Zultan 20" Caz Ride

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Ride Becken

  • Größe: 20"
  • Material: B20 Bronze
  • handgehämmert
  • voll klingende Kuppe
  • Ride Becken mit einzigartiger Mischung aus breitem Grundton und schimmernden harmonischen Obertönen verbunden mit excellenter Stockansprache mit weichem hölzernem Klang
  • vielseitiges Crash vor allem im Jazz - Fusion Bereich angesiedelt
  • polierte Oberfläche
  • die Caz Serie umfasst dünnere Becken mit geringerem Gewicht
  • die äußerst exakte Hand-Hämmerung gibt dieser Serie den dunkleren volleren eher traditionellen Sound
Erhältlich seit Mai 2012
Artikelnummer 278668
Verkaufseinheit 1 Stück
Becken handgehämmert Ja
Finish Regular / Traditional
Legierung B20 Bronze
169 €
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Traditionelle Optik und Sounds zum Wohlfühlen

Mit der Caz-Serie hat Zultan eine Sammlung äußerst preisgünstiger handgefertigter Becken aus B20-Bronze im Programm, die sich aufgrund ihrer Klangeigenschaften hervorragend für Jazz und sonstige eher leise Musikrichtungen eignen. Die Herstellung der Becken erfolgt in der Türkei, wobei Fertigungsmethoden angewandt werden, die sich seit Jahrhunderten bewährt haben und vorwiegend auf Handarbeit beruhen. Ebenso traditionell wie die Herstellung ist auch der schlichte, klassische Look der Cymbals. Das Caz-Programm umfasst die Modellvarianten Crash, Crash/Ride, Ride, Sizzle Ride und Hi-Hat, zudem sind zwei vorkonfigurierte Sets erhältlich.

Viel Handarbeit für wenig Geld

Wenn von exquisiten, handgefertigten Becken aus der Türkei die Rede ist, läuft dem Kenner augenblicklich das Wasser im Munde zusammen. Schaut man dann aber auf die Preise, tritt oftmals Ernüchterung ein. Und hier kommen die Zultan Caz Cymbals ins Spiel. So viel Mojo für so wenig Geld gab es bisher nicht, und auch wenn die guten Exemplare der etablierten Marken herausragend sind, liefern die komplett von Hand abgedrehten und über die gesamte Fläche gehämmerten Caz-Becken doch eine vergleichsweise beeindruckende Vorstellung ab. Das 20“-Ride überzeugt mit einem warmen, erdigen Klang mit feinen Höhenanteilen und einem silbrigen Sticksound.

Jazz auf Türkisch

Der türkische Begriff „Caz“ bedeutet in der Übersetzung „Jazz“, womit der angestrebte Einsatzbereich klar definiert wird. Im Jazz werden leichte Becken benötigt, die bereits auf leiseste Anschläge reagieren und über alle Dynamikstufen von leise bis laut einen ausgewogenen, harmonischen Sound liefern. Und nicht nur im Jazz, auch in den Bereichen Blues, Funk, Latin oder Soul treffen diese Anforderungen zu, sodass die Caz-Becken auch dort ihre Vorzüge ausspielen können. Das 20“-Ride ist ein vielseitig verwendbares Becken mit ausgewogenen Klangeigenschaften, das für jedes der genannten Genres den passenden Sound liefert.

Über Zultan

Traditionelle Handwerkskunst zum fairen Preis war im Jahr 2000 die Maßgabe bei der Gründung von Zultan. Der Direktimport vom Hersteller ermöglicht eine kundenfreundliche Preiskalkulation. Bei der Herstellung werden dennoch keine Kompromisse gemacht und die überwiegend in der Türkei gefertigten Becken bilden seit 2011 einen Fixpunkt im Thomann-Sortiment. Die knapp 250 Zultan-Produkte erstrecken sich über etliche Beckenserien, die musikalisch sämtliche Facetten abdecken. Auch Zubehör wie Taschen und Drumsticks hat Zultan im Angebot. Durch die Verwendung hochwertiger Materialien und das Know-How bei der Herstellung bietet der Hersteller tatsächlich kompromisslose Qualität zum günstigen Kurs. Mission erfüllt!

Jazz ist nur der Anfang...

Die Zultan-Caz-Becken tragen den Jazz zwar im Namen, sind aber universell einsetzbar und überall dort zu Hause, wo angenehm klingende Cymbals mit einem warmen Soundspektrum ohne störende Frequenzen gefragt sind. Dies ist in erster Linie bei akustischer, unverstärkter Musik der Fall, wozu die Unplugged Session genauso zählt wie ein Salsa-Gig oder ein Gospelkonzert in der Kirche. Selbstverständlich steht auch einem Einsatz in verstärkter Musik nichts im Wege, solange die Becken feinfühlig und mit dem passenden Werkzeug bearbeitet werden. Das 20“-Caz-Ride reagiert sensibel auf unterschiedliche Sticks und fügt sich homogen in unterschiedliche Stilistiken ein.

C
Jazz mit Abzügen
Christian972 08.03.2014
Es ist nicht ganz leicht dieses Becken zu beurteilen, ich spiele es nun schon eine Weile.

Beim Anspielen des Beckens zeigen sich diese Klang-Facetten:
a) Hoher Ping
b) Holziger Anschlag
c) Brilliantes Schimmern
d) Tiefes Singen

Leider harmonieren diese vier Töne nicht perfekt – sie sind sehr entgegengesetzt. Neben allen Geschmacksfragen ist das ein objektiver Minuspunkt gegenüber den Profi-Becken.

Schon beim sanften Spielen tritt das brilliante Schimmern stark hervor. Das ist zwar ein angenehmer Ton, aber er ist schon dann laut, wenn man noch sehr soft spielt. Beim härteren Anspielen schwellt dann das Singen mit an. Das Singen ist sehr tief und paßt für Jazz sehr gut. Sucht man allerdings in einem popigeren Song einen öffnenten Sound auf dem Ride, bekommt man diesen nicht. Da das Bekcen recht dünn ist, fängt es recht schnell an zu schaukeln. Insgesamt ist man mit dem Dynamikumfang also eingeschränkt.

Zum Vergleich: Die 21"-Variante hat mehr definierten, holzigen Sound, aber ein noch tieferes Singen und weniger Brillianz. M.E. funktioniert das nurnoch mit Jazz bzw. kunstvoller Becken-Musik. Das 19"-Crash-Ride ist hingegen viel heller und hat ein helleres Schimmern. Es ist daher auch Pop-ig einsetzbar. Weiterer Vorteil: Es klingt nicht so lang nach.

Im Set sind 19" und 20" etwas zu ähnlich, als das sie sich für tonale Kontraste lohnen. Mein Tip: Ich habe das 20" Ride mit etwas Gaffa in der Glocke abgeklebt. Das Resultat: Weniger glasig, dafür holziger im Anschlag und etwas weniger Brillianz, weniger langes Nachklingen. Eigentlich so, wie ich mir ein Jazz-Becken wünsche. Außerdem harmoniert es so ziemlich gut mit 19"-CrashRide.

Inzwischen machen mir die Becken richtig Spaß.
Sound
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JP
Hammer Teil!
Jan-Niklas P. 10.07.2013
Handgemachte Becken können zum Teil extrem unterschiedlich klingen, selbst wenn sie eigentlich das gleiche Modell sind. Deswegen habe ich mir 3 Exemplare vom Zultan Caz 20" bestellt, um das für mich passendste auszusuchen.

Und ich bin froh drüber! Alle drei klingen hervorragend, richtig gut. Ich hatte genaue Vorstellungen, was für ein Becken ich gesucht habe, und bin tatsächlich fündig geworden. Also gehen zwei Becken zurück, obwohl sie kein Stück schlechter sind.

Ein kurzes Wort zur Verarbeitung: Bei allen Vertretern habe ich so komische dunkle Verfärbungen festgestellt. Mich stören sie nicht, habe nicht mal versucht, die wegzubekommen. Solange der Klang stimmt, ist mir das egal. Man muss halt mit ein paar Unvollkommenheiten rechnen, die man selbst bei billigeren, maschinell hergestellten Becken so nicht hat. Deswegen "nur" 4 Sterne für die Verarbeitung.

Alle drei ließen sich gut bis HAMMER als Crash spielen (was mein Ziel war). Die Kuppensounds fand ich ein bisschen schwammig. Als Ride gespielt hatten alle ein schönes Grundrauschen, das wahrscheinlich gerade Jazzer begeistern wird. Aber für Leute (wie mich), die eher modernen Rock spielen, passen diese Becken genau so gut.

Die Ansprache war übrigens durchweg hervorragend: Sehr sensibel, sehr schnell. So was liebe ich ja bei Ride-Becken.

Ich bin richtig begeistert! =)

Also: Ein paar ausprobieren, das richtige aussuchen, und sich freuen wie ein Kleinkind!! ;)
Sound
Verarbeitung
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A
Top-Ride-Becken mit sehr gutem Sound
Aurora9000 08.04.2019
Das Ride-Becken aus der Caz-Serie von Zultan ist in allen 3 Punkten (Sound, Verarbeitung und Aussehen/Finish super und sehr empfehlenswert. Ein schöner heller Crisp-Sound und für Jazz-Fusion-Liebhaber das Becken schlechthin mit wunderschönen Obertönen.
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A
Enttäuschte im Vergleichstest
AudioPhil 20.04.2019
Im Testfeld waren 7 Ride-Becken von Masterwork (Custom und Jazz Master), Zultan (Caz) und Zildjian (A- und K-Serie).

Die Masterwork Custom Rides zeigten sich klanglich dabei als die schlechtesten mit unschönen metallischen Klanganteilen, starken Resonanzfrequenzen, teils undefiniertem Anschlagsound und generell einem unkontrollierten Aufschaukeln beim Spielen.

Zur Konkurrenz:
Das Masterwork Jazz Master wirkte billig verarbeitet, klang in Ordnung, schaukelte sich weniger auf als die Custom (wenngleich noch zu stark), zeigte ebenfalls unschöne metallischere Klanganteile.

Die Zultan Caz-Rides waren etwas besser, zeigten weniger störende Resonanzen, rauschten im Ausklang sehr (!) tonlos. Diese Charakterlosigkeit im Klang fand ich sehr problematisch, mag aber genau das sein, was der eine oder andere sucht.
Die Kontrollierbarkeit des Beckens war okay, aber nicht gut.
Die Qualitätsanmutung ist unterdurchschnittlich, die Caz-Becken wirken billig. Man merkt (entgegen mancher Rezensionen hier) sehr stark den Preis.

Das Zildjian A Sweet Ride dagegen um Welten besser. Gut projizierender Anschlagsound, gut kontrollierbar (schaukelt sich nicht auf), wenig unangenehme Resonanzen, schöner Ton. Qualität gut.

Das Zildjian K Ride klang fantastisch ohne jegliche unangenehmen Klanganteile, SEHR gut kontrollierbar, sehr homogen über die Spielfläche. Der Ton ist insgesamt etwas "glockig-hübsch". Tolle Qualitätsanmutung.
Aber: im Live-Einsatz hat das K Ride Probleme, sich durchzusetzen! Es ist sehr leise und man müsste einiges an Gewalt anwenden, um es im Bandkontext hörbar zu machen. Schade. Sicher toll fürs Recording, wenn man diesen Sound sucht.

=== Fazit ===
Testsieger für mich war klar das Zildjian A Ride.

Masterwork hat mich enttäuscht, nachdem ich u.a. eine richtig tolle Masterwork Custom HiHat, Custom Crash und ein fantastisches Ride (Custom Pointer, wird nicht mehr gebaut) besitze.
Zultan ist das Geld auch nicht wirklich wert, dafür wirken die Becken zu billig und klingen zu langweilig.
Zildjian insgesamt VIEL wertiger, klanglich um Welten "erwachsener". Die 100-200 Euro mehr sollte man unbedingt investieren.
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