leider ausserhalb meiner Reichweite. Gut, dass es einen günstigeren Donnervogel aus dem Hause Epiphone gibt. Gesagt, gekauft. Verarbeitung / Optik: Der Bass kam gut verpackt im original Epi-Karton an. Als Beigabe gabs einen Imbusschlüssel fürs Einstellen der Halskrümmung. Die Grundeinstellung allerdings war so gut, dass ich nichts nachjustieren musste. Sowohl Saitenlage, als auch Bundreinheit waren vorbildlich. Nun hört man ja von einigen ("Fach")Leuten, dass Instrumente aus der neuen chinesischen Epi-Fertigung schlechter sein sollen, als Epis aus koreanischer Fertigung. Vermutlich sagen das die selben Leute, die damals auf die Koreaner und ihre ach so schlechte Fertigung geflucht haben, da ja nur eine Epi aus Japan was taugt. Lange Rede, das ist alles kompletter Mumpitz! Der hier vorliegende Bass aus China ist top-verarbeitet (!) und lässt keinerlei Grund zu Beanstandungen übrig. Und das sage ich jetzt nicht nur oberflächlich betrachtet, nein, die Verarbeitung dieses Basses ist auf einem sehr sehr hohen Niveau. Da hab ich schon schlechteres von Gibson gesehen. Ob Lackierung, Bünde, Holzauswahl - alles tip-top! Sound / Handling: Der Bass ist ein echtes Monster! Sowohl von der Größe, als auch vom Sound gesprochen. Im Sitzen merkt man hiervon allerdings wenig, da er auf dem Knie sehr gut ausbalanciert ist. Im Stehen hingegen, neigt er aufgrund der schlecht durchdachten vorderen Gurtpin-Position zu hoher Kopflastigkeit. Ich hab das einfach damit gelöst, dass ich den Pin auf die Halsplatte versetzt habe. Dazu einen breiten Ledergurt - und "Adieu", Kopflast! Die Optik ist supergeil. Die klassischste Farbe ist eben vintage sunburst und auch nur so hätte ich ihn mir gekauft. Sieht in echt wirklich supergeil aus! Der Sound ist mit den zwei Humbuckern wie erwartet sehr fett und geht sehr stark nach vorne. Die Potis reagieren sehr gut auf verschiedene Einstellungen und liefern hierbei sehr unterschiedliche Sounds. Ich setze den Bass hauptsächlich bei Rock und Punk-Nummern ein und hier kann der Donnervogel natürlich punkten. Fazit: Ich liebe ihn! Vor gut einem Jahr hat dieses Modell noch knapp das doppelte gekostet und selbst zu diesem Preis liegt er knapp bei der Hälfte des Kaufpreises für einen echten Gibson Thunderbird. Wer also nicht so gut betucht ist oder einen einfach einen geilen Rockbass für schmales Geld sucht, wird hier ganz klar fündig. Für mich 5-Sterne und eine klare Kaufempfehlung.
Als ich den Bass nach zügiger Lieferung von Thomann ausgepackt habe und in Händen hielt, war ich erst einmal entsetzt, wie sch.... der Bass ab Werk eingestellt war, die Saiten haben in Bund 3 und 4 nur gescheppert, da war nix zu wollen. Nachdem ich dann mal kurz in mich ging, ob ich das Instrument nun zurückschicken soll oder selbst Hand anlegen möchte, entschied ich mich für zweiteres - hab' dann rund 2 Stunden lang den Hals justiert, Saitenlage und Bundreinheit eingestellt. Übrigens habe ich das bei Thomann reklamiert und die kamen sehr sehr unbürokratisch mit einem guten neuen Satz Saiten und einem Kabel für umme für meine Bemühungen um den Bass auf - dickes Lob an Thomann an dieser Stelle. Ich hab' dem Bass dann noch einen Satz neuer Saiten spendiert (die Werksaiten sind meiner Meinung nach nicht brauchbar!) und los ging's! Hammersound, schön knurrig und absolut geil! Die Tonabnehmer müssen meiner Meinung nach nicht getauscht werden, klingen gut und sind auch so gut wie geräuschlos, da gibt's nix zu meckern. Auch die Verarbeitung ist gut, wenn ich da an das Instrument denke, mit dem ich seiner Zeit angefangen habe, kein Vergleich! Die vielbescholtene Kopflastigkeit hab' ich gleich abgestellt, indem ich einen Gurtpin am Halsansatz gesetzt habe und einen guten Ledergurt von Epiphone (stilecht! :) ) gekauft habe, das Ding hängt an mir wie 'ne Eins, der geht mit dem Kopf nicht mehr nach unten - was doch ein guter Gurt ausmacht. Letztendlich ein schöner und gut klingender Rockbass, etwas schäbig von den Chinesen eingestellt, aber wer sich etwas auskennt, bekommt das alles in den Griff. Leider ist der Bass so lang, dass man ihn in keinen Standardkoffer oder -tasche hineinbekommt, musste mir also noch einen Extra-Koffer zulegen, aber was soll's. Bin mit insgesamt investierten 310 Euro recht gut weggekommen und spiele den Epiphone zur Zeit lieber als meine Fender-Bässe! :)
Als ich die Bewertungen der anderenKäufer gelesen habe, hieß es immer: ''Ich musste alles selbst einstellen.'' Aber ich dachte gutgläubig, dass das nur Einzelfälle wären. Aber als der Bass kam war ich natürlich schockiert. Die Saiten lagen auf dem Griffbrett auf und die Tonabnehmer waren total schief eingestellt. Als ich die Siten und die Tonabnehmer dann auf die richtige höhe brachte fing die eigentliche Arbeit erst an: Ich musste den hals nachjustieren. Das war eine ziemlich blöde Situation für jemanden, der das noch nie gemacht hat. Aber frei nach der Devise ''Ach,was soll's'' machte ich mich ans Werk. Dann nach etwa zweieinhalb Stunden mühevoller und feinfühliger Einstellarbeit hatte ich dann endlich alles fertig eingestellt. Aber immerhin Bund- und Oktavenrein war er schon von Anfang an. Nach der ersten Hürde konnte ich mich dann mit einem weiteren Problem befassen: Der Kopflastigkeit. An sich ist sie kein Problem, denn man gewöhnt sich recht schnell daran, jedoch muss man dann immer den Hals in der Hand behalten. Weil mich das aber ziemlich gestört hat hatte ich nur eine Lösung: Den Gurtpin auf die Halsplatte versetzen. Weil mir die schöne, gravierte Epiphine Halsplatte zu schade war, besorgt ich mir eine andere. Das bedeutete aber, dass ich den Hals lösen musste, was wieder eine Sache war die ich noch nie gemacht hatte. Den Gurtpin habe ich übrigens zwischen die oberen beiden Halsschrauben gesetzt. Und weg war die Kopflastigkeit... Der Bass an sich hat ein sehr schönes Spielgefühl, was wahrscheinlich durch den schlanken Hals kommt. Auch die Verarbeitung ist gut und der Lack ist makellos. Der Sound ist wirklich 1a. Er ist richtig schön knurrig und eben wie ein lautes Donnergrollen (mit Fender-Bässen gar nicht zu vergleichen). Für Sachen wie Jazz oder ahnliches ist er bestimmt weniger geeignet aber für Rock, Hard-Rock, Metal, etc. ist er hervorragend.Es macht einfach nur Spaß ihn zu spielen... purer Rock ;) Mein Fazit: Ein super Bass mit geilem Sound, gutem Spielgefühl und tollem Aussehen für wenig Geld. Jedoch nur für Leute, die etwas davon verstehen oder zumindest jemanden kennen der das tut.
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