Swissonic T204

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Aktiver Studiomonitor

  • 80 Watt 2-Wege System mit Class D Verstärkern
  • Leistung: 50 W + 30 W
  • Bestückung: 2x 4" (100 mm) Tieftöner, 1,25" (32 mm) Seiden Kalotten-Hochtöner und 2x 5,25" (132 mm) Passiv-Membran
  • Frequenzbereich: 50 - 20.000 Hz
  • Crossover Frequenz bei 2200 Hz
  • Standby Funktion
  • Abmessungen (B x H x T): 330 x 160 x 200 mm
  • Gewicht: 4,6 kg

Eingänge:

  • XLR symmetrisch
  • 6,3 mm Klinke symmetrisch
  • Cinch
Erhältlich seit April 2021
Artikelnummer 494898
Verkaufseinheit 1 Stück
Bestückung (gerundet) 2x 4"
Verstärkerleistung pro Stück (RMS) 80 W
Magnetische Abschirmung Nein
Analoger Eingang XLR Ja
Analoger Eingang Klinke Ja
Analoger Eingang Miniklinke Nein
Analoger Eingang Cinch Ja
Digitaleingang Nein
Manuelle Frequenzkorrektur Ja
Frequenzgang von 50 Hz
Frequenzgang bis 20000 Hz
Maße 330 x 160 x 200 mm
Gewicht 4,6 kg
Gehäusebauform - Bassabstimmung Passivmembran
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119 €
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13 Kundenbewertungen

12 Rezensionen

D
Traut Euch!
DerAlex 02.10.2021
Ja ja die Omma hat sich erbarmt und mir 200 Euro zugeschoben - und nun was machen damit :) Anstatt den vernünftigen Weg zu beschreiten und mich um neue Klamotten zu bemühen habe ich mit hier diese Dáppolitos rausgelassen, und ich muss sagen ich bin recht begeistert.

- Vorweg ich bin mehrere Jahre nun schon im Mixing-Business und habe alle großen Namen (Oceanway, Focal, Barefoot, Neumann u.s.w.) gehört und kann trotzdem behaupten das fürs Mixing viel zu viel hype um Nuancen bei der abhöre gemacht wird - Punkt. Meine Hauptabhöre sind zwei PMC TwoTwo 6

Bei den Swissonics habe ich mir nun wirklich nicht allzu viel Hoffnung gemacht . Ausgepackt schnell und provisorisch angeschlossen um einen ersten Funktionstest zu machen. Bei den Preisen ist man schliesslich für alles gewappnet und man behält die Kartons etwas länger auf :) Audio Testmaterial war: Trains by Porcupine Tree, Immortal by Dream Evil,
Sound of violence by Dennis de Laat und alle audiophilen klassiker

Erster eindruck war etwas ernüchternd da man durch das Dáppolito Design seine Ohren auf höhe des Tweeters haben sollte das war zu beginn nicht der Fall - also gleich aufs Pult damit. Dannach : Huii Da kommt ja richtig was raus. Im bass weniger als viele behaupten, das macht aber nix. Die Bässe die da sind klingen schön differenziert und gut ortbar. Bassdrumverzerrungen beim mixen sind ohne weiteres vermeidbar geworden.
Der Frequenzgang soll ja recht linear sein. Für mein Setup habe ich die Höhen -2db
Mitten +2db
Lows -2db
Cut bei 40Hz

Ja es tut sich nicht viel aber genau richtig fürs Nahfeld.

Pegel können sie auch - und das soweit das die gegenüberliegenden Passiv-Radiatoren fast in der Mitte des Gehäuses Treffen :D also Respekt ich konnte sie nicht ins Clipping fahren was aber auch meiner liebsten geschuldet ist :)

Sweetspot ist sehr großzügig ich würde sagen bei einem 1m Dreieck etwa 70cm parallel zum Bildschirm. Sound bleibt bis in die hohen Pegel erträglich.
Die klanglichen Eigenschaften eines passiven Radiators sind hier aber auch bemerkbar. Der passive Konus wird bei transienten rausbefördert und somit gibt er die transiente zeitgleich mit den Haupttreibern aus.
Wenn man jetzt drüber nachdenkt kommt man selber drauf das es nicht über das gesamte Bass-Spektrum hinaus passiert sondern man merkt das bei tieferen Frequenzen auch Auslöschungen stattfinden - diese sind aber von Normalsterblichen Menschen nicht wahrnehmbar. Ich wurde sagen gute 60Hz sind auf alle fälle drin. Je nach Aufstellort kann es sich mit den Seitlichen "treibern" etwas schwierig gestalten das volle klangpotenzial auszuschöpfen.


Mein Fazit ist das es wirklich erschreckend ist was man heute für rund 230 Euro bekommt. Und wenn nicht als Abhäre dann als Heimkino-Mains/Center/Satelliten oder einfach nur fürs Random-Musik hören.

Bei mir bleiben Sie als zweitabhöre stehen. Yeah!
Features
Verarbeitung
Sound
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p
leider DSP vom Praktikanten
prittstift69 26.04.2021
Mein Einsatz ist nicht Homestudio sondern Musikkonsum im Wohnzimmer.
Auf meinem Hifi Werdegang haben mich schon diverse Lautsprecher begleitet, u.a. : Spendor 15/2, B2031A Truth, JBL 305 MKII.
Ich nutze verschiedene Anlagen.
Meine aktuelle Referenz ist ein Paar K+H O300D mit KH 750 DSP Subwoofer - die werden es auch länger bleiben.

Die Swissonic T204 ist für mich vom akustischen Konzept genial.
Gewebe Hochtonkalotte, und kleine 4" Tiefmitteltöner kombiniert mit 5" Passivchassis.

Der Wettbewerb setzt beim Tiefton üblicherweise auf Bassreflexabstimmung. Ein 8" Chassis und ein Rohr - billiger geht nicht. Die Ergebnisse sind aber auch da beachtlich - bei der JBL 305 MKII ist das super umgesetzt. Bei 40 Hz Sinus kann man sich am Bassreflexrohr dann auch schön die Haare föhnen

Bei der T204 ist es aber eine wahre Materialschlacht und das ganze optisch wertig umgesetzt. Für mich, der auch schon mal selber Lautsprecher gebaut hat unvorstellbar so etwas für den Preis darzustellen.

Klang ist gut - da wurde alles richtig gemacht - übliches Geschwafel bitte wo anders lesen - ich kann das nicht.
Im Vergleich zur JBL 305 MKII wirkt sie unten etwas voller.
Ich habe sie mit im Raum mit großem Wandabstand gehört und der ist Bass gut - Pegel reicht im Mehrfamilienhaus.
Mit entsprechen Füssen kann er auch liegend eingesetzt werden - wäre auch ein hübscher Center. Über das dann geänderte Abstrahlverhalten können sich Goldohren auslassen.

Was ich aber bemängeln muss, sind DSP / Equalizer/ Filter.
Warum macht man es nicht so wie alle anderen.
Normal wäre:
Hochpass 80 / 100 / flat
Bass 0 / -2 / -4 oder 0 / -3 / -6
Low Mid 0 / -2 / -4
Treble +2 / 0 / -2
Bei der T204 schaut es so aus
LF Cutoff 40 / 50 / 60
LF Trim +2 / 0 / -2
Mid Trim +2 / 0 / -2 (Frequenz ?)
HF Trim +2 / 0 / -2
Bei dem LF Cutoff könnte ich weinen. Nach meinen Messungen wird nicht die Einsatzfrequenz verschoben sondern die Filtersteilheit wird geändert . das ergibt dann verschiedene untere Grenzfrequenzen. Ich glaube das gibt es manchmal bei Subwoofern - bei einem Monitor macht das meines Erachtens keinen Sinn.
Ein ganz normaler Hochpass bei 80 Hz und die T204 wäre ideal mit einem Subwoofer kombinierbar - ohne extra Weiche davor.
Die T204 Entwickler sollen einfach mal Neumann oder so schauen wie man es bei der T204 MKII dann vielleicht besser machen könnte.

Eine Angabe zu einem passenden Wandhalter in der Beschreibung wäre schön.

Ansonsten ist es ein preiswertes, geiles Stück Technik, bei dem die Kaufleute scheinbar wenig zu sagen hatten.
Features
Verarbeitung
Sound
9
4
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A
guter Computerlautsprecher mit Macken
AAEA 18.03.2022
Ich habe mich für den T 204 entschieden weil er abgestimmt ist wie die Großen. Im direkten Hörvergleich hat er die gleiche Idee wie Genelec Neumann und Konsorten. Ich versuche das Phänomen mal zu beschreiben. Andere Lautsprecher in diesem unteren Preissegment klingen dagegen stark gefärgt: Spitz, scharf oder megaphonisch. Aber man kann da sehr gut die einzelnen Instrumente orten. Insbesondere der Bass (das Instrument meine ich) wird z.B. beim stark färbenden Hercules DJ 32 sehr prägnant abgebildet. Hier schwächelt der T 204. Obwohl nichts mulmt, dröhnt oder dumpft, tut man sich beim Raushören von Basslinien schwer. Trotz erstem Klangeindruck wie bei den Großen, ist der Bass irgendwie im Stealthmode. Ansonsten hat man aber ein vollwertiges Klangerlebniss und nicht das Gefühl vor einer Bluetoothröhre zu sitzen.
Das DSP finde ich etwas unangebracht. Die feine 2dB Regelung der Mitten und Höhen sind bei einem Lautsprecher dieser Qualitätsstufe fehl am Platz. So als bräuchte ich einen 200€ Sterneküchen Kochtopf zum Warmmachen einer Dose Ravioli. Auch der angebliche Cuttoff der Tiefen funktioniert nicht richtig. Die Lautsprecher gehen echt tief runter. In meinem Arbeitszimmer mit viel nackter Wand habe ich die stehenden Basswellen nicht in den Griff bekommen. Erst nach Umzug ins gut möblierte Wohnzimmer wollte sich ein guter Klang einstellen.
Jetzt zu der Macke, die meine beiden Lautsprecher haben. Wenn kein Signal anliegt schalten sie manchmal nicht nachvollziehbar auf Megaphon. Heisst sehr laut, nur Mitten (um die 1000HZ). Das kommt unabhängig von der Quelle vor. Am Fernseher, am Computer oder am Handy. Völlig zufällig in der Spielpause, mal der eine, mal der andere mal beide Lautsprecher. Dann muß ich den Lautprecher aus und wieder einschalten, und alles ist gut.
Wenn alles gut läuft machen die T204 aber einen guten Job und man hat ein schönes Musikerlebniss. Deshalb bin ich trotzt der beschriebenen Einschränkungen zufrieden.
Features
Verarbeitung
Sound
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S
Angemessen dem Preis entsprechend
Solidus 08.03.2022
Nichts für feine Ohren, der Hochtöner in der Mitte rauscht sehr deutlich. Verarbeitung ist gut, ansonsten tut er seine Arbeit als Monitor.
Features
Verarbeitung
Sound
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