Millenium DI-E passive DI-Box

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Millenium DI-E
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d
Unkompliziert, solide und macht was es soll
diedl 14.06.2018
Das Gerät der Thomann-Eigenmarke ist eine klare Kaufempfehlung mit unschlagbarem Preis- / Leistungsverhältnis.
Es ist in einem sehr stabilen Stahlblechgehäuse verbaut, die Materialien sind wertig, nichts rappelt oder wackelt, Die empfindlicheren Teile aus Kunststoff (Buchsen, Schalter) sind gegenüber den Gehäusekanten etwas zurückgesetzt eingebaut und damit weitgehend vor Stoß- und Scherbeanspruchung geschützt. Das Gerät ist ziemlich kompakt, findet in jedem Koffer Platz und benötigt weder Netzteil noch Batterie. Das macht es sehr komfortabel und prädestiniert es besonders für Instrumentalverstärker, da diese keine 48V Phantomspeisung haben und die notwendige Batterie immer dann leer ist, wenn sie am dringendsten benötigt wird.

Es ist ein wirksames Mittel gegen Brummschleifen aller Art und kann zudem auch als Signal-Spltter z.B. für PA / Recording dienen. Ebenso kann es zwischen den Lautsprecherausgang eines Amps und den Lautsprecher geschaltet werden, um daraus ein Signal mit niedrigem Pegel für die gleichen Zwecke generieren. Das geht mit den wenigsten DI-Boxen. Die interne Schaltung und die normierte Pin-Belegung der symmetrischen XLR sind sehr gut sichtbar auf dem Gehäuse aufgedruckt und dauerhaft einbrennlackiert. Das ist hervorragend gelöst.

Zu bedenken ist, daß es ein PASSIVES Gerät ist, was bedeutet, daß dabei eine Pegelabsenkung des Audiosignals erfolgt. Dadurch verringert sich die Lautstärke. In den meisten Fällen kann jedoch durch Erhöhen des Gains oder der Eingangsempfindlichkeit am Mischpult der Verlust ausgeglichen werden und auch Instrumentalamps sind in den wenigsten Fällen bereits so hoch ausgesteuert, daß eine weitere Signalverstärkung nicht mehr möglich ist. Nur bei Amps, die von Haus aus schon so schwach auf der Brust sind, daß ein Nachregeln zum Kollaps führen würde, empfiehlt sich eine aktive DI-Box mit dem Nachteil der Batterie / Stromversorgung.

Ich habe dieses Teil in 4 Gitarren-Anlagen (2x Röhre, 2x Transistor) mit Floorboards mithilfe der 4-Kabel-Methode und insgesamt jeweils 35 m Kabelstrecke (für Preamps und Send/Return-Effektschleife mit NV-Netzteilen) erfolgreich eingebaut und damit unangenehmen Überraschungen vorgebeugt. Denn wer kennt das nicht: Zuhause funktioniert alles bestens und auf der Bühne kommt das böse Erwachen mit lautem Gebrumm, weil im Netz Dutzende gedimmte Scheinwerfer angeschlossen sind und natürlich im gleichen Stromkreis hängen.

Seltsamerweise erfolgt bei meinen Röhrenamps (ORANGE 120 Watt und LANEY 120 Watt) bei der Verwendung der passiven DIs zur Rückwärts-Symmetrierung eine SIGNALVERSTÄRKUNG! Das ist aber nur bei den Röhrenamps und auch nur in eine Richtung der Fall, bei Transistoren erfolgt grundsätzlich eine Abschwächung. Deswegen muß ich bei meinen Röhrenamps entgegen der Logik die Lautstärkepegel etwas zurückfahren gegenüber der Schaltung ohne DI. Warum das so ist, konnte ich noch nicht herausfinden, es muß aber ein induktiver Effekt bei der Röhrentechnologie sein.

Im PA-Rack benütze ich heute ein platzsparenderes 19'' Gerät mit 6 aktiven DIs und 230V Stromversorgung, aber auch hier hatte ich früher diese passiven DI-Boxen zufriedenstellend eingesetzt.

Es gibt Audiogeräte (alte wie neue), die sehr empfindlich auf den heute üblichen, mit allen möglichen Signalen versauten Netzstrom reagieren. Dann hilft nur ein Netzspannungsfilter, denn DIs unterbinden nur BRUMMSCHLEIFEN im Audiosignalweg.

Hörbare Klangverluste konnte ich bei keiner Anwendung feststellen.
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Pa
Hier noch einige technischen Details
Philipp aus den Bergen 07.05.2022
Da ich gerne weiss, womit ich es zu tun habe, habe ich die Box eingehender analysiert und ausgemessen. Die Resultate möchte ich hier teilen.
Der asymmetrische Eingang geht bei Schalterstellung "Instr" über einen 1k-Widerstand auf die Primärwicklung des Übertragers. Bei Stellung "Spkr" wird das Signal über Widerstände um einen Faktor 100 geteilt (-40 dB), wobei aber auch ein RC-Tiefpassfilter mit einer Grenzfrequenz von 3.4 kHz zugeschaltet wird. Die höheren Frequenzen werden also mit -6dB pro Oktave abgeschwächt. Was die Idee dahinter ist, kann ich noch nicht nachvollziehen.
Der Trafo hat ein Übersetzungsverhältnis von 5:1, d.h. das Ausgangssignal hat eine 5 x kleinere Amplitude als das Eingagnssignal.

Der Gnd-Lift-Schalter trennt neben Pin 1 auch den Gehäusekontakt des XLR-Steckers von der Box-Masse (= Gnd des asymmetrischen Signals). Das heisst, dass auch bei XLR-Kablen, bei denen Pin1 mit dem Steckergehäuse verbunden ist, der Gnd-Lift richtig funktioniert.
Meine Regel für den Gnd-Lift: Gnd nur dann unterbrechen, wenn die asymmetrische Signalquelle eine Netz-Stromversorgung hat, ganz besonders, wenn die Signalquelle mit dem Schutzleiter verbunden ist.

Der Pegel-Umschalter ist für mich der einzige Wehrmutstropfen dieser DI-Box. Er wird kaum je gebraucht, das Risiko für Fehlbedienungen ist gross und der Schaltkontakt birgt bei den kleinen Signalströmen das Risiko, dass der Kontakt mit der Zeit durch Oxydation schlecht wird. Deshalb habe ich den Schalter deaktiviert, indem ich den gelben Draht am Schalter abgelötet und ihn am Anschluss des roten Drahtes wieder angelötet habe. Somit ist der Schalter wirkungslos und kann keine Probleme mehr machen. Die Box arbeitet also immer in der Stellung "Instr".
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T
Universale DI
TH90 25.05.2018
Wir verwenden die Millenium DI-E, seit Jahren sind bin sehr zufrieden (bestellen bei Thomann immer wieder 1-2 mit).
Ich betreue ein Kulturcafé und ein Jugendzentrum jeweils ehrenamtlich, mache das schon seit Jahren würde mich dennoch als Laie bezeichnen.
+++ Preis, der Preis ist gerade für kleinere Locations (mit schmalem Geldbeutel) wie uns unschlagbar, einen hörbaren Qualitätsunterschied erkenne persönlich ich erst bei DIs die fast das 10fache kosten.
++ Universaltät, wir setzen die DIs für alles ein: Ob schnell mal eine Gitarre direkt in den Mischer oder eine Stereostrecke vom Präsentationspult, weil ganz spontan doch ein Video in der Präsentation ist. Die Millenium DI-E macht bei allem einen soliden Job.
++ Verarbeitung, wir haben Boxen von 2006/7 die immer noch nach wie vor tadellos im Einsatz sind, robustes Gehäuse und wenig Schnick-Schnack machen die Millenium DI-E absolut Jugendhaustauglich (= Roadtauglich incl. Bierdusche(n))
Ausschuss/ Defekte eigentlich nur Schwund, und da tun 10¤ nicht übermäßig weh.
Zwei kleinere Neutral/ Negativpunkte
- Bei E-Bässen ist dann doch besser eine Aktive DI zu empfehlen
(Aber deutlich teurere andere passive DIs sind auch nicht wesentlich besser UND auch hier lohnen es sich die Milleniumteile)
- Gummifüße, mit regelmäßiger Häufigkeit verlieren die DI Boxen ihre Gummifüße und dann immer nur einen, dass die DIs etwas wackelig stehen. Das mag auch an unserem Umgang liegen, aber wenn man es im Vorhinein weiß dann bewirken 2 Tropfen Kleb auch Wunder.
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A
Passt perfekt
Alex1870 23.05.2022
Ich benutze die DI-E Box, um die Klampfe in den Mixer zu bekommen, weil dieser fantastisch klingende Marshall Amp von meinen beknackten äähhh... begnadeten Gitarrist dämlicher Weise keinen gescheiten Line-Out o.ä. hat (wirklich nicht... unglaublich aber wahr - selbst laut Google und Handbuch einfach nicht vorhanden).

Die DI-E Box tut das, was sie soll. Soundeinbußen o.ä. konnte ich nicht feststellen. Das Metallgehäuse macht einen absolut robusten Eindruck. Die Stecker bzw. Buchsen sind auch einwandfrei.

Preis / Leistung würde ich sagen ist Top. 100% Kaufempfehlung.
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S
Was will man mehr?
S7 27.06.2021
Die DI-Box ist sauber verarbeitet, es stehen keine Teile ab und es gibt auch keine scharfen Kanten, an denen man sich verletzen könnte. Das Innenleben ist aufgeräumt und wirkt einwandfrei verarbeitet. Der aufgedruckte Schaltplan vermeidet Verwirrungen. Ausgang zum Durchschleifen vorhanden. Schaltbares PAD und Schaltbare Ground-Lift sind vorhanden.
Der Symmetrierungstrafo verursacht erfreulich wenig Pegelverlust.

Im Einsatz habe ich einige der DI-Boxen zum Symmetrieren von Stereosignalen (dann mit zwei DI-Boxen) beispielsweise vom Audi-Ausgang des Laptop oder meiner Synthesizer um über Strecken von mehr als ein paar Dutzend Zentimetern so wenig Störgeräusche wie möglich mitzunehmen. Das funktioniert einwandfrei. Die DI-Boxen fügen hier auch kein weiteres Rauschen ein.
Ich bin mit den Passiven Symmetrieren vollauf zufrieden und bei dem Preis schadet es nicht, immer ein paar von denen auf Lager zu haben. Wenn man sie dann braucht, ist man froh darüber, sie schnell greifbar zu haben.
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MD
Plug and play
Max Downtown 23.01.2024
Ich habe mich skeptisch für dieses günstige Modell entschieden. Auspacken, anstecken, Brummschleife weg. Perfekt.
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S
Sehr gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis
SamplitudeUser 01.04.2024
Das Teil tut alles, was es soll - trotz des sehr günstigen Preises. Es steckt in einem nahezu unkaputtbaren Gehäuse und verfälscht den Klang nur wenig. Alle wichtigen Funktionen wie z. B. Ground Lift sind vorhanden. Als passive DI-Box braucht die DI-E weder Batterie noch Phantom-Power, was die Handhabung sehr vereinfacht.
Derzeit habe ich die DI-E in einem etwas untypischen Einsatz: ich speise das Ausgangssignal nicht in einen Mikrofon-Eingang eines Mixers ein, sondern in den Cinch-Eingang eines HiFi-Verstärkers. Sinn der Sache ist eine Potentialtrennung zur Vermeidung von Brummschleifen zwischen meinem Focusrite Audio-Interface bzw. dem Computer und dem Verstärker. Funktioniert prima und der Ausgangspegel der DI-Box ist sogar so hoch, dass man damit auch Cinch-Line-Eingänge ansteuern kann.
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G
Grexi 30.05.2023
Günstig und solide verbaut und verarbeitet. Für absolute Puristen ist der Eigencharakter sicherlich zu viel, für den Wald und Wieseneinsatz allerdings leicht gut genug.
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tekyfo 15.12.2021
Sehr solide gebaute DI Box. Von 5 Stück sind nach 2 Jahren regelmäßigen Gebrauchs mittlerweile eine kaputt.
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Top Produkt!
maxaudio 15.12.2023
Gut verarbeitet, keine Klangverfälschung, macht genau was es soll.
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Millenium DI-E passive DI-Box