Boss ES-8 Effects Switching System

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Programmierbares Effekt Schaltsystem

  • mit acht Loops und einem zusätzlichen Volume-Loop
  • analoge Schaltungstechnik für reinen Ton
  • beispiellose Routing-Flexibilität mit der Möglichkeit, die Routing-Reihenfolge zu ändern und parallele Effektketten zu erzeugen
  • Onboard-Speicher zum Speichern externer Steuerungs Parameter wie Delay Zeit für jeden Patch
  • Buffer können für Ein- und Ausgang jeweils ein- oder ausgeschalten und in jedem Patch gespeichert werden
  • Output Buffer Lautstärke einstellbar
  • 12 Fußschalter mit Schaltgeräusch-Stummschalt-Funktion
  • LCD und 7-Segment LED-Anzeige
  • Speicher für 800 Patches
  • inkl. Netzteil

Anschlüsse:

  • In 1/2
  • Send 1-7
  • Return 1-6
  • Return 7L / 7R
  • Send 8L / 8R
  • Return 8L / 8R
  • Send Vol
  • Return Vol
  • Out 1 / L
  • Out 2 / R
  • Tuner-Out
  • Ext Ctl 1/2, Ctl 3/4, Ctl 5/6
  • Exp 1 Ctl 1/2
  • Exp 2 Ctl 3/4
  • MIDI Thru / Out
Erhältlich seit Juni 2015
Artikelnummer 361816
Verkaufseinheit 1 Stück
Typ Looper
LED-Anzeige Ja
Anschluss für Netzteil Ja
Bauform Bodeneffekt
MIDI Schnittstelle Ja
745 €
873,66 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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1
O
Endlich Steptanzschluss ;)
Oliver773 23.12.2015
Bei meinem Analogsetup hat mich immer gestört, dass ich zwischen unterschiedlichen Sounds mehrere Einzeleffekte an- und ausschalten musste. Das führte zu Stress und Ablenkung vom Wesentlichen, nämlich dem Musikmachen selbst ...
Zugegebenermaßen wusste ich von derartigen Loopern lange gar nichts und bin über ein Video von Pete Thorn auf die Thematik gestoßen.
Zu bedenken grundsätzlich:
- Die Dinger brauchen Platz auf dem Brett.
- Es sind massig Patchkabel nötig und es gibt nur wenige echt platzsparende.
- Ein Looper braucht eine weitere Stromversorgung.
- Im Gegensatz zu Multi-FX-Effekten, wo je Patch alle Parameter individuell zugeordnet werden können ist hier je Effekt eine Einstellung fix (es sei denn ihr habt Lust während des Gigs auf halbdunkler Bühne herumzufingern). Alternativ sind per midi steuerbare Effektgeräte, das kann der Boss auch.
- Bei einfacheren Loopern ist auch die Effektreihenfolge fix. Das kann schnell eine wesentliche Einschränkung sein.
Nach 2 Carl Martin Octaswitches (erster nach 2 Wochen defekt, zweiter schon bei Lieferung) habe ich mehr Geld in die Hand genommen. Die Bauernregel teuerer = besser gilt m.E. bei technischem Equipment doch erstaunlich oft, hier aber auf jeden Fall:
Spürbar wertige Verarbeitung und Bauteile.
Die Umschaltung fkt. fix und geräuschlos, die Schalter sind leise und präzise.
Praxisrelevante Features aus meiner Sicht: Die Reihenfolge ist konfigurierbar, sogar Parallelschaltung ist möglich. Hängt aber sehr an den Effekten selbst ob's was bringt.
Die Patches können benannt werden. Nix mehr mit blöden Aufklebern.
Es sind ein- und ausgangsseitig Buffer schaltbar, ausgangsseitig kann ein Patch auch bis + 6 dB angehoben werden, was gut ist zum Levelabgleich versch. Patches. Für Soloanhebung langt's mir nicht, um meinen Vox anzublasen verwende ich einen Booster.
Bedienung / Menüstruktur ist einfach, nach paar Testrunden ist's klar.
Die Anzahl der Bänke kann limitiert werden - ich brauche z.B. nur 2, d.h. mit einem Bankwechselklick bin ich immer am richtigen Ziel.
Mutetaster zum Stummschalten ist ein Muss.
Flacher Boden zum Ankleben von Velcro ideal.
Standard Stromversorgung, sowohl spannungsmäßig (9V) als auch vom Stecker her.

Insgesamt merkt man, dass die Boss'ler Ahnung haben.

Allerdings: Ich kenne kein einziges perfektes Produkt, die Erkennung von Downsides ist meist nur eine reine Zeitfunktion - so auch hier:

Die rückseitigen Buchsen liegen sehr eng beieinander, passt auf welche Stecker ihr verwendet! Z.B. abgewinkelte sind NoGo.
Das Display ist winzig und die fixe bpm-Anzeige ist für mich schlicht unnötig.
Patchlevel kann nicht gesenkt werden. Das macht Pegelanpassungen innerhalb von Bänken aufwändig.
Mit Boss Manuals habe ich oft so meine Not, der Aufbau ist m.E. wirr. Geht aber irgendwie.

=> Nichts Wildes aus meiner Sicht.

4-Kabelmethode und Anschluss von Expressionpedalen sind möglich, da kann ich aber nichts dazu sagen.

Insgesamt funktioniert es für mich, ich würde den ES-8 wieder kaufen.

Januar 2018: Hab's mittlerwweile verkauft. Warum? Das alte BOSS-Leiden: Bedienung über das Winz-Display ist nervig, v.a. aber komme ich mit den Menüstrukturen nicht intuitiv zurecht. Will ich z.B. nach Monaten mal etwas an einem Midiparameter tweaken oder global verstellen brauche ich eine Menge Geduld oder das (miese) Manual. Ein Stern weg.
Features
Verarbeitung
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A
DER Switcher für unter 1000€ ?
Anonym 16.11.2015
Ich war schon länger auf der Suche nach einem Switcher/Looper welcher sowohl 2 Ein- und Ausgänge, mindestens 6 Loops als auch mehr Midi konnte als simple PC messages. Systeme wie das Gigrig G2 und etwaige RJM's konnten das alles zwar, jedoch war man hier immer mit 1000€ aufwärts dabei. Auch sonst wurde ich für meine spezielleren Wünsche nur gegen einen entsprechend hohen Preis fündig.

Umso größer war deshalb meine Freude, als dieses Jahr der BOSS ES-8 announced wurde. Die Fülle an Features, sowie die Features an sich, welche dieses Gerät für diesen Preis bringt findet man sonst nirgendwo.

Positives:

Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist wie von Boss gewohnt sehrhochwertig. Da wackelt und knarzt nichts, da gibt nichts nach. Die Schalter wirken so als würden sie auch in 5 Jahren noch einwandfrei ihren Dienst verrichten. Das kann man für diesen Preis natürlich auch erwarten.

Sound:
Hier habe ich ehrlich gesagt keinen Unterschied bemerkt zu meinem vorherigem Setup. Es ist aber eine "Umschaltpause" vorhanden wenn man Patches switcht.

Features:
Wie schon angesprochen lässt hier Boss nichts zu wünschen übrig. Man kann z.B. für jedes Patch die Schalter frei "customizen". Das Ausmaß dieser Möglichkeit mag einem beim ersten mal hören garnicht so groß vorkommen. Überlegt man sich jedoch einmal was das ermöglicht, wird einem fast schwindelig. Das ermöglicht zum Beispiel folgendes: Ich habe bei Patches mit Delay Schalter 7/8 jeweils auf eine Hold Funktion (für Strymons das "selbst oszillieren") und ein Tap Tempo "umgebaut".
Bei Patches welche kein Delay enthalten erfüllt Switch 8 dann aber beispielsweise eine Solo Boost Funktion, Switch 7 ist dort einfach wieder Switch 7.
Man könnte z.B. auch jeden beliebigen anderen Taster so einstellen dass er nur wenn man draufsteigt ein Delay anschaltet oder einen anderen Effekt. Sehr cool. Das Boss ermöglicht übrigens auch Patch spezifisch bis zu 6dB zu boosten. Dadurch spart man sich evtl einen Linebooster auf dem Pedalboard für seine Solos...

Weitere große Pluspunkte: a) Ein seperater Loop für das Volumepedal, und b) die Möglichkeit jeden Loop (inkl. Volumepedal) frei zu positionieren. b) ist meiner Meinung nach der größte Vorteil dieses Swichting Systems. Ich kann für ein Patch beispielsweise meinen Phaser aus Loop 2 vor die Zerre in Loop 1 schalten, bei einem anderen Patch das ganze aber wieder vertauschen. Es gibt sogar die Möglichkeit Loops paralell zu schalten. Also z.B. die Delayfahne Clean, das Hauptsignal aber verzerrt. Diese Möglichkeit gab es vorher nur durch sehr aufwendige Pedalboard Anordnungen. Jetzt ist das ganze mit 2 Klicks passiert.

Ein aufmerksamer Leser wird hier vielleicht stutzig und fragt sich wie das geht. Die Antwort ist dass der Switcher 2 interne Mixer enthält. Dadurch sollte auch klar sein dass dieses System nicht 100% analog arbeitet. Dies mag für den einen oder anderen ein KO Kriterium sein, für mich ist es aber unerheblich.

MIDI: Zu Midi kann ich nur bedingt etwas sagen, da meine Wünsche mit simplen CC und PC messages schon völlig erfüllt sein. Es sei aber gesagt dass man für jedes Patch bis zu 10 Midi Nachrichten verschicken kann. Innerhalb eines Patches kann ich dann wieder Schalterspezifisch Midi Kommandos vergeben.

Manual Mode: Mit einem Tritt auf den Memory/Manual kommt man in den sog. Manual Mode, in welchem man im jeweiligen Patch ganz einfach durch Schalter einzelne Loops dazuholen kann. Ganz praktisch wenn man mal ein "Standard Loop" schnell noch "on the fly" mit einem Flanger auffrischen möchte. Sehr intuitiv und einfach.

Ich könnte noch ein paar solcher Absätze schreiben, aber es gibt auch Youtubes schon gute Videos wo Leute 60 Minuten lang die Features dieses Switching Systems erklären. Für Leute die es also ganz genau wissen wollen, guckt am besten mal dort nach.

Negatives:

Großer Negativpunkt bei diesem System ist meiner Meinung nach die Benutzerfreundlichkeit.
Bei meinem GSC-3 hatte ich innerhalb von 5 Minuten raus wie ich alles bedienen muss. Bei Boss ist die Bedieungsanleitung nicht unbedingt günstig geschrieben. Es wird zwar zu jedem Feature erklärt WO man es im Menü findet, aber nicht wie man es denn jetzt genau einstellen muss.
Der Nachteil besteht natürlich nur solange, bis man den Switcher einmal verstanden hat. Dann ist man auch relativ schnell mit seinen neuen Patches.

Display: Das Display ist relativ klein. Mir persönlich macht es nichts aus, aber wenn man nicht direkt vor seinem Pedalboard steht wird es evtl schwer zu sehen was auf dem Display steht. Die Patchnummer ist aber groß und sehr gut leserlich.

Alles in allem kann ich dieses System jedem ans Herzen legen der alle Features will, dafür aber nicht 1000€ oder mehr ausgeben möchte für ein GigRig G2.
Features
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A
Eierlegendewollmilchsau!!!
Anonym 14.10.2016
Nach vielen vergleichen mit anderen Loop-Switching Systemen habe ich mich für den Boss ES-8 entschieden und das war für meine Zwecke die richtige Entscheidung.

Ich habe ein Set mit 8 Effekten wobei 2 Effekte vor dem Amp und 6 Effekte im FX Loop des Amps hängen. Mit dem ES-8 ist das ohne Probleme realisierbar. Mit den pro Patch frei zuschaltbaren Input und Output Buffern ist selbst bei der Verwendung von 8 Effekten kaum bis kein Klangverlust zu bemerken. Nicht jedes Effektgerät verträgt aber einen Buffer. Mein Infinity Looper z.B. erzeugt eine Rückkopplung wenn der Output Buffer an geschaltet ist.
Alle Taster sind frei programmierbar und können somit für andere Funktionen verwendet werden wie z.B. die Bank Up/Down Taster für die Kanalumschaltung am Amp. Es können sogar die LED`s an den jeweiligen Tastern so programmiert werden, das sie bei der Kanalumschaltung des Amps leuchten oder nicht! Midi Steuerbefehle beherrscht der ES-8 ebenfalls. Mit einem Tastendruck auf Patch 5 schaltet mein Amp den Kanal um und mein Infinity Looper beginnt die Aufnahme während mit dem nächsten Tastendruck auf z.B. Patch 6, der Amp in den Lead Channel wechselt, der Infinity Looper in den Play Modus wechselt und ein Halleffekt mein Solosound aufpoliert! Einfach Klasse! Genau so was habe ich schon immer gesucht.
Man kann ohne Probleme während dem spielen, von einem programmierten Patch (Preset) aus, in den Manual Modus wechseln und den Switcher wie ein normales Effektboard nutzen in dem man die Effekte einzeln an oder aus schaltet. Diese Funktion war mir sehr wichtig da man hier z.B. an neuen Songs sehr gut experimentieren kann bis man einen passenden Sound gefunden hat, den man dann später als Patch abspeichern kann.

Kurz um, die Möglichkeiten die der ES-8 bietet sind wirklich unglaublich umfangreich.

Ein weiteres tolles Feature ist die Möglichkeit die Effektreihenfolge zu ändern. Ein Phaser der im FX Loop des Amps positioniert ist kann in wenigen Schritten vor den Amp und hinter ein Fuzz geschaltet werden. Die klanglichen Möglichkeiten die man dadurch bekommt sind enorm. Der ES-8 bietet noch viele weitere interessant Features wie z.B. Externe Footswitches oder Expression Pedale die frei programmierbar jeder erdenklichen Funktion zugeordnet werden können. Alles zu nennen würde aber den Rahmen sprengen.

Nach der ganzen Lobhudelei muss ich aber auch einen negativen Punkt ansprechen, weswegen ich in der Gesamtwertung einen Punkt abgezogen habe:

Die beiliegende Bedienungsanleitung ist bestenfalls als Anzündhilfe für ein Lagerfeuer geeignet. Wer glaubt damit alle Funktionen des Switchers kennenzulernen und das Gerät nach eigenem Bedarf zu programmieren, irrt sich. Ich empfehle hier mind. 15 Stunden Zeit und Youtube. Dort gibt es einige sehr gute Videos die wirklich ins Detail gehen und helfen den ES-8 zu verstehen. Viel selbst ausprobieren ist auch eine Methode, kann aber unter Umständen doch erhebliche Kopfschmerzen bereiten.

Der Preis von 679¤ geht für den gebotenen Funktionsumfang absolut in Ordnung und kann als Preis-/Leistungskracher bezeichnet werden!
Was aber nicht außer Acht gelassen werden sollte sind die Kosten für zusätzlich benötigte Kabel um das ganze Gelerch anzuschließen. Ich empfehle ein Pedalboard wo man die Kabel unter dem Board entlangführen kann.

Fazit:
Für Leute die beim musizieren mehr Steptanz vorführen als Gitarre zu spielen ist der Boss ES-8 ein Segen der WIRKLICH alles kann, was man als Gitarren-Effekt-Nerd braucht! Klare Kaufempfehlung!
Features
Verarbeitung
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M
Auch für Bass sehr gut, jedoch nach 7 Monaten war ein Output defekt
Maximilian77 03.12.2019
Sehr viele Möglichkeiten - sehr sehr gut und einfach hand zu haben.
Leider ist mir letzte Woche der Output1 abgeschmiert - alles super leise.

Das Gerät wird nach meinen Gigs eingeschickt
Features
Verarbeitung
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