Singular Sound BeatBuddy

Drumbeat-Pedal

  • Drumbegleitung in Pedalform
  • 200 editierbare Song-Settings
  • 10 verschiedene Drumkits
  • viele verschiedene Musikstile
  • Tap Tempo
  • bietet musikalischen Ablauf mit Intro, Fills, zweitem Style während des Song und des Outros
  • Stereo Ein- und Ausgänge (kann in ein Pedalboard eingebunden werden)
  • Kopfhörerausgang
  • Mini USB-Anschluss
  • inkl. 9 V-Netzteil und SD-Karte mit Drumsettings
  • individuelle Settings mit Nutzung der kostenlosen Software: freier Download unter mybeatbuddy.com
  • MIDI-Sync mit optionalem Kabel: Art. 349953 (nicht im Lieferumfang)
  • erweiterte Möglichkeiten mit optionalem 2-fach Fußschalter mit Stereo-Kabel: Art. 351340 (nicht im Lieferumfang)
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Soundbeispiele

 
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  • Beatbox
  • Blues
  • Drum&Bass
  • Jazz
  • Metal
  • Percussion
  • Rock

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4.5 / 5.0
  • Bedienung
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  • Sound
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103 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung

(Nahezu) geniales Gerät auf Gitarristen/Bassisten zugeschnitten

Hans-Georg K., 29.12.2018
Das Gerät wird in folgenden Situationen verwendet:
- zu Hause üben mit Bass und Gitarre
- als Drummer Ersatz in der Bandprobe
Zu Hause wird entweder über einen kleinen BassCombo (alter aber sehr linearer SWR) oder über AKG Kopfhörer gespielt. In der Band läuft der Beatbuddy über die Gesangsanlage, der Sound setzt sich gut durch und ist nicht aufdringlich.
Die wirklich nützliche Editor-Software ist auf einem Win10 Notebook installiert.
Bislang bin ich mit der Kiste wirklich sehr zufrieden. Die Nutzung als besseres Metronom ist luxuriös aber ein Genuss, der Sound über den BassCombo und Kopfhörer ist sehr ordentlich, kommt aber natürlich an die Dynamik eines gut gespielten Live-Schlagzeug nicht heran. Die per Fusstritt einstreubaren Fills (alles schön in der Editor SW zu administrieren) lockern das ganze aber deutlich auf und machen das ganze erheblich variabler und einfacher zu handhaben als etwa vordefinierte Drum-Loops im PC.
In der Band ist es natürlich ratsam, Songs mit 4 Metronom-Klicks starten zu lassen, das muss man entsprechend per SW ändern, da fast alle vordefinierten Songs mit einem Introfill beginnen. Sehr hilfreich ist in der Band die Möglichkeit, die Drums mit einem Fusstritt sofort zu stoppen und auf der 1 wieder zu starten, dazu benötigt man aber den externen Fussschalter.
Der Preis ist natürlich etwas happig, aber man bekommt mit dem Beatbuddy einen zuverlässigen, timingfesten Drummer, der den Groove spielt, den man ihm vorgibt, der nicht sauer ist, wenn man ihn tritt und der kein Bier säuft. Und das ist ja schon mal was. Zusätzlich hat man Zugriff auf ein immer größer werdendes Ökosystem an vordefinierten Drum-Grooves "Im Stil von...." über SingularSound selber und das Nutzerforum. Ach ja, die Möglichkeit des MidiSync hab ich bislang noch nicht genutzt,schaut aber vielversprechend aus (etwa mit Midi-fähigen Loopern).
Die Bedienung des Geräts ist weitgehend selbserklärend, der seitliche Drehregler für den Kopförer verstellt sich gerne mal. Ganz toll ist das Display, das alle notwendigen Infos anzeigt und per durchlaufendem Grafikbalken den Taktteil optisch darstellt. Je nach Songteil und Zustand des Bearbuddy wechselt das Display auch die Hintergrundfarbe, das ist sehr sehr hilfreich!
Etwas zu meckern habe ich aber doch: das beigelegte USB Kabel ist viel zu kurz. Wenn der Beatbuddy auf dem Pedalboard fixiert ist, muß man sich zum synchronisieren mit der Editor-SW auf dem Netbook auf den Boden legen. Das ist bei dem aufgerufenen Verkaufspreis eigentlich eine Unverschämtheit. Das beigelegte Netzteil (mit Batterien geht nix) ist ein heute übliches Schaltnetzteil, mal sehen, wie lange das hält.

Fazit: sehr empfehlenswert.

Die abgespeckte Mini-Variante wäre für mich wegen des fehlenden USB (keine Editiermöglichkeit, kein FW-Update) und des einfacheren Displays (keine ausreichende Orientierung im Bandgedröhne) nicht nutzbar.
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Erster! ;-)

Acoustic, 15.12.2014
UPDATE nach 2 Wochenden:
Es gilt praktisch alles was ich schon geschrieben habe, ausser das ich noch ein Stern beim Sound und Gesammt abgezogen habe. Warum? ALLE von mir getestete Presets wirken sehr schnell, sehr künstlich. Das ligt nicht an der Quantizierung sondern an der Dynamik. Intensität ist eventuell etwas für E-Gitarre oder ganze Band aber nichts für Akustikgitarre. Vor allem ein Fingerpicker und differenzierter "Singlenoteplayer" werden von dem Ding in Hintergrund gedrängt und platt gekloppt. Es ist einfach zu viel da und leiser stellen hilft dabei gar nicht.
...............................................................
Um mit der Pedale zu grooven wird für die Gitarristen die gewohnt sind Treter zu bedienen 3 Minuten reichen um zu kapieren wies geht. Ach ja, unbedingt einen Fussschalter mitbestellen. Muss nicht der Beatbuddy sein, der günstigere FS-2 von Thomann tuts auch wunderbar ;-). Die Einstellungsmöglichkeiten am Pedal sind recht rudimentär und können auch schnell vorgenommen werden. Das ist aber auch gleichzeitig ziemlich negativ, denn man kann nicht so viel einstellen. Direkt am Pedal kann man zwar das Tempo oder Drummset ändern, abspeichern kann man das aber nicht. Das kann recht lästig sein wenn man zwei ähnliche Presets z.B. direkt vergleichen will: jedes umschalten vor Preset bringt das "vergessen" mit sich und der vorhin bearbeitete Preset hat wieder default Einstellung. Viele andere nützliche Features die heutzutage nichts besonderes sind gibt es einfach nicht: z.B. Name ändern oder Songs kopieren, wo anders schieben... Das ist nicht praxisgerecht.
Das bedeutet, die Beatbuddy Software (BETA Version!?) ist Pflicht und die ist ehrlich gesagt eine Zumutung. Sehr sperrig und optisch wie technisch altmodisch. Mit der Maus kann man die Objekte nur anklicken. Was anderes geht nicht. Man kann die Patern oder Songs nicht einfach hin und her schieben. Kontextmenüs für rechte Maustaste sind nicht implementiert. Tastatur-Shortcuts gibt es auch nicht. Mann muss meist umständlich mehrfach irgendwelche (kleine) Schalter anklicken oder sich über Menüs hangeln um irgendetwas zu bewirken. Beispiele? Man kann nicht ein Song in ein anderes Ordner mit der Maus verschieben, es geht auch nicht mit kopie/paste; man muss zuerst Song exportieren, dann anderen (gewünschten) Ordner anklicken um von dort aus zu importieren. Dann, um z.B. Rock Ordner ganz nach oben zu schieben muss man ca 15 mal auf "Organize" und auf "Move folder up" klicken, anders geht?s nicht. Das ist leider IT-Steinzeit vom feinsten; letztes Jahrtausend (und ich kann mich gut daran erinnern ;-)). Aber wenn man einmal eigenes Ordner angelegt und die Rheinfolge festgelegt hat dann hat mans vorerst geschafft und man kann dann über USB das Ganze an BB schicken. (hoffentlich werde ich das nicht sehr oft machen müssen). Aber zumindest funktioniert alles so weit und man kommt zum Ziel wenn auch sehr umständlich. Zeitgemäß ist das nicht.
Bei Sound auch gemischte Gefühle. Die moderne Sachen wie Hip Hop, Techno, Beatbox sind ehrlich gesagt in meinen Ohren der letzte Schrott. Metal und Rock sind nur was fürs üben wobei Metal Drummset grotig klingt und besonders Doublebase eine wahre Zumutung ist. Generell kann ich sagen das alles was recht einfach gehalten wurde und sich in Midtempobereich bewegt (ca 80-140) ist ok, wie Z.B. Blues, Pop, Funk, Oldies... Alles was kompliziert, oder außerhalb Midtempo ist wirkt zu 90% sehr künstlich. Da ist Beatbuddy nicht anders als alle andere Maschinen ;-). Was aber definitiv besser ist und warum ich BB trotzdem für geniale Idee halte ist es das man es mit Fuß steuern kann und dabei auch mit Fußschalter fills und breaks "reintreten" kann. Mit einer guten Drumm-midifilebibliothek und etwas Zeit/Geduld mit der Software wird irgendwann der Wunsch wachsen die vorhandene Fills auszutauschen (nicht alle!) weil sie nicht songdienlich, z.T. unrealistisch sind und manche durchaus potenzial haben die Band rhythmisch "rauszuhauen". Die Intros sind dagegen fast komplett für die Füße: wer fängt schon JEDES Song mit irgendwelchen "tudamm-bamm-tum-tudum-bamm-chicka-beng-beng-crash"? ;-) Mann kann zwar am Pedal Intros generell abschalten, aber ein einfaches Metronomklick wäre an der Stelle viel sinnvoller, besonders wenn man nicht alleine spielt. Aber das kann man ja selbst (leider sehr zeitintensiv) ändern.
Ich glaube dennoch das dieses Gerät Live und auch für Songwriting hilfreich sein kann. Dafür ist aber die nicht vorhandene Editierbarkeit direkt am Pedal schon ein großes Problem. Da geht schon ein Teil der Grundidee von "intuitiven Drummmaschine" verloren. Und Beatbuddy ist halt immer noch eine Drummmaschine: mann soll nicht wirklich erwarten damit einen (auch nur soliden) Drummer ersetzen zu können. Für Akustik-Solist/Duo/Trio könnte Beatbuddy im Bereich "Geldverdienen" also Firmenfeier, Hochzeiten, Altersheim ;-) usw gute Alternative sein, wenn z.B. Platz oder Gage knapp sind. (Ähnlich wie beim Alleinunterhalter). Wer aber "künstlerisch wertvoll" mit eigenen Songs unterwegs sein will und richtige Konzerte spielt, wird wohl auf so eine Kiste nicht zurückgreifen. Stand heute : unausgereift.
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