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  • am 18.09.2012

    Björn B.: "Abends um 8 bestellt, morgens um halb 7 geht das Paket raus."

  • am 24.01.2013

    Un­k­nown: "Sehr gut & detailreich! Ihr habt euch viel mühe gegeben & das sieht man. Der Online Ratgeber ist sehr hilfreich & informativ!!"

  • am 12.12.2014

    Iva S. aus K.: "Toll! Das Tracking entspricht der Wirklichkeit, hilft bei Zeit-Planung. :-)"

Online-Ratgeber: Midi-Interfaces

3. Unterschiede

Ein- und Ausgänge

Die Verkabelung von MIDI-Equipment ist eine Wissenschaft für sich, jedoch kann man folgende Faustformeln verwenden, um zu entscheiden, wie viele Ein- und Ausgänge ein MIDI-Interface für Ihr Equipment haben sollte.

Jeder Klangerzeuger mit Multi-Mode (das sind Keyboards, Synthesizer oder Soundmodule, die gleichzeitig 8-16 verschiedene Klänge zur Verfügung stellen) sollte einen eigenen MIDI Out Anschluß am MIDI-Interface bekommen. Klangerzeuger, von denen nur jeweils ein Kanal benutzt wird (Drum Machines, alte Synthesizer) können bedenkenlos über eine Kette an einen einzigen MIDI Out Port angeschlossen werden (Thru vom ersten Gerät mit In vom zweiten verbinden, Thru vom zweiten mit In vom dritten - unbedingt unterschiedliche MIDI-Empfangskanäle an den Geräten einstellen) - allerdings sollte man hier maximal drei Geräte mit kurzen MIDI-Kabeln hintereinander anschließen.

Die Anzahl der MIDI In Ports am MIDI-Interface richtet sich in erster Linie nach der Anzahl Ihrer Einspielgeräte (Synthesizer, Keyboards, Faderbox, MIDI-Gitarre usw). Jedes dieser Geräte benötigt einen eigenen MIDI In Anschluß am MIDI-Interface.

Der Computer selbst benötigt keine MIDI-Ports am MIDI-Interface - lediglich wenn Sie einen zweiten Rechner ansteuern möchten (z.B. mit Software-Synthesizern), müssen Sie diesen Computer über MIDI ans Interface anschließen.

Kette mit MIDI-Geräten

Hinweis: bitte planen Sie die Anzahl der MIDI Ins und MIDI Outs am Interface großzügig. Jeder Wechsel des MIDI-Interface erfordert das komplette Neuverkabeln des Equipments und die Umkonfiguration aller Songs im Sequencer (jede einzelne Spur muß auf einen neuen Port/Kanal gelegt werden).

Erfahrungen haben gezeigt, dass es Sinn macht, mindestens einen MIDI In und zwei MIDI Outs in Reserve zu haben, damit man auch mal eine Session mit anderen Musikern machen oder ein neues Gerät anschließen kann, ohne alles neu verkabeln und alle Songs im Sequencer neu einstellen zu müssen.

Interessanterweise kaufen die meisten Kunden gleich MIDI-Interfaces mit 4 oder 8 Ausgängen, auch wenn sie momentan gar nicht so viele Geräte anschließen möchten.

Computer-Anschluß

Es gibt MIDI-Interfaces für unterschiedliche Schnittstellen am Computer. Die einfachsten Interfaces sind Schnittstellenkabel mit einem Ein- und einem Ausgang am Gameport Ihrer Soundkarte bzw. vom seriellen Anschluß (Modem-Anschluß) zu einer Host-Buchse an einem Synthesizer oder Expander.

Eigenständige MIDI-Interfaces werden i.d.R. an einem USB-Port angeschlossen. Sollte Ihr Computer nicht über diesen Anschluß verfügen oder alle USB-Ports belegt sein, können Sie auch ein Interface für den parallelen Anschluß am PC (Druckerport) bzw. für den Modem-Port des Mac benutzen.

MIDI-Interfaces mit einem USB-Anschluß können i.d.R. schnell und problemlos installiert werden, bieten eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit und funktionieren am PC wie auch am Macintosh. Ältere Produkte, die nur für PC oder Mac laufen, sind in unserer Produktdatenbank speziell gekennzeichnet.

Midi-Verteiler

Synchronisation

Einige größere Interfaces bieten auch eine SMPTE-Schnittstelle zur Synchronisation mit einer analogen Bandmaschine o.ä. an. Hiermit können Sie die Audiodaten Ihrer Bandmaschine (z.B. Gesang, Gitarrenspuren) parallel zu den MIDI-Daten Ihres Sequenzerprogramms abspielen, sofern Ihr Sequenzerprogramm diese Methode unterstützt.

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