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Blackstar Debut 100RH Head Beige

3.5 von 5 Sternen aus 2 Kundenbewertungen ()

Transistortopteil für E-Gitarre

  • 2 Kanäle: Clean und Overdrive
  • Leistung: 100 Watt
  • Mosfet-Preamp
  • Regler: Clean Volume, Overdrive Gain, Overdrive Volume, Bass, Middle, Treble, ISF, Reverb Level
  • Schalter: Clean Bright, OD, Reverb Select, Power Reduction 5W / 100W
  • Anschlüsse: Eingang, Line-Ausgang / Phones, Fußschalter, Line-Eingang, Effects Loop
  • Lautsprecher-Ausgänge: 8 Ohm, 16 Ohm
  • Abmessungen (H x B x T): 209 x 465 x 219 mm
  • Gewicht: 6,47 kg
  • Farbe: Beige
  • Erhältlich seit März 2025
  • Artikelnummer 602926
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Leistung in W 100 W
  • Kanäle 1
  • Hall Ja
  • Klangregelung Nein
  • Effekte Ja
  • Bluetooth Nein
  • Externer Effektweg Nein
  • Line Eingang Ja
  • Recording Ausgang Nein
  • MIDI Schnittstelle Nein
  • Kopfhöreranschluss Ja
  • Fußschalter Anschluss Ja
  • Inkl. Fußschalter Nein
  • Gewicht 6,5 kg
  • Breite 465 mm
  • Höhe 209 mm
  • Tiefe 219 mm
319 €
Alle Preise inkl. MwSt.
Kurzfristig lieferbar (2–5 Tage)
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Mosfet-Top im Vintage-Look

Das Blackstar Debut 100RH Head Beige ist ein klassisches Gitarren-Transistor-Topteil mit zwei Kanälen und 100 Watt Leistung. Blackstar setzt dabei auf eine MOSFET-Vorstufe, die sich an der Arbeitsweise einer Röhrenschaltung orientiert. Clean und Overdrive haben eigene Lautstärkeregler, dazu kommen Bass, Middle, Treble und die Blackstar-typische ISF-Klangregelung. Ein schaltbarer Bright-Modus verleiht dem Clean-Kanal etwas mehr Höhen; für einen räumlichen Sound steht ein Digital-Reverb mit zwei Modi (Plate und Hall) zur Verfügung. Mit dem seriellen FX-Loop lässt sich das eigene Pedalboard direkt in den Signalweg einbinden. Wer einen unkomplizierten Amp sucht, bei dem Gitarre, Regler und Pedale den Ton machen, bekommt hier ein geradliniges Arbeitsgerät im coolen Vintage-Design.

Zwei Kanäle, direkter Signalweg

Im Clean-Channel reicht der Volume-Regler für einen sauberen Ton bis hin zu leichtem Crunch bei höheren Einstellungen, der Bright-Schalter legt noch Höhen obendrauf. Für mehr Gain geht es in den Overdrive-Kanal, wo Gain und Volume getrennt eingestellt werden. Bass, Middle und Treble kennt man vom klassischen Amp, der ISF-Regler verändert den Klangcharakter in Richtung amerikanisch oder britisch. Beim Reverb stehen mit Plate und Hall gleich 2 Halleffekte zur Verfügung. Wer ein Pedalboard nutzt, kann Delay, Modulation & Co. über den seriellen FX-Loop einschleifen. Für Recording oder den Kopfhörer gibt es den Line Out/Phones-Anschluss mit Lautsprechersimulation. Und wenn die 100 Watt gerade nicht gebraucht werden, reduziert der Power-Schalter die Leistung auf 5 Watt, wodurch der Amp auch bei niedriger Lautstärke seinen vollen Klang behält. Die angeschlossene Box sollte 8 oder 16 Ohm haben und am entsprechenden Anschluss angebracht werden, wobei nur eine Box angeschlossen werden darf.

Frontalansicht des Blackstar Debut 100RH Head Beige

Solide Basis für das Setup

Der Blackstar Debut 100RH dürfte vor allem Gitarristen gefallen, die ihren Sound lieber mit einem guten Grundsound und Pedalen aufbauen, statt auf Presets und digitale Amp-Simulationen zu setzen. Die beiden Kanäle decken dabei den klassischen Clean- und Zerrbereich ab; der Rest darf vom Pedalboard kommen. Mit 100 Watt gibt es reichlich Reserven für Proberaum und Bühne, die 5-Watt-Stellung macht den Head aber auch für leisere Situationen brauchbar. Interessant ist das Top deshalb besonders für Spieler, die einen unkomplizierten Amp suchen, an dem sich der eigene Sound direkt über Regler und Pedale formen lässt. Für Gitarristen mit einem festen Pedalboard kann der Blackstar Debut 100RH Head Beige damit eine solide Basis für das gesamte Setup sein.

Anschlüsse auf der Rückseite des Blackstar Debut 100RH Head Beige
Regler und Handgriff des Blackstar Debut 100RH Head Beige

Über Blackstar

Die Firma Blackstar Amplification Ltd. wurde im Jahr 2004 von vier Bandkollegen in Northampton (UK) gegründet und ist mit etwas über zwanzig Mitarbeitern bis heute ein eher kleiner, regelrecht familiärer Hersteller von Gitarrenverstärkern geblieben. Blackstar legen Wert darauf, dass die Mitarbeiter selbst aktive Musiker sind und so automatisch einen engen Bezug zu ihren Produkten haben. Die Nähe zur Szene wird auch beim Blick auf die Homepage von Blackstar deutlich. Neben Produktinfos finden sich dort auch zahlreiche kostenlose Tutorial-Videos, die verschiedene Gitarren-Styles und -Tricks vermitteln.

Power für Proberaum und Bühne

Im Proberaum kann der Debut 100RH zusammen mit einer passenden 8- oder 16-Ohm-Box als Haupt-Amp für die Band dienen. Wer sein Pedalboard schon zusammengestellt hat, kann Overdrive, Fuzz und Boost vor den Amp setzen und Delay oder Modulation über den FX-Loop einschleifen. Für den Gig bleibt das Setup überschaubar: Topteil auf die Box, Pedalboard davor und die Kanalumschaltung bei Bedarf über den (optional erhältlichen) Fußschalter. Im (Home-)Studio lässt sich der Line-Out direkt mit dem Recording-Setup verbinden, alternativ geht der klassische Weg über Mikrofon und Box. Und wenn zuhause kein Bühnenpegel gefragt ist, kann der Amp auf 5 Watt heruntergeschaltet werden. So funktioniert der Blackstar Debut 100RH Head mit einem festen Pedalboard genauso gut wie als schlichte Basis für Gitarre, Amp und ein paar ausgewählte Effekte.

2 Kundenbewertungen

3.5 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

2 Rezensionen

JR
Gut und günstig!
J Rock 24.08.2025
Blackstar stößt hier in eine Marktlücke. Es gibt einfach zu wenige Transistortopteile, die einigermaßen erschwinglich sind.
Ich habe mit einem Palmer Cab Merger die HB G112 (8 Ohm) und die HB G112 Celestion V30 (8 Ohm) an den 16 Ohm-Ausgang des BS angeschlossen. Die harmonisieren wunderbar zusammen.
Ich komme eigentlich mehr von der nicht esoterischen Hifi-Fraktion, die keine Diskussion über Kabelklang führt. Aber dennoch brauche ich innerhalb des Magischen Dreiecks meinen Sweet Spot. Den liefert der Verstärker zusammen mit den Boxen. Vor mir bildet sich mittig eine schöne Bühne auf, fast wie bei Stereo. Einfach wunderbar...
Das Grundrauschen bei 100W im Clean-Bereich ist absolut akzeptabel, beim Overdrive ab 9 Uhr jedoch nicht mehr auszuhalten. Wasserfall ohne Ende. Hier sollte also ein Noise Gate in den FX-Loop. Dann ist Ruh.
Reverb und Overdrive sind gut, aber auch nicht herausragend. Der Overdrive-Volume Knob hat die Fender-Krankheit, der Regelweg spielt sich zwischen 7 und 9 Uhr ein, wobei 1mm zwischen zu laut und zu leise entscheidet. Also braucht man einen Attenuator. Werde ich nie verstehen, dass Amp-Hersteller das nicht besser hinkriegen. Ich spiele allerdings im 5 Watt Modus, der wunderbar ruhig ist. Da ist der Regelweg dann auch angenehmer. Btw, der Lead Foot FS-2 funktioniert auch einwandfrei. Mit ihm kann man zwischen Clean oder Overdrive und Reverb an- oder ausschalten wechseln.
Toll ist das ISF. Links rum bedeutet amerikanischer, rechts rum britischer Sound. Funktioniert ganz gut. Ich mag besonders den Clean Bright-Knopf. Er erhöht die Höhen sehr dezent.
Die Kunst ist es, bei normaler Lautstärke einen guten Sound hinzubekommen. Mit diesem Transistorhead und zwei angeschlossenen Lautsprechern ist das möglich, selbst bei oder gerade wegen 16 Ohm. Die 100 Watt kann man wirklich nur im Pub bzw. Clubs ausspielen. Einfach saulaut das Teil.
Also, wer keinen wärmeren Röhrensound braucht, sollte hier zugreifen. Ich mag Blackstar zwar nicht, weil ich vor zwei Jahren dem Kundenservice mal geschrieben habe - ich hatte eine Frage zu einem kleinen gekauften Amp - und nie eine Antwort bekam, aber trotzdem kann man hier fairerweise eine Kaufempfehlung abgeben, wenn man Röhrenverstärker nicht mag oder braucht. Cheers!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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P
Günstig, toller Sound, aber zu hohes Grundrauschen!
PaulaLover1969 05.10.2025
Ich spiele bevorzugt Röhrenamps, war aber für Backup-Zwecke noch auf der Suche nach einem möglichst günstigen, leichten und gleichzeitig lebendig klingendem Solide State mit Hall an Bord. Mindestens 100 Watt Leistung sollten es sein.

Da der Blackstar Debut 100RH Head alle diese Kriterien zu erfüllen schien und in Beige auch noch schick aussieht, bestellte ich ihn. Was soll ich sagen: Einwandfreie Verarbeitungsqualität, toller Sound (sowohl clean, als auch verzerrt im zweiten Kanal). Dynamisch, offen, d.h. für einen Transistor-Amp richtig klasse! Dazu auch noch leicht und günstig!

Doch er ging zurück - warum? Weil das hohe Grundrauschen selbst im Clean-Channel für mich nicht akzeptabel war. Klar, im Bandgefüge bei lauterer Gangart egal, vielleicht auch noch bei leisen und clean gespielten Balladen. Aber mich nervt solch ein Grundrauschen und wenn ich es nicht mal in der Form von meinen Röhrenamps her kenne, warum dann behalten? Sehr sehr schade, da sonst alles passte.
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Sound
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