Fender 65 Princeton Reverb
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1
C
Erwartungen nicht ganz erfüllt
Chiswick 18.06.2017
Vorab: Bewertet wird hier erst im zweiten Anlauf, sprich nach Austausch des Geräts. Beim zunächst gelieferten Amp zeigten sich unschöne Brummgeräusche, vor allem beim Aufdrehen des Reverbs. Ging also zurück - perfekter Austausch, volle Punktzahl für Thomann.

Nun zur eigentlichen Bewertung:
Meine Kaufentscheidung beruhte auf den äußerst positiven Aussagen in den bisherigen Bewertungen, dass dieser Amp selbst bei kleiner Lautstärke einen guten Sound mit Reverb und Tremolo erster Güte erzeugt, ideal also insbesondere zum nächtlichen häuslichen Spielen.

Und hier dann gleich das erste Stirnrunzeln: Für mein Empfinden wird der Klang erst gut, wenn man den Volume-Regler oberhalb von 3-4 und höher bewegt. Unter Volume 3 ist sehr viel Tüfteln und Ausbalancieren sämtlicher weiterer Einstellungen an Amp und Gitarre(n) erforderlich, damit der Sound einigermaßen ausgewogen klingt.

Gottseidank haben sich aber wenigstens jene bisherigen Aussagen zum erstklassigen Tremolo und Reverb im 65er Princeton bestätigt. Für diese Features habe ich nun ein Grundlevel von Intensity 3-5 und Speed 2-4 beim Tremolo sowie 3 beim Reverb eingestellt, was dem Sound auch bei niedriger Volume-Einstellung 2-3 etwas "Rückendeckung" gibt, sprich mehr Abrundung in allen Belangen, vor allem aber im Mitteltonbereich. Und natürlich gewinnt der Sound auf diesen grundlegenden Tremolo- und Reverb-Werten auch bei höheren Lautstärken an Qualität.

Gespielt wird mit einer Rosewood Mexican-Telecaster aus 2003, einer Duesenberg-Starplayer TV aus 2002 sowie einer Fender Classic 60s Lacquer Jazzmaster und einer Fender American Pro Jazzmaster, beide ganz neu.
Am besten harmoniert die 60s Laquer Jazzmaster mit dem Princeton, was m.E. einmal mehr die offenbar völlig unterschätzte Qualität dieser Jazzmaster-Version bestätigt (siehe meine diesbzgl. Bewertung).

Als Vergleich dient übrigens ein Roland Cube 30, der seit 15 Jahren gute Dienste (sowohl im JC Clean-Bereich als auch in seinen Modeling-Features, u.a. Black Panel) bietet und dem Princeton-Röhren-Amp auf niedrigem Volume-Level durchaus Paroli bieten kann. Auch insofern habe ich vom Princeton etwas mehr erwartet.

Resümee: Nach anfänglichen Sound-Wermutstropfen, vor allem im niedrigen Lautstärkebereich, und reichlich Einstellungstüftelei kamen ich und meine Gitarren dem Princeton allmählich etwas näher. Zur Rückgabe erschien mir der Amp - auch mangels Alternativen in derselben "Spielklasse" - insgesamt dann doch zu gut, für die in ihn gesetzten hohen Erwartungen aber auch nicht gut genug. Ob es bei dieser Ambivalenz eine große Liebe wird, bleibt abzuwarten...
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
6
3
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H
Toller Amp - Mist-Fußschalter
Henning29 17.02.2019
War vorher mit einem Fender Super Champ X2 - clean über Kanal 1 - eigentlich ganz zufrieden, bis ich den Fender Princeton hörte und unbedingt haben musste.

Der Sound ist wirklich klasse! Ich spiele am liebsten mit SC-Gitarren - der Verstärker soll clean an der Grenze zu crunch sein: Country, Americana, Blues, Alternativ ... auch mal mehr verzerrt (aber kein high gain). Das macht der Princeton wirklich herrlich! Das interne Röhren-Tremolo und der Reverb sind klasse (wenn der Fußschalter nicht wäre - siehe unten).

Der Amp wird ab Volume 5 nicht mehr viel lauter, sondern beginnt zu verzerren und zu komprimieren. Auch hier ein klasse Sound! War vorher nicht meine Welt ... ist es aber geworden!

Der Princeton ist vom Konzept aus der Vintage Reissue Serie - hier geht es also um Technik und Sound von früher - Vintage - Retro - 60er? Klar, aber für mich ist er alltagstauglich und vielseitig, wenn auch kein Allrounder.

Auch mit Pedalen kommt er sehr gut klar. Geht ja nur vorgeschaltet wg. fehlendem FX-Weg. Bei mir sind das Fender COMP, Boss Blues Driver Boss, EHX Soul Food, Big Muff und Space Echo Boss RE-20. Läuft alles gut und problemlos.

Der Verstärker wurde nach einigen Wochen noch mal besser im Sinne von klareren Mitten und weniger spitzen Höhen - vermutlich war der Jensen-Speaker ab da eingespielt!?

Es wird viel in Foren diskutiert, ob der Princeton laut genug für eine Band ist!? Sagen wir es so, laut ist er schon (wirklich!), aber wenn er mit einem lauten Schlagzeuger (.. und ihr kennt die Jungs ...) mithalten muss, dann ist meiner nicht mehr ganz clean. Es geht schon - aber Reserven sind da keine ... Man könnte es mit einen lauteren oder 12er Speaker versuchen, aber ob sein Sound dann noch so klasse ist ...!? Oder Schlagzeug ... Gaffa-Tape ...

Die Verarbeitung (z. B. Tolex) ist ok.

In einigen Bewertungen wurde über Brumm-Probleme geklagt. Eigentlich brummt der Amp gar nicht - aber ab und zu hatte ich das auch. Blöde Geräusche ... Der Übeltäter war dann der Fußschalter. Im Stecker zum Verstärker UND im Fußschalter waren Lötstellen gelöst. AUCH gab der Schalter (im Fußschalter) für den Reverb nach einigen Wochen den Geist auf und musste ersetzt werden. Ich habe das selber ersetzt und gelötet, weil ich den Verstärker brauchte, aber das sollte Fender nicht passieren. Und wenn der Fußschalter optimiert wird, dann kann man ihm auch 2 LED spendieren ...

Würde ich den Amp wieder kaufen: JA!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
4
1
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Z
Ein Arbeitspferd
Zoppi 28.04.2013
ein schöner Amp mit authentischen Sounds, speziell das Tremolo ist superb! Der Amp ist jedoch primär für Clean/Crunch in niedriger Laustärke geeignet, nicht wirklich tauglich für einen Gig ohne Mikrofonabnahme. Insgesamt fehlt mir etwas Klangvolumen im Vergleich zu anderen Fenderamps.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
0
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Oa
Toller Amp für Recording und Sessions mit kleinem Besteck
Oliver aus B. 10.09.2012
Im Großen und Ganzen kann man nicht mehr viel zu den Historics sagen. Toller Amp mit fantastischem Klang, Reverb und Tremolo. Der Amp wurde von mir gekauft, weil ich nicht mehr so irre schleppen wollte und trotzdem einen amerikanischen Fenderklang haben wollte (6V6). Für die oben beschriebenen Einsatzzwecke ist der Amp völlig ausreichend. Für große Bühnen mit mäßigem Monitoring oder gar ohne PA für die Backline jedoch ist der Amp schlicht nicht laut genug. Da läuft er permanent an der Grenze und Cleanklänge sind quasi kaum noch möglich. Auch mit diversen Speakerwechseln tut sich pegeltechnisch nicht mehr viel. Das ist der Grund, warum ich jetzt wieder auf dem Blues Deluxe setze.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
1
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Fender 65 Princeton Reverb