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Zoom H5

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Zoom H5
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B
OK, aber kein Klangwunder
Burkie 07.07.2017
Das Zoom H5 sollte als Ersatz für kassettenbasierte mobile Aufnahmesysteme herhalten: Walkman mit Aufnahmefunktion, DAT-Walkman.
Dafür taugt es allemal.
Das aufgesteckte Mikrofon ist weder sonderlich empfindlich noch wirklich rauscharm. Für leise Naturgeräusche weniger geeignet. Es rauscht aber auch nicht stärker als andere Kleinmembran-Elektret-Mikrofone. Besser als ein normales Handy (Mobiltelefon) mit Aufnahmefunktion allemal. Für laute Schallquellen wohl geeignet, nicht aber für leise Schallquellen, bei denen man den Pegelregler voll aufdrehen müsste.

Allerdings ist das aufgesteckte Mikrofon sehr körperschallanfällig. Man kann nichts am Gerät bedienen ohne deutliche Störgeräusche auf der Aufnahme zu erzeugen. Nachregeln des Aufnahmepegels des aufgesteckten Mikros während der Aufnahme ist damit Handling-Störgeräusche auf die Aufnahme aufbringt.

Hält man das Gerät aber nur in der "unbeweglichen" Hand, gelingen damit auch ohne Stativ anhörbare Aufnahmen. Man muss aber schon die Hand und die Finger stillhalten; bequem ist eine solche Haltung nicht.

Mit an den XLR-Anschlüssen angeschlossenen Großmembran-Kondensator-Mikros erhält man eine Rauscharmut wie bei üblichen Interfaces ähnlicher Preisklasse.
Nur, mit Großmembranern, Stativen und dem Zoom ist dann der Mobilvorteil auf teils wieder dahin.
Es scheint aber besser zu sein, mit externen Mikros aufzunehmen, allein schon um die Griffgeräusche beim Betrieb mit dem aufgesteckten Mikrofon zu umgehen.
Dann aber braucht man das aufgesteckte Mikro nicht mehr; man könnte es also zuhause lassen. Allerdings liegen dann die Anschlußkontakte ungeschützt offen. Eine passende Abdeckkappe fehlt leider.

Das Aufsteckmikrofon ist leider nicht durch Bügel oder Korb gegen Stoß oder Beschädigung geschützt. Die offene Ansicht auf die Kapseln und die kurzen textilummantelten Anschlußkabel sind wohl eher der Optik als der Zweckmässigkeit geschuldet. Verstellen kann man an den Kapseln nichts (nicht den Winkel, nicht die Ausrichtung).

Das Gerät ist im Prinzip auch für Mehrspuraufnahmen (4 Spuren gleichzeitig) und für Overdubs geeignet. Leider ist die Overdub-Funktion noch nicht ausgereift, und steckt leider noch in den primitiven Kinderschuhen.
Beim Overdubbing kann man nur die ganze Aufnahme overdubben, nicht aber z.B. nur den Chorus. Man kann also nicht bis zum Chorus vorspulen, um dann nur ab dem Chorus an zu overdubben, nein: Man muss sich durch die ganze Strophe "durchquälen". Hat man einen Fehler gemacht, bleibt nur, die ganze Aufnahme nochmal zu machen: Punch-In und Punch-Out kennt das Gerät nicht.

Die Integration externer Playback-Aufnahmen, etwa in Cubase vorproduzierter und in Stereo zusammengemischter Playbacks (etwa, Schlagzeug, Gitarre, Bass), um darauf unterwegs "im Feld" etwa ein Gitarrensolo oder den Chorus-Gesang overzudubben, ist im Handbuch nicht beschrieben. Es geht trotzdem, ist aber nicht bedienungsfreundlich, und nur mit "Workarounds" möglich.

Was ganz gut klappt, ist die 4-spurige Aufnahme von Atmosphäre in Surround (eigentlich Quadrophonie). Hierzu muss man zusätzlich zum aufgesteckten Mikrofon noch ein Stereo- oder zwei Mono-Mikrofone an den beiden XLR-Anschlüssen anschliessen, und nach hinten ausrichten. Damit erhält man schon ganz glaubwürdige Surroundaufnahmen, und das mit einem kleinen Mobilrekorder "im Feld".

Während der Aufnahmen (Stereo oder Multitrack) kann man Marker setzen. Dadurch kann man bei der Wiedergabe schnell an bestimmte so markierte Stellen springen.
Leider kann man diese Marker nicht mehr löschen oder verschieben.

Der Kopfhöreranschluß rauscht auch etwas. Störgeräusche oder Rauschen der Mikros lassen sich damit "im Feld" nur sehr eingeschränkt überprüfen.

Das Gerät ist hauptsächlich auch nur ein Aufnahmegerät. Es taugt nicht als Ersatz für einen MP3-Spieler: Es hat im Stereo- wie im Multitrackmodus je nur 10 Ordner, in denen die Aufnahmen einsortiert werden. Unterordner, oder andere Ordnernamen als durch das Gerät vorgegeben, funktionieren nicht, werden also ignoriert. MP3-Aufnahmen, die nicht vom Gerät selber erstellt wurden, werden nicht immer bis zum Ende wiedergegeben, sondern teils schon einige Sekunden vorher abgebrochen.

Positiv:
- XLR-Anschlüsse ungefähr so rauscharm wie Audio-Interfaces (vergleichbarer Preisklasse).
- 4-Spur-Aufnahmen im Feld möglich. Damit sind zumindest rudimentäre Surround-Aufnahmen möglich.
- Auch als 4-Spur-ASIO-Interface nutzbar.
- Stellt Phantomspannung an den eingebauten XLR-Anschlüssen (1/2) bereit: 48V, 24V und 12V.
- Gibt zu Beginn und am Ende einer Aufnahme ein Tonsignal (z.B. 1kHz-Sinus) auf die Aufnahme selber und auch am Line-Ausgang aus (abschaltbar, einstellbar).
- Damit können Aufnahmen dieses Geräts zu anderen Aufnahmen (Ton oder Video), die diese Synchronisierungs-Signale mit aufgezeichnet haben, synchronisiert werden.
- Aufgezeichnete Signale werden gleichzeitig auch am Line-Out-Ausgang ausgegeben (samt der Synchronisierungssignale).

Negativ:
- Overdubbing-Funktion ist von der Bedienung her sehr primitiv.
- mitgeliefertes Aufsteckmikrofon rauscht doch etwas.
- Verwendung oder Integration von im Heimstudio erstellter Playbacks (in Stereo und als Wave-Files) als Playback für Overdubs ist im Handbuch nicht beschrieben, also eigentlich nicht vorgesehen. Funktioniert nur mit einigen Klimmzügen und "Workaround".
- Damit ist die ganze Overdub-Funktion einigermassen fragwürdig.
- Marker-Funktion ist nur halbherzig umgesetzt: Löschen oder Verschieben von Markern nicht möglich.
- mitgeliefertes Aufsteckmikrofon ist ziemlich körperschallanfällig, deswegen:
- Bedienung des Gerätes während einer laufenden Aufnahme praktisch unmöglich:
- weil dabei immer wahrnehmbare Störgeräusche auf der Aufnahme entstehen.
- Stativaufnahme auf der Unterseite ist ein Gewinde nach Fotostativ-Standard: 1/4 Zoll. Standard bei Audio ist 3/8 Zoll oder Halbzoll. Besser wäre ein 3/8 Zoll Gewinde mit mitgeliefertem Reduzieradapter auf 1/4 Zoll.
- als Tasche oder Aufbewahrung ist nur eine kleine Plastebox mitgeliefert, in die noch nicht einmal der mitgelieferte Schaumgummi-Windschutz mit hineinpasst. Ganz zu schweigen von weiterem notwendigem Zubehör: Kabelfernbedienung (Körperschall!), "Katze" (Windschutz).
- Bei aufgezogenem mitgeliefrtem Schaumgummi-Windschutz liegt das Gerät nicht mehr auf den Füßchen der Geräterückseite auf, weil der Schaumgummi-Windschutz höher baut.

Viel negatives, wenig positives. Vieles erwartet man einfach von einem Gerät für diesen Zweck, das erwähnt man nicht mehr extra als positiv.
Würde ich mir dies Gerät nochmal kaufen? Weiß ich nicht.
Ein Gerät, mit dem man arbeiten kann. Vieleicht gibt es besseres für den Preis, vieleicht gleichgutes für geringeren Preis.
Ein wirkliches Performance-Wunder ist es nicht, aber auch kein Reinfall.
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Klavieraufnahme ganz ordentlich
Röbotron 02.12.2020
Der erste Eindruck war: Eine technisch so gute Aufnahme habe ich vorher noch nicht hingekriegt. Gerät auf den Packungsschaumstoff einfach in den offenen Flügel legen, Gain auf ~3, Remote-Bedienung dran und los. Vielleicht auch noch das USB-Stromkabel.
Aufwendiger werden die "Vollausstattung" und der Vergleichstest mit der vorhandenen dynamischen Sennheiser Super(?)niere aus den 80ern (damals ein teurer Spaß): Line-Out-Kabel, Kopfhörer-Kabel und Mikrofonkabel zerren an dem missbrauchten Action-Cam-Halter, mit dem ich das Konstrukt an meinem Mikrofonständer befestigt habe - das Zoom hat nur einen Kamerastativ-Anschluss auf der Rückseite, der passt in Größe (1/8") und Anordnung nicht zu üblichem Mic-Zubehör (1/4"). Der missbrauchte Halter hat schnell aufgegeben und musste geflickt werden...
Im direkten Vergleich (annähernd gleiche Pegel, gleichzeitige Aufnahme direkt nebeneinander) ist der Ton der internen Mics bei Gain < 5 recht sauber und beinahe rauschfrei, während das dynamische Sennheiser bei Gain ~ 5 schon sehr hörbar rauscht. Allerdings gibt das Sennheiser in meiner Wahrnehmung mehr "Raum" (trotz Mono), kräftigere und differenziertere Bässe und brillantere Höhen. Man könnte auch sagen: Es klirrt. Die "internen" Stereo-Mics mit Kugelcharakteristik sind ohne Equalizer-/Filtereingriff im Klang auf Dauer angenehmer, ich finde sie sogar ein bisschen steril, aber nicht unnatürlich.
Da steht dann natürlich die Frage im Raum, wie gut am Zoom externe Mikrofone funktionieren. Das erscheint mir jedenfalls nicht schlechter als meine alte "Konstruktion" mit einem TEAC-W6000R Kassettendeck als Mic-Vorverstärker und einer recht simplen USB-Soundmouse am Laptop.
Die Körperschall-Empfindlichkeit wurde hier schon moniert: Nun, im direkten Vergleich ist das alte Handmikro von Sennheiser nicht besser.
Die nur im Zubehör-Bundle erhältliche Remote-Control ist ein "Must Have" für mich, aber nicht wegen des Körperschalls.
Die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber nicht unlogisch. Am besten die Bedienungsanleitung aufmerksam lesen und in der ersten Zeit in Reichweite halten.
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b
Hervorragend in dieser Preisklasse
beiti 17.07.2014
Die meisten mobilen Audiorecorder unter 500 Euro haben dieselbe Schwäche: ihre rauschanfälligen Mikrofon-Vorverstärker. Die meisten Tests gehen nur auf die Qualität der eingebauten oder mitgelieferten Mikrofone ein; dabei gibt es gerade bei den PreAmps für externe Mikrofone große Qualitätsunterschiede. XLR-Eingänge garantieren noch lange keine hohe Qualität.
Seit Erscheinen des Zoom H6 wissen wir, dass es besser geht. Der H5 bietet nun dieselben hochwertigen Vorverstärker, ist aber nochmal 100 Euro billiger. Ich habe meinen H5 unter Verwendung eines dynamischen Mikrofons gegen den Tascam DR-40 und gegen einen externen PreAmp getestet. Der H5 erreicht zwar nicht die Rauscharmut des externen Vorverstärkers, ist aber um Längen besser als der Tascam DR-40. So hohe PreAmp-Qualität gab es bisher nicht in einem so preiswerten Recorder.

Die sonstige Ausstattung des H5 geht in Ordnung. Wenn man unbedingt etwas kritisieren möchte, ist es die fehlende Verriegelung der XLR-Buchsen.
Die Aussteuerungsregler mit dem "Überrollbügel" sind im Betrieb sicherer als die nackten Regler am H6; alle übrigen Funktionen lassen sich mittels Hold-Schieber sperren.
Das Gehäuse hat ein mattes Finish und fühlt sich wertig an. Das Schalten der einzelnen Kanäle mittels Direkttasten ist übersichtlich; lediglich die Umschaltung zwischen Stereo- und Zweikanalbetrieb erfordert einen Blick in die Bedienungsanleitung. Die Benutzung der spezielleren Funktionen im Menü braucht auch etwas Einarbeitung.

Das mitgelieferte XY-Stereomikrofon klingt sehr gut und rauscht nur wenig; lediglich hochwertige externe Mikros wie z. B. das Rode NT4 sind noch etwas besser.
Austauschbare Mikrofonmodule finde ich nicht unbedingt nötig, wenn man doch XLR-Buchsen für externe Mikrofone hat. Als praktisch hat sich aber erwiesen, dass man das relativ schwere Mikrofonmodul bei Nichtbedarf ganz weglassen kann.

Insgesamt ist der H5 also eine klare Empfehlung, wenn man einen günstigen Recorder mit XLR-Buchsen sucht und qualitativ nicht zu viele Kompromisse eingehen will.
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nh
Handlicher Recorder für Unterwegs
niklas h 01.01.2021
Ich habe das H5 jetzt seit drei Jahren und nutze es immer wieder unterwegs für spontane Soundeffektaufnahmen und einfache Konzertmitschnitte.
Dafür eignet sich dieser Recorder wunderbar. Sowohl das aufgesteckte Mikrofon als auch die XLR-Eingänge mit externen Mikrofonen klingen vernünftig, haben jedoch ein wahrnembares Grundrauschen wie bei vergelichbaren Geräten in der Preisklasse. Für sehr leise Naturgeräusche ist das H5 also eher nicht geeignet, für alle Geräusche lauter als ein ruhiges Gespräch ist er aber gut zu gebrauchen.

Die mitgelieferte Mikrofonkapsel ist neben dem gewissen Rauschen auch sehr anfällig gegenüber Griffgeräuschen und Wind. Der Recorder sollte während Aufnahmen am Besten nicht in der Hand gehalten Werden und für Außenaufnahmen oder auch nur zugige Räume auf jeden Fall in einen Windschutz verpackt werden, der mitgelieferte Popschutz ist dafür nur mäßig geeignet. Vor ca. 1,5 Jahren ist das Gerät einmal verliehen und dabei nicht sehr pfleglich behandelt worden. Durch einige Stöße gegen das Mikrofon ist in der Halterung etwas kaputtgegangen. Als Ersatz habe ich die XYH-6 Kapsel von Zoom gekauft, die klanglich keinen Unterschied macht, jedoch etwas stabiler und klobiger ist.

Die anderen beiden Eingänge lassen sich zusätzlich zu dem Aufgesteckten Mikrofon nutzen wodurch leicht bei einer Bandprobe der Raum und der Mischultausgang zusammen aufgenommen werden kann. (Dabei ist wichtig zu wissen, dass das Eingangssignal bei der minimalen Drehreglerstellung nach dem ADC noch digital leiser gemacht wird, also ohne vollausschlag übersteuern kann. Für Linelevel Signale also unbedingt die -20dB Pad Einstellung aktivieren!) Mit externen Mikrofonen ist zu beachten, dass das Grundrauschen ab der 5 auf dem Gainregeler wahrnehmbar und ab Stufe 7 deutlich zu hören ist.

Der Kopfhörerausgang rauscht deutlich mehr, als die Aufnahme die tatsächlich gespeichert wird und hat für höherohmige Kopfhörer auch nicht genug Kraft. 32 Ohm sind okay, 250 oder 300 Ohm kann man vergessen.

Die Akkulaufzeit ist mit zwei Eneloop Akkus sehr gut. Mit zwei Mirofonen und Phantomspannung aktiviert hält das H5 etwa 5 bis 6 Stunden Aufnahme durch, während mit dem mitgelieferten Mikrofon ein Paar Akkus locker 10 Stunden hält. Mit einem USB-Akku lässt sich diese Laufzeit noch Problemlos erweitern.

Wietere Funktionen wie der eingebaute Mixer oder Overdubbing sind zwar da und funktionieren auch ganz gut, sind aber für eine ernsthafte Nutzung viel zu fummelig zu bedienen. Die wichtigste Bedienung ist dank der Drehregler für die Gaineinstellung sehr einfach zu nutzen und auch die Bedienung des Menüs über den Kippschalter hat man schnell verinnerlicht.

Positiv:
+ Drehregler für die Gainregelung
+ Lineout und Kopfhörerausgang
+ lange Akkulaufzeit
+ XLR-Mikrofoneingänge mit vernünftigem Klang
+ Vierspurrecorder
+ als Audiointerface mit vier Spuren nutzbar
+ lange Akkulaufzeit

Negativ:
- Mitgeliefertes Mikrofon rauscht merklich
- Viele Extrafunktionen (Overdubbing, Mixer) zu fummelig für eine ernsthafte Nutzung
- Kompressor u Limmiter nur digital und damit nicht ernsthaft zu gebrauchen.

Die Grundfunktion als handlicher Recorder mit Drehregler für den Gain und XLR-Eingängen liefert das H5 für einen fairen Preis. Die Klangqualität ist vergleichbar mit dem was man für den Preis von anderen Geräten bekommt. Dass das H5 nicht mit dem Zoom F4 oder anderen großen Recordern mithalten kann ist klar, aber die Kombination aus günstig, handlich, mit XLR-Eingängen und Drehknöpfen habe ich bei vergleichbaren Geräten nicht gefunden.
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PA
Empfehlenswerter portabler Rekorder
Philipp AUT 28.12.2020
Gleich vorweg: Preis/Leistung stimmen bei diesem Produkt. Eine eindeutige Kaufempfehlung von mir. Dieses kompakte Gerät erfüllt alle meine Anforderungen.

Ich verwende den Rekorder vorrangig für Voice Over Aufnahmen in Verbindung mit meinem Rode NT1 und bei Filmaufnahmen zusammen mit dem Sennheiser MKE600 (beide jeweils mit 48V Phantomspeisung aus dem H5). Gelegentlich nehme ich Gespräche mit der mitgelieferten Mikrofon Kapsel auf und ab und an dient er mir als USB-Audiointerface.

Bei allen diesen Einsatzgebieten bin ich sehr zufrieden mit dem Zoom H5. Die Batterie Lebensdauer mit Lithium Batterien ist für mich ausreichend und hält mit Phantomspeisung den ganzen Tag (wobei der Rekorder nicht non-stop läuft. Ich verwende allerdings für jeden Kundenauftrag/Aufnahmetag ein neues Paar Batterien. Mit Akkus habe ich den H5 noch nicht betrieben, aber auch das geht.

Die mitgelieferte Mirofonkapsel ist für schnelle Aufnahmen super, ich habe den Rekorder aber zum Betrieb mit einem externen Mikrofon gekauft, dazu kann ich daher nicht viel sagen, außer für schnelle Aufnahmen passt's. Jegliche Schwingungen oder Bewegungen am Rekorder selbst werden aber auf das Mikrofon übertragen, daher lege ich das Gerät ab oder verwende eine Dämpfung (oder auch ein Tuch), wenn ich die Mikrofonkapsel für Aufnahmen verwende.

Die Bedienung über das anfänglich nicht immer 100% intuitive Menü funktioniert nach kurzer Lernphase wunderbar.

Die Verarbeitung ist für den Preis absolut ok. Obwohl ein Kunststoffgehäuse, fühlt sich alles sehr wertig und solide an. Der Kunststoff ist mit einer leicht aufgerauten Gummischicht überzogen. Damit liegt der H5 sicher in der Hand. Lediglich eine Verriegelung bei den XLR Anschlüssen hätte ich mir gewünscht (wie beim H4 Pro und vielen anderen Rekordern).
Angenehm sind die Drehregler zur Pegelsteuerung, etwas, dass ich beim H4 vermisse. Auch diese funktionieren gut, haben kaum Spiel. Überhaupt fühlen sich die Kunststofftasten wertig an und haben einen eindeutigen Druckpunkt und "Klick" (bis auf die Rekordtaste, die geräuschlos funktioniert). Das übersichtliche Display ist im Sonnenlicht und dank Beleuchtung bei Nacht gut zu lesen.

Negativ an der Verarbeitung:
Nach 2.5 Jahren funktionierte ein Kanal bei mir nicht mehr. Da war die Garantie und das super Service von Thomann quasi Lebensretter. Zurückgeschickt und schneller als erwartet kam das reparierte Gerät zurück - wohlgemerkt, repariert (!) und nicht einfach getauscht - das hat mich besonders gefreut und ist nachhaltig von Thomann. Das Gerät war wieder wie neu.
Ich habe den H5 jetzt seit über 4 Jahren im Einsatz und leider muss ich feststellen, dass die Gummioberfläche klebrig wird. Ich kenne das von anderen billigen Geräte, die schlecht altern. Zum Glück habe ich eine passende Tasche von Zoom, ansonsten wäre das ein massives Ärgernis für mich und bei diesem Preis auch nicht ok. Der H4 hat aufgrund seiner Hartplastikoberfläche dieses Problem nicht.
Dafür (und für den Kanalfehler) gibts bei der Verarbeitung 2 Sterne Abzug.

Meine Sternebewertung bezieht sich auf das Gerät in dieser Preisklasse. Dass ein Sound Device Mix Pre 3 II besser klingt und mehr kann ist anzunehmen. In dieser Preisklasse ist der H5 für mich eine Kaufempfehlung.

Würde ich den H5 noch einmal kaufen? Nein. Ich würde etwas sparen und mir einen Sound Devices Mix Pre 3 II kaufen. alleine schon wegen der unglaublichen Qualität und Erfahrung von Sound Devices, den analogen Limitern und 32 Bit Float, besseren Mikrofonverstärkern, etc. aber der kostet auch 3,5x so viel.... das ist also eine andere Geschichte.
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A
Positiv überrascht..!
Andreas9568 22.05.2020
Ich habe den H5 als Ersatz für meinen betagten DR40 gekauft weil ich das kaum erwähnte Feature des Klinkeneingangs der Kanäle 3 u 4 bei Tascam vermisst habe. Selbst der Hn4 hat als Alternative zu den internen Mikros einen Miniklinken Eingang So das ich zB ein Linesignal einspeisen kann.
Ich finde das grundsätzliche Konzept mit den integrierten Micros und den zwei Eingängen super aber bei einem 4 Kanal Rekorder möchte ich am liebsten alle 4 Kanäle frei mikrofonieren können. Der H5 bietet jetzt auch noch die Möglichkeiten die Kapseln zu tauschen. Das hat für mich auch den Vorteil dass ich zwei zusätzliche XLR Eingänge nutzen kann oder wenn ich nur ein oder zwei externe Mikros nutze, ich die Kapsel einfach weglassen kann.
Außerdem kann ich den H5 als Audio Interface nutzen (sowohl am Computer als auch am iPad/iPhone). Das funktioniert ohne Probleme.
Für mich, der oft mobiles Recording mit dem iPad betreibt also perfekt.
Ein super Einsatzgebiet erfüllt er auch für Sänger die ihre Stimme zu einem vorhandenen Playback aufnehmen wollen. Kopfhörer auf, das Gesangsmikro in den XLR Input 1 dann das Playback vom Handy oder was auch immer in den 3,5mm Input und man hat später eine separierte Gesangsspur mit dem Mikro seiner Wahl. Einfach zu bedienen und ohne zusätzliches Equipment.
Allerdings muss man sich auch beim H5 auf Grund des kleinen Displays in das Menü reinfuchsen was bei den Grundfunktionen unproblematisch ist aber zB bei der Ordnerstruktur oder anderen Unterfunktionen schon komplizierter werden kann.
Der H5 sollte bei den Aufnahmen mit internem Mikro nicht in den Händen gehalten werden da er die dadurch entstehenden Geräusche sehr stark überträgt.
Die Räder zum Einpegeln sind viel komfortabler als irgendwelche Taster.
Ich glaube der H5 ist für viele ein perfektes Allzweckgerät zumal die 4 Kanäle für viele Anwendungsbereiche ideal sind (alleine um eine zweite Stereoaufnahme mit geringerem Pegel als Reserve zu haben).
Für Videovertonung, Probenmitschnitte, Konzertaufzeichnung, Intervievs, oder als Audiointerface für proffesionelle Aufnahmen ein klasse Tool..!
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Na Ja,….
Harald28 25.08.2021
Ich nutze das Teil ca. 3 Jahre und die Gummiummantelung des Gehäuses fängt altersbedingt das kleben an. Dabei wurde es fast ausschliesslich bei mir zuhause betrieben und immer sorgfältig gehandhabt.
Die Bedienung der seitlichen Tasten ist sehr fummelig.
Eine separate R/L Kanaleinstellung gibt es mit dem Aufsatz Stereomikrofon nicht. Ein Kanal ist bei immer lauter.

Der Stereo Ausgangspegel für den Verstärker Anschluss ist sehr gering. Ich muss. einen 125Watt Maranz immer zu 50 %
aufdrehen um Zimmerlautstärke zu hören. Wenn ich auf eine andere Tonquell umschalte und vergesse die Lautstärke vorher zu reduzieren gibt es immer einen Schock.

Noch einmal würde ich das Geld dafür nicht ausgeben.
Das klebrige Gehäuse ist ein grosser Mangel!
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Sound, Bedienung Top! Gehäuse naja...
Joh B 02.04.2021
Ich bin jetzt schon seit einigen Jahren als Kameramann tätig und da kommt man um einen externen Audio Recorder, vor allem als DSLR Filmer nicht drum herum. Ich habe das Gerät jetzt schon ca. 4 Jahre aktiv im Einsatz, es läuft immer noch wie am ersten Tag und der Ton, Einstellungsmöglichkeiten wie Limiter usw. sind 1A. Habe es auch bei diversen liveschnitten von Bands benutzt um den Ton vom Mischpult mit aufzunehmen. Jetzt kommt aber mein großer Kritikpunkt und zwar das Gehäuse bzw. dessen Beschichtung. Diese matte Gummierung womit es beschichtet ist wird über die Jahre zu einer klebrigen, schmierigen Angelegenheit und löst sich immer mehr ab. Ich werde daher demnächst das Gerät zerlegen und die Beschichtung versuchen zu entfernen. Es fühlt sich an als wäre frischer Klebstoff von einen Klebestift auf dem Gerät und die Beschichtung bleibt sogar an den Fingern kleben...das ist schade, weil ohne diesen Materialfehler wäre ich mit der H5 immer noch sehr zufrieden. Wer sowas nicht erst erleben möchte, sollte, wenn finanziell möglich, zur H6 oder einer anderen Zoom greifen. Die Zoom Recorder an sich sind genial, die Japaner wissen was sie da machen, aber nochmal würde ich mir aufgrund dessen die H5 nicht kaufen.
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Klebriges Plastik - Update: Zoom bietet Austauschgehäuse.
Agent 007 20.03.2020
Mein H5 ist jetzt 5 Jahre alt, und das gummierte Platik klebt furchtbar, so dass man das Teil nicht mehr anfassen will.

Von Sound her:
Dynamikbereich ist toll, für Sprachmitschnitte ist es nur sehr bedingt geeignet, da zum einen ein leichtes Grundrauschen da ist, und der Sprachkompressor keine einstellbare Begrenzung der maximalen Verstärkung hat, so daß Hintergrundgeräusche immer wieder durch kommen.

Update: Ich habe mich direkt an Zoom gewand, und die Firma steht zu ihren Produkten. Sie haben mir angeboten das Gerät einzuschicken und das Gehäuse zu tauschen, oder mir das Gehäuse direkt zu schicken, sodass ich es selbst wechseln kann. Letzteres habe ich mit Hilfe eine Youtube Videos erledigt. Jetzt ist alles wieder gut.

lief alles über Sound-Service.
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Insgesamt gut, Preamps so mittel
Sprecherdrummer 31.01.2021
Ich habe das Zoom H5 hauptsächlich als mobiles Aufnahmegerät für Sprecheraufnahmen gekauft. Also brauche ich das Stereomikrophon oben eigentlich kaum. Das kommt dennoch immer wieder mal zum Einsatz, wenn man sich schnell "Musikalische Memos" machen will oder Ähnliches, ist es mehr als ausreichend, eigentlich sogar überraschend gut.

Man merkt dem Gerät inzwischen an, dass es vor 7 Jahren rausgekommen ist - das Navigieren durchs Menü ist für heutige Verhältnisse ein wenig umständlich, aber bewältigbar. Auch Mini-USB ist heutzutage natürlich seltener.

Allerdings brauche ich hauptsächlich die Preamps und dachte mir, da das kein Geräusch beim Aufnehmen macht (wie z.B. ein Lüfter vom Computer, an dem ein Interface hängt) ist es sehr praktisch fürs Aufnehmen in einer Kammer.
Die Preamps sind jetzt nicht unbedingt die rauschärmsten. Aber das Ding ist auch verdammt mobil und verdammt viel Zeug in einem kleinen Gerät und dafür sind die Preamps allemal gut genug. Aber sie rauschen bei mir bei genau 4127 Herz, sowohl bei einem OC818 und einem Rode NT1a. Beide Kanäle, sowohl im Batteriebetrieb als auch an drei verschiedenen USB-Stromversorgern. Das kann man natürlich digital nachher wegmachen, aber schöner wäre ein gleichmäßiges Rauschen.

Also für das Geld noch immer gut, aber ein professionelles Tonstudio kann man damit dann wohl nicht gründen ;)
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