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DirectOut USB.MADI

USB-Audiointerface-Modul für MADI-Systeme

  • kompaktes SFP-Modul zur direkten Integration in kompatible DirectOut Devices und Erweiterung um ein vollwertiges USB-Audiointerface
  • entwickelt in Zusammenarbeit mit RME für professionelle Audioqualität, Stabilität und niedrige Latenz
  • wandelt DirectOut MADI-Hardware in ein leistungsstarkes Mehrkanal-Audiointerface
  • direkte Installation in MADI-SFP-Slots ohne zusätzliche Verkabelung oder externe Geräte
  • bis zu 64 Audiokanäle Ein- und Ausgang bei Standard-Sampleraten
  • reduzierte Kanalanzahl bei höheren Samplingraten (32 Kanäle @ 96 kHz, 16 Kanäle @ 192 kHz)
  • Sampleraten von 44,1 kHz bis 192 kHz
  • bidirektionale Signalübertragung mit geringer Latenz dank RME-USB-Core
  • USB-C Schnittstelle für Mac- und Windows-Systeme
  • Class-Compliant-Modus für treiberlosen Betrieb und direkte Nutzung mit iPad und mobilen Geräten
  • RME TotalMix FX Software für umfangreiches Routing, Mixing und Submixes
  • Unterstützung von EARS (Enhanced Automatic Redundancy Switching)
  • parallele Nutzung mehrerer Rechner bei Geräten mit mehreren SFP-Slots möglich
  • kompatibel mit DirectOut Geräten der Serien PRODIGY, MAVEN, ANDIAMO (3rd Gen), EXBOX.MD und EXBOX.RAV sowie unterstützten MADI-SFP-Modulen
  • Erhältlich seit August 2026
  • Artikelnummer 647112
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Typ USB
799 €
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
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Mini und mehrkanalig

Der DirectOut USB.MADI ist ein vollwertiges USB-Audiointerface im Format eines SFP-Moduls und damit eine der kleinsten professionellen Mehrkanal-Soundkarten. Statt als zusätzliches Gerät mit eigener Verkabelung wird er direkt in einen MADI-SFP-Slot eines kompatiblen DirectOut-Geräts gesteckt und macht diesen Port zur Computerschnittstelle. Unterstützt werden ACE, die PRODIGY-Serie, MAVEN.A, ANDIAMO 3 sowie EXBOX.MD und EXBOX.RAV. Per USB-C tauscht der Stick bis zu 64 Kanäle in beide Richtungen mit Mac- oder Windows-Rechnern aus. Entwickelt wurde er gemeinsam mit RME: Er basiert auf dem USB-2-Kern des Interface-Spezialisten und nutzt dessen Treiber sowie den Software-Mischer TotalMix FX.

DirectOut USB.MADI

Von MADI in die DAW

Im Signalweg sitzt der USB.MADI zwischen DirectOut-Gerät und Rechner: Was das Gerät über seine Wandler oder Netzwerkanschlüsse empfängt, gelangt per MADI in den Stick und von dort per USB in die DAW – und umgekehrt. Bei 44,1/48 kHz stehen 64 Kanäle zur Verfügung, bei 88,2/96 kHz 32 und bei 176,4/192 kHz 16. Unter Windows ab Version 10 arbeitet er mit ASIO- und WDM-Treibern, unter macOS ab Version 11 mit Core Audio; vorausgesetzt wird ein Rechner ab Core-i5-Leistungsklasse, auch mit ARM-Prozessor oder Apple Silicon. Die Puffergröße lässt sich zwischen 32 und 8192 Samples wählen. Für treiberlosen Betrieb mit voller Kanalzahl, etwa am iPad, wird eine Class-Compliant-Firmware per RME Flash Update Tool aufgespielt. Da der Rechner direkt am Gerät hängt, sollten USB-Verlängerungen und Hubs vermieden werden.

DirectOut USB.MADI, Detail

Für DirectOut-Anwender

Der DirectOut USB.MADI richtet sich an alle, die bereits mit einem kompatiblen DirectOut-Gerät arbeiten und einen Rechner ohne zusätzliches Interface einbinden wollen. Beim Recording bestimmen die Wandler des Host-Geräts die Klangqualität, der Stick überträgt die Signale digital und ohne erneute Wandlung in die DAW. Über TotalMix FX lassen sich bis zu 64 latenzfreie Submixe anlegen, etwa für Kopfhörermischungen, die über die Ausgänge des Host-Geräts laufen. Playback-Operatoren profitieren von der Anbindung an EARS: Mit zwei Sticks und zwei Rechnern schaltet ein Host wie der ACE bei einem Ausfall automatisch auf das Backup um. Wer kein DirectOut-Gerät besitzt, ist mit einem eigenständigen MADI-Interface besser bedient.

DirectOut USB.MADI, Logo

Über DirectOut

DirectOut ist ein Spezialist für Audioschnittstellen und Netzwerklösungen. Entwickelt werden die Produkte für professionelle Audiosysteme, wie sie in der Studiotechnik, bei Broadcast-Anwendungen, in der mobilen Livebeschallung und im Rahmen von Festinstallationen gefragt sind. Unter der Marke DirectOut Technologies bietet das Unternehmen Lösungen für die Verbindung verschiedener Audioformate und -systeme. Dazu zählen unter anderem MADI, SoundGrid, Dante und RAVENNA sowie die Standards AES67 und SMPTE ST2110-30/31. DirectOut hat seinen Hauptsitz in Mittweida, Deutschland, und ist weltweit tätig.

Recording und Playback

Im Studio oder Ü-Wagen macht der DirectOut USB.MADI eine PRODIGY- oder MAVEN-Installation zum Aufnahmesystem: Der Laptop wird per USB-C angeschlossen, und die DAW zeichnet bis zu 64 Kanäle direkt aus dem MADI-Signalweg auf. Live spielt er Einspieler, Click oder Backing Tracks aus der DAW ins System ein. Bei Galas, Theaterproduktionen oder Konzerten mit vielen Zuspielungen stecken zwei Sticks in einem ACE, und EARS übernimmt die Umschaltung, sollte der Hauptrechner ausfallen. Unterwegs genügt dank Class-Compliant-Modus auch ein iPad, um ohne Treiberinstallation mehrkanalig aufzunehmen, etwa als schnelles Backup-Recording. Auf Tour lassen sich die TotalMix-Einstellungen speichern und am nächsten Spielort wieder laden.