Behringer Crave

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Semi-modularer Analogsynthesizer

  • VCO auf CEM3340-Basis
  • Sägezahn- und Puls-Wellenformen mit Pulsweitenmodulation
  • Rauschgenerator
  • 24 dB Ladder-Filter mit Resonanz, umschaltbar zwischen Tiefpass und Hochpass
  • ADSR-Hüllkurve
  • analoger LFO mit Dreieck- und Rechteck-Wellenformen
  • Step-Sequenzer mit 32 Schritten und 64 Speicherplätzen
  • Arpeggiator
  • Steckfeld mit 18 Eingängen und 14 Ausgängen für erweiterte Klangmöglichkeiten und zur Verbindung mit anderen modularen Synthesizern & Sequenzern
  • Audioeingang zur Klangbearbeitung externer Quellen
  • Poly-Chaining von bis zu 16 Geräten möglich
  • 3.5 mm Klinke Kopfhörerausgang
  • MIDI In/Out
  • USB-B Port
  • Abmessungen (B x T x H): 320 x 164 x 47mm
  • Gewicht: 1.5 kg
  • inkl. 12V DC Netzteil und 6 Patch-Kabeln
  • passendes Cover: Art. 477464 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passende Cases: Art. 483027 und Art. 480280 (beide nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit Oktober 2019
Artikelnummer 475765
Verkaufseinheit 1 Stück
Bauweise Desktop
Anzahl der Stimmen 1
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
Speichermedium Intern
USB Anschluss Ja
Effekte Nein
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 1
Digitalausgang Nein
Display Nein
Optionale Erweiterungen keine
Besonderheiten Stepsequencer, Arpeggiator
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189 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Kleine Kiste mit viel Potenzial

Der Crave von Behringer ist ein semi-modularer Analogsynthesizer. Er verwendet, wie auch der Behringer Pro-1, den eigenen Nachbau der legendären Curtis-CEM-3340-Chips, welche in Vintage-Klassikern wie dem Prophet-5, dem Memory Moog und dem Oberheim OB-Xa verwendet wurden. Der Crave besitzt einen 32-fachen Step-Sequenzer mit einer kleinen Tastatur, einer ADS-Hüllkurve und einem Tiefpassfilter nach dem Ladder-Prinzip von Moog. Darüber hinaus verfügt er über zahlreiche Modulationsmöglichkeiten der an Bord befindlichen Patchbay: Sie verfügt über 18 Ein- und 14 Ausgänge. Mit den MIDI-In- und MIDI-Thru-Anschlüssen lässt sich der Synth in die Performance mit anderen Synthesizern nahtlos integrieren.

Simple Module, kraftvolle Sounds, einfache Bedienung

Mit dem Oszillator lassen sich Sägezahn- und Pulse-Wellenformen realisieren, letztere verfügt sogar über eine Pulsweitenmodulation. Der Oszillator, dessen Lautstärke mit dem Mix-Regler angepasst werden kann, lässt sich auf verschiedene Arten modulieren. Fest verdrahtet ist der OSC-Modulator mit dem LFO und dem ENV/OSC, sodass man zwischen beiden als Modulationsquelle für die Pulsweite bzw. die Frequenz wählen kann. Über die Patchbay ergeben sich vielerlei weitere Modulationsmöglichkeiten, denn auch mit Modulen externer Synthesizer lassen sich interessante Ergebnisse umsetzen. Der LFO verfügt über eine umschaltbare Pulse- und eine Dreiecks-Wellenform. Abgerundet werden die Funktionen des Crave mit dem integrierten Sequenzer, welcher 32 Schritte und 64 Speichermöglichkeiten sowie einen Arpeggiator bietet. Hierüber lassen sich einfache Melodien einspielen.

Für erfahrene Soundtüftler und Einsteiger

Erfahrene Synth-Veteranen werden mit dem Crave einen portablen Begleiter für spontane Jam-Sessions finden. Er ist nur 32 cm x 16,4 cm groß und passt somit in jeden Rucksack. Seine ohnehin schon facettenreichen Modulationsmöglichkeiten lassen sich dank der umfangreichen Patchbay mittels externer Geräte sogar noch vervielfältigen. Der Crave kann über einen USB-Anschluss MIDI-Daten empfangen. Außerdem kann mit einem DIP-Schalter auf der Rückseite eingestellt werden, auf welchem der vier MIDI-Kanäle er Daten empfangen soll. Einsteiger finden mit dem Crave einen Allrounder mit den wichtigsten Modulen für Klangsynthese auf kleinstem Raum zu einem sehr günstigen Preis.

Über Behringer

Das in Deutschland von Uli Behringer gegründete und heute in China ansässige Unternehmen steht seit dem ersten Produkt, dem Studio Exciter F, für preiswertes Equipment. Mischpulte, wie das Eurodesk MX8000, sowie unzählige Signalprozessoren und später auch Beschallungsequipment ermöglichten es unzähligen Musikern, auch bei einem begrenzten Budget ihre Heimstudios, Übungsräume und mobilen PAs mit Equipment auszurüsten. Die Produktpalette von Behringer wuchs über die Jahre ständig weiter. Durch die Übernahme weiterer Firmen, wie u. a. Midas, Klark Teknik und TC Electronic, kamen nicht nur neue Produktgruppen hinzu, sondern es floss auch deren technisches Know-how in die Produktentwicklung mit ein. Die noch junge Synthesizersparte von Behringer setzt die Firmenphilosophie des preiswerten Equipments mit überdurchschnittlicher Ausstattung fort.

Viele Möglichkeiten auf kleinstem Raum

Der Cutoff des Filters lässt sich über die VCF-MOD-Funktion modulieren. Als Quelle lässt sich hier intern der LFO oder die ADS-Hüllkurve nutzen. Mit der Glide-Funktion kann ein Übergang zwischen Noten verschiedener Tonhöhe beliebig gestaltet werden. Der Sequenzer verfügt über Swing, Length, Accent, Slide, Pause und Transpose. Der jeweilige Status des Sequenzers wird über eine dementsprechende LED angezeigt. Der Crave besitzt zwei Modes: Mit dem Step-Mode kann man Steps aktivieren, Slides und Accents setzen und transponieren. Mit dem Keyboard-Mode kann man eine beliebige Notenfolge direkt einspielen. Auch das Tempo des Sequenzers lässt sich über diese eine Steuerspannung modulieren. Hiermit lassen sich experimentelle, wilde und verrückte Sounds realisieren.

605 Kundenbewertungen

4.7 / 5

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Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

377 Rezensionen

C
Das kleine Soundwunder
Chufu 29.03.2020
Die Tage ist bei mir ein Neutron eingetroffen. Das ist schon eine Nummer! Aber es fehlen da noch Sachen die das Neutron noch besser machen würden. Als erstes fehlte mir noch ein LFO. Was tun sprach Zeus, die Götter sind besoffen? Ein richtiges Eurorack mit LFO würde mich schon so um die 500€ kosten. Das ist im Moment nicht drin. Da kam mir der Crave eigentlich gerade recht. Ein VCO,ein LFO, ein EG und auch noch ein Sequenzer. Das alles auf dem Patchpanel verfügbar und das alles für 169€. OK, bei meinen Ambitionen und mit meinem Portemonai. -
Jetzt ist der Crave bei mir.
So, zuerst mal ausgepackt. Ja, er ist doch etwas größer als ich vermutet habe. Das ist gut. Noch besser ist das massive Metallgehäuse mit dem immitierten Holzleisten an den Seiten. Trotz dem weder Poties noch Stecker verschraubt sind mach der Kleine doch einen guten, wertigen eindruck. Die Farbgebung ist geschmacks Sache mir kommt es auf das umfangreiche Steckfeld und gute Potis zum schrauben an. Beides kann man zwar nicht als sehr gut aber durch aus als gut bezeichnen.
Den Crave mal solo angetestet. Ich muss sagen es ist zwar kein Moog Sound aber dennoch ganz dicht dran. Von der Funktionsvielfalt und überhaupt den Funktionen ist der Crave ein Moog Mother Clone. Von Sound her natürlich nicht. Trotz dem bin ich von dem Sound des Craves begeistert.
Der Sequenzer ist eine Wissenschaft für sich. Das sage ich als absoluer Technik Freak. Viel Komplizierter konnte man den wohl nicht machen, sonst wäre er warscheinlich total unbrauchbar. Wie es aussieht sieht es beim Moogpedant nicht viel anders aus. Offensichtlich hat Behringe das Konzept nahe zu eins zu eins übernommen. Da hätte man sich sicher was besseres einfallen lassen können. Zu mindest was die Bedienung angeht. Somal die Bedienungsanleitung den Sequenzer nur in Englisch beschreibt. Die Bedienungsanleitung die zum Download bereit steht läst sich bei mir nicht öffnen.
Das Synth Tool und ein Update! Katastrophe!!!! Sag ich nur!!
Auf meinem Rechner auf dem ich meine DAW betreibe erkennt die Software zwar meine Crave aber sie weigert sich beharrlich ein Update durch zu führen. Erst nach dem ich vom Support den Tipp bekommen habe das Synthtool mal auf einem anderen Rechner zu starten konnte ich von diesem dann ein Crave-Update Starten und erfolgreich beenden. Seit dem läuft das Synthtool auch auf meinem Hauptrechner mit dem Crave zusammen und ich kann Einstellungen vornehmen.
Aus diesen Gründen musste ich bei der Bedienung zwei Sterne abziehen.
Nach dem ich all diese Probleme gemeistert habe stand die Verbindung mit dem Neutron ins Haus. Das klappte allerdings widerum einwandfrei da beide Synths zu Modularsystemen Kompatibel sind. Jetzt hat mein Neutron einen VCO,VCF,LFO und einen Sequenzer mehr für nur 169€. Was will ich mehr.
Trotz der Problemchen die ich hatte gibt es ein Empfehlung von mir. Denn wer sich wirklich mit Modularen Synths befassen will muss sich auch mit solchen Sachen erfolgreich rum schlagen können.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
22
1
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R
Krasses Teil
RPulsar 07.09.2023
Noch ist die ganze Synthesizer und Klangsynthese relativ neu für mich. Gestartet mit meinem MicroFreak (diese kleine Teufelskiste, sowas von cool und vollgestopft) gabe ich mir den Crave gegönnt und die ersten Schritte in Richtung Querverweise und Spielereien mit Eingangs- und Ausgangsignalen unternommen. Man, dass nimmt kein Ende... wie schnell die Zeit mit der Kiste verfliegt, soviel Spaß ich damit habe. Einzig die Bedienung des Step Sequenzer war fummelig, aber dank YT tutoials dann auch kein Ding mehr. Wertigkeit ist top. Das dkbg ist schwer, klein und kompak. Ich kann jetzt nichts über Fake Sounds etc oder Copy Clones ala Behringer sagen. Da fehlt mir der Hintergrund... macht mega Spaß und hoffentlich kommt der Edge schnell an zum "kreuzverhör". Viel Spaß mit der Kiste.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
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F
Hmmh, war mal ein günstiger analoger Synth
FRMusik.bandcamp.com 15.03.2022
Für's Geld bekommt man einen Analogsynth, der vieles des
fast baugleichen Moog kann.
Verarbeitung ist ganz OK.
Das Gerät für mich dann doch nicht das ideale, da ich dann doch nicht Richtung Analog und Modular gegangen bin.
Halt keine Preset Speichermöglichkeiten.
Der Sound ist teils kräftig, aber dann doch etwas einseitig..
Nur als Ergänzung zu anderen Synths eine nette Sache.
Zu meiner Mono Station war er dann doch nicht die erhoffte Ergänzung.
Mono Synth mit OSC und Standardwellenformen. Nun zu teuer. (Damals 159€ ) Wird immer teurer. Dafür zuwenig.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
12
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B
Unschlagbar für den Preis!
Belfegor 24.11.2021
Features, Sound und Verarbeitung sind bei diesem kleinen Semi-Modular Synth wirklich toll. Die Regler sind in einem rel. großen Abstand verteilt und so auch für "dicke Finger" geeignet. Die Patchpoints laden zum experimentieren ein. Aber auch ohne neue Verkabelung gelingen tolle Sounds. Die Verarbeitung ist wirklich gut. Da wackelt nichts oder fühlt sich "billig" an.
Einzig kleiner Kritikpunkt: Die Doku/Bedienungsanleitung könnte deutlich besser sein. Besonders für Anfänger sind da zu wenig Informationen. Behringer könnte sich ein Beispiel an Moog nehmen. Die machen das besser! Ansonsten bin ich mit dem Synth aber sehr zufrieden.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
5
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