Shure SM 7 B

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Shure SM 7 B
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1
A
Legendär leise
Alex1001 27.01.2020
Ich möchte ein paar Beobachtungen zum Shure teilen: Das Shure SM 7 B hat einen wirklich sehr nahen, warmen, vollen, großen und abgerundeten Klang. Klar, deswegen ist es "legendär" :)
Ich war überrascht von meinem Vergleich zum Neumann TLM 103 - ein sehr gutes Kondensator Mic. Es sind zwei komplett verschiedene "Klangwelten". Das Neumann TLM 103 ist viel transparenter und "natürlicher", schaft (angenehme) Distanz, klingt aber auch "kleiner" und Hohe Mitten/Höhen/S-Laute kommen - wie bei vielen Kondensator Mics - stärker durch (Wegen letzterer Eigenschaft schau ich mich gerade nach einem dynamischen Mic um, die angeblich sanfter mit S-Lauten umgehen - das bekommt das Shure auch gut hin).

Soweit so gut. ABER: Das Shure SM B 7 ist auch für seine geringe Ausgangslautstärke bekannt. Ich habe mir gedacht, dass meine SPL Gainstation (Super Vorverstärker) das hinbekommen sollte. Tut sie nicht! Man muss auch hier bis zum Anschlag gehen, um ein halbwegs gutes Signal hinzubekommen. Das Hintergrundrauschen kommt deutlich durch. Vom TLM 103 bin ich fast schon gespenstische Stille gewohnt. Ich komm mit Rauschen nicht klar. Ein Gate auf den Vocals finde ich meistens furchtbar.

Der Triton Fethead (bitte suchen) wird als praktische Lösung angeboten. Zusätzliche 28db Verstärkung für zusätzliche 70 EUR. Stimmt, die bringt er. Der Pre-amp wird entlastet, das Mic wird dadurch erst wirklich benutzbar! Den könnt ihr gleich mitkaufen :) Aber das Rauschen kommt dennoch durch.

Ich würde das SM B 7 daher vor allem Leuten empfehlen, die einen wirklich guten/starken/spezialisierten Pre-Amp haben, der sicher über 500 EUR liegen wird. Aber gut, ich bin eine der wenigen kritischen Stimmen und schreibe das vor allem aus Homerecorder Sichtweise.

Der Sound ist klasse, aber "vergrößert" die Stimme auch künstlich. Wenn man schon Tiefen in der Stimme hat, kann es m.E. zu viel werden. Ich kenne Aufnahmen mit dem originalen AKG 414, die einen schöneren Sound bei dunklen Stimmen haben.

Wenn ich über 400 EUR ausgebe (Shure + Fethead), will ich mir kein Kopfzerbrechen mehr machen müssen, wie ich die Lautstärke von einem Mic hinbekomme. Ich hab leider nicht das Michael Jackson Pult zuhaus :) Ich suche jedenfalls nach Alternativen.

lg

Alex
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H
You get what you pay for
HD1920X1080 15.01.2022
Ich bin weder der absolute Audio Fetishist der die feinsten Nuancen aus jedem Ton hören kann, noch bin ich komplett unbedarft was Audio angeht. Ich würde diese Rezension quasi als "Bauernmeinung" (no front gegen Landwirte) bezeichnen.

Bisher habe ich für meine Livestreams das SC420USB von Thomann genutzt.

Das Mikrofon war für den Anfang vorallem eines: Gut&Günstig.

Nach nun etwas über 2 Jahren, wenn man Tag für Tag damit in Kontakt ist, kommen einem aber auch die kleinen Feinheiten plötzlich ziemlich störend vor. Und da kommen wir an den Punkt, warum es nun das sm7b wurde.

Mein Studio ist in normalem Maße gedämmt und hat in problematischen Ecken Diffuser. Den Raumhall würde ich als angenehm bezeichnen. Ein bekannter hat sein Studio für mein empfinden Totgedämmt (es entspricht wirklich Standards) aber ich persönlich fühle mich darin unwohl.

Das SC420 USB nimmt in meinem Raum sehr viel an Sound mit, den es nicht mitnehmen soll (PC Lüfter, Tastatur, knackender Heizkörper/Klimaanlage) nicht extrem, aber irgendwann kann man es nicht mehr ignorieren.

Da ich ungern das halbe Gesicht von einem Mikro verdeckt haben möchte, habe ich das Mikro weiter vom Gesicht positioniert, was diesen Effekt natürlich verstärkt (das ist halt so typisch für den Typ Mikrofon). Auch das seitliche besprechen störte mich, das man permanent das Mikrofon im Sichtfeld hat.

Nun betrachten wir die Situation mit dem SM7b.

Ich kann das Mikrofon mit wenigen Zentimetern Abstand zu mir positionieren bzw. Muss das natürlich auch wenn ich den vollen Sound möchte. Hier ist es aber kein Problem, da ich das sm7b gerade besprechen kann.

Problem 1 gelöst: das Mikro ragt nur ein wenig ins Bild, lediglich der Mundwinkel ist verdeckt.

Das SM7b juckt sich nicht für Lüfter, Tastatur noch sonst etwas. Nach dem Wechsel fiel mir sofort auf, daß alles akustische aus dem Raum selbst verschwunden war. Keine Lüfter, kein Resthall - nur pure Stimme.

Für die interessierten: aktuell betreibe ich das sm7b mit einem Teknik Fathead an einem Behringer Uphoria 202 HD. Das Behringer Interface habe ich der Scarlett vorgezogen, da ich beim Testen bei Kollegen festgestellt habe, das über das Behringer interface der sound für mich "Radiomäßiger" ist.

Om Top kamen softwareseitig nur ein minimaler Kompressor und minimales Gate für Atmen und eventuelles Kratzen meines Bartes am Mikrofon. Den Equalizer habe ich nicht angefasst, das mich das sm7b mit der presence Boost schaltung einfach schon gänzlich überzeugt hat.

Nun muss man sagen, daß roundabout 450 Euro (incl interface und fathead) ziemlich viel sind für "nur ein Mikrofon. Aber wie der Titel sagt: You get what you pay for. Anstecken, einpegeln, loslegen. Simple as Hell.

Natürlich ist das Mikrofon kein Garant für mehr Abonnenten oder Zuschauer. Aber wenn man etwas Qualität bieten möchte und langfristig zufrieden sein will, dann ist es die erste Wahl. In meinen vergleichen in den letzten Monaten erschien mir alles andere einfach wie ein Kompromiss. Und Kompromisse enden damit, daß man irgendwann wieder aufrüsten muss, Geld in dir Hand nehmen muss und am Ende mehr ausgibt als wenn man es einmal richtig angeht.
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s
FAST das Jackson Mic
soulcat 02.09.2020
Das 1999 eingeführte SM7B ist nicht das Jackson-Mic: ’Thriller’ wurde im Jahr 1982 mit dem klanglich ähnlichen, äusserlich fast baugleichen und in den 70ern eingeführten Vorgängermodell SM7 aufgenommen. Für Vocals würde ich theoretisch das SM7 dem SM7B vorziehen, sein Klang ist noch etwas offener als der des SM7B (vermutlich aufgrund der hier noch nicht vorhandenen Humbucking Spule des SM7B). Aber auch das SM7B is ein sehr respektables Mikrofon, und gut erhaltene Exemplare des SM7 sind leider kaum noch zu bekommen.
Das SM7B (wie auch seine Vorgänger SM7 und SM7A) verfügt über eine Kapsel des Shure Unidyne-Typs, arbeitet aber, im Unterschied zu SM57, SM58 etc., ohne Ausgangsübertrager. Daher ist das Signal präziser, aber nochmal 3dB schwächer als beim SM57. Die verbaute 'Presence-Boost’ Schaltung ist technisch gesehen eigentlich das Gegenteil: Ein passiver LC Bandstop 1. Ordnung senkt in der ‘flat’ Stellung die hohen Mitten ab. Ist hingegen der ‘Presence Boost’ aktviert und der 'High Pass’ deaktiviert wird man direkt mit der Mikrofonspule verbunden.
Um sein volles Potential auszuschöpfen sollte das SM7B für Vocalaufnahmen daher mit einem hochwertigen Preamp (mindestend 60dB rauschfreier Gain) kombiniert werden, dessen Einfluss auf den Klang hier auch meistens deutlich größer sein wird als zB bei P48 gespeisten Kondensatormikrofonen. Mir gefällt das SM7B sehr gut am A-Designs Pacifica.
Ist kein guter Preamp vorhanden würde ich für Vocals eher auf ein Kondensatormikrofon (zB das KMS105, das dank Hypernieren-Richtcharakteristik ähnlich gut den Raumklang unterdrückt) zurückgreifen.
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S
Durchaus berechtigt gehyped
Simon22333 09.12.2022
Ich bin zwar immer sehr vorsichtig, bei hypes, hatte das SM7b aber trotzdem schon länger am Schirm.
Ursprünglich brauchte ich ein Mikro für Bassdrum Aufnahmen. (smoothe Indie Folk sounds) Wollte aber gleich ein Mikrofon anschaffen, dass auch am Gitarren Amp, Vocals oder was auch immer eingesetzt werden kann.
Da war das SM7B natürlich perfekt. :) Zwar für Vocals optimiert, trotzdem gefällt es mir auch für Bassdrum und percussion sehr gut. Auch vor dem Gitarren Amp ist das Mic absolut brauchbar. Aber ich muss ehrlich sagen, ich hätte nicht erwartet, dass mir dieses Mikrofon auch im Vergleich mit einem Bändchen, oder einem LDC für vocals so gut gefällt. Da bemerkt man sofort, das dieses ding genau dafür gedacht ist.
Und ein weiterer, für mich, sehr überraschender Vorteil ist die Handhabung. Wenn man schnell eine Idee oder eine Live version + video o.Ä. aufnimmt ist das SM7B sehr viel handlicher als ein LDC + Popfilter. - und, auch dass kann sehr praktisch sein, wenn man sich selbst aufnimmt: Das Blickfeld wird deutlich weniger eingeschränkt.

Das einzige was man im Blick behalten sollte, und das ist ja kein Geheimnis, ist der niedrige Ausgangspegel. Mit meinem Clarett muss ich da schon fast auf Anschlag pegeln. - Wären die Pres dieses Interfaces nicht so verdammt leise, müsste ein inline Verstärker her.

Alles in allem bin etwas ‚in love‘ mit diesem Mikrofon. Bei Instrumental Aufnahmen muss der sound allerdings schon gewollt sein. Also schon ein allrounder aber halt mit Tendenzen in die Bändchen Richtung. Der Sound muss schon gewollt sein.
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A
Überzeugendes Mikro
AlexMK 07.04.2022
Ich habe dieses Mikrofon hauptsächlich fürs Streaming und Discord genutzt.

Die Verarbeitung ist wirklich sehr gut, es fühlt sich sehr hochwertig an und klingt insgesamt auch nicht schlecht. Dennoch musste ich einen Verstärker (FetAmp) dazubuchen, da man ohne Verstärker dann doch sehr leise klingt und das Mikro wirklich sehr nah am Mund haben muss, obwohl ich es in der Go XLR-Software schon lauter gestellt hatte.

Wer kein Problem damit hat, das Mikrofon nah am Mund zu haben, der wird auch keinen Verstärker benötigen. Ansonsten einen zusätzlich bestellen.

Hintergrundgeräusche werden sehr gut unterdrückt und sind laut Aussagen von Freunden eigentlich so gut wie nie zu hören. Gerade wenn man streamt und dabei verschiedene Spiele spielt ist das sehr gut, wenn man die Tastatur oder das Mausklicken nicht hört oder nur minimal.

Wer preislich unter 400€ bleiben will, der sollte hier zuschlagen. Wer allerdings noch etwas mehr ausgeben kann, der sollte sich meiner Meinung nach das Electrovoice RE20 zulegen. Dieses habe ich bei einem Freund testen können, was mir nochmal besser gefallen hat.

Aber zugegeben liegt es auch immer ein bisschen an der eigenen Stimme, ob ein Mikro gut zu einem passt oder ein anderes besser ist. Das sollte man nicht unterschätzen.

Für mich gibt es hier insgesamt 4/5 Sterne, wobei ich auch 4,5 gegeben hätte, wenn dies möglich gewesen wäre. Gutes Mikro insgesamt für den Preis, aber es gibt mit ein bisschen Aufpreis noch bessere meiner Meinung nach.
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MB
Traum-Mikrofon für mich als Streamer/Youtube
Monika B 18.03.2020
Hallo

Ich nutze das Shure SM7B seit 1 Woche an meinem PC (Yamaha MG10XU). Bis vor kurzem nutze ich doch das AT2020, welches ich von einem guten Kumpel geschenkt bekam. Da ich vor dem AT2020, das Blue Yeti nutze welches schon sehr gut war, doch ich den nächsten Schritt auf der Qualitäts-Treppe gehen wollte. Das AT2020 wurde abgelöst durch das SM7B, da das AT2020 leider nur PoP-Filter nutzbar war, da es sonst übersteuerte.

Seit gut 1 Woche nutze ich das Shure SM7B und bin super zufrieden, nach 1 Jahr überlegen diesen Schritt getan zu haben. Anfangs schreckte mich der Preis sehr ab, doch wie beim Kauf des Yamaha MG10XU steht für mich Qualität ein wenig über dem Preis. Für gute Qualität, welche in die Zukunft investiert wird bin ich gerne bereit etwas mehr auszugeben.

Das Shure SM7B klingt im Vergleich zum AT2020 viel klarer und detailreicher, welches mir auch meine Viewer / Freunde im Discord bestätigen. Dazu spiele ich Overwatch ranked und selbst da wurde ich schon gefragt, welches Mic ich benutze weil meine stimme so klar rüber kam "your voice is really clear!" war der Satz den ich lesen durfte. Besser kann Feedback zu diesem Kauf nicht sein :D
Trotz dessen, dass ich Mixer Gain + Mic-Lautstärker-Mixer auf maximaler Stufe betreibe ist meine Stimme immer noch super klar. Ich hatte zwar mal den Gedanken einen PreAmp zu kaufen, doch das brauche ich wohl nicht mehr ;)

Für mich als kleiner Streamer (geringe Community) mag das SM7B zwar Overkill sein, doch nachdem ich genug vom AT2020 hatte wollte ich die nächste Stufe gehen. Die meisten meiner Freunde (Streamer) haben das SM7B ebenfalls als Traum-Mic. Nach 1 Woche ausgiebig Testen, bereue ich den Preis absolut nicht wenn ich bedenke wie klar meine Stimme mit dem Mic ist bzw. das Feedback der anderen.

Klar mag der Preis etwas abschreckend sein, wenn es theoretisch auch günstiger geht. Doch für mich sind Bedienung, Features, Sound + Verarbeitung vom Mischpult absolut das Geld wert. Denn man kauft sich in der Regel ein Mikrofon, welches man Jahre nutzen möchte. Daher ist das Mikrofon für mich ein Produkt gewesen, welches für die Zukunft gekauft wurde.
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W
Ich bin begesitert
Wauzi 16.04.2023
1. Ich finde den Klang schön weich und angenehm
2. Man bekommt auch in Räumen, die jetzt nicht besonders vorbereitet sind, ein sehr gutes Ergebnis hin
3. Sind wertig verarbeitet

Was du beachten solltest:
- Das Mic braucht viel Verstärkung: Wenn du Podcasts ohne Rauschen aufnehmen willst, brauchst du entweder ein "normales" Audiointerface + "Cloudlifter" oder "FetHead", um das Signal rauscharm zu verstärken. Oder du kaufst direkt den Rodecaster Pro 2. Dann kannst du das Kabel direkt reinstecken ohne extra Zeug (meine präferierte aber auch etwas teurere Lösung).

Alles in Allem muss man, um das Mic artgerecht zu halten, folgende Dinge kaufen:

Option 1:
- Mic selbst: 389€
- Mikrofonarm (z.B. PSA1): 95€
- XLR-Kabel: 10€
- Rodecaster Pro 2: 719€
== 1200€

Option 2:
- Mic selbst: 389€
- Mikrofonarm (z.B. PSA1): 95€
- XLR-Kabel: 10€
- Focusrite Scarlett (je nachdem, wie viel Eingänge du brauchst): 130-300€
- FetHead (zur Verstärkung des Microfonsignals): 70€ JE MICRO
== 700€ - 864€

Mein Fazit: Wenn du dir Gefummel sparen willst, dann geh mit Option 1.
Die Teile in beiden Optionen ist Standard und kann immer für einen ordentlichen Preis verkauft werden.
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ein echter Klassiker :-)
VincGuit 06.11.2022
Ich habe vom Kauf dieses Mikros schon seit einigen Jahren geträumt und endlich den Schritt gewagt, es zu erwerben. Das Sm7b ist ein Klassiker unter den Studiomikrofonen, welches schon von Stars wie Michael Jackson oder Vincent Price verwendet wurde. Mittlerweile ist es in fast jedem professionellen Studio vorfindbar.

Mein erster Eindruck: Was soll ich sagen? Stabile Metallkonstruktion, Popfilter und eine stabile OVP. Danke hierfür! Ansonsten wies es zwar am angebauten Popschutz ein paar Unreinheiten auf, welche sich aber keinesfalls auf die Qualität des Mikros auswirken.
Klanglich hat es seine ganz eigene Färbung (was man mögen muss), was mir allerdings sehr gefällt, da ich den Grundcharakter des Mikros schätze. Nach meiner Einschätzung klingt es warm und reagiert sehr fein auf meinen Gesang. Kleiner Tipp am Rande: Man benötigt einen Fethead, um ein ausreichendes Signal zu erreichen, da das Sm7b ein etwas leiseres Mikro ist, welches mit den meisten Interfaces einen geringen Eingangspegel erreicht.

Nachteile:
-der hohe Preis
-nicht für jede Stimme (eigener Klangcharakter)

Fazit: Klare Empfehlung nach ausreichender Testung :-)
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S
Perfekt!
StefMA 10.04.2021
Ich habe mir das Shure als Upgrade für mein Rode NT-USB fürs Podcasting geholt. Das Rode hielt ich für "ok" und zweckmäßig für seinen Einsatz. Als ich es aber mit dem Shure verglichen habe, sind mir komplett die Gesichtszüge entgleist: Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Das Rauschen und "zirpen" wie beim Rode war plötzlich weg, der Klang ist voll und weich und passt perfekt zu mir und meiner Stimme.

Wer also Podcasts produziert, sollte auf jeden Fall zum Shure greifen. Ist in der Szene auch ein bisschen das Allerweltsmikrofon geworden, aber eben auch aus genannten positiven Gründen.

ABER: Zum Mikro sollte auf jeden Fall der TritonAudio FetHead mitbestellt werden. Als Audiointerface habe ich mich für das Audient iD 4 entschieden. Zwei gute PreAmps braucht das Shure auf jeden Fall, um laut genug rauszukommen und möglichst wenig zu rauschen. Da ist sicher noch Luft nach oben, aber fürs Erste absolut in Ordnung.

Danke auch an Thomann für die rasche Abwicklung. Ich weiß schon, warum ich schon 2005 rum, als ich noch Internetradio gemacht habe, hier rauf und runter gesurft bin und Zeug bestellt hab. Damals hatte ich nur leider noch keine Kohle für das Shure :D

Viele Grüße und Spaß an alle!
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MM
Ein Klassiker
Morris Marschik 12.11.2019
Ich nutze das Shure SM7B in der klassischen Podcast-Aufhängung mit dem Rode PSA-1 - weil praktisch und stylish - als Vocal Mic in meinem Homestudio. Da das Mikrofon recht viel Gain benötigt, empfiehlt sich für die Verwendung ein Triton Audio Fethead (oder eben ein Cloudlifter o.Ä.) um den Preamp am Interface nicht bis ins Rauschen drücken zu müssen. Für den Kontext: Ich verwende den Apollo Twin MKII von Universal Audio.

Hat man nun den sauberen Gainboost im Signalverlauf beginnt das Mikro so richtig zu glänzen:
Der Sound ist sehr ausgeglichen und fühlt sich positiv gewohnt an. Weiters ist es neben der Verwendung an der Stimme sehr universell einsetzbar, sei es nun an Gitarren, Amps, Drums, oder was auch immer das Recording-Herz begehrt.
Die Verarbeitung ist traumhaft solide, Morde kann man damit womöglich auch begehen, sollte man auf Thriller stehen - ein kleines Easter Egg.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich beim Shure SM7B nicht umsonst um einen richtigen Klassiker unter den Studiomikrofonen handelt. Man muss zwar mit Umkosten in Form von Extra-Gain rechnen, aber selbst damit ist das SM7B noch im Preis/Sound-Verhältnis an der Spitze der Charts.

Noch eine kleine Info am Rande:
Die Installation am Rode PSA-1 ist wegen der Platzierung des XLR Ausganges nicht ganz unproblematisch. Man darf sich hier nicht unbedingt eine 360° Freiheit erwarten.
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Shure SM 7 B